Sense & Sensibilitytivity

Tina spricht mir aus der Seele. Dieses demonstrative Zurschaustellen vermeintlicher Pietät ist zum Brechen. Zumal die Art und Weise der Berichterstattung all dieses Pietätsgetue ohnehin direkt Lügen straft. Angel hat übrigens auch einen treffenden Eintrag dazu verfaßt.

Was mich dann allerdings endgültig den Kopf an die Wand schlagen läßt, war ein Thread in einem Elternforum, wo sich der Verfasser gestern beklagte, daß die übrigen User nicht genügend(!) Trauer- und Klagepostings verfassen würden. Tenor: “J’accuse! Was seid ihr doch alle kaltherzig! Seht her, ich, die ich diesen Thread eröffnet habe, bin alleine dadurch moralisch ja ach so erhaben!”

Entschuldigung - wo ist bitte mein Eimer?

Nein, ich muß und werde längst nicht alles, was mich bewegt, ins WWW blöken. Wer nicht kapiert, daß zumindest mein Hirn keine ungefilterte Standleitung zu den Servern dieser Welt unterhält, der kann mir gerade mal den Buckel runterrutschen.


Alles klar, keiner weiß Bescheid

Da fragt ein Mitarbeiter zu recht nach, warum ein bei der Hotline beantragtes neues Passwort erstens entgegen jeder Sicherheitsrichtlinie per Mail versendet wird. Und dann noch nicht einmal an den Mitarbeiter selbst, sondern ausschließlich an den jeweiligen Vorgesetzten. (sic!)

Wenn ich frech wäre, würde ich ihm ja antworten: “Wir Mitarbeiter wollen das jetzt so! Weil unsere tolle neue Besitzerfirma das so macht! Und was die macht, kann ja unmöglich verbesserungswürdig sein!”

Aber ich bin ja nicht frech…

Was ich seit der Umstellung auf XP auch sehr geistreich finde, ist die Systemmeldung: “Die Updates wurden installiert. Der Computer muß zur Fertigstellung der Installation neu gestartet werden. Soll der Computer neu gestartet werden?” Der “Nein”-Button ist jedoch deaktiviert; benutzbar ist nur der “Ja”-Button. Vielen Dank. Sehr hilfreich. Vor allem bei automatischen Updates, die einen ungefragt mitten in der Arbeit überfallen.

Ich schiebe die Meldungen nun einfach bis runter auf die Taskleiste und ignoriere den Quatsch bis Feierabend.


Aber sonst alles fit, ja?

Unsere liebe Kabelgesellschaft hat unsere Vertragskündigung zum Ende des Jahres huldvoll hingenommen. Sie fordert jedoch im Bestätigungsschreiben dazu auf, erstens unsere Gründe für die Kündigung darzulegen, zweitens unsere neue Adresse preiszugeben und drittens den Namen unseres Nachmieters zu offenbaren. Höflich zwar, aber auf den ersten Blick sieht es fast so aus, als müsse das beigelegte Formular zwingend ausgefüllt und zurückgeschickt werden, damit die Kündigung endgültig wirksam wird.

Ja hallo! Geht’s denen noch gut? Um uns evtl. zu viel gezahlte Gebühren zurückzuerstatten, reicht ja wohl unsere Kontonummer, und die haben sie schließlich längst! Was wollen die mit unserer Adresse? Noch mehr Werbung zusenden? Nee, danke… Für dringende Fälle haben wir schließlich den Nachsendeantrag, und der ist aus gutem Grund auf ein halbes Jahr begrenzt. Wer bis dahin unsere Adresse noch nicht hat, bekommt sie auch freiwillig nicht mitgeteilt.

Auch unser Nachmieter wird sich bedanken, wenn wir seinen Namen rausrücken und somit dafür sorgen, daß er gleich beim Einzug schon mit Werbemüll bombardiert wird. Wenn der einen Kabelanschluß haben will, wird er schon selber wissen oder herausfinden, an wen er sich wenden muß. Wir brauchen jedenfalls keinen solchen mehr, wir übernehmen die Satellitenschüssel meiner Eltern samt Receiver. Das jedoch geht ISH aber nun wirklich gar nichts an.

