Der Erzbischof von Granada
... erklärt die Vergewaltigung von Frauen, die abgetrieben haben, für legitim:
“(...) Pero matar a un niño indefenso, ¡y que lo haga su propia madre! Eso le da a los varones la licencia absoluta, sin límites, de abusar del cuerpo de la mujer, porque la tragedia se la traga ella, y se la traga como si fuera un derecho:”
“(...) Aber ein wehrloses Kind zu töten, und dann hat es auch noch seine eigene Mutter getan! Dies gibt den Männern die absolute, uneingeschränkte Erlaubnis, den Körper der Frau zu mißbrauchen, denn sie hat sich schuldig gemacht, als ob dies ein Recht sei.”
Originaltext => hier
Es ist nicht zu fassen, mit was dieser Verein davonkommt, ohne daß jemals irgendeiner von ihnen von irgendeinem Richter zur Rechenschaft gezogen werden kann. Solche Typen werden dann auch noch von ihrem Chef gedeckt, der Homo-Ehen zur Bedrohung für die Menschheit erklärt und Holocaustleugner öffentlich rehabilitiert.
Bilanzfälschung
Ach ja, ich liebe es ja, wenn Bahn-Fans mir vorrechnen wollen, wieviel billiger ihre Fahrten doch mit Bahncard sind. Meistens relativiert sich das ganz fix, wenn man sie mal auf all die Autofahrten hinweist, die sie sich zusätzlich zu den Bahnfahrten pro Jahr bei den ach so unvernünftigen Autofahrern zusammenschnorren. (“Du holst mich doch vom Bahnhof ab?” / “Bringst du mich auch wieder hin?” / “Ach, du willst auch nach ...? Nimmst du mich mit?” / “Kannst du mich malebenschnell zu ... fahren?”) Würde man all das mal in bare Münze (sprich: den Preis einer entsprechenden Taxifahrt) umrechnen, sähe die persönliche Bilanz schon ganz anders aus.
Alternativ könnten sie natürlich ihr Gepäck selber schultern, durch den Regen zur nächsten Haltestelle schlurfen und billig mit den Nahverkehrsmitteln fahren, statt sich und den Koffer erleichtert seufzend in meinen Wagen zu schmeißen und mir auf der Fahrt zu erzählen, wie unwirtschaftlich doch mein Auto sei. Wenn’s um den eigenen Komfort geht, ist es dann auf einmal aber gut genug, schon klar. Ist ja dann auch mein Benzin, meine Reifen, meine Zeit. Und in 99% aller Fälle natürlich auch meine Parkgebühren vor dem Bahnhof. Vielen Dank auch!
Da bin ich aber froh…
... daß ich nicht die Einzige bin, die Schäubles Forderung nach “schnellen Reaktionsmöglichkeiten” mit Bestürzung zur Kenntnis nimmt.
(...) Die aktuelle Politik in den EU-Mitgliedstaaten und insbesondere in Deutschland misst diesen Auflagen des Bundesverfassungsgerichts keinerlei Bedeutung bei. Im Zusammenhang mit der Ausgestaltung des Euro-Rettungsschirms setzte sich die Bundesregierung ohne Zögern über klare Vorgaben des Bundestags hinweg, und mit der geplanten Erweiterung soll die Entmachtung des Parlaments sogar offiziell besiegelt werden. Bundesfinanzminister Schäuble, einer der Hauptverantwortlichen für die gegenwärtige Misere, warnt sogar ganz offen vor zu viel Mitbestimmung des Bundestags. Die Regierenden wollen Ermächtigung vergessen ist, wohin das das letzte Mal geführt hat. (...)
http://www.politik.ch/letztes-aufbaeumen-der-demokratie-in-deutschland.html
Smart. Aber ganz sicher nicht clever.
Mit Erstaunen habe ich zur Kenntnis genommen, daß beim Smart die Höchstgeschwindigkeit neuerdings wohl an den IQ des jeweiligen Fahrers gekoppelt ist.
