Jahresrückblick 2011
Na denn, probieren wir’s doch auch mal:
Zugenommen oder abgenommen?
Keine Ahnung. Eine Waage haben wir nicht und an der Kleidung merke ich keinen Unterschied.
Haare länger oder kürzer?
Länger
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich geblieben
Mehr bewegt oder weniger?
Mehr
Der hirnrissigste Plan?
Die Winterreifen evtl. noch eine Saison lang zu fahren.
Die teuerste Anschaffung?
Die neuen Winterreifen. *g*
Das leckerste Essen?
Der Erdbeerkuchen. ^^
Das beeindruckendste Buch?
Blood and Soil: A World History of Genocide and Extermination from Sparta to Darfur Letztes Jahr angefangen, Anfang 2011 zuende gelesen.
Der ergreifendste Film?
Das müßten die Schlümpfe oder Winnie Puuh gewesen sein. In anderen war ich nicht drin. ^^
Die beste CD?
Da ich nur noch einzelne Lieder kaufe und seit Jahren schon keine ganze CD mehr: Keine.
Die meiste Zeit verbracht mit
?
Arbeiten & den Kindern
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Den Kindern
Vorherrschendes Gefühl 2011?
Ausgeglichenheit.
2011 Zum ersten Mal getan?
- (M)ein Kind zur Einschulung begleitet.
- Eine Petition beim Bundestag eingereicht.
2011 nach langer Zeit wieder getan?
Die Hecke geschnitten. *g*
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Der vergurkte Schnitt beim Friseur im Februar, der Kauf der neuen Autoreifen, das Heckmeck mit der Steuererklärung. Nix Gravierendes also.
Die Erkenntnis des Jahres?
Der Widerstand gegen unangebrachte Vorrechte der Kirche wächst langsam aber stetig.
2011 war mit 1 Wort
?
Gut.
2012 wird…?
Ein Schaltjahr.
Vorsätze?
Keine. Die fasse ich, wenn’s nötig ist. Nicht, wenn der Kalender ausläuft.
Wunschkiste
Mein Eintrag in die “Wunschbox” des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau:
———
Sehr geehrter Herr Sierau,
ich würde mir wünschen, daß die Stadt Dortmund die Umsetzung der neuen Regelung zum kostenfreien Kindergartenjahr überarbeitet.
Derzeit sieht es ganz so aus, als würde die Stadt auf dem Rücken vor allem von Mehrfacheltern und Kann-Kind-Eltern ihre Einnahmen aufbessern. Wie das, fragen Sie? Nun, es ist ganz einfach:
Nehmen wir eine Familie mit zwei Kindern im Kindergarten. Das ältere wird im kommenden Jahr eingeschult, das jüngere erst 2013 oder 2014. Bisher zahlte die Familie für das ältere Kind Beiträge, für das jüngere galt die Geschwisterkindregelung; es ging gratis in den Kindergarten.
Nun hat die Landesregierung dankenswerter Weise beschlossen, die Eltern zu entlasten. Das Kindergartenjahr für das ältere Kind ist also seit 1. August kostenlos. Und was macht das Jugendamt Dortmund? Es kassiert nun stattdessen einfach für das jüngere Kind, für das bisher nichts bezahlt werden mußte.
Ist das eine Entlastung? Nein, jedenfalls nicht für die Eltern, was ja eigentlich Sinn des Gesetzes war. Es ist lediglich eine Zusatzeinnahme für die Stadt, die ja nun fürs jüngere Kind direkt kassiert und fürs ältere das Geld vom Land bekommt. Doppelte Einnahmen also, während sich für die Eltern de facto nichts geändert hat. Selbst wenn ein Jahr später dann das zweite Kind von den Beiträgen befreit wird, hat die Familie zwar zwei Kinder durch den Kindergarten gebracht, aber höchstens für eines eine Entlastung erhalten.
Wenn die Familie dann noch das Pech haben sollte, das zweite Kind als Kann-Kind einschulen zu wollen, kann es sogar passieren (so wie mir dieses Jahr), daß die Beiträge erst von dem Moment an erlassen werden, wo die Anmeldung in der Schule verbindlich stattgefunden hat. Also für nur 8, statt für 12 Monate. Eine Verrechnung ist nicht vorgesehen, eine rückwirkende Erstattung auch nicht. Innerhalb ein und der selben Kommune werden also ohne ersichtlichen Grund Kann-Kind-Eltern gegenüber denen von regulär eingschulten Kindern benachteiligt.
Darf ich fragen, mit welchem Recht? Vor allem, wenn man bedenkt, daß diese Kann-Kinder ja durch die vorgezogene Einschulung eh schon ein Jahr weniger die Kassen belasten als sie es normalerweise tun würden?
Ich bitte Sie dringend, sehr geehrter Herr Sierau, die ausgesprochen fragwürdige Umsetzung des neuen Gesetzes nachzubessern.
Mit freundlichen Grüßen
Ute Gerhardt
Leistung muß sich wieder lohnen!
