Immer noch unzufrieden

Das Layout hier gefällt mir nicht. Immer noch nicht. Schon wieder nicht.

Die Seite einer Freundin habe ich letztens renoviert und null Probleme gehabt, ein nettes neues Design zu kreieren. Aber hier? Alles nur Übergangslösungen, der reinste krative Blackout. *seufz*

Nachtrag: So, nun entspricht das Layout wenigstens inhaltlich dem Titel. Es wird noch gebastelt, bitte nicht wundern.


Hut ab.

Vor all denjenigen nämlich, die diese Umfrage für eine Diplomarbeit zum Thema Luxusgüterkonsum bis zum Ende durchackern.

Noch langatmiger geht’s ja kaum noch, zumal ziemlich schnell klar ist, welches Ergebnis von der Studie erwartet wird bzw. auf welche Korrelation welcher Faktoren der Diplomand hinauswill. Nach drei Seiten habe ich aufgegeben - da ist ja schier kein Ende abzusehen.

Nie im Leben hätten meine Profs diesen Fragebogen so für in Ordnung befunden. Ich wüßte ja zu gerne, wie viele Leute den komplett ausfüllen und dann auch noch bis zum Schluß alle Fragen gewissenhaft beantworten. Statt einfach irgendwo ihr Pünktchen reinzuknallen, damit das Elend endlich ein Ende hat.


Erkenntnis des Tages

Wenn das hier in immer mehr Foren mein Avatar wird, weil es meinem gefühlten Zustand am besten gerecht wird…

... dann ist es höchste Zeit, mal meinem Arbeitgeber auf die Füße zu treten. Damit er mir sagt, wann, wo und wie ich endlich wieder einsteigen kann.

Nachtrag: Und wieder mal nur die Mailbox. Aber wenigstens keine Abwesenheitsnachricht. Meine Hoffnung auf einen Rückruf steigt.


Was kommt als nächstes?

Nachdem uns der Blitzeinschlag vor ein paar Wochen schon einen DVD-Player gekostet hat, ging als nächstes der Mégane kaputt. Mittlerweile fahre ich nun doch Marcs Volvo, während Marc sich in Kürze einen neuen, kleineren Wagen kaufen wird.

Gestern abend fragte ich noch spaßeshalber, was denn wohl als nächstes drankommen würde. Zu bieten hätten wir da noch:

- die Waschmaschine
- den Trockner
- die Spülmaschine
- den Kühlschrank
- die Tiefkühltruhe
- die Stereoanlage
...

Es traf jedoch unsere Lampe mit dem Dimmer sowie den Satelliten-Receiver. Innerhalb von nur wenigen Stunden.

Hätte ich mal lieber die Klappe gehalten.


Fix & Alle

Manchmal könnte ich einen gepflegten, mittelgroßen Anfall bekommen. Dann zum Beispiel, wenn mein Auto bei einem Langstreckentrip 10 Kilometer vor dem Ziel den Geist aufgibt und nur noch mit 60 Sachen über den Hügel schleicht, weil das Automatikgetriebe im Eimer ist. Auf der Hinfahrt, wohlgemerkt. :o/

Wenn dann zu allem Überfluß noch innerhalb von drei Tagen zig Verwandte mit unheilbarer Logorrhoe meine Kinder völlig rappelig und nervös machen und ich mit meinem überfordert heulenden Nachwuchs zusammen in einem Hotelzimmer übernachten muß, geht bei mir komplett der Ofen aus.

Aber keine Angst. Wirkliche Ausraster liefere ich nur, wenn einer der merkbefreiten Verwandten dann auch noch fragt, ob wir unseren ach so tollen “Urlaub” denn auch schön genießen würden. *vogelzeig* Das sind übrigens dieselben, die drei Wochen später schon wieder jammern, wir würden ihnen die Kinder vorenthalten, weil wir uns ja so selten sehen lassen.

