Ich eliminiere mich
Mittwoch, 10. Februar 2010
Nachdem vor einiger Zeit Xing, Stayfriends und WerKenntWen dran glauben mußten, habe ich heute auch meinen Facebook-Account gelöscht. Alle vier Services habe ich nur sporadisch genutzt - oft auch nur aus Pflichtgefühl, damit meine Kontakte mal wieder von mir hören. Das ist an Schwachsinn eigentlich nicht zu überbieten. Wer sich also wundert, daß ich aus seinen Kontakten verschwunden bin, kann jetzt mit dem Wundern wieder aufhören.
Wer hingegen gar keinen Facebook-Account hat, kann diesen Artikel aus der FAZ lesen und dann mit dem Wundern anfangen. (Mit bestem Dank an den Autor von buettchenbunt.de)
Und wer immer noch Interesse an Statusmeldungen meiner Wenigkeit hat, darf gerne weiterhin mein Blog lesen.
Und sie können es doch! ;-)
Montag, 11. Januar 2010
Unter Anleitung und tatkräftiger Mithilfe von Herrn Fischblog entstand am Wochenende dieser prächtige Schneemann in unserem winterlich zugeschneiten Garten:
Jetzt ist der Garten zwar stattdessen winterlich plattgewalzt, aber es soll mir noch einmal einer behaupten, Wissenschaftler seien in der Praxis zu nichts zu gebrauchen! *g*
kinder-armut.de
Dienstag, 08. Dezember 2009
Wie auch schon im letzten Jahr habe ich mich wieder an der Weihnachtsaktion 2009 des Vereins für Soziales Leben e.V. beteiligt.
Bei einigen Kindern sind leider noch immer keine Geschenkpaten eingetragen. Ich würde mich riesig freuen, wenn sich das noch rechtzeitig vor dem Fest ändert. Danke!
2001 - 2009
Dienstag, 01. Dezember 2009
Da auch unsere Kinder inzwischen Bescheid wissen, kann ich ja nun auch hier dokumentieren, daß Marc und ich uns getrennt haben. Auf meinen Wunsch, und absolut nicht unerwartet. In meinem Umfeld hat es jedenfalls fast niemanden überrascht. Es war übrigens auch nicht der erste Anlauf.
Marc hat in unserem Wohnviertel eine hübsche Wohnung gefunden, die unserem bisherigen Haus schräg gegenüber liegt, so daß die Kinder nur den Parkplatz überqueren müssen und auch Spontanbesuche problemlos möglich sind.
Somit bin ich also ab dem Wochenende offiziell alleinerziehend. Es ist aber davon auszugehen, daß unsere Kinder guten Kontakt zu beiden Elternteilen haben und zu wichtigen Anlässen wie Geburtstagen, Einschulungen etc. auch beide Elternteile anwesend sein werden. Wie wir Weihnachten gestalten werden, wissen wir noch nicht. Es wird sich alles finden.
Es ist in Ordnung; es mußte über kurz oder lang so kommen. Es ist einfach zu viel passiert, das mich über die letzten Jahre innerlich mehr und mehr Abstand nehmen ließ. Auch die Eheberatung - ein letzter Versuch - hat letztendlich eher meine Zweifel beseitigt.
Tja.
Dienstag, 29. September 2009
Passiert ist passiert. Hoffen wir, daß wir wenigstens einen neuen Innenminister bekommen.
Ein Tag kann eine Perle sein
Montag, 27. Juli 2009
Bei einigen Blogs kristallisiert sich relativ rasch heraus, daß man ihre Autoren unbedingt irgendwann gerne live treffen möchte. Leider läßt sich das nicht immer bewerkstelligen. Manchmal stellt sich auch beim Treffen heraus, daß “es nicht paßt”. Und dann gibt es Begegnungen, da paßt von Anfang an einfach alles.
In den vergangenen drei Tagen durfte ich Lars Fischer, den Autor des Fischblog, näher kennenlernen. Lars Fischer schreibt üblicherweise über diverse Themen aus der Wissenschaft, die ich faszinierend und sehr informativ finde, zu denen ich aber in den seltensten Fällen auch nur annähernd intelligente Kommentare beitragen könnte. Doch alleine schon seine Schreibweise machte mich mehr als neugierig auf den Menschen dahinter. Ich wurde nicht enttäuscht.
