Heut’ abend simmer hier:

Kemnader See in Flammen


Hmmmm…. Köstlich

Unser gestriger Ausflug nach Schwansbell hat sich wirklich gelohnt! Soooo lecker! *njam!* Und ein unglaublich guter Service.


Ein Herz für Studenten

Matthias fragt in den Kommentaren: “Bei Marktumfragen kann man schon mitmachen. Habt ihr denn kein Herz für Studenten, die sich so ihr Studium finanzieren?

Ehrlich gesagt und ganz vorneweg: Ich habe bisher noch keine echte Umfrage erlebt. Auf das eine oder andere Gespräch habe ich in meiner Naivität ja am Anfang noch eingelassen, eben genau weil ich mir dachte, daß diese Leute in ihrem miesen Job sicherlich auch froh sind, wenn man ihnen hilft. Doch alle diese Telefonate endeten damit, daß sich am Ende des Gesprächs plötzlich irgendeine Firma enttarnte wie ein Klingonischer Kreuzer und mir irgendeinen Schrott aufschwatzen wollte, und zwar z.T. ziemlich dreist und hartnäckig. Finanzberatung, Zeitungsabos, Bücherclubmitgliedschaften und so weiter und so fort. Tut mir leid, aber dann fühle ich mich nur noch verar…t. Irgendwann ist das Maß eben voll.

Wenn, dann sollen sie doch ehrlich sein und gleich sagen, daß es sich nicht um eine Umfrage, sondern um das Aufdrängen von Waren handelt. Damit ich weiß, für was ich da meine Zeit verplempere - oder auch nicht. Wer meine Zeit aber für nix stiehlt und dann hintenrum erst mit dem dicken Hammer kommt, hat von mir keine Unterstützung zu erwarten, sorry. Schon erst recht nicht, wenn sie selber noch nicht mal höflich bleiben können.

Klar, da können die Studenten nichts für, aber wenn die bei ihren Telefonaten nur oft genug auf Ablehnung stoßen, kommen die dahintersteckenden Unternehmen vielleicht irgendwann mal auf den Trichter, ihre Kunden nicht länger wie Schwachsinnige zu behandeln, die schon irgendwann weich werden, wenn man sie nur lange und blöd genug belabert. Ist ja auch nett gemacht: Erst kommt eine Latte von Fragen, die man fast ausnahmslos mit Ja beantworten kann. Ist schon fast wie ein Mantra. Und dann die Frage “Hätten Sie Interesse an…”. Da ist man dann schon so an die Jasagerei gewöhnt, daß einem das nächste Ja schon fast von alleine rausrutscht. Aber eben nur fast.

Übrigens werden die armen Studenten vorrangig nach Stunden bezahlt. Judith, ihres Zeichens selbt ehemalige Studenten-Telefonmarketingquasselstrippe, beschreibt das in den Kommentaren zu diesem Eintrag von Rieke. Es ist also ohnehin wurscht, ob ich das Gelaber über mich ergehen lasse oder ob ich meine Zeit für etwas Besseres verwende. wink

Seit Dezember kann ich übrigens auf ein ganz neues Mittel zum Abwimmeln zurückgreifen: “Ich spreche mit Frau XYZ”?” ist ja immer die allererste Frage. Da man mich aber meist unter meinem Mädchennamen sprechen will, teile ich wahrheitsgemäß mit, daß eine Dame dieses Namens früher mal hier gewohnt hat, jetzt aber nicht mehr. Dieser Fehler im Datenbestand verwirrt die Damen und Herren schon derart gründlich, daß mir weiteres Gefasel ganz von allein erspart bleibt. Sie verabschieden sich dann meist direkt von selbst. Logisch - war nix mit Mantra. Gleich die erste Frage ein Fehlschlag. grin


Rieke und Herr Schnompf

Hier. Zum Schlapplachen! *ROFL*

Ich frage mich, wer die Klinkenputzer von Premiere, dem Roten Kreuz oder diversen Staubsaugerfirmen eigentlich auf ihren Job trainiert. Die Ausbilder sollten wirklich mal den Lehrplan überdenken. Auch den fürs Telefonmarketing.

