Muttertag

Dienstag, 12. Mai 2009

Ehrlich gesagt hätte ich den fast vergessen. Aber auch nur fast, denn in dem Moment, wo mir meine Tochter am Sonntag beim Abendbrot mitteilte, sie fände mich doof, fiel ihr auch schon ein, daß sie ja im Kindergarten ein Geschenk für mich gebastelt hatte, das seit Freitagnachmittag in irgendeinem Versteck auf mich wartete. So wurde ich dann eine halbe Stunde vor der Schlafengehenszeit der Kinder plötzlich die Besitzerin eines selbstbemalten Blumentopfes mit selbstgesäter (und dank der Versteckaktion schon reichlich welker *g*) Kresse.

Ähm, ja. Inzwischen steht die Kresse wieder aufrecht und der Topf auf der Küchenfensterbank.

Ansonsten habe ich den Tag mit meiner Verwandtschaft auf einer Konfirmationsfeier verbracht und darüber natürlich auch vergessen, meiner eigenen Mutter einen schönen Muttertag zu wünschen. Obwohl sie sogar persönlich anwesend war. Ich denke aber, sie wird es mir verzeihen. (Falls sie überhaupt selbst daran gedacht hat.) :-) Selbst die Aktion in der Kirche, in der die Konfirmanden rote Rosen für ihre Mütter oder Großmütter in die Hand gedrückt bekamen, machte mich übrigens nicht stutzig. Ich dachte halt, das sei immer so.

Was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja: Rosa ist nicht so mein Ding. ;-)

Gewißheit

Freitag, 08. Mai 2009

- “Stehe ich auf der Liste?”
- “Nein.”

Das nenne ich doch mal eine klare Auskunft.

5. Dortmunder Bloggertreffen

Donnerstag, 07. Mai 2009

Mit Dropsy, Lady Vanilla, Mentor, BigTimDo, VolkerOnline und Daniel. Bisher auf jeden Fall das kommunikativste Treffen von allen, ohne Grüppchenbildung. Prima war’s, Leute! Wir sehen uns dann zum 7. Treffen wieder, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin. grin

Neu in der Blogroll: Vanilla ‘n more

KiTa-Karussell

Mittwoch, 06. Mai 2009

Das Jugendamt hat uns für Tobias eine Stelle in einer KiTa angeboten, für die Dauer des Urlaubs der Tagesmutter im Juli.

Einerseits bin ich ja froh, daß er überhaupt irgendwo betreut werden kann. Sechs Wochen Jahresurlaub reichen einfach nicht aus, um Kindergartenferien, Urlaub der Tagesmutter und auch noch den eigenen Bedarf sicher abzudecken. Mal ganz zu schweigen von der “Reserve”, die man z.B. für spontan anfallende Kinderarztbesuche oder sonstige Notfälle benötigt, und den Tagen, die einem der Arbeitgeber zwingend als Urlaubstage vorschreibt. Da ist jeder einzelne Tag kostbar und man überlegt immer zwei- oder dreimal, ob man ihn nun wirklich nimmt oder nicht.

Andererseits bin ich nicht ganz so begeistert, daß Tobias in eine Kindertagesstätte soll und keine zweite Tagesmutter gefunden werden konnte. Der Zeitraum liegt ziemlich knapp vor seinem eigenen Kindergartenstart in einer ganz anderen Einrichtung, und das erscheint mir alles denkbar ungünstig, mit der ganzen Umgewöhnerei.

Naja, da müssen wir jetzt wohl durch. Wenigstens liegt die Einrichtung zumindest für mich quasi auf dem Weg zur Arbeit.

Konsumverhalten, verändertes

Dienstag, 28. April 2009

Blöd, aber ich weiß nicht mehr, wo ich vorhin den Link zu diesem Artikel gefunden habe. Aber wo auch immer es war (vermutlich Twitter?), ich kann der Autorin nur zustimmen.

