Notiz an mich selbst:
Vor sogenannten “Stillen Feiertagen” keinesfalls via Facebook verabreden. => http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/25/ber-facebook-in-den-polizeicomputer/
Und “freundliche Einladungen” zu Gentests niemals ausschlagen. Sonst wird man gleich tatverdächtig. => http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/25/lippenbekenntnisse-zum-rechtsstaat/
Intellektuelle Punktlandung
(...) Wer jahraus jahrein nur die Erfahrung macht: Bei Krankentransporten kommt das Rote Kreuz, verknüpft beides zwangsläufig miteinander. Die Logik ist dann: Ohne Rotes Kreuz gäbe es keine Krankentransporte. Und selbst wenn das Monopol beseitigt ist, wird die Meinung verbreitet sein, das Rote Kreuz habe die Krankentransporte erfunden.
Ein aktuelles Beispiel, wie der Mechanismus selbst dann funktioniert, wenn Alternativen durchaus erlebbar sind, sind die Sätze: “Ohne die Kirchen bräche das Sozialsystem in der Bundesrepublik zusammen”. - “Ohne den Religionsunterricht durch die Kirchen bekommt die Jugend keine Werteerziehung”. Man bräuchte nur über die deutsche Grenze zu gehen, egal wohin, und würde sehen: Nichts bricht zusammen und die Jugend ist im Ausland auch nicht besser und schlechter als hier.
(...)
Daß es immer Idealisten gibt, die sich ganz besonders für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen, ist ebenso klar, wie es selbstverständlich ist, daß dies in einer christlichen Gesellschaft christliche Idealisten sind, wie es in einer muslimischen Gesellschaft muslimische Idealisten sein werden und im Sozialismus sozialistische.
(...)
Jede nachfolgende Kultur entwickelt sich aus der vorhergehenden. Keine Generation erfindet das Rad neu, sondern greift auf das zurück, was vor ihr war. Sei es in direkter Übernahme, sei es in modifizierter Übernahme, sei es in bewußter Absetzung. Aber das Bezogensein auf das Vorhergehende ist zwangsläufig.Die banale Behauptung von der christlichen Prägung unserer Gesellschaft wird aber falsch, wenn damit ausgesagt werden soll, die nachchristliche Gesellschaft verdanke die Werte dem Christentum, hätte sie ihm quasi geraubt und stünde ohne diesen Raub wert-los da: Das Christentum hat nicht mehr und nicht weniger als die Funktion eines Stafettenläufers, der den Stab irgendwann übernommen hat und irgendwann weitergibt. Ob es diese Funktion gut oder schlecht erfüllt hat, sei dahingestellt. Aber unbestreitbar gab es Liebe, Verantwortungsbewußtsein, Solidarität, Ehrlichkeit und eine Erziehung zu diesen Eigenschaften vor dem Christentum und neben dem Christentum. Nächstenliebe etc. ist keine Erfindung des Christentums. (...)
Quelle: http://www.ibka.org/artikel/miz98/werte.html
Unglaublich gut und auf den Punkt, der Text.
So ist es.
Viele Menschen wissen nicht einmal die grundlegenden Dinge über die sie umgebende Welt, die ihnen doch täglich begegnen, wissen nicht und könnten einem fragenden Kind nicht erklären, warum der Himmel blau ist und Blätter grün sind, verstehen nicht, warum sie bei einer Vollbremsung im Auto nach vorne geschleudert werden, kennen den Unterschied zwischen Bakterien und Viren nicht, haben noch nie von der PCR gehört, könnten nicht sagen, was genau elektrischer Strom, ein Gen, eine Säure, ein Gas oder ein Atom ist. Zu diesen “vielen Menschen” gehören übrigens durchaus auch Professoren für Literatur oder Kunstgeschichte, die nicht eigentlich als ungebildet gelten dürften, aber auch die meisten Politiker, die dieses Land regieren sollen. Wenn man nicht weiß, wer Alexander Fleming, Gregor Mendel oder wer James C. Maxwell war, so gilt dies als sehr verzeihlich. Wenn man hingegen bekundete, noch nie von einem gewissen “Goethe” oder “Hitler” oder “Caesar” oder “Jesus” gehört zu haben, fielen die Reaktionen zwischen ungläubig und mitleidig aus. Wie kann das sein? Woher kommt dieses Ungleichgewicht und kann sich ein demokratischer Staat eine Bevölkerung erlauben, die mangels Kenntnis über einen großen Teil politischer Fragen, die naturwissenschaftliche Themen betreffen und enormen Einfluss auf Leben und Entwicklung im eigenen Land haben können, nicht mündig zu urteilen vermag?
