Eskalation
Marc trinkt ein Glas Wasser.
Ute trinkt ein Glas Wasser.
Marc spritzt Ute absichtlich naß.
Ute schüttet Marc den Rest ihres Wassers über den bloßen Rücken.
Marc zerrt Ute zur Spüle.
Ute wehrt sich - erfolglos…
Marc füllt ein Halbliter-Glas und gießt Ute den kalten Inhalt von hinten in den Hosenbund der Jeans.
UND DAS ALLES KANN ER SICH NUR ERLAUBEN, WEIL ER STÄRKER IST ALS ICH!!! *grummel*
(Aufgewischt haben wir die Überschwemmung dann gemeinsam.
)
Wenn das mal kein Fehler war…
Ich weiß nicht, warum, aber in den letzten 24 Monaten häufen sich bei mir die Anfragen von Freunden, Bekannten und nun auch schon Unbekannten, ob ich mir nicht “mal eben kurz” ihre Webseite ansehen und verbessern (oder eine brandneue erstellen) könnte. Bei der letzten Anfrage, die von jemandem kam, den ich noch nie im Leben gesehen, gesprochen oder sonstwie kennengelernt habe, bin ich dann auf die Idee verfallen, einfach mal einen Stundenpreis in Euro für meine Hilfe festzulegen. In der Absicht, den Interessenten damit abzuschrecken, und in der Überzeugung, dies auch getan zu haben. War wohl nix. Ich sollte ihn doch mal anrufen oder ihm mailen, damit wir die Änderungen besprechen können.
Ich weiß nicht, ob das nun alles so eine gute Idee war. Erstens gibt es bessere Webdesigner als mich. Zweitens sollte ich wohl besser lernen, “nein” zu sagen, statt zu Abschreckungsstrategien zu greifen. Und drittens… ach, ich weiß auch nicht. Ich weiß nur, daß ich es leid bin, mehr und mehr meiner Freizeit für Webseiten Dritter draufgehen zu lassen, ohne selber auch etwas davon zu haben. “Mal eben schnell…”—klar, aber 10 “Mal Eben Schnell” ergeben ruck-zuck ein ganzes Wochenende oder mehr.
Die Sonne scheint!
Und nachdem wir gestern mit Haushalt, Kleiderschrank-Umzug und Grillen beschäftigt waren, geht’s heute hierhin. Schönen Sonntag noch allerseits!
You’ve Got Mail!
Ab und zu kommt es vor, daß ich leere Mails mit nichts als einer Signatur erhalte. Dann hat der Schreiber meist versehentlich auf “Absenden” geklickt, bevor die Mail fertig geschrieben war. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß mir das auch schon ein- oder zweimal passiert ist. Die meisten merken das dann von selbst, entschuldigen sich kurz und schreiben die Mail neu. Mach’ ich auch. Kein Problem.
Die Mails einer meiner Kolleginnen in Italien werden allerdings langsam sehr wohl zu einem Problem. Sie besteht nämlich neuerdings darauf, den gesamten Mail-Text, wie lang er auch sein mag, grundsätzlich in die Betreffzeile einzutragen. Was dann zur Folge hat, daß ich nur noch den Anfang lesen kann, der Rest wird abgeschnitten. (Hängt mit einem Sonderprogramm für die Mailverwaltung zusammen, das unser Team für die Arbeitsverteilung nutzt.) Zweimal habe ich ihr erklärt, auf Englisch und das darauffolgende Mal zur Sicherheit auf Italienisch, daß ihre Mails für mich nicht mehr lesbar sind. Und prompt kommt heute wieder so ein Ding.
I am dumbfounded… So schlecht kann ich mich nicht ausgedrückt haben. Und der Witz an der Sache ist, daß die selbe Dame mir in der Vergangenheit immer völlig normale Mails geschickt hat. Kapiert das einer? Hat sie das Programm gewechselt? Kennt irgendeiner da draußen ein Mailprogramm, das so verwirrend aussieht, daß man die üblicherweise schmale Betreffzeile mit dem normalerweise riesengroßen Textfeld für den Mail-Inhalt verwechseln könnte?
Äh… Erdbeben?
“Joachim, was ist das”, sprach meine Mutter und rüttelte meinen Vater aus dem Schlaf.
“Das’n Erdbeben”, erwiderte mein Erzeuger schlaftrunken nach ein paar Sekunden der Analyse. Kaum gesprochen, war er auch schon wieder eingeschlafen.
So geschehen vor 10 Jahren; damals war ich noch im Studium in Rennes. Das Erdbeben heute morgen habe ich komplett verpennt, obwohl ich eigentlich dachte, zu der Zeit schon wach gewesen zu sein. So schlimm war’s dann wohl doch nicht.