Ich lade zwar nichts illegal herunter, aber wenn ich z.B. bei Amazon Musik online kaufe, dann auch nur einzelne Songs, die ich mir vorher ein paarmal in Endlosschleife gratis auf Youtube angehört habe. (Von Klassikaufnahmen jetzt mal abgesehen.) Der Knackpunkt ist doch, daß die neuen Medien inzwischen genau das Konsumverhalten ermöglichen, das man genaugenommen auch damals schon an den Tag gelegt hätte, wenn denn die technischen Voraussetzungen gegeben gewesen wären. Auch auf meinen alten, gekauften Vinylalben ist in vielen Fällen nur ein Song drauf, den ich wirklich haben wollte. Oder mit Glück auch zwei oder drei. Die anderen mußte man halt wohl oder übel in Kauf nehmen und somit mitbezahlen. Heute muß man das nicht mehr, und je eher sich die Musikindustrie daran gewöhnt und anpaßt, desto besser für sie, würde ich behaupten. Denn aus all dem jetzt zu folgern, der Umsatz würde wegen des Diebstahls einbrechen, halte ich für eine eklatante Fehleinschätzung. Die Industrie wird nur endlich mit der echten, unverfälschten Nachfrage konfrontiert. Daß die eben tatsächlich nicht so hoch ist, wie der unflexible Verkauf von ganzen Alben (oder überteuerten Maxi-Singles) über Jahrzehnte vorgegaukelt hat, ist doch nicht die Schuld der Konsumenten, sondern ganz alleine das Problem der Musikindustrie. Deshalb den nun flexibler gewordenen Konsumenten zu kriminalisieren, zeugt für mich von feinstem Scheuklappismus.

Und mal ehrlich: Musikpiraten als solche gibt es doch seit Erfindung des Tonbandes. Ich kann mich gut daran erinnern, daß früher, als ich noch in der Grundschule war (Mitte der 70er!), neben unserem Radio im Eßzimmer auch oft das Tonbandgerät und später ein Kassettenrekorder stand, der ans Radio angeschlossen war. Meine Mutter sammelte darauf immer die aktuellsten Hits für sich selbst bzw. die nächste Party. Nur konnte man das im Gegensatz zu Downloads aus dem Internet nicht kontrollieren. Das hat das Musikgeschäft aber weder besser noch schlechter gemacht als heute. Gefielen meiner Mutter dann allerdings von einem Interpreten immer mehr Songs, wurde übrigens durchaus auch bald das dazugehörige Album gekauft. Wer aber nur einen guten Hit landete und ansonsten Schrott produzierte, hatte eben keine Chance. Genaugenommen ist so ein Interpret heute sogar besser dran, denn er bekommt wenigstens über die Downloads den einen Song verkauft.

Wegen vereinzelter Songs ganze Alben erwerben? Wozu? Oder um den altbekannten Spruch abzuwandeln: Warum sollte ich für ein Glas Milch noch immer die ganze Kuh kaufen, wenn es nun endlich auch anders geht?

I am a rock, I am an island…?


Ganz vorweg: Es ist mir schon immer schwer gefallen, andere Leute um Hilfe zu bitten. Erstens, weil ich mich nicht abhängig machen möchte. Zweitens, weil ich mich sicherer fühle, wenn ich meine Probleme alleine meistere und mir das auch bewußt machen kann. Drittens, weil ich manchmal auch schon die Erfahrung gemacht habe, dann komplett um die Kontrolle kämpfen zu müssen. Viertens, weil ich befürchte, ohnehin einen Korb zu bekommen, weil ich den Angesprochenen im Grunde schnurzpiepegal bin. Im Zweifelsfall bezahle ich lieber für den wie auch immer gearteten Dienst, als mir ausgerechnet dann eine Enttäuschung einzufangen, wenn ich ohnehin schon in Schwierigkeiten stecke.

Damit sind jetzt übrigens keine Dinge gemeint wie “Hältst Du mal bitte da ‘nen Finger auf den Knoten, damit ich eine Schleife machen kann?” oder “Kannst Du mir bitte auch so ein Thingymajig aus Geschäft XY mitbringen?”, sondern richtig handfeste Hilfe in wichtigen Angelegenheiten.