Und wieder ein Fall für die Ablage “Rund”...


Nicht zu fassen,

das GLS-Päckchen kam tatsächlich dort an, wo ich es haben wollte! Es geschehen noch Zeichen und Wunder!


Eine Taube in der U-Bahn-Station

Oft würde ich wirklich zu gerne wissen, was in Tierköpfen wohl so alles vor sich geht. Nehmen wir z.B. die Taube in der U-Bahn-Station. Da sitzt sie auf dem Bahnsteig und pickt auf dem Boden herum. Im künstlichen Licht auf den Kacheln, weit und breit keine Pflanze und kein Himmel zu sehen. Rechts und links der Station der breite Tunnel mit den doppelten Schienensträngen, der ins Dunkle führt.

Merkt die Taube, daß mit ihrer Umgebung “etwas nicht stimmt”, oder ist in ihren Augen alles in bester Ordnung? Vermißt sie die alte Umgebung? Hat sie mal versucht, wieder rauszufinden, es aber nicht geschafft? Oder ist es ihr egal, wo sie nun gelandet ist, nimmt sie es einfach hin, ohne an ihre eigentliche Herkunft zu denken? War sie wohl schon mal in einem der Tunnel? Was hat sie da gedacht und gefühlt?

Irgendwie sieht sie sorglos und zufrieden aus, wie sie da herumstolziert und mal hier und mal da etwas aufpickt. Kann doch eigentlich nicht sein…?

Komische Viecher. But then again… Wohl nicht wirklich komischer als wir Menschen auch.


???

Es tut mir leid, aber ich komme immer noch nicht klar damit, daß mir grob übersetzt an den Kopf geworfen wurde, es mache keinen Unterschied, ob es mich gibt oder nicht.

Freunden zuzuhören, wenn sie Hilfe brauchen, dann aber so etwas loszulassen, wenn man selbst in Schwierigkeiten steckt—ist das nicht eigentlich eine Freundschaft, die auf Mitleid beruht statt auf Wertschätzung?

Was ist schlimmer? Wenn jemand nicht gibt, oder wenn er nichts annimmt? Wenn er egoistisch ist, oder wenn er seinen Freunden das Gefühl vermittelt sie seien ohnehin wertlos, sobald es um’s Ganze geht?

F., innerhalb von nur wenigen Sekunden hast Du etwas in Frage gestellt, was mir in den vergangenen 2 Jahren so wichtig und wertvoll war. Warum hast Du das gesagt und getan?

Sonntag will er mich anrufen, “falls es hinhaut”. Gestern habe ich mich darüber und darauf noch gefreut, aber jetzt…

Ich kann mir denken, was Du sagen würdest, wenn Dir dies her je in die Hände fallen sollte: “Sag mal, Schatzi, wie gut kennst Du mich eigentlich?”

Gegenfrage: Wie gut kann man Dich denn überhaupt je kennenlernen, unter Deiner ewigen Clownsmaske? Was ist an uns, Deinen Freunden, so furchtbar bedrohlich, daß Du Dich ständig so abkapseln und verstecken mußt?


War ja klar.

Tja, mit wem redet man, wenn niemand da ist? Richtig, mit dem Tagebuch. Es ist mitten in der Nacht, eigentlich sollte ich längst schlafen, aber das funktioniert sowieso nicht. Wie ich es mir schon dachte, wird aus dem Trip nach Liverpool am Donnerstag wohl nichts werden. Zweimal hatte ich P. letzte Woche gefragt, ob seine Einladung noch gilt oder nicht. Donnerstag hat er dann hier angerufen und eine Nachricht hinterlassen, er sei am Wochenende in Deutschland, so daß wir telefonieren könnten. Er würde noch einmal anrufen. Daß das nicht geschehen ist, muß ich wohl nicht weiter erwähnen. Daß ich blöd genug war, ihm die selbe Frage zum dritten Mal (per SMS) zu schicken, wohl auch nicht. Und erst recht nicht, daß auch darauf keine Antwort erfolgt ist. Wobei hier wohl zweifellos der alte Spruch zum Tragen kommt, keine Antwort sei auch eine Antwort.

