Suchmaschinenanfrage des Tages

Offensichtlich findet man mein Blog auch über den Suchbegriff “nögg bätsch”. Ich muß mir echt mal Gedanken über die Textqualität hier machen. ^^


Kinderrhetorik

Kinder zu haben ist toll! Eröffnet einem ungeahnte Blickwinkel und Erkenntnisse.

Wenn meine Kinder z. B. mit berechtigter, nicht zu entkräftender, aber für sie natürlich ärgerlicher Kritik konfrontiert werden, inkantieren sie neuerdings folgenden Reim:
“Selber, selber, lachen alle Kälber.”

Motto: Soll doch gefälligst der Kritiker nachdenken, was er nun scheinbar wieder angestellt haben könnte. Aber nicht, weil es konkret etwas zu bemängeln gibt, sondern damit man sich selbst mit dem Ursprungsvorwurf nicht befassen muß. (Und ein klein wenig steckt auch ein “NANANANANA - I CAN’T HEAR YOU!” drin.)

Die Erwachsenenversion dieses Reims erweckt zwar auf den ersten Blick einen gehaltvolleren Eindruck, hat aber im Grunde genausowenig Inhalt:
“Die Kirche”, “die Bänker”, “die Politiker” - nichts als subsummierende Projektionsfläche der eigenen Abgründe!...

Selten so gelacht. *g*

(Quelle: Twitter. Was sonst? ^^)


Extra für Herrn @Zinken ^^


Immer wieder schön: “Weihnachten in Stenkelfeld”

Heute exklusiv und wie versprochen für den werten Herrn Fischblog. wink

Sonntag, 1. Advent

10:00 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10:14 Uhr
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtoffensive im Nachbarhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen Ikea-Kerzensets „Nordenlichte“ zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.

19:03 Uhr
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrop-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich den Defekt von Strommessgeräten für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst noch arglos.

20:17 Uhr
Den Eheleuten Horst und Heidi I. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20:56 Uhr
Der Diskothekenbesitzer Hanspeter K. sieht sich genötigt, seinerseits seinen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laser-Ensemble Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 m hohe Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolaus-Projektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21:30 Uhr
Im Trubel einer Weihnachtsfeier im Kohlekraftwerk Sottrop-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21:50 Uhr
Der 85-jährige Kriegsveteran Joseph G. zaubert mit Hilfe von 190 Flak-Scheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22:12 Uhr
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boeing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenauffahrt der Bäckerei Brörmeier gelandet.

22:37 Uhr
Die NASA-Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande des Sonnensystems Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die Experten in Houston sind ratlos.

22:50 Uhr
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrop-Höcklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 1500 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23:06 Uhr
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht die Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23:12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23:12 und 4 Sekunden
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrop-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verstörte Menschen.

Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war ...

=> Hier geht’s nach Stenkelfeld


Der homöopathische Webcomic

Homöopathischer Webcomic

(via Chriss’ Blog
Originalquelle: LukeSurl)


Frustrierter Server

Nach Ausführung eines Scripts lese ich folgende Statusmeldung:

Die Erstellung der aktuellen Liste der Browserfehler kann unter den gegebenen widrigen Umständen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden.

... Seht mich an: Ein Gehirn von der Größe eines Planeten.
    Und man verlangt von mir, diesen Kram auszugeben.
    Nennt man das vielleicht berufliche Erfüllung?
    Ich jedenfalls tu’s nicht…
            Marvin, paranoider Roboter


Internat. Schauspieler stirbt an Schweinegrippe

Internationaler Schauspieler…

Und wir wissen ALLE, wer ihn angesteckt hat!

(Via Mail)


#Meetinggedanken

Jochen Mai von der “Karrierebibel” hat gestern auf Twitter eine Umfrage zum Thema “Was denken Meetingteilnehmer?” veranstaltet. Ich bin mir noch nicht darüber im klaren, ob das, was dabei herausgekommen ist, nun als lustig oder als traurig bezeichnet werden sollte. Aufschlußreich ist die daraus entstandene Gedankensammlung aber allemal - und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich bei J. Mais Umfrage selbst so richtig in meinem Element war.
tongue laugh


Was man zu Ute besser nicht sagen sollte:

... das gibt’s nur auf den Kanaren, und das kann man auch nicht übers Internet bestellen.

(Bemerkung einer Kollegin, die einen anderen Kollegen gebeten hatte, ihr das hier aus dem Urlaub mitzubringen.)

Die Verblüffung war groß. Die Freude auch.
Der Preis ist allerdings heftig. Je nach Stärke bzw. Schwäche des Suchtfaktors empfiehlt sich vielleicht in der Tat das Warten auf die Rückkehr des Kollegen. wink


Messer, Gabel, Schere, Licht…

Das Problem mit den Steckdosen-Kindersicherungen liegt darin, daß auch die Erwachsenen damit so ihre Probleme haben. Marc flucht regelmäßig über die Dinger, Besuch bei meinen Eltern meinte, da müsse man ja fast ein Studium absolvieren, und auch der Klempner, der uns im Dezember die Rohre wieder freigebohrt hat, bat mich nach einigen vergeblichen Versuchen, doch bitte seine Maschine für ihn einzustöpseln.

Vor ein paar Tagen kam Saskia nach dem Zubettbringen noch mal die Treppe runter und verkündete zufrieden: “Du, Mama, du brauchst nicht mehr hochzukommen. Ich habe die Gespensterlampe selber reingesteckt.

Ah ja, OK. Vielleicht zeigt sie ja irgendwann auch mal ihrem Vater, wie das geht. *g*



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