Jugend forscht ^^
Das alte Mikroskop in diesem Haushalt war nicht mehr wirklich zu etwas zu gebrauchen, und so habe ich für meinen ewig neugierigen Nachwuchs ein neues erstanden. Spontan ergab sich aus diesem Kauf ein “Kulturwochenende” bei Lars Fischer - seines Zeichens der vermutlich beste, auf jeden Fall aber der durchgeknallteste deutsche Wissenschaftsblogger. *g*
Was wir da unter die Lupe genommen haben und wie es unter dem Mikroskop aussah, kann man sich hier anschauen:
=> Kulturwochenende: Bakterien und Pilze im Haushalt
Übrigens: Das folgende, zusätzliche Bild entstand mit dem selben Mikroskop am heutigen Abend, bei 1024facher Vergrößerung. Weiß jemand, was es sein könnte? ;o)
EHEC - und das eigentliche Problem
Das eigentliche Problem besteht wider Erwarten nicht darin, daß ein paar Dutzend Leute an Organversagen sterben. Das eigentliche Problem besteht darin, daß dieser Keim - wie leider auch einige andere - gegen so viele Antibiotika schon resistent ist. Es bleiben langsam nicht mehr viele Breitbandantibiotika übrig, die gegen solche Keime eingesetzt werden können.
Eines davon ist übrigens Silber. Ja, genau: Das Zeug, das sich seit einigen Jahren zum Beispiel in Socken, Kleidung, Deodorants, Papier, Schneidebrettern, Messerbeschichtungen und nicht wenigen Camping-Wassertanks wiederfindet, weil es so schön antibakteriell wirkt.
Silber ist ein Breitbandantibiotikum! Wer heute Angst vor EHEC & Co. hat, sollte sich mal überlegen, daß dieser Wirkstoff eines Tages mal sein Leben retten könnte. Falls der betreffende Erreger nicht auch dagegen schon resistent geworden ist - durch den exzessiven und völlig unnötigen Gebrauch von Silberionen für jeden erdenklichen Blödsinn im Alltag.
Davon abgesehen: Das Bundesamt für Risikobewertung hält beim Konsum von Nanosilber noch andere Gefahren für möglich.
Notiz: Engere Auswahl
Comenius-Grundschule (?)
Emschertal-Grundschule
Gerhart-Hauptmann-Grundschule
Dank an alle RatgeberInnen der letzten Wochen und Monate! ![]()
RSS-Feed
Beim Google-Reader geht es mir schon lange auf den Zeiger, daß er meine Einträge versioniert, so daß man als Feed-Leser für jede kleine Korrektur einen neuen Eintrag zu sehen bekommt. Keine Ahnung, warum das so ist und wozu das gut sein soll, denn mit ATOM passiert das nicht. Da wird einfach der Ursprungseintrag aktualisiert angezeigt, wie es ja auch sein soll. Nachdem ich vor ein paar Monaten eine Weile herumexperimentiert hatte, diese dusselige Funktion aber nicht serverseitig unterdrücken konnte, habe ich aus dem RSS-Feed einfach sämtliche Inhalte gestrichen und bei jedem Eintrag nur einen Link hart in den RSS-Feed codiert. Ist ja aber eigentlich auch nicht der Sinn eines Feeds.
Gestern fiel mir dann ein, daß ich den Feed ja auch das “Summary”-Feld von ExpressionEngine auslesen lassen könnte, das bisher bei mir immer leer blieb. Da kommt jetzt der Anfang eines jeden Eintrags rein, damit der Leser zumindest einigermaßen ahnt, worum es im Text gehen wird, und der Rest des Textes landet im Body-Feld. Das allerdings bekommt der Google-Reader weiterhin nicht zu lesen.
Mal sehen, ob das so jetzt gut funktioniert oder ob stattdessen neue Schwierigkeiten auftauchen.
Warum Babys nicht wie Erwachsene sprechen
“... babies speak in baby talk not because they have baby brains, but because they only just got started learning and need time to accrue sufficient vocabulary to be able to expand their conversations.”
Ein interessanter Artikel zur Sprachentwicklung bei Babys und Kleinkindern. Unter anderem wird von einer Studie berichtet, die die Sprachentwicklung von Kleinkindern mit derjenigen von älteren Kindern (bis 5 Jahre) verglich, die aus dem Ausland adoptiert wurden. Ihre Gehirne sind zwar schon weiter entwickelt, dennoch verläuft die Aneignung der englischen Sprache analog zur Entwicklung bei Babys, für die Englisch von vornherein die Muttersprache ist. Soll heißen: Auch ältere Kinder fangen beim Erwerb der Sprache wieder mit wenig differenzierten Ein- und Zweiwortsätzen an.
Stärken und Schwächen
Die Schulung in der vergangenen Woche war ausgesprochen interessant und lehrreich; ich hätte nicht gedacht, daß man aus so etwas nach neun Stunden “Unterricht” am Stück in einem anderen Zustand als völlig platt herauskommen könnte. Kann man aber sehr wohl. Und ist sogar noch gespannt auf den zweiten Tag.
Grob gesagt ging es um Präsentationstechniken und damit auch um Rhetorik und generell Kommunikation. Dabei habe ich eine Menge über mich gelernt. Zum Beispiel, daß ich überraschend gut improvisieren kann, wenn ich ad hoc etwas sagen oder erklären soll, ohne irgendwelche Powerpoint-Präsentationen oder ähnliches vorbereiten zu können. Oder auch, daß es mir recht wenig ausmacht, überhaupt vor Fremden zu reden. Lustig war auch die Übung, eine zweiminütige freie Präsentation erfolgreich über die Bühne zu bringen, obwohl ständige Störungen aus dem Publikum mit eingebaut wurden (Lärm, penetrante Zwischenfragen etc.) Insgesamt wurden jedem von uns fünf Minuten Zeit gegeben. Ich benötigte drei.