Daß man eine Einladung aus irgendwelchen Gründen absagen will oder muß, kann vorkommen. Aber dann muß die Absage auch ausgesprochen werden, verdammt noch mal! Wenigstens das ist er mir schuldig, schließlich muß ich auch planen! Und es muß ihm ja wohl klar sein, daß ich jetzt 300,- DM für den Flug in den Sand gesetzt habe! Davon sollte ich ihm eigentlich die Rechnung schicken… Wieso hat er nicht am Donnerstag schon auf der Mailbox gesagt, was Sache ist? Ist es nun Feigheit oder Gleichgültigkeit? Und wie konnte es so weit kommen, daß P. meint, mich derart behandeln zu können?


J. die II.

Tja, die Sache mit J. hat sich dann wohl schon von selbst erledigt. Ich habe ja geglaubt ich lese nicht richtig, als sie sich gestern plötzlich bei mir beschwerte, warum ich mich nicht mehr bei ihr melde. Klar, so war sie’s ja auch gewöhnt. In die Ecke drängen wollte sie mich ganz offensichtlich, mir Schuldgefühle einreden. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich glatt darüber lachen. Nun ja, meine Antwort ist entsprechend ausgefallen - das dürfte für J. ein rüdes Erwachen geworden sein.

Beim Einkaufen gestern bin ich mal wieder an den ganzen Obdachlosen vor dem Hauptbahnhof vorbeigekommen. Oft würde ich ja gerne mal wissen, wie die Einzelnen von ihnen da gelandet sind, was sie für eine Geschichte haben. Diese unheimliche Mischung aus Aggression und Stumpfsinn, diese eigenartige Atmosphäre dort, ist erschreckend. Auf der einen Seite tun sie mir leid, auf der anderen ist mir nicht wohl, wenn ich dort vorbeigehe. Zu oft brechen Streitereien aus, in deren Verlauf dann geschubst, geschlagen und gestochen wird—und ehe man sich’s versieht, wird man angerempelt und muß noch aufpassen, daß man nicht selbst etwas abbekommt. Wann immer ich kann, vermeide ich jene Ecke eigentlich. Aber wenn ich darüber nachdenke, daß das das einzige Zuhause ist, das diese Menschen haben, wird mir ganz anders.

Ab und an steht dort so ein Bus herum, in dem irgendeine christliche Gemeinde eine warme Mahlzeit anbietet, aber soviel ich beobachten kann, ist der Preis, den die Obdachlosen dafür zahlen müssen auch nicht ganz so harmlos: Man schwafelt ihnen etwas vor über die Güte Gottes und über sein Himmelreich und irgendein Pseudohippie singt ohne Unterlaß fromme Lieder. In Anbetracht der Situation, in der die Obdachlosen leben, erscheint es mir fast wie ein Hohn. Wäre es nicht wesentlich christlicher, einfach nur die Mahlzeit auszuteilen, ohne den Versuch der Bekehrung? Irgendwie muß ich bei jenem Bus immer an Missionare im Urwald denken… Oder glauben die Leute, die diesen Bus betreiben, tatsächlich, daß ein paar Geschichten über Gott ausreichen, um den Obdachlosen wieder Halt und eine Chance auf einen neuen Anfang zu geben? Das wäre nun allerdings reichlich naiv. Liebe Zeit, die Leute vom Bahnhofsvorplatz haben ja noch nicht einmal ein Dach öber dem Kopf oder ein Bett zum Schlafen! Wie viele da wohl überhaupt zuhören? Und bei wie vielen geht’s zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus?