Lieber Lars, das Wochenende war einfach toll! Ich danke Dir!
Alltag mit blinden Eltern
Dienstag, 21. Juli 2009
“Heiko Kunert ist blind. Und er ist Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter. Wie geht das? Er berichtet ... über seine blinde PR-Welt: eine Welt voller Kuriositäten, Überraschungen und dem ganz normalen Alltag in Hamburg.”
Als Heiko mich um einen Gastbeitrag für sein Blog ”Blind PR” bat, sagte ich spontan zu, stellte aber schnell fest, daß es doch schwieriger war als gedacht, den geplanten Text zu verfassen. Einige Aspekte mußte ich zwangsläufig unberücksichtigt lassen. Nichtsdestotrotz hat es großen Spaß gemacht und ich bedanke mich herzlich bei Heiko für sein Interesse und die Veröffentlichung. Über Feedback bei Heiko würde ich mich ebenfalls sehr freuen.
Ja, ich weiß,
Montag, 13. Juli 2009
ich schreibe hier zur Zeit nicht viel. Das liegt daran, daß einfach zu viel zu schnell passiert. Die Kinder entwickeln sich (unter anderem kann Saskia jetzt Schleifen binden), die Pflanzen ebenfalls (erste Chili-Ernte liegt hinter uns, die erste Physalis-Ernte vor uns, die Tamarillos werden mit Spannung erwartet), ich entdecke neue Menschen, neue Blogs und lerne zu “alten” geschätzten Blogs die dahinterstehenden Menschen kennen. Noch dazu bin ich das erste Mal um einen Gastbeitrag für ein anderes Blog gebeten worden, und an jenem Beitrag formuliere ich nun doch schon länger (und übrigens gerne), als zuvor gedacht.
Neuzugänge, sehr empfehlenswert:
Blind-PR:
“Heiko Kunert ist blind. Und er ist Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter. Wie geht das? Er berichtet hier über seine blinde PR-Welt: eine Welt voller Kuriositäten, Überraschungen und dem ganz normalen Alltag in Hamburg.”
Augenschmaus:
“Die Welt mit den Augen sehen - Ein kleiner Einblick in mein ‘taubes’ Leben”
Not Quite Like Beethoven:
“ist wie Beethoven - nämlich ertaubt und öfters am daran verzweifeln.
Warum Nicht ganz wie Beethoven, kannst Du im ersten Post nachlesen.
Ein Blog über Unhörbares, Unerhörtes und Nicht-Gehörtes.”
Streikpause
Dienstag, 23. Juni 2009
Eigentlich wäre morgen der “Schnuppertag” für Tobias in der Kindertagesstätte. Da diese Woche aber gestreikt wird und er nächsten Donnerstag schon den ersten Tag hingeht, wird das mit dem Schnuppern wohl nicht mehr klappen. Aber immerhin klappt die Betreuung, denn in den Ferien ist offenbar Streikpause angesagt. Klar, sonst könnten die Erzieher ja selber nicht in den Urlaub fahren. *g*
Haustiere
Donnerstag, 18. Juni 2009
Inzwischen haben wir die ersten Fische im Aquarium und somit die ersten Haustiere meines Lebens im Haus. Neben allem Bangen, ob man denn auch alles richtig macht, freue ich mich über das schöne Becken mit seinen Bewohnern, Pflanzen, Wurzelholz und Steinen. Ich könnte da stundenlang zuschauen.
Was ich auch besonders schätze, ist die Tatsache, daß man ein gut laufendes Aquarium auch mal für zwei Wochen sich selbst überlassen kann, ohne daß es den Tieren dadurch an etwas fehlt. Das ist nämlich ein - wenn nicht gar der - Faktor, der mich davon abhalten würde, mir z.B. eine Katze oder gar einen Hund zuzulegen. Ich mag Tiere (OK, Katzen wesentlich mehr als Hunde, ich geb’s zu), aber ich möchte mich von ihnen nicht derart einschränken lassen, daß ich bereits bei jedem längeren Ausflug das Tier mitnehmen bzw. überlegen muß, wer es versorgen kann. Und das womöglich jahrzehntelang.
Seite 1 von 50 Seiten 1 2 3 > Letzte »