Alle paar Tage habe ich auf meinem Arbeitsweg morgens eine Thusnelda im schwarz-weißen Smart vor mir, die über 2 oder 3 Kilometer auf einer großzügig ausgebauten Straße mit maximal 30 km/h auf die Autobahn zuzockelt - und im selben Tempo die Beschleunigungsspur entlangschleicht. Ohne Übertreibung. Mit dem Resultat, daß die Nachfolgenden entweder direkt auf die linke Autobahnspur schießen, oder den Standstreifen zum Beschleunigen nutzen & Madame dort rechts überholen müssen, um keinen Unfall zu bauen.
Es gehört sehr viel dazu, mich beim Autofahren aggressiv zu machen - aber das nächste Mal kralle ich mir die Gute und ziehe sie an der Ampel durchs geschlossene Wagenfenster, um mich mal ein paar Takte lang mit ihr zu unterhalten!
Deutscher Tag des Kopfschüttelns
1. Nachdem vor einiger Zeit das Bundesverfassungsgericht der Regierung ein Aufstocken der Hartz-IV-Sätze zur Auflage gemacht hat, wurde heute verkündet, daß ebendiese grandiose 5 Euro pro Monat betragen wird. Das kann man nur als menschenverachtend bezeichnen.
2. “Schwarz-Gelb knickt erneut vor Pharmalobby ein: (...) So soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium für Kassenpatienten, künftig ein neues Medikament nur noch ablehnen können, wenn er dessen Unzweckmäßigkeit beweisen kann. Damit soll die Beweislast umgekehrt werden. Bisher reichte es, wenn der G-BA feststellte, dass der Nutzen eines Medikaments nicht belegt ist. Dann mussten die Kassen es auch nicht bezahlen.” (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,719630,00.html) Das öffnet nicht nur Scharlatanerie wie Homöopathie & Co. Tür und Tor, es stellt darüberhinaus den kompletten Ausverkauf unseres Krankenversicherungssystems dar.
3. Die Gothaer Versicherung verweigert einem 79 Jahre alten Mann nach einem Verkehrsunfall, Hirntrauma, Koma und Reha die Haushaltshilfe. Mit der Begründung, ein Muslim würde ohnehin keine Hausarbeit verrichten. (Quelle: http://www.nw-news.de/owl/3788789_Ein_Muslim_spuelt_nicht_ab.html) Dazu fällt mir nix mehr ein.
Und das waren erst die ersten 12 Stunden dieses Tages…
Biomüll
Im Zuge des letzten Großeinkaufs sind nicht nur drei “normale” Granny Smith, sondern auch drei rotbackige, hübsche Bioäpfel in meinen Einkaufskorb gewandert. Keine Ahnung, was mich da geritten hat. Inzwischen hat sich herausgestellt, daß die Granny Smith völlig in Ordung waren. Die Bio-Äpfel hingegen entpuppten sich beim Aufschneiden allesamt als innerlich verschimmelt und vergammelt.
Klar, der Verbraucher muß sich entscheiden zwischen Fungiziden oder Schimmelgift. Ich persönlich entscheide mich in Zukunft lieber wieder für die Fungizide, denn die kann ich immerhin wenigstens zum Teil abwaschen. Darüber hinaus müßte ich sie schon in großen Dosen zu mir nehmen, damit sie in meinem Körper ähnlich großen Schaden anrichten wie der Schimmel an sich. Und dann vergessen wir mal nicht, daß das Kupfer, das zum Schutz von Bio-Obst eingesetzt wird, sämtlichen wirbellosen Lebewesen schadet. Und offenbar nicht mal so viel nützt wie es sollte. Bio? Ach was!?