Ich möchte diese kinderlosen Pappnasen mal sehen, wenn sie für die Verwandtenbefriedigung jedesmal innerhalb von drei Tagen 600 Euro für Hotel, Sprit, Verpflegung & Co ausgeben müßten, ohne in der Zeit auch nur eine Sekunde mal für sich zu haben oder auch nur eine einzige Mahlzeit ohne Geschrei und Geklecker zu sich nehmen zu können. Nebenbei noch vollbepackt mit Kinderbetten, Kinderbuggy, Babyschale, Windelpaketen, Säuglingsnahrung, Flaschen samt Spülbürste, Wechselkleidung x 3, plus was man so als Eltern auch selber noch braucht. Das ist alles, aber ganz sicher kein Urlaub. Marc und ich wissen schon, warum wir uns und vor allem unseren Kindern diesen Quatsch nur seltenst antun.


Na ganz phantastisch.

Unsere Gemeinde hat sich bequemt, endlich mal die Taufurkunden und die Patenbriefe (korrigiert) fertigzustellen. Also darf ich meine Kinder gleich ins brütend heiße Auto verfrachten und da nun auch noch hingurken, dabei schläft Saskia gerade und am frühen Abend habe ich noch einen anderen Termin. Ich liebe es, ein unausgeschlafen-knatschiges Kind in einen rollenden Backofen verfrachten zu müssen. *örks* Und tschüß!


Ratlos in Dortmund

Wieder einmal ist viel zuviel Zeit vergangen, seit ich hier etwas hineingeschrieben habe. Es tut mir leid, daß ich Euer Treffen verpaßt habe, aber meine Eltern wollten am 7. April, meinem Geburtstag in den Urlaub fahren und haben sich dann für den 6. mit einem Geschenk angekündigt. Sie haben mir meine neue Einbauküche bezahlt—ich war so platt! Inzwischen ist sie am 26. Mai durch ein “Titanic-Dinner” eingeweiht worden. Mein bester Freund hat für mich und noch vier andere Gäste das Dinner gekocht, das die 1.-Klasse-Passagiere der Titanic am 14. April 1912, ein paar Stunden vor dem Untergang gegessen haben. 13 Gänge, einer besser als der andere. Es war wunderschön und hat sagenhaft geschmeckt! Und ich danke Euch auch allen für die lieben Mails, die Ihr mir in der Zwischenzeit geschickt habt! Ich hab’ Euch nicht vergessen! :o) (Ach ja: Ein neues Gästebuch gibt es jetzt übrigens auch endlich.)

Aber die wichtigsten Dinge der vergangenen Wochen betreffen leider eine Person, die es vermutlich nicht schätzen würde, wenn man sie hier identifizieren könnte. Ich will meinen Eintrag also so allgemein wie möglich halten, aber etwas schreiben muß ich jetzt. Längst ist dieses Tagebuch ja kein normales Tagebuch mehr, sondern auch fast immer mit feedback verbunden. Und ich bin so ratlos, drehe mich so sehr im Kreis, daß ich wirklich jeden Kommentar, jeden Ratschlag von außen willkommen heiße.

Was soll ich davon halten, wenn ein sehr guter Freund (nennen wir ihn F.) großen Kummer hat und weint—und sich dann nicht nur dafür schämt und allen Ernstes behauptet, so etwas “dürfe” nicht passieren (was für ein Quatsch! Klar, in seinem Gewerbe darf man niemals Schwäche zeigen, sonst wird man niedergewalzt, aber ich bin kein Kollege, verflixt! Würde ich das etwa je gegen ihn verwenden oder über ihn spotten? Niemals!!!), sondern darüber hinaus auch noch meint, es würde sowieso nicht helfen, wenn man mit Freunden über Dinge und Probleme redet, die sie nicht ändern können und auch noch nie selbst erlebt haben?

Hat jemand eine Idee?


Trari, trara, die Post ist (nicht) da.