Irgendwie würde ich schon gerne helfen, aber wie? Geld zu geben wäre, als ob man ein Danaidenfaß füllen wollte. Reden? Die meisten sind ständig so sturzbetrunken, daß das nicht viel Sinn haben würde, schätze ich. Arbeit habe ich auch nicht für sie, und ärztliche Hilfe kann ich ebenfalls nicht leisten. Aber was dann?


J.

Soso, unser lieber Herr Wirtschaftsminister will also immer noch eine Umsatzsteuer auf im Internet angebotene Dienste wie Software-Downloads und Bestellungen aus dem Ausland einführen. Ob der selbst einen Internet-Anschluß hat? Oder sich inzwischen wohl mal um die technische Durchsetzung eines solchen Unfugs Gedanken gemacht hat? Genausogut könnte er versuchen, einen Pudding an die Wand zu nageln. Bin ja mal gespannt, was bei der G7-Sitzung zu dem Thema herauskommt.


Ich denke immer noch darüber nach, ob ich meine “Freundschaft” mit J. einfach stillschweigend beenden oder ihr noch einen letzten Brief schreiben soll, in dem ich ihr erkläre, warum es meiner Meinung nach keinen Sinn mehr hat, länger in Kontakt zu bleiben. Denn dieser Kontakt kommt ja sowieso nur von mir. J. scheint Freundschaft für etwas zu halten, das man einmal geschenkt bekommt und dann beiseite schieben und verstauben lassen kann, bis man es mal wieder braucht. Daß man an einer Freundschaft kontinuierlich arbeiten muß, hat sie vermutlich nie kapiert. Sobald ich Unmut äußere, kommt ein dämlicher Kommentar wie “You have to understand this…!” “You have to realize that…!” Das einzige, was ich noch verstehe, ist, daß ich es einfach satt habe. Tausend Entschuldigungen, warum sie nie Zeit für ihre Freunde hat, gleichzeitig wächst ihre Homepage jedoch unaufhörlich weiter. (Aber wenn sie was will, bin ich plötzlich wieder ihre beste Freundin.) OK, jeder kann seine Prioritäten setzen. Ich eben auch, und J. gehört nicht mehr dazu. Eigentlich kann sie einem leid tun. Gerade sie bräuchte meiner Ansicht nach unbedingt mehr Kontakte, vor allem dauerhafte. Aber ich fühle mich wirklich nicht zum Sozialarbeiter oder Psychotherapeuten berufen. Ich gebe und gebe und gebe, während sie nur nimmt. Dafür bin ich mir jetzt wirklich zu schade geworden. Die anderen Freunde, mit denen sie sich trifft, sind ausnahmslos nur Kollegen und/oder Freunde ihres Mannes, die sie nun als die ihren bezeichnet. Dabei ist immer E. derjenige, der diese Leute anruft, einlädt oder Einladungen annimmt. Und die Namen von J.s Online-Freunden bleiben auch nie lange die selben. Sobald sie meint, daß eine Freundschaft existiert, gibt sie sich keinerlei Mühe mehr, diese auch aufrecht zu erhalten, meint, das würde nun einfach so bleiben. Wenn dann einer von der Bildfläche verschwindet, probiert sie es halt beim nächsten und das Spiel geht von vorne los. J. verbraucht Menschen so, wie andere Leute eine Dose Cola. Sie wird sicherlich auch mich schnell ersetzen, und das macht es mir doch um einiges leichter. Du lieber Himmel, wenn ich so leben müßte… Tja, soll ich ihr nun schreiben oder nicht? Wem würde es etwas bringen? Andererseits habe ich aber auch keine Lust, eines Tages einen Anruf von ihr zu bekommen, weil sie mich mal wieder braucht, und ihr dann erklären zu müssen, daß die Freundschaft schon lange vorbei ist. Blöde Situation…