Daß das Bio-Zeug um gut ein Drittel teurer ist als das normal Obst, kommt noch dazu. Sorry, aber so dicke habe ich es nun auch wieder nicht, daß ich es mir regelmäßig leisten könnte, so viel mehr auszugeben - und das dann nicht mal essen zu können, sondern auch noch zu 100% in die (Bio)Tonne zu hauen. Aber wenigstens weiß ich nun auch endlich, woher die ihren Namen hat. :-/
Liebe Frau Hundertachtzig,
die Sie bei Peek & Cloppenburg arbeiten,
wissen Sie was? Wenn ich eine halbe Stunde lang
- ratlos die Artikel in Ihrer Abteilung hin- und hergeschoben habe
- Mühe hatte, alle halbwegs in Frage kommenden Stücke in eine freie Umkleidekabine zu bugsieren
- mehrfach hin- und herrennen mußte, weil die Größe bei einigen Teilen doch nicht ganz hinkam
- und dann endlich meine Entscheidung getroffen habe und mich auf den Weg zur Kasse mache…
... dann brauchen Sie auch nicht mehr angeflitzt zu kommen, um mir die Klamotten aus dem Arm zu reißen und hastig überall Ihre Provisions-Erkennungsnummer aufs Kassenschild draufzubappen. Dafür ist Ihr Beitrag zu meinem Entscheidungsprozeß schlicht zu gering gewesen, denn die drei Meter bis zur Kasse schaffe ich dann wohl auch noch alleine!
Gebraucht hätte ich Sie bei der Auswahl, dem Transport zur Kabine und während der Anprobe beim Austausch einzelner Stücke gegen Exemplare in der richtigen Größe. Aber in der Zeit standen Sie ja nur herum und haben hier und da mal eine Falte in einem T-Shirt-Stapel zurechtgezupft. Und kaum machte ich einen Schritt auf Sie zu und sah Ihnen in die Augen, hatten Sie es plötzlich sehr eilig, irgendwo im Personalraum zu verschwinden. Wie ich es eigentlich fast immer erlebe, wenn ich bei Ihnen einkaufe!
Großzügig und hilfsbereit wie Sie sind, haben Sie mir nach meinem wenig dezenten Hinweis auf diese Tatsache tatsächlich die Wahl gelassen, ob ich meinen Krempel selbst zur Kasse bringe, oder ob ich Sie das erledigen lasse. Ich habe Sie tragen lassen. Damit Sie wenigstens etwas tun und nicht nur konsterniert-eingeschnappt gucken, wenn Ihnen mal jemand sagt, daß es so ja wohl nicht geht.
Aber vor dem Bezahlen habe ich Ihre Erkennungsnummer von allen Etiketten wieder abgeknibbelt. Hat sich was mit Provision für meinen Einkauf.
Auf bald in Ihrer Abteilung, liebe Frau Hundertachtzig. Und wischen Sie sich Ihr gekünsteltes Lächeln aus dem Gesicht. Nimmt Ihnen eh keiner ab.
Herzlichst,
Ihre heutige Kundin
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(Nachtrag, 20.01.2012: Nachdem mir exakt das selbe zwischenzeitlich noch mehrfach und dann vor ein paar Tagen schon wieder passierte, ist mir der Kragen geplatzt und ich habe diesen Text schlußendlich als echte Beschwerde über das Kontaktforumular des Unternehmens direkt an P&C geschickt. Die Reaktion von P&C Dortmund war so überraschend wie erstaunlich.)
JAKO-O
Von Eltern gedacht - für Eltern gemacht. Aber vielleicht hätten sie auch mal den einen oder anderen Datenschützer fragen sollen.
Vor einiger Zeit haben uns Freunde einen Gutschein dieses Online-Shops geschenkt, auf Marcs und meinen Namen und unsere gemeinsame Adresse, die auch jetzt, nach der Trennung, immer noch die meine ist.