Premiere hat es nun nach dem immerhin dritten “Wollen-Sie-Wirklich-Nicht?-Anruf” tatsächlich endlich geschnallt, daß ich meine Vertragskündigung absolut und definitiv und wirklich ernst gemeint habe. (Warum sonst würde ich sie mitsamt Chipkarte per Einschreiben schicken?) Deren Hartnäckigkeit grenzte in der Tat schon an Unverschämtheit. Ein Grund mehr, ihre Programme nicht mehr zu abonnieren. Der Hammer an der Geschichte: Jedem der drei Anrufer habe ich mitgeteilt, daß ich meinen Receiver schon im Mai letzten Jahres über eBay verscherbelt habe und somit zum Empfang von Premiere-Programmen gar nicht mehr in der Lage bin. Ob das denn eindeutig genug sei? Was machen die Heinis? Schicken mir im Februar einen Wisch mit der Ankündigung, daß sie mir mein Abo kostenfrei bis April 2004 verlängert haben. Mensch, Jungs, gibt’s bei Euch keine Gesprächsnotizen? Oder wenigstens ein Häkchen, mit dem ihr besonders werberesistente Kunden in Eurer Datenbank kennzeichnen könnt? Würde Euch und den Kunden eine Menge Ärger ersparen.

“Meinungsforscher” am Telefon würge ich ja prinzipiell schon gleich mit dem Kommentar ab, daß ich weiß, daß mir ja letztendlich doch nur wieder etwas verscherbelt werden soll, und daß ich mir die nötigen Produktinformationen im Bedarfsfall lieber selber beschaffen würde. Vielen Dank und auf Nimmerwiederhören, verbunden mit der Bitte, meine Nummer aus dem Datenbestand zu streichen.

Echte Klinkenputzer habe ich schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Hat eben auch Vorteile, wenn man in einem Bürohaus wohnt.


Na klasse. :-(

Wenn ich Pech habe, steht mir im August/September die erste OP meines Lebens bevor. Das würde mir ja gerade noch fehlen. *örks*

Na, mal sehen, ob sich das bis dahin nicht doch vielleicht noch von alleine erledigt.


Danke.

Das mußte mal (wieder) gesagt werden.

Besonders nervig sind die, die - wildfremd - plötzlich auftauchen und nur mal eben ihr Gift verspritzen, um ihre vermeintliche Kritikfähigkeit und Überlegenheit zu demonstrieren.

Die gleich im allerersten Kommentar beleidigend werden und sich dann wundern, wenn es aus dem Wald herausschallt, wie sie selbst hineingerufen haben.

Die dann auch noch meinen, einen Privatblogger zu “Political Correctness” (bzw. was sie dafür halten) in Schrift und Bild zwingen zu können.

Die Rechtfertigungen und Entschuldigungen für Einträge erwarten, bei deren Formulierung man im Traum nicht an die kommentierende Person gedacht hat.

Die prinzipiell sowieso nur dann kommentieren, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht.

Und die dann nach dem “Saure-Trauben-Prinzip” mit einer weiteren Beleidigung wieder verschwinden, wenn sie merken, daß man sich weigert, auf ihre dämlichen Spielchen einzugehen oder gar zu Kreuze zu kriechen.

In diesem Sinne: “Erwartet nicht, dass ich mich auf jede Diskussion einlasse, von der hier irgendjemand glaubt, dass ich sie provoziert haben könnte.” (Biggi)

Schöner Satz. Ich glaube, das Zitat muß ich mal permanent sichtbar hier einbauen.


Merke:

- Auf manche Ideen muß ein Schenkender ganz von selbst kommen, damit das Geschenk wirklich einen emotionalen Wert hat.

- Klamottenkauf in mieser, müder Verfassung geht schief.

- Drei Portionen Tiramisu sind noch lange nicht genug.


Komische Referenzen

Ob man will oder nicht, den Trainerwechsel beim BVB bekommt man mit, weil er durch alle Medien geht. Selbst so ein Fußballcrétin wie ich hat verstanden, daß der betroffene Trainer nun nach Stuttgart zieht und dort die nächste Mannschaft quält.

Was ich allerdings nicht verstehe: Wieso nimmt den überhaupt noch jemand? Wollte Dortmund ihn nicht loswerden, weil er ihnen nicht gut genug war? Und hat das nicht auch Stuttgart mitbekommen?