Almbussis

Meine Güte, heute morgen habe ich erst gehört, was da gestern in Hamburg passiert ist! Das macht mich noch wütender! Da muß wieder mal ein Kind sterben, nur weil diese Hundehalter sich selbst maßloß über- und ihre Hunde entsprechend unterschätzen! Dazu gibt es eigentlich schon gar nichts mehr zu sagen…


So langsam fange ich an, mir Sorgen um M. zu machen. Eigentlich wollten wir uns diesen Sommer noch treffen, aber seit 10 Tagen herrscht völlige Funkstille; er reagiert nicht mehr auf meine Mails oder Anrufe. Als das das letzte Mal passiert ist, lag er schließlich im Krankenhaus, und das nicht zum ersten Mal… Am liebsten würde ich hinfahren und nachsehen, aber es kann ja auch sein, daß er einfach nur für ein paar Tage spontan in den Urlaub gefahren ist. Bis Ende der Woche gebe ich ihm noch, dann rufe ich L. an und frage ihn, ob mit M. alles in Ordnung ist. Die Postkarte der beiden aus Südtirol war übrigens ein Brüller. “Alm-Bussis” von zwei Kühen! LOL! Insgesamt stelle ich fest, daß es mir eigentlich rundherum gut geht. Gesundheit, nette Freunde, berufliche Chancen (noch mal 4 Tage warten… es macht mich wahnsinnig! *g*), und ich muß niemanden fragen, ob ich dies tun kann oder jenes lassen soll. Falls es mir in den Sinn kommen sollte, morgen nach Honolulu auszuwandern, könnte ich genau das tun. Wenn ich zu Mittag Buttercremetorte mit Senf essen wollte - auch gut, da redet mir keiner drein. Dagegen um mich herum Paare, die sich partout nicht einigen können, ob und wann man etwas getrennt unternehmen darf oder sollte. Wo beide kaum noch Zeit für sich selbst haben, weil der jeweilige Partner sich sonst gleich auf den Schlips getreten fühlt. Puhhh… So will ich bestimmt nicht leben, das fehlte mir noch! Wirklich nervig ist momentan wirklich nur die Bahnfahrerei. Die DB ist inzwischen ein derart unzuverlässiger Haufen geworden, daß die 80 km pro Tag langsam zum reinsten Horror-Trip werden. Überfüllte, dreckige Waggons, es zieht und klappert an allen Ecken und Enden, Unpünktlichkeit, Fehlinformationen—die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Gestern zum Beispiel: Der Zug hat eine Viertelstunde Verspätung, angekündigt sind aber nur 5 Minuten. Wenn man eher gewußt hätte, daß es sich eigentlich um 15 Minuten handelte, hätte man noch vorher einen anderen Zug nehmen können. Aber nein! Die 15 Minuten Verspätung werden erst zugegeben, als der andere Zug gerade weg ist. Muß denn so etwas sein? Oder nehmen wir diese beknackte Ansage: “... Ihre nächste Reisemöglichkeit nach Duisburg erreichen Sie um soundsoviel Uhr soundso auf Gleis soundso…”. Nett! Sehr hilfreich! Wer aber noch über Duisburg hinaus weiterreisen muß, bekommt sinnigerweise keine Alternative genannt, dabei wäre das doch viel wichtiger! Nach Duisburg kommt man von Düsseldorf aus schließlich allemal irgendwie; nach Münster sieht das schon anders aus. Vielleicht sollte ich mir in absehbarer Zeit doch mal ein Auto zulegen—dann landet man zwar vielleicht im Stau, sitzt aber immerhin—und zwar nicht eingepfercht zwischen schweißverklebten anderen Menschen, sondern alleine und bequem, hat eine Klimaanlage und kann Musik hören. Irgendwie wirkt diese Alternative immer attraktiver auf mich… Hm, irgendwie wirkt mir dieses Tagebuch zu düster; rein optisch, meine ich. Da muß ich doch was gegen unternehmen…



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