Vor ein paar Wochen habe ich unter einer meiner persönlichen Mailadressen und mit meiner Kreditkarte dort etwas gekauft, das nun geliefert werden soll. In der Bestätigungsmail vom 12. März ist noch alles paletti. Da steht meine Adresse, wenn auch mit Marcs Vornamen noch dabei. In der Lieferungsankündigung von heute abend sehe ich nun aber plötzlich meine Mailadresse, meine Kreditkartendetails, meine Firmenadresse als Lieferadresse - und als Rechnungsadresse die neue(!!!) Anschrift von Marc. Aber mit unser beider Namen, wie seinerzeit auf dem Gutschein!
Hallo, Jako-o? Geht’s noch? Bitte wie kommt die neue Adresse meines Mannes in meine Bestellung? Noch dazu nachträglich? Ich habe die da bestimmt nicht angegeben, und schon gar nicht als gemeinsame Adresse! Und Marc weiß vermutlich gar nicht, daß ich überhaupt einen Jako-o-Account habe. Noch hätte er Interesse daran, seine Adresse und seinen Namen für meine Rechnungen anzugeben.
Zu allem Überfluß kann ich mich aber auf der Homepage nicht mehr einloggen und bei der Passwortanforderung meldet das System, diese meine Mailadresse sei mit keinem Account verknüpft. Ach was? Aber fünf Minuten vorher kam an genau diese Adresse noch die Lieferungsankündigung! WTF???
Der Kunden-Service-Center ist angeblich montags bis samstags von 8:00 Uhr bist Mitternacht zu erreichen. Unnötig zu erwähnen, daß da dennoch kein Mensch drangeht, sondern man nur einen Song zu hören bekommt, aus dessen Text ich persönlich nicht schlau werde. Technischer Defekt oder Präludium für einen Anrufbeantworter? Wie wäre es mal mit einer klaren Ansage statt nuschelig gereimtem Kindergesang, verdammich!?
Ich könnte gerade schon wieder ausrasten! Das war meine letzte Bestellung in dem Laden, soviel steht mal fest!
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Nachtrag, 24. April: Nach dem inzwischen erfolgten Telefonat mit Jako-o bin ich ehrlich gesagt nur noch von den Socken, was deren Umgang mit den Daten ihrer Kunden angeht. Die gute Dame am Telefon meinte, als unsere Freunde uns damals den Gutschein geschenkt hätten, sei mein Account um Marcs Vornamen ergänzt worden. (Daß auch das seinerzeit ohne mein Zutun oder gar Wissen geschah, ist ja schon alleine ein Unding!) Weil ja die angegebene Adresse mit der meines Accounts übereingestimmt hätte. Und da inzwischen die Deutsche Post gemeldet hätte, daß Marc umgezogen sei, hätte man meine Adresse eben geändert. Man könne doch nicht wissen, daß wir uns getrennt haben und hätte eben vorausgesetzt, das sei so in Ordnung. Mein Hinweis, die Umzugsmeldung hätte sich aber nur auf meinen Mann bezogen und ich sei immerhin noch immer unter der alten Adresse erreichbar, wurde wieder nur mit einem gejammerten “Aber das können wir doch nicht wissen, wir haben eben vorausgesetzt, daß Sie auch…” quittiert. Woraufhin ich der Guten erstmal klarmachte, daß sie bei privaten Daten überhaupt nichts vorauszusetzen habe und sich bitte mal dringendst mit den Datenschutzbestimmungen auseinandersetzen solle, bevor sie ohne Zutun und ohne Wissen des Kunden irgendwelche Angaben in dessen Account ändere.
Auf die Frage, warum ich mich denn in meinen Account nicht mehr einloggen könne, wurde mir erzählt, da habe es letztes Jahr eine Umstellung gegeben und man hätte alte Accounts von vor Mai 2009 nicht ins neue System übernommen. Daß ich aber mit eben diesem Account vor nur 6 Wochen noch eine Bestellung getätigt habe, ließ die gute Frau dann ratlos komplett verstummen. Mann, mann, mann…
Ich fasse es nicht! Aber eins weiß ich: Gutscheine von Jako-o sollte man - wenn überhaupt - tunlichst nicht an Dritte verschicken. Ich glaube nämlich nach dem Verlauf dieses Telefonates kaum, daß Jako-o seine ausgesprochen eigenartige Policy in absehbarer Zukunft ändern wird.