Irgendwie steige ich da nicht durch. Hier gefeuert, dort sofort wieder ‘ne neue Stelle—wie machen die das? Wenn unsereins im Beruf Mist baut und eine andere Firma kriegt das mit, dann bekommen wir nach einer Kündigung doch weder hier noch dort je wieder einen Fuß auf die Erde. Aber beim Fußball klappt das durchaus, wie es scheint…

Das ist doch nicht logisch? Oder leben manche Vereine vom “Trainermüll” der anderen? *grübel*


Von Radtouren, Pina-Colada-Schaum und anderen Leckereien

Daß aus unserer Radtour gestern eine kleine kulinarische Exkursion werden würde, hatten Marc und ich nicht geahnt. smile Fast schon gegen Ende unserer Tour durch das Münsterland landeten wir abends in diesem kleinen Schloßrestaurant, bzw. in seinem kleinen Biergarten.

Marc entdeckte auf dem Weg zum stillen Örtchen ein kleines Gratis-Rezeptbuch und brachte es mit an den Tisch. Es entspann sich eine Diskussion, welche Gerichte wir gerne einmal nachkochen würden und wie man sie evtl. verändern könnte. Was wir nicht wußten: Der Mensch in Kochkleidung, der da schräg hinter uns saß und seine wohlverdiente Pause machte, war der Chef des Hauses - und er hatte verflixt gute Ohren. Oder haben wir so laut geredet? Na, egal. *g*

So ergab sich denn über den köstlichen Käsekuchen hinweg eine Unterhaltung mit dem Restaurantbesitzer und Chefkoch über die Vorzüge von Tofu und ähnliche Leckereien, und ehe wir uns versahen, hatten wir kleine Kostproben zweier seiner Gerichte auf dem Tisch stehen: Pina-Colada-Schaum und… Tiramisu! *LOL* (Um mitlachen zu können, muß der geneigte Leser allerdings wissen, daß Pina-Colada mein Lieblingscocktail und Tiramisu seit einigen Wochen meine erklärte Lieblingsnachspeise ist.)

Die köstliche Tiramisu (übrigens mit Quark zubereitet) kannten Marc und ich in dieser Form ja schon. Aber der Pina-Colada-Schaum war eine absolute Offenbarung! Ohne Sahne, ohne Eiweiß, ohne Zucker - nur Säfte und (vermute ich mal) Kokosmilch, aufgeschäumt zu etwas, das eine Konsistenz und ein Aussehen wie Sahne hatte. Sowas von lecker und leicht - ideal für den Sommer! Wie hat der das Zeug nur gemacht, frage ich mich?

Interessant klang auch die Schilderung des Maître, was sein Blutorangensorbet angeht. Er verfeinert es wohl mit einer Zubereitung aus Tomatenkernen. Das würde ich ja zu gerne mal probieren, doch leider steht es derzeit wohl nicht auf der Speisekarte.

Der Tag endete mit dem Beschluß, meine Eltern für nächsten Samstag oder Sonntag nach Schwansbell einzuladen. Falls sie keine Lust haben, gehen wir auf jeden Fall auch alleine. grin


Tagesordnung für die Belegschaftsversammlungen

1. Begrüßung und Einleitung

2. Information der XXX-Geschäftsführung zu geplanten Struktur- und Synergiemaßnahmen

Verkauf verschiedener Einheiten,
Stillegung von Einheiten,
Personalabbau in erheblichem Umfang,
grundlegende Änderungen der Betriebsorganisation

3. Stellungnahme des Betriebsrates

4. Aussprache zu ToP 2 und 3

War eine “interessante” Veranstaltung. Unser Standort ist gottseidank nur wenig betroffen. Wobei mir dieser letzte Satz schon fast wieder ein schlechtes Gewissen verursacht, denn die anderen trifft es ja dafür um so schlimmer. Nicht sofort, aber in nicht allzu ferner Zukunft. Ist immer Mist.

Marc und ich hatten mal über einen Hausbau nachgedacht, aber wenn man’s so recht bedenkt… Was, wenn einer von uns seinen Job verliert? In seiner Firma sieht’s ja auch ziemlich heftig aus. Was, wenn wir ganz woanders hinziehen müssen, um dann wieder Arbeit zu finden? Lohnt sich dann noch ein Haus? Können wir das Risiko mit einer Hypothek überhaupt eingehen?



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