Also was das nun wieder sollte, verstehe ich ja nicht so ganz! Heute morgen war ich definitiv zu Hause, und trotzdem habe ich jetzt wieder eine dieser orangefarbenen Karten im Briefkasten, ich sei nicht anzutreffen gewesen und möchte innerhalb der nächsten 7 Werktage mein Päckchen da und dort dann und dann abholen. Der blöde Postbote hat sich offenbar noch nicht einmal die Mühe gemacht zu klingeln, vermutlich in der Annahme, ich sei ja sowieso mal wieder nicht zu Hause, oder vielleicht auch einfach nur deshalb, weil er keine Lust hatte Treppen zu steigen? Toll. Jetzt kann ich am Montag für diesen Unsinn schon wieder durch die halbe Stadt gondeln. Was ist das überhaupt für ein Päckchen? A.s Videos sind schon hier, Weihnachten ist noch lange hin und mein Geburtstag ist im Frühjahr—wer schickt mir also mitten im Jahr etwas? Für Melody’s Buch dürfte es ja noch ein wenig zu früh sein, oder?

Egal, ich bin immer noch zu fröhlich, um mir von so einem Mißgeschick den Tag vermiesen zu lassen! Brüssel! Das wird mit Sicherheit interessant! Hoffentlich schaffe ich das alles… Neuer Job, Fernstudium, Umzug, Freunde in der neuen Umgebung finden… Das kann ja heiter werden! *g* Naja, man wächst ja bekanntlich an der Aufgabe; wird schon irgendwie schiefgehen. Ist ja auch nicht das erste Mal. Und im Notfall hilft die belgische Schokolade. ;o)

Ein lustiges Erlebnis hatte ich heute im Supermarkt: Zwei junge Damen - vielleicht zwischen 18 und 20 - begutachteten mich verstohlen von oben bis unten. Dann wisperte die eine der anderen zu: “Wenn die sich schminken würde, wäre sie richtig hübsch.” Ich mußte einfach nur lachen. Nee, Mädels, da habt Ihr wirklich was mißverstanden. Wenn ich mich schminken würde, sähe ich bestimmt nicht besser aus. Ich hätte nur eine bunte Maske auf. An mir selber würde sich gar nichts ändern, und deswegen lasse ich die Maske auch gleich weg.

Wissen diese Frauen mit einer dicken Schicht Edel-Beton im Gesicht eigentlich noch, wie schön sich das anfühlt, wenn einem der Wind direkt über die Haut streicht? Wenn man einfach so mit jemandem schmusen kann, ohne Angst zu haben, daß sich die mühevoll zurechtgepinselte Kriegsbemalung dabei in ein Mirò-Gemälde verwandelt? Oder wenn man das Gesicht nach einem heißen Sommertag in den Regen halten kann? Oder sich nach einem anstrengenden Tag einfach mal so die Augen reibt?

Haben sie eine Ahnung, wie ungepflegt ihre zu Spinnenbeinen verklebten Wimpern aussehen? Noch niemals in meinem Leben habe ich getuschte Wimpern gesehen, wo nicht doch mindestens zwei oder drei davon jeweils zu einem Bündel zusammengepappt waren! Noch nie! Und ja, Mädels, auf einen Meter Entfernung sieht man es immer, auch wenn Euch die Mascara-Werbung noch so feine Bürstchen und noch so “natürliche” Ergebnisse verspricht. An manchen Wimpern kleben sogar ganz vorne noch kleine Klümpchen. Das soll wohl die Wimpern optisch verlängern, sieht aber einfach nur so aus, als hätte man sich den Schlaf nicht richtig aus den Augen gewaschen—buäh!

Wissen sie wohl auch, wie komisch es wirkt, wenn sie sich herumdrehen und man den Übergang vom braunen Gesicht zum blassen Hals (oder umgekehrt) sehen kann, da, wo das Make-Up endet? Irgendwo endet es nämlich immer, und selbst wenn der Übergang gut verwischt ist, fällt der Kontrast zwischen Gesicht und restlicher Haut doch jedem auf, der genauer hinsieht. Gerade jetzt im Sommer, wo viel Haut gezeigt wird, und sei es nur, weil die bloße Haut Sommersprossen hat und das Gesicht eigenartigerweise überhaupt keine. Oder nehmen wir den Lippenstift, der langsam in die Fältchen um den Mund herum rinnt, von rotgefärbten Zähnen ganz zu schweigen. Und wissen diese Malerinnen auch, wie sehr sie ihre Schatten unter den Augen durch diese schwarzen Striche unter den unteren Wimpern noch betonen?