Kindesmissbrauch durch alternative Heilmethoden
Aus irgendeinem Grund bin ich auf Twitter in der vergangenen Woche zweimal mit irgendjemand mir Unbekanntem verwechselt worden, dessen Avatar wohl dem meinen ähnlich sieht und der zu allem Überfluß ausgerechnet ein großer Homöopathieanhänger ist. Als ich durch einen unmißverständlichen Tweet (hoffentlich!) ein für allemal klarstellte, daß ich mit diesem Hokuspokus auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden will, hagelte es von einigen Seiten (natürlich) Kommentare, à la “Ja warum denn nicht und wieso denn bloß?”
Diese Diskussion könnte man endlos und immer wieder führen. Allerdings habe ich das nicht vor - das sage ich gleich vorweg. Fakt ist, daß ich bei einem Arzt, der mir allen Ernstes Homöopathika andrehen will, eines von zwei Dingen vermuten muß: Entweder, daß er mich nicht ernst nimmt. Oder aber, daß seine Kenntnisse nicht auf dem neusten Stand sind. So oder so hätte dieser Arzt mich das letzte Mal gesehen, und zwar von hinten.
Die Briten sind gerade dabei, homöopathische Medikamente aus der Liste der Arzneimittel zu streichen, deren Forschung über den National Health Service mitfinanziert wird. Grund dafür ist eine endlose Latte von Studien, die bewiesen haben, daß Homöopathika Plazebos sind - und sonst gar nichts. Ohne zu erwartenden Schaden sind sie bestenfalls dort einsetzbar, wo über kurz oder lang ohnehin eine Spontanheilung zu erwarten ist. Weitere Forschung in diese Richtung wurde abgelehnt; ein Teil der wortwörtlichen Begründung, zitiert aus dem oben verlinkten Dokument, lautet:
“I will just say it one more time because this is key and it is a question that we really have to have answered. There is a view out there, and I think it is the orthodox scientific opinion, (...) that if you look across all the systematic reviews of all the trials there is no good evidence that homeopathy works, and the view is further that there is no point doing any more randomised controlled trials or indeed any more systematic reviews. They have been done to death and the answer is negative. (...) We do not fund research into exploring whether the earth is flat. It is a settled view that it is not.” (Seite 126)
Der Hinweis auf die ach so große Kraft des Plazeboeffekts, die doch immerhin vielen Patienten zumindest subjektiv Besserung brachte, wurde gekontert mit dem Hinweis:
”(...) where would that end? You could send someone to an astrologer and there are doctors, believe me, I have met them, who believe in astrology and they would say, I think this works; try that, and that would have a placebo effect as well in many patients who also thought that the constellations when they were born impacted on their health or well-being now.” (Seite 125)
Tja, dem gäbe es wohl nicht mehr viel hinzuzufügen. Wäre da nicht die Tatsache, daß in Australien inzwischen ein Heipraktikerpärchen im Knast sitzt, weil es seinem - inzwischen toten - Baby echte, nachgewiesen und reproduzierbar effiziente medizinische Behandlung vorenthalten und es stattdessen über Wochen und Monate mit wirklungslosen Homöopathie-Zuckerkügelchen abgefüllt hat. Wenn ich sowas lese, bin ich schon wieder ganz oben auf der Palme. Und offenbar nicht nur ich selbst. Ich zitiere mal aus einem Eintrag bei EsoWatch, der mir zutiefst aus der Seele spricht:
“Was auch immer darunter verstanden wird, es entspricht auf keinen Fall den Tatsachen, sondern spiegelt den Wunsch nach unbegrenzter Machbarkeit ohne Risiko und Nachteile wieder. Um an dieser Illusion festzuhalten, klammert man sich an Anekdoten , die es zu Hauf gibt und die von uneingeschränkt positiven Erfahrungen sprechen. Damit der Traum nicht platzt, muss man dabei natürlich auf kausale Zusammenhänge und entsprechende Nachweise zwischen Ursache und Wirkung verzichten.”