Wenn ich dann doch mal um Hilfe bitte, sehe ich immer zu, den Umfang so gering wie möglich zu halten und das Problem an sich hübsch herunterzuspielen. Die anderen könnten ja Besseres zu tun haben und mich lästig finden. Und so kommt es dann eben auch ab und zu, daß ich irgendwann ganz verzichte und lieber gar nicht mehr auf die Sache zurückkomme.

Das Besch...ene an der Sache? In solchen Fällen fühle ich mich dann fast schon schuldig, daß ich überhaupt jemals mit dem Anliegen an die anderen herangetreten bin. Habe ich mir doch bewiesen, daß das gar nicht nötig gewesen wäre und somit auch nicht “legitim” war - weil ich letzten Endes ja doch irgendwie alleine klarkomme. Klarkommen muß, wie es mir dann vorkommt, wenn auch mit wesentlich größerem Aufwand.

Doch wie ich es auch mache - bitten, nachträglich verzichten oder gar nicht erst fragen - es bleibt immer ein blödes Gefühl zurück. 

Federvieh

Montag, 27. April 2009

Die ländliche Lage am Rand der Stadt ist ja sehr hübsch. Trotzdem entspricht es nicht ganz meiner Vorstellung von einem gelungenen Start in den Tag, wenn ich morgens früh um sechs auf der Einfahrt fast einen Fasan plattwalze.  blank stare 

Wandelnder Terminkalender

Dienstag, 21. April 2009

Ist schon lustig, wenn Mann seinen PDA zücken muß, um nicht alles zu vergessen. Und seine Frau ihm dann sämtliche anstehenden Termine bis August aus dem Kopf aufsagt. *g*

In den nächsten drei Monaten geht es hier so richtig rund. Saskia hat nicht einmal offizielle Sommerferien. Der erste Ferientag des alten Kindergartens ist gleichzeitig der erste Spiel- und Eingewöhnungstag im neuen Kindergarten, und in der Woche darauf geht es dann auch schon regulär los. Hoffentlich wird der Abschied im alten Kindergarten eine runde Sache, und hoffentlich können wir den Kontakt zu Saskias Freundinnen noch irgendwie aufrecht erhalten. Für den letzten Tag ist wohl eine kleine Feier geplant, bei der auch die I-Männchen verabschiedet werden, und vielleicht kann man an dem Tag auch für Saskia etwas arrangieren.

Für Tobias habe ich heute beim Jugendamt die Vertretungsbetreuung während des Urlaubs der Tagesmutter angeleiert. Wenn die chaotische Gebührensache nicht wäre, könnte man den Service des Jugendamtes eigentlich nur als klasse bezeichnen. Aber ich darf gar nicht daran denken, was wieder an kafkaeskem Papierkrieg auf uns zukommen wird, sobald Saskias Kindergartenwechsel bei denen offiziell im System steht… *grusel*

Kindergartenkram

Mittwoch, 08. April 2009

Die Leiterin von Saskias bisherigem Kindergarten hat morgen ihren letzten Tag. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit *hust* hat sie das meinem Mann schon vor zwei Wochen erzählt und auch gleich mit Märtyrermiene verkündet, sie wolle keinen großen Abschied, keine Blumen, kein sonstwas, sondern einfach still und leise gehen.

Sicher. Was wohl auch der Grund ist, warum am Montag ein zwei DIN-A4-Seiten langer Abschiedssermon in den Fächern der Eltern lag, komplett mit Privatadresse und Unterschrift, Bibel- und Gesangbuchzitaten über Glaube, Liebe und Hoffnung, der zur Zeit obligatorischen und allgegenwärtigen Obama-Referenz und allem nur denkbaren Pi-Pa-Po. Marc hat sich eins gegrinst und läßt jetzt mal die anderen Elternratsmitglieder in Aktion treten. Offiziell wurde er ja explizit um einen stillen bzw. gar keinen Abschied gebeten. Bitte. Kein Problem.

Die Nachfolgerin dürfte lustige Arbeitsbedingungen vorfinden. Zwei Kindergruppen, vier Erzieherinnen, ein uneiniges Team - und nur eine halbe Stelle, um all das in Schach zu halten. Im Zuge der Sparmaßnahmen muß die Dame nun nämlich zwei Kindergärten gleichzeitig leiten. Was unter anderem bedeutet, daß zumindest in Saskias bisherigem Kindergarten auch noch eine Erzieherin flachfällt, denn als solche hat die morgen scheidende Leiterin ja auch noch fungiert.