OK, wem’s gefällt, der soll’s halt machen, das ist nicht meine Sache. Aber kein Mensch wird es schaffen mir einzureden, daß Schminke schöner macht. Das, was untendrunter steckt, bleibt eh’ immer gleich, und wenn ich mich nicht schminke, muß ich außerdem nicht in Panik ausbrechen, wenn an einem Gammeltag mal jemand unangemeldet zu Besuch erscheint und mich ohne Kleister im Gesicht eventuell für schwer krank hält oder gar nicht erst wiedererkennt. *ggg*


Ein schöner Zug?

Die Susi hat heute Geburtstag, rabimmel, rabammel, rabumm! Ach nee, falsche Melodie… Macht nix, trotzdem Herzlichen Glückwunsch! :o)

Die Woche hier war mal wieder viel zu schnell vorbei. Ich glaube, ich sollte zumindest aufhören mittwochs mit den Schreckensteinern zu chatten, es raubt einfach zu viel Zeit, in der man anderes tun könnte. Andererseits, der Freitags-Chat ist auch nicht gerade ideal. Wer will schon ständig den Freitagabend vor dem Compi verbringen? Da gehe ich doch lieber mit den anderen aus oder schwimmen. Oder lese bis tief in die Nacht. Ein Bügel-Abend ist auch mal wieder fällig… Naja, es wird sich schon irgendwie finden.

Ach ja, à propos Lesen:
Frauen und andere Katzen

Ich hatte ja schon erwähnt, daß ich mir Melodys / Carola Heines Kurzgeschichten am letzten Freitag schon vorgeknöpft habe. Muß ich wohl irres Glück gehabt haben, denn einen Tag später waren viele davon plötzlich von der alten Site verschwunden, um anschließend auf der obigen Homepage wieder aufzutauchen, allerdings nicht mehr komplett… Es gibt die Stories also demnächst auch als Buch zu bestellen, und da ich sie schon kenne (ätsch! *ggg*) kann ich nur sagen: Kaufen, Kaufen, Kaufen! Tolle Storylines, super geschrieben, zum Schmunzeln, Nachdenken, Lachen—und eine hat mich sogar zum Weinen gebracht. Das will was heißen.

Der Schwachsinn bei der Deutschen Bahn heute hat meine Laune übrigens auch nicht gerade gehoben. Erst fährt der Zug schon mit 5 Minuten Verspätung in Düsseldorf ein, dann kommt die Durchsage, daß er zu 200 % (!) überfüllt sei und daher nicht weiterfahren dürfe. Reisende, die nur bis Duisburg fuhren, sollten alle aussteigen und einen anderen Zug nehmen. Hat natürlich erst mal keiner gemacht; ist ja auch klar: Solange keine Alternativen benannt werden, geht keiner freiwillig und riskiert, daß der nächste Zug eventuell noch mehr Verspätung hat, oder gar ganz ausfällt. Bei der chaotischen Organisation muß man nehmen, was man kriegen kann. Zu allem Überfluß waren dann auch noch mindestens 2 Schulklassen unter den Mitreisenden. Wie man als Lehrer so doof sein kann und mitten im Berufsverkehr 60+ Schüler in einen Pendlerzug voller Berufstätiger setzt, ist mir ein Rätsel. Jedenfalls fuhr der Zug dann nach einer halben Stunde erst weiter. Zum Glück ist heute Freitag!