Quelle: Cornelius Courts via Ennomane
Das magische Fahrrad
Das nenne ich mal angewandte Physik:
Durst?
Dann guckt mal hier. Prost!
http://videos.arte.tv/de/videos/flaschenwahn_statt_wasserhahn-3775760.html
http://www.youtube.com/watch?v=Se12y9hSOM0
Und wieder einmal oute ich mich als schrullig: Ich mag eh keine Getränke mit der üblichen Menge an Kohlensäure. Blubberndes Mineralwasser mag hip sein wie es will - ich mag’s nicht. Ich finde das Geblubber fies auf der Zunge, ich mag das ständige Aufstoßen danach nicht, und ich kann es somit auch nicht schnell genug trinken, um größeren Durst effizient zu löschen. Selbst Cola lasse ich meisten so lange stehen (oder rühre um), bis sie nur noch ganz leicht prickelt und einem nicht mehr schon beim ersten Schluck der Schaum aus Nase und Ohren spritzt. Für nicht blubberndes Wasser jedoch brauche ich in der Tat keine Flaschen zu kaufen. Das kommt schließlich schon lange aus der Wand.
Wasser aus dem Wasserhahn ist bei uns längst gang und gebe. Außer Wasser, Fruchtsaft und Teebeuteln habe ich selten andere Getränke im Haus. Flaschenwasser kaufe ich nur noch, wenn Besuch kommt. Und wenn ich mir die beiden Videos da oben so ansehe, dann wird das auch für längere Zeit so bleiben.
Inklusion
In der Praxis und ohne rosarote SPD-Brille sieht das dann so aus.
Wieder ein Punkt für die Privatschulen. Nur weiter so…
Ausbeute
- 1 Plastikdinosaurier
- 2 Kindertattoos
- 1 grüner Luftballon
- 1 Glitzerhaarspange
- 1 Legostein
- 1 Kastanie
- 1 Mini-Flummi
- 50 Öre
Nein, ich habe keinen schwedischen Spielzeugladen ausgeräumt. Nur die Waschmaschine. ^^
Heute schon die Krise gekriegt?
Wenn anderenorts ein mir unbekanntes, vielversprechendes Blog auftaucht ist, dann lese ich meistens erst einmal die jüngsten fünf oder sechs Einträge. Einer reicht ja kaum aus, um sich ein Bild vom Blog(ger) zu machen. (Hier zum Beispiel könnte man meinen, ich würde meine Tage nur noch mit Nähen und Kochen verbringen. Keine Sorge, das wird sich auch wieder ändern. *g*)
Manchmal klicke ich den Browser-Tab mit dem betreffenden Blog auch mittendrin wieder zu. Kein Interesse. Und dann gibt es noch die Blogs, in denen ich - ganz hin und weg und ohne es zu merken - ratz-fatz mal eben nicht fünf, sondern fünf mal fünf Einträge lese. Bis ich merke, daß ich mir doch sinnvollerweise besser gleich das Archiv von hinten nach vorne vorknöpfen sollte, denn ich würde ja eh keine Ruhe geben, bis ich alle Einträge kenne. Aber bevor ich das mache, landen jene Blogs sicherheitshalber erstmal da rechts in der Blogroll.
Eins dieser Blogs gehört => Frl. Krise. Viel Spaß!
Beruhigend
After careful consideration, Jessica Hanff has found the ideal spot for the art that her 4-year-old daughter, Elisabeth, brings home from preschool: the trash can.
Es scheint sich um ein international verbreitetes Phänomen zu handeln. *g*
PS: I’m a chucker. Most of the time. ^^
“Wir sind nicht besser als die da oben”
Ein exzellenter Kommentar von Thilo Baum zum Thema Guttenberg, Berichterstattung und blauäugigem Volkszorn:
Auszug:
(...) Wir messen mit zweierlei Maß und tun damit interessanterweise genau das, was wir so gerne denen da oben vorwerfen: Wir bevorzugen unsere Amigos. Erst leugnen wir deren Untaten, und lassen sie sich nicht mehr leugnen, verteidigen wir sie. Und denen, die das Thema bringen, werfen wir vor, sich zu einer Kampagne verschworen zu haben. (...)
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