(Anmerkung: Ja, das kommt mir bekannt vor. An dieser Stelle kommen dann unweigerlich Sprüche wie “Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht erklären können”. Kopf => Tisch. Genau diese Einstellung ist es, mit der die Mitglieder mancher Sekten ihren Führern erlauben, sie widerspruchslos in den kollektiven Selbstmord zu treiben. Aber gut, das ist dann wohl auch eine Art der natürlichen Auslese… Weiter im Text aus EsoWatch:)
“Auch wenn der Glaube noch so stark ist, hat er keine Chance, die Realität dauerhaft zu umgehen, und damit kommt für jeden Anhänger der Tag, an dem er damit konfrontiert wird, dass es nicht so läuft, wie es laufen sollte. Das neue Problem, welches dann massiv auftaucht, bezieht sich immer auf das eigene Unvermögen, die Schuld, dass etwas nicht klappt, läge an einem selbst und niemals daran, dass andere etwas falsch machen oder dass man eben falschen Versprechungen auf den Leim gegangen ist.
(...)
Bei erwachsenen Menschen lässt es sich gerade noch verkraften, wenn sie dermaßen in die Scheiße langen und ihnen nicht mehr zu helfen ist. Was jedoch damit einhergeht, ist die Tatsache, dass entsprechende Leute ihre irrationalen Überzeugungen an ihren Kindern ausleben, und welche Konsequenzen dies für Kinder hat, ist nicht nur gemeingefährlich sondern kriminell und deswegen niemals tolerabel. Wer sich dagegen nicht aufbäumt, macht sich mitschuldig. Es wird höchste Zeit, dass unser Staat einschreitet und bei dem Thema sind wir alle gefordert dazu beizutragen, dass sich in der Hinsicht etwas tut.”
Was danach in jenem Artikel geschildert und zitiert wird, ist einfach nur noch erschütternd. Ich weiß gar nicht, wie ich die Haßkappe ob so viel Ignoranz und Verbohrtheit seitens dieser verantwortungslosen Eltern und “Ratgeber” jemals wieder vom Kopf bekommen soll!
*Haarerauf*
Es ist doch wirklich zum Mäusemelken! Dieses Blog ist über zwei Domains erreichbar: ute-gerhardt.de und zickenterror.koberstein.org Warum bitteschön funktioniert das Stylesheet nur in der zweiten Domain, während bei der ersten alles völlig ohne Formatierung angezeigt wird? Offenbar wird bei ute-gerhardt.de das Stylesheet überhaupt nicht mitgeladen. Hinzu kommt: Sämtliche Kommentarlinks verweisen bei der Version ohne Stylesheet zwar offiziell (sprich: in der Statusleiste) auf die korrekte Seite. Man landet aber beim Klicken auf ute-gerhardt.net. Was soll das? Liegt das nur an mir und meinen Einstellungen? Die haben sich doch aber gar nicht geändert? Ich begreife gerade überhaupt nichts mehr.
Edit: Ist jetzt wohl behoben, war ein Problem mit den Umleitungen bei Puretec. Nochmal eingestellt, nochmal abgespeichert, fertig. Ich wäre aber dennoch für Feedback dankbar, falls jemand (wieder oder immer noch) Probleme mit ute-gerhardt.de haben sollte. Danke schön!
Nachtrag: Und bitte warum lande ich auf dem Server der Uni Köln im Fachbereich Mathematik, wenn ich per FTP auf meine Dateien zugreifen möchte??? Mache ich gerade eine Reise durch die vierte Dimension, oder was zum Geier ist heute los?
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