Muskelkater
Hujeh, das ist ja, als ob einem jemand die Kraft mit dem Strohhalm aus den Muskeln saugen würde! Freitag und Samstag habe ich mich abgestrampelt, heute geht es weiter, und der Muskelkater breitet sich immer weiter aus. Allerdings glaube ich nicht, daß die Samstagskurse auf die Dauer etwas für mich sind. Der Trainer nuschelt furchtbar, trainiert fast nur die Beine und spielt dazu noch eine ziemlich abartige Musik (Umpf, umpf, umpf - nur Rhythmus, ohne Melodie. Nix für mich.) Aber sonst sind Aerobics & Co. eine tolle Sache! ![]()
Was haben wir am Wochenende sonst noch so gemacht? Einkaufen, Kino (MIB 2 - längst nicht so gut wie der erste, aber stellenweise ganz amüsant), Wein getrunken, Asterix geschaut, Lampen montiert, die Wohnung gesaugt, Reibekuchen gemacht und, last but not least: Ein Besuch in Warner Brothers Movie World. Von allen Attraktionen dort waren das Bermuda Dreieck, die Wildwest-Achterbahn und “The Wild Bunch” die besten. Im Bermuda-Dreieck, einer Boots-Achterbahn, wird man nach einer Steigung fast kopfüber ins Wasser katapultiert, dabei klatschnass - und zudem auch noch aus dem Stockdunklen heraus fotografiert! Die Fotos, die dabei herauskommen, sind wirklich sehenswert, allerdings mit über 6 Euro pro Abzug auch völlig überteuert. Wir haben uns unseres kurz auf dem Bildschirm angesehen, eine Runde darüber gelacht und sind dann weitergegangen. Die Wildwest-Achterbahn ist tatsächlich im Westen des Parks angesiedelt und in der Tat ziemlich wild. “The Wild Bunch” ist einfach unbeschreiblich. Da hat man noch nicht einmal mehr Zeit zum Luftholen, geschweige denn zum Schreien! ![]()
Schreien könnte ich manchmal auch über mich selbst. Da hatten wir gestern so einen schönen Tag in der Movie-World, und mir fällt abends nichts besseres ein als schlechte Laune zu bekommen, weil Marc nach dem Ausflug noch die am Samstag gekauften Lampen montieren wollte. Es hat mich einfach tierisch genervt, daß ausgerechnet der Abend eines so schönen Tages durch Hausarbeit verdorben werden sollte. Nach dem Bohren in Abstellkammer und Arbeitszimmer befand sich natürlich anschließend ein Haufen Dreck und Staub überall, also war es mit dem Lampenaufhängen nicht getan, sondern es mußte danach auch noch komplett gestaubsaugt werden, dann die Werkzeuge usw. aufräumen, dann kochen, zwischendurch essen, noch Wäsche aufhängen, dann die Betten neu überziehen—und um 23:30 hatten wir endlich wieder Ruhe. Das alles klingt vielleicht nicht gerade wie ein Weltuntergang, aber der Abend dieses vorher so schönen Tages war einfach kaputt, zerrissen, wie ein stinknormaler Alltag. Es kam mir vor, als hätte man mir etwas Wertvolles gestohlen. Und da bin ich dann sauer geworden. Ich hasse es einfach, wenn kein einziger Tag in der Woche von Arbeit befreit bleibt, wenn sich überall Stress und Alltag einschleichen, obwohl man die Arbeiten auch locker auf einen anderen Tag verschieben könnte, auf einen, der ohnehin schon im Eimer ist und um den es nicht weiter schade wäre. Aber Marc hat’s mit den Lampen nur gut gemeint und meine schlechte Laune war ungerecht. Ich habe mich natürlich entschuldigt und ihm gesagt, daß es mir leid tut, aber ich weiß nicht, ob ich das nächste Mal nicht vielleicht doch wieder so reagieren werde, obwohl ich es eigentlich gar nicht will.
Bin ja mal gespannt
So, ich hab’s also gestern tatsächlich getan und mich beim Elixia eingeschrieben. Nett waren sie da und haben sich viel Zeit für mich und all meine Fragen genommen, obwohl ich ganz und gar unangemeldet erschienen bin. Auch sonst hat mir der Laden bei der Besichtigung gestern gut gefallen. Groß, hell, viel Platz, saubere Geräte in gutem Zustand, kleine Gruppen, gute Musik. Zudem noch ein riesiger Sauna-Bereich, Massagemöglichkeit und Pi, Pa, Po. Ich liebe Sauna—da werde ich sicherlich nach dem Sport oft drin landen. Immer zu meinen Eltern zu fahren und deren Sauna erst einmal zweieinhalb Stunden lang aufzuheizen, ist mir sonst doch zu mühsam, und in Wischlingen ist es jetzt in den Ferien ohnehin zu voll. Nix gegen Kinder, aber ihr permanentes Geplapper, Gekreische und Gejuchze kann einem in einer heißen Sauna doch irgendwann auf den Geist gehen. Zumal sie nie still sitzen können, sondern ständig rein und rausgehen. Tür auf, keine Tür zu, und weg! Also macht man selbst die Tür zu. Tür auf, keine Tür zu, und weg! Also macht man selbst… Nein danke—einmal und nie wieder. Jedenfalls nicht in den Schulferien.