Eine absolute Schwäche ist bei mir allerdings alles, was mit dem Telefon zu tun hat. Das ist mir schon länger bewußt. Ich habe noch nie gerne telefoniert. Teenager-Dauergequatsche mit exorbitanter Telefonrechnung und ständig belegter Leitung - davon wurden meine Eltern verschont. Aber mir ist jetzt erst so richtig klar geworden, warum das so ist: Ich mag es nicht, wenn ein Gespräch so völlig ohne Gestik und Mimik abläuft, ich aber auch nicht die Möglichkeit habe, das durch sorgfältigere und länger durchdachte Antworten auszugleichen. Ich glaube, ich komme am Telefon oft viel schroffer rüber als ich eigentlich will, und bei mir ist auch im privaten Bereich dann sehr schnell der Punkt erreicht, an dem ich nichts mehr zu sagen finde. Säße ich dem Gesprächspartner gegenüber, würde die Unterhaltung wesentlich länger ausfallen. Zwingend notwendige Telefonate delegiere ich daher liebend gerne an meinen Mann. Dafür bin ich wiederum für Briefe und Mails zuständig, bei denen es mich während der Schulung überrascht hat, wie viele Teilnehmer zugaben, damit ein Problem zu haben. Sie wollten wenigstens die Stimme des Gegenübers hören können. In Mails und Briefen würden sie erfahrungsgemäß kurz angebunden oder desinteressiert wirken und diese Kommunikationsform daher gerne meiden und durch Telefonate ersetzen. Erstaunlicherweise exakt die selben Probleme, die ich beim Telefonieren habe.
Wie gesagt: Es war ausgesprochen lehrreich. Aber wenn ich ehrlich bin: Telefonkonferenzen finde ich trotz Ursachenforschung noch immer gräßlich. *g*
... und bin so schlau als wie zuvor
OK, es muß also tatsächlich wohl jetzt schon sein. Bei meinen Recherchen bin ich auf fünf in Frage kommende Grundschulen gestoßen, von denen vier eine Webseite haben:
Nr. 1: Auf den ersten Blick ganz nett, aber…?
Nr. 2: Von der Präsentation her momentan mein Favorit und auch schön schnell zu erreichen. Allerdings an einer der Hauptverkehrsstraßen gelegen. Kann das ein K.O.-Kriterium sein?
Nr. 3: Das Schulprogramm und -konzept finde ich recht ansprechend und auch gut dargelegt. Das Gebäude und der Schulhof jedoch… Oha. Und wieder die Frage: Darf das im Zweifelsfall ein Ausschlußkriterium sein?
Nr. 4: Die Webseite finde ich sehr… ähm… merkwürdig innovativ gestaltet und leider wenig informativ für jemanden, der sich mit dem Thema Grundschule noch gar nicht auskennt.
Klar, im Zweifelsfall muß man wohl hospitieren, wie mir in den Kommentaren vor ein paar Tagen schon vorgeschlagen wurde. Aber mal ehrlich: Wenn da hinten im Klassenraum ein Elternteil sitzt, findet sicherlich kein normaler, sondern mit Sicherheit besonders bemühter Unterricht statt, oder irre ich mich da ebenfalls schon wieder?
Eines meiner Probleme liegt nun darin, daß ich befürchte, gar nicht alle wirklich wichtigen Kriterien für die Auswahl zu kennen. Entfernung, Betreuungszeiten, Ausstattung und natürlich allem voran der pädagogische Ansatz, OK.
Und was noch?
Wie haben meine Eltern das damals eigentlich gemacht? Ich glaube, da gab es nur zwei Schulen zur Auswahl, und die am nächsten gelegene wurde eben einfach genommen - Punkt, fertig, aus die Maus. Ist es nun gut oder schlecht, daß das so nicht mehr funktioniert?
Heiliger Strohsack, normalerweise wäre ich noch bis einschließlich September dieses Jahres in Elternzeit, und nun befasse ich mich bereits mit der Grundschulauswahl für die Große und der Kindergarteneinkaufsliste für den Kleinen. Im August ist es soweit. Bitte wer hat hier einfach den Zeitraffer eingeschaltet?
... und es hat “Klick” gemacht…
So, die .htaccess ist nun auch gebändigt. Ab sofort werden Suchanfragen nach “Ute Gerhardt” und Familienmitgliedern auf eine andere Domain umgeleitet. Bei Direkteingabe der URL oder auch Suchanfragen nach anderen Themen des Blogs wird hingegen noch immer das Blog angezeigt.
Woran es lag? Der Apache besteht auf einem Schreibfehler im Wort “Referrer”. Er akzeptiert es nur mit einem einfachen r, also REFERER. Aber bis ich das endlich gemerkt hatte… In der Vergangenheit zigmal “falsch richtig” gemacht und nie registriert - und dann auf einmal ist der Wurm drin.
Merke: Beim Arbeiten nie das Gehirn einschalten, sondern einfach nach Gefühl drauflosbasteln!
Kerbe, vertieft
Lektion des Tages: Selbst wenn man jemanden seit Jahren ohnehin schon gefressen hat wie ein Pfund Schmierseife, kann es immer noch überraschen, von weiteren seiner Taten zu erfahren.
Auch wenn es jetzt eingebildet klingt: Manchmal erstaunt es mich selber, daß meine Einschätzung der meisten Menschen um mich herum mit den Jahren fast immer verstärkt statt widerlegt wird.
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