Nochmal langsam: Eine uneinsichtige akademische Hochstaplerin ist lässt sich wenige Tage, nachdem eine der ältesten und angesehensten Universitäten Europas ihr ihren Doktortitel entzogen hat, in einen Ausschuss des Europäischen Parlaments wählen, der Entscheidungen über Forschungsfragen trifft.
Nur, falls es jemand immer noch nicht verstanden hat: Deutschland wird im Forschungsausschuss des Europaparlaments durch eine überführte wissenschaftliche Betrügerin repräsentiert.
Ganzer Artikel bei A. Stefanowitsch
Nachtrag: Den Link zum Artikel von A.S. habe ich gestern an Frau Koch-Mehrins Facebookpinnwand gepostet. Interessanterweise ist der ganze Kommentar aber gar nicht für alle zu sehen. (Im ausgeloggten Zustand sieht man übrigens generell nur 3 der insgesamt 26 Kommentare.) Meine Privatsphäre-Einstellungen scheinen nicht die Ursache zu sein, denn immerhin hat auf der Pinnwand z.B. des WDR2 offenbar niemand Probleme, meine Bemerkungen zu lesen, zu “liken” oder seinerseits zu kommentieren.
Ich würde meinen Beitrag ja gerne im selben Wortlaut nochmal in Frau Koch-Mehrins “Blog” auf ihrer Homepage setzen, aber ihr Blog hat keine Kommentarfunktion. Auf der ganzen Homepage ist lediglich eine Mailadresse zu finden. Da ist also eigentlich auch kein Blog in der Form, die man allgemein erwarten würde, sondern nur eine Ansammlung von Mitteilungen ohne Dialogmöglichkeit. Entweder hat sie also den Unterschied zwischen “Blog” und “Pressemitteilung” nicht verstanden (dagegen spricht, daß es noch einen Extramenüpunkt für die Pressemitteilungen gibt), oder aber sie will sich einen volksnahen Anstrich geben, dabei aber fein auf Distanz bleiben. Die gute Frau wird schon wissen, warum…
Technik-Freaks, aufgepaßt!
Caschy veranstaltet in seinem Blog gerade ein Gewinnspiel (bis 4. April) mit einem Haufen von Technikspielzeug als Preis. Bei den meisten Preisen wüßte ich nicht einmal, wie herum ich sie festhalten muß - geschweige denn, was man dann damit macht - aber Ihr vielleicht schon. Also nix wie hin! *g*
War ein bißchen viel…
... Nähkram in letzter Zeit. Und aller Voraussicht nach wird sich das auch in absehbarer Zukunft eher nicht ändern. Daher habe ich die Feinstoff-Einträge hier erstmal wieder rausgenommen. Wofür habe ich schließlich ein extra Näh-Blog?
Wer immer noch eine Übersicht über alle Blogeinträge in allen Blogs haben möchte, kann aber den Feed abonnieren. Haben viele von Euch ja eh schon gemacht.
Liebe Fa. Topspot-Dingsda,
nein, ich möchte ganz sicher keine Werbung in meinem Blog platzieren (lassen). Schon alleine deswegen nicht, weil mein Blog dann als kommerziell gelten würde und ich im Impressum meine Telefonnummer angeben & noch zig weitere rechtliche Untiefen umschiffen müßte. So viel kann mir gar niemand zahlen, wie mir da meine Privatsphäre und meine Freizeit wert ist.
In diesem Sinne: Thank you, but no thank you.
Jugendmedienschutzstaatsvertrag
Mal sehen, ob diese Absichtserklärung auch in die Tat umgesetzt wird. Wenn das der Fall sein sollte, ist das jüngste Pseudo-Jugendschutz-Ungetüm erstmal vom Tisch. Es steht allerdings auch dann zu befürchten, daß da in absehbarer Zeit noch was nachkommt.
Alleine die Tatsache, daß das Web juristisch mit dem Rundfunk in einen Topf geworfen wird, ist ja im Grunde schon ein gutes Indiz für die Kompetenz derjenigen, die diesen hirnverbrannten Blödsinn ausgebrütet hatten. Und an denen wird sich wohl so schnell nichts ändern.
Der gläserne User
Eine Blogbesucherin hat einen meiner Blogeinträge offenbar als komplette Webseite in einem ihrer lokalen Festplattenverzeichnisse abgespeichert. Inklusive des Counters. Dies hat zur Folge, daß
1. Ich jedesmal sehe, wenn sie diese Datei öffnet
2. Ich durch ihre Verzeichnisbenennung nun sowohl ihren Vor- als auch ihren Nachnamen kenne
3. Diese Informationen durch den Counter noch ergänzt werden um ihren Stand- bzw. Wohnort, ihr Betriebssystem, die Browserart und -version etc. Was so ein Webcounter eben so alles hergibt.
Was wohl beweist, daß auch die besten Gesetze zum Schutz der Internetnutzer nichts nützen, wenn diese selbst nicht genügend Kenntnisse haben, um für ihren eigenen Schutz zu sorgen.
Mit Dank an Udo Vetter
Udo hat in seinem Blog sehr schön die Konsequenzen des neuen Jugendschutzgesetzes für Blogger und Betreiber privater Seiten zusammengefaßt.
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