Coole Tools
http://www.yougetsignal.com/ (Traceroute visuell. Unter anderem.)
http://knowem.com/ (nicht schlecht, um die Person zu einer Mailadresse zu finden)
Tolles Mikroskopie-Blog
Mikroskopieren hat im Bio-Unterricht immer zu meinen Lieblingsinhalten gehört. Um so mehr habe ich mich gefreut, als ich heute bei einer Websuche zufällig über dieses Blog gestolpert bin:
http://beyondthehumaneye.blogspot.com/
Die Fotos sind erstklassig und die Erklärungen prima verständlich. Toll!
Der Papst mit dem Rücken zur Wand
Gute Rede von Richard Dawkins zu den Vorwürfen des Papstes, Atheisten seien die Ursache für das III. Reich gewesen:
Die Rede in voller Länge, wie sie ursprünglich geplant war, kann man hier nachlesen.
Ein Schulaufsatz, den jeder gelesen haben sollte
Rhys Morgan hat eine sehr eindringliche, anschauliche und ausführliche Erläuterung verfaßt, warum sogenannte Alternative Heilmethoden problematisch und zum Teil auch gefährlich sind. Und so ganz nebenbei räumt er auch noch mit dem Mythos auf, der da lautet “Wer heilt, hat recht”.
Das unterschreibe ich sofort.
Und zwar diese Liste von Frau Brüllen. Eins zu eins, komplett.
Festhalten am Scheitern
Tja, was soll man dazu noch sagen. Eigentlich ist alles gesagt. Es will nur partout nicht gehört oder verstanden werden. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Mein Name steht schon darunter.
Die folgende, hervorragende Petition findet sich seit heute auf dem Server des deutschen Bundestages:
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Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen wird. Die Streichung soll so lange fortbestehen, bis eine Wirksamkeit dieser pseudowissenschaftlichen Methode nachgewiesen wird.
Begründung
Es gibt bisher keine nachgewiesene Wirkung von homöopathischen Medikamenten; es gibt keinen medizinischen Nutzen. Durch eine bevorzugte Erstbehandlung mit homöopathischen Mitteln kommt es zu Krankheitsverläufen, die anschließend mit einem erhöhten Aufwand an wissenschaftlicher Medizinversorgung ausgeglichen werden müssen. Die Kostenübernahme verursacht überflüssige Ausgaben, die gespart werden können.
Sämtliche Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen haben ein Anrecht, dass die gezahlten Beiträge effizient und wirkungsvoll eingesetzt werden. Die Kostenübernahme spiegelt dagegen eine von den Krankenkassen anerkannte medizinische Wirksamkeit vor, da sie diese auch bezahlen. Dies wurde bisher aber noch nie nachgewiesen.
Die Homöopathie ist in vielen Ländern u.a. aufgrund aufgeführter Begründungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen worden.
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(via http://blog.esowatch.com/?p=1861)
Ich hoffe, es finden sich zahlreiche Mitzeichner für diese Petition. Nicht nur, um den Kassensolidargemeinschaften viel rausgeschmissenes Geld zu ersparen, sondern auch, um Homöopathieanhängern deutlich zu machen, daß diese Art der “Behandlung” bestenfalls Augenwischerei und schlimmstenfalls der Grund für irreparable gesundheitliche Schädigungen ist. Nämlich dann, wenn der Placebo-Effekt der Homöopathie eben nicht mehr ausreicht, um den Patienten zu helfen, die Wartezeit bis zur Selbstheilung zu überbrücken. Wenn nämlich eine Heilung ohne erprobte und allgemein anerkannte Methoden gar nicht zu erwarten ist.
Tasaarvo - zur Kehrseite der finnischen Medaille.
“Dass man schwache Schüler niemals bloßstellen darf, geht finnischen Lehrkräften im Laufe ihrer Ausbildung sozusagen in Fleisch und Blut über. Anders zu sein ist erlaubt. Aber nur, wenn ja, wenn anders eben schwächer bedeutet. Dass ein Kind, das immer wieder Stunden bei der Speziallehrerin braucht, deswegen gehänselt würde, habe ich nie gehört. Heißt anders aber in irgendeinem Sinne stärker, fähiger als die anderen, dann gelten andere Regeln. Es gibt zwei Gebiete, auf denen man besser sein darf als die anderen: Musik und Sport. Mobbing riskiert aber in einer durchschnittlichen finnischen Schule, wer in den eigentlichen Lernfächern glänzt, und dagegen scheint kein Kraut der Psychologen und Kuratoren gewachsen zu sein. Wer deutlich besser ist als andere, sollte sich eigentlich schämen, es gehört sich nicht das ist die Botschaft, die schon aus vielen mehr oder minder subtilen Signalen hervorgeht, erst recht aber aus Lehrerbosheiten wie Was glaubst du eigentlich, was du bist?