Nun ja. Genug um mich selbst gekreist—mal sehen, was die Tagebuch-Mafia so alles zu berichten hat. Und außerdem zeige ich Euch ab heute im unteren Frame mein “Spielzeug”: Schloß Rülpshorst, die Site, auf der ich mich mit HTML, JavaScript und CGI austobe. Viel Spaß! :o)


Kaugummi

Wenn man einen Preis vergeben sollte für die perverseste Erfindung der Menschheit, wäre—nach sämtlichen Waffen—der Kaugummi in allen Erscheinungsformen meine erste Wahl. (Eigentlich könnte man sogar fast schon sagen, daß Kaugummis Waffen sind!) Da stopft sich ein Mensch einen labberigen Streifen oder eine bunte Kugel ohne jeden Nährwert in den Mund, und kaut, und kaut und kaut… Und wie! Wie bei vielen Tätigkeiten, die scheinbar so einfach sind, gelten auch hier offenbar komplizierte Regeln, die ein gewissenhafter Konsument keineswegs außer acht lassen darf. Für alle Unwissenden hier also ein kleiner Knigge für Kaugummigenießer:

# Kaugummipapier gehört grundsätzlich auf den Fußboden, in den Rinnstein oder auf den Straßenbahnsitz. Wir alle müssen doch unseren Beitrag leisten, damit der Straßenkehrer und sonstiges Reinigungspersonal nicht arbeitslos wird, gell?!

# Bei der Auswahl der Kaugummis ist darauf zu achten, daß man eine Geschmacksrichtung wählt, die beim Kauen ein intensives Aroma entfaltet, das nach einigen Mahlbewegungen der (geöffneten!) Kiefer schon nicht mehr vom muffeligen Geruch durchnäßten Papiers zu unterscheiden ist. Schließlich soll die Umwelt ja mit allen Sinnen am eigenen Genuß teilhaben, also auch mit der Nase!

# Es ist unter allen Umständen zu vermeiden, beim Kaugummikauen den Mund zu schließen! Stattdessen entblöße man mit der stumpfsinnigen Miene eines wiederkäuenden Rindviehs selbst das unästhetischste Gebiß so weit wie möglich und lasse die Mitmenschen auf diese Art sehen, daß es entweder in Deutschland keine vernünftigen Zahnärzte gibt, oder es dem Kauenden noch nicht gelungen ist, einen von ihnen ausfindig zu machen. (Wie auch, wenn man gar nicht erst sucht…?)

# Da der Mund beim Kauen ohnehin offenstehen muß, sollte man auch möglichst laute Schmatzgeräusche verursachen. Es ist ein ungemein befriedigendes Gefühl, wenn man sicher sein kann, daß im Umkreis von 50 Metern allen Anwesenden der Appetit vergeht und man weit und breit als einziger noch ohne Ekelgefühl essen oder in Frieden lesen kann.

# Kaugummikauen ist besonders reizvoll in überfüllten Räumen oder Fahrzeugen. Schließlich bietet sich nur hier die Gelegenheit, dem Nebenmann aus allernächster Nähe ins Ohr zu schmatzen, ihn mit dem Gestank des Kaugummis nachgerade zu betäuben oder gar seine Haare oder Kleidung beim Kauen mitzuverarbeiten.

# Das Entsorgen des ausgemergelten Kaugummis geschehe unter Zuhilfenahme aller zehn Finger, die man ordentlich vollsabbern sollte. Im Anschluß daran darf man es nicht versäumen, das komplette (so noch vollständige…) Gebiß gründlich nach Überresten zu durchstochern, um daraufhin dem nächstbesten Mitmenschen die Hand zu schütteln. Sodann suche man sich einen Haltegriff in einem öffentlichen Verkehrsmittel und wische Speichel und Speisereste der Länge nach daran ab.

# Es ist grundverkehrt, den ausgelutschten Kaugummi in einen Papierkorb zu befördern. Vielmehr sollte man auch den restlichen Vergnügungswert des Gummis noch voll ausnutzen, indem man ihn auf einen Straßenbahnsitz klebt und sich dann daran ergötzt, wenn ein anderer Mitfahrer sich hineinsetzt.

# Alternativ kann man den Kaugummi auch direkt auf den Bürgersteig spucken. Dies sollte möglichst so geschehen, daß andere Passanten entweder getroffen oder zumindest gehörig erschreckt werden. (Als Illustration ist die entsprechende Szene aus “Pretty Woman” sehr zu empfehlen! Die Frau weiß, wie man’s macht!)

Happy Lip-Smacking!



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