Should be fun. Aber bis zu Saskias Ausstieg im Juli sind es ja nur noch drei Monate. Und davon verbringen wir zwei Wochen an der Nordsee.

Nix Dramatisches

Montag, 30. März 2009

So, heute morgen um 11:00 Uhr war die OP. Gefunden wurde nur Harmloses, ansonsten ist alles in Ordnung. Eigentlich war ich um 13:00 Uhr schon wieder so fit, daß ich nach Hause wollte, aber sie haben mich dann wegen der Vollnarkose doch noch zwei Stunden länger festgehalten. War also nix mit Sushi mit Marc. Stattdessen gab es für mich eine Portion Krankenhausessen. Naja. hmmm

Nun muß ich heute abend noch Saskias Geburtstagskuchen backen und die Rice Krispie Treats aus C. Barcomis Kochbuch für Feste zubereiten. Gestern hatte ich mich schon am Angel Food Cake versucht, der im Sinne des Rezepts auch gelang, aber so furchtbar süß war, daß ich ihn für den Geburtstag dann doch nicht so toll fand. Schade eigentlich. Das war das erste Mal, daß mir eins von Frau Barcomis Rezepten überhaupt nicht geschmeckt hat.

Kreative Phase

Samstag, 28. März 2009

Zehn Eier sind ausgepustet, in einer gemeinsamen Aktion bemalt und lackiert und inzwischen in der Zimmerpalme aufgehängt worden. (OK - zwei davon sind leider auch schon zertrümmert. *seufz*)

Ostereier

Und weil das mit den Wasserfarben ja so viel Spaß macht, haben meine drei Kinder Künstler dann direkt mit einem Poster weitergemacht und auch sich selbst nach besten Kräften verziert. *g*

Kunstwerk und Künstler

Des weiteren sind nun alle Geschenke für Saskia beschafft, die Mitbringsel für den Kindergartengeburtstag am Dienstag in bunte Servietten verpackt und der ”PlayMais” ausprobiert und für gut befunden.

Spielmais

Was bis Dienstag sonst noch alles zu tun bleibt, darüber weigere ich mich hier und jetzt nachzudenken und schmeiße erstmal die zweite DVD aus dieser meiner jüngst erstandenen Sammlung in den Player. Wünsche allerseits weiterhin ein schönes Wochenende!

Hartnäckig

Sonntag, 22. März 2009

Du meine Güte, keine Ahnung, was ich mir da genau eingefangen hatte, aber es hat bis heute gedauert, es wieder loszuwerden. Sowas habe ich ja noch nie erlebt. Gestern war ich dermaßen fix und fertig, daß ich kaum den Wäschekorb vom Keller ins Schlafzimmer hochbekommen habe. (Gruß und Dank nach Soest zu meinen Eltern, die dann den ultimativen Tip für mich hatten!) Ich hatte ja schon befürchtet, die OP-Vorbesprechung am Dienstag würde auch noch platzen. Das hätte mir gerade noch gefehlt; ich will den Kram endlich hinter mich bringen.

Naja, wie dem auch sei - jedenfalls ist seit vorhin auch die zweite Hälfte unseres Gartens ordentlich hergerichtet. Mit Pieris, Hyazinthen, Rhododendron und Maiglöckchen. Letzte Woche kamen bereits Rosen, Primeln, Narzissen, eine Azalee und Glockenblümchen in die Erde. Letztes Jahr waren wir ja im März erst eingezogen und hatten den Garten erst einmal bis auf das Rasenmähen und ein paar flüchtige Experimente so ziemlich vernachlässigt.

Ein schönes Gefühl, jetzt größtenteils fertig zu sein. Jetzt muß eigentlich nur noch Kleinkram erledigt werden und der Sommer kann kommen. Nachher kommt allerdings erst einmal Tobias zurück. Der hat das erste Mal “so richtig” alleine bei seinen Großeltern in Soest übernachtet und offenbar eine Menge Spaß gehabt. Na denn. wink

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