(...)
Tasaarvo heißt für viele nicht einfach Gleichheit der Chancen. Ihnen schwebt vielmehr Gleichheit der Resultate vor. Als am 13.5.2002 die frischen Ergebnisse der alljährlichen Schulevaluation publiziert wurden und sich ein erhebliches Gefälle zwischen Schulen innerhalb je ein und derselben Region herausstellte (der durchschnittliche Punktwert der Schüler lag in manchen Schulen bei 40, in anderen bei 85; die Skala lief bis 100), erklärte Jukka Sarjala, damals noch Leiter des Zentralamtes für Unterrichtswesen, dies stehe geradezu im Widerspruch zum finnischen Grundgesetz! Es würde den hier gesetzten Rahmen sprengen, die Hintergründe einer derartigen Abstrusität aufzuhellen. Fest steht nur: Der oberste Chef des Schulwesens freute sich nicht darüber, dass es manchen Schulen gelungen war, Spitzenleistungen hervorzubringen. Er fand es vielmehr skandalös, dass sie so viel besser waren als manche andere.
(...)
Dass die Vernachlässigung begabter Schüler Verschwendung gesellschaftlicher Ressourcen bedeutet, liegt auf der Hand. Für Politiker sollte das ein Argument sein. Es gibt aber noch ein ganz anderes, und das sollte eigentlich jedem Pädagogen das Gewissen rühren: Es ist die Situation, zu der die Schule ein unterfordertes Kind verdammt. Die Vorkämpfer der integrierten Gesamtschule behaupten unverdrossen, dass ein guter Lehrer in binnendifferenziertem Unterricht allen gerecht wird und dass die Lehrkraft eben versagt hat, wo dies nicht gelingt. Und durchaus üblich ist es in deutschen Schulen (wie auch in finnischen), in der Stunde Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades zu stellen. Da dividieren dann z. B. die Arbeitsgruppen, in denen die Zweierschüler sitzen, mit gemischten Brüchen, während sich die Schwächeren mit Aufgaben vom Typ 3/4 : 1/4 abmühen. Und dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Nur: Das ist die schiere Karikatur einer Binnendifferenzierung im eigentlichen Sinne des Wortes, einer also, die wirklich den Bedürfnissen unterschiedlich begabter Kinder gerecht würde. Ich mache mich z.B. anheischig, lernstarke Schüler im Rahmen eines auf ihre intellektuellen Ressourcen zugeschnittenen Unterrichts dazu anzuleiten, selber herauszufinden, wie man mit Brüchen dividiert, statt es ihnen zu erklären. Das kostet Zeit. Die hätte ich aber, weil diese Kinder hinterher viel weniger Zeit zum Üben brauchen als die Schwächeren. Jedoch: Weder ich noch irgendjemand anders kann innerhalb einer unausgelesenen Gruppe den Schwachen den Weg erklären und zugleich den Starken die Möglichkeit lassen, ihn selber zu finden. Jede Schule, die vorzugsweise oder ausschließlich die Bedürfnisse der Schwachen und des Mittelfeldes im Auge hat, tut den Begabteren Unrecht. Sie enthält ihnen de facto die Möglichkeit vor, ihr Potential zu entwickeln und so voranzuschreiten, wie sie es eigentlich könnten. Und sie bestraft sie mit doppelter Langeweile, wenn sie das trotzdem auch nur halbwegs schaffen, sei es auf eigene Faust oder dank elterlicher Unterstützung.
Quelle: http://www.finland.de/dfgnrw/dfg043a-pisa11.htm
“Die entfremdete Republik”
Seit einigen Jahren zitiere und verweise ich nur noch selten auf den “Spiegel”. Die Artikel der Onlineausgabe sind zunehmend populistisch geworden und zu schlampig in die Tastatur gehämmert: Logik-, Rechtschreib- und Grammatikfehler sind Legion geworden.
Um so erfrischender und vor allen Dingen inhaltlich genau treffend finde ich diese Ausnahme.
Mutterwitz
“Als Mutter weiß ich, dass die Beziehung von Eltern zu ihren Kindern keine rationale ist. Aber zumindest ein paar Fragen lassen sich nach rationalen Aspekten entscheiden - und für informierte Entscheidungen will ich mit diesem Blog Hilfe leisten.”
Ein neues Blog bei den ScienceBlogs
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