Gleich heute abend geht es zum Ansehen und Ausprobieren ins Studio: Bauch-Workout und Body-Power. Auf gut Deutsch also: Geschwabbel wech und Ausdauer her, wie ich gestern gelernt habe. Danach kommt bei mir auf jeden Fall die Sauna an die Reihe, da bin ich sicher. *g* Am Montag abend werde ich aber erstmal zwei Stunden lang buchstäblich auf Herz und Nieren geprüft, zur Sicherheit, bevor es richtig losgeht. Mit Pulsmessen, Blutdruckprüfen, Programmzusammenstellung und allem Drum und Dran.
Etwas platt war ich, als der Typ mich da gestern fragte, ob ich auch trainieren wollte, um abzunehmen. Bloß nicht!!! Bei 62 kg auf 1,78 m? Wie kam der nur da drauf? Dann müßte ich ja anschließend zweimal ins Zimmer kommen, damit man mich noch sieht! Aber ein strafferer Bauch würde mir schon gefallen, der war mir schon immer ein wenig zu rund. Bin bloß mal gespannt, wie lange ich mich dafür abstrampeln muß...
Ich muß was tun.
Und damit ist ausnahmsweise mal nicht die Arbeit gemeint, sondern eher ein sportliches Betätigungsfeld. Das suche ich nämlich gerade. Ein- bis zweimal pro Woche zu tanzen, reicht einfach nicht, aber es sollte schon etwas mit Musik und Pep sein, deshalb bin ich auf Aerobics gekommen. Alyssa war ja auch ganz begeistert und hatte bis dahin mit Sport nichts am Hut.
Vielleicht ist das also auch etwas für mich?
Heute nachmittag werde ich mich im Elixia jedenfalls mal erkundigen, wie das in solchen Studios so läuft. Den Kursplan habe ich ja schon, aber besonders schlau werde ich nicht daraus. Was zum Henker habe ich mir denn bitte unter “BBP” vorzustellen? Oder “Fun Spinning”? “Surprise Spin”? “All Terrain”? “Kick Fit”? (“Tret-Anfall”? Soll das ein Kampfsport für Choleriker sein? Klingt doch ziemlich brutal… ) Nun ja, ich werde es in ein paar Stunden erfahren.
Marc ist schon seit ein paar Monaten dort und meint, der Laden sei wirklich gut. Zudem haben sie dort gerade ein Sonderangebot: 4 Wochen ohne Anmeldegebühr und ohne Vertragsbindung, für 22 Euro. Da kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, denke ich. In 5 Wochen fahren wir ohnehin in den Urlaub, also kann ich mir dann in Ruhe überlegen, ob ich danach noch weitermachen möchte oder nicht.
“Ich bin über 30…
... Bitte bringen Sie mich über die Straße!”
Das steht auf dem T-Shirt, das ich heute trage. Eigentlich wollte ich so eines Marc schenken, der ja im Oktober schon 32 wird und noch T-Shirts für den Sommerurlaub brauchte. Doch dann stellte sich heraus, daß das Shirt nur noch in meiner Größe da war. Er kam, sah und lachte—und kaufte das T-Shirt für mich! Das nennt man wohl Ironie des Schicksals, wie? *ggg*
Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel Neues zu berichten. Die Montagabende sind jetzt merkwürdig, weil derzeit keine Tanzkurse stattfinden. Also werde ich Marc ab und zu mal an den Wochenenden breitschlagen müssen, damit er im Samstagstanz mit mir übt. Sonst habe ich im September wieder alles vergessen, wenn die Medaillenkurse losgehen. Marc hat’s gut—nach über 10 Jahren Gesellschaftstanz, sämtlichen Medaillen und der Rock’n-Roll-Formation vergißt der die Schritte nicht mehr so schnell. So weit muß ich aber erst noch kommen.
Auch am Fledermausturm habe ich inzwischen noch ein wenig herumgebastelt. Ist zwar wieder mal eine Seite für Kinder und junggebliebene Erwachsene, aber es macht mir einen Heidenspaß!
Von Sitemeter habe ich nun endgültig genug, der Counter ist jetzt rausgeflogen und durch einen anderen ersetzt. Hier im Blog übrigens auch. Mal sehen, ob das nun wieder besser funktioniert.
Ich fahr’ ans war am Meer!
Tja, da sind wir wieder… Gelandet sind wir zwar nicht in der Karibik, aber in Neuharlingersiel. Schön war’s!
Hier ein paar Impressionen; die Bilder hat übrigens Marc mit seiner Digitalkamera geschossen. Meine müssen erst noch entwickelt werden. Mit einem Klick auf ein Bild kann man sich das Foto in voller Größe ansehen:
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