CO2-Düngung

Samstag, 26. Dezember 2009

Die Düngung mit einer CO2-Anlage hat sich bei uns leider nicht bewährt, sondern das Entstehen von schwarzen Pinselalgen begünstigt. Inzwischen ist die Anlage wieder abgebaut und die Düngung wird mit einem speziellen Kohlenstoffdünger ergänzt. Das scheint um einiges besser zu funktionieren; Pinselalgen treten nur noch sehr selten und vereinzelt auf.

Die beiden Fische, die ohne unser Zutun plötzlich im Aquarium aufgetaucht waren, sind mittlerweile größer als die Roten Neons. Ich bezweifle, daß es sich wirklich um Zwergkärpflinge handelt, wie zuerst vermutet. Es scheint übrigens ein Pärchen zu sein. Einer der beiden ist größer als der andere und hat einen rot gefärbten Ansatz der Schwanzflosse. Paarungsverhalten konnte ich allerdings noch nicht beobachten.

Das Quarantänebecken ist inzwischen wieder abgebaut.

Schön war’s. :-)

Freitag, 25. Dezember 2009

Heiligabend

Ethiksteuer

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ulrich Blum, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle, hat allen Ernstes vorgeschlagen, eine sogenannte Ethiksteuer in Deutschland einzuführen. Diese Steuer solle von all denjenigen gezahlt werden, die keiner anerkannten Kirche angehören.

Seine Begründung:
“Damit ließe sich die Zahl der Kirchenaustritte möglicherweise bremsen und ein Trittbrettfahrerverhalten unterbinden. “Schließlich nehmen auch Nicht-Kirchensteuerzahler häufig soziale Dienste oder Seelsorger in Anspruch”, sagte Blum.”

Ich will jetzt gar nicht näher auf den Prozentsatz eingehen, zu dem z.B. kirchliche Kindergärten, Seelsorge etc. bereits ohnehin vom Staat und freiwilligen Spenden bezuschußt werden. Da gibt es andere, ausführlichere Quellen. Aber:

Als Staatsbürger habe ich zweifellos die Pflicht, über die Zahlung von Steuern zu dem beizutragen, was der Staat errichtet und unterhält. Kirchliche Einrichtungen jeder Art gehören jedoch schlicht und ergreifend nicht dazu. Unter diesem Aspekt betrachtet, ist bereits die Kirchensteuer an sich verfassungsrechtlich zumindest fragwürdig. Daß die Kirchensteuer ihren Ursprung in einem politischen Interessenausgleich hat, macht die Sache nicht leichter. Schon erst recht, wenn man bedenkt, daß arbeitende Nichtmitglieder sogar für ihre nichtverdienenden Ehepartner Kirchgeld zahlen müssen, sofern letztere der Kirche angehören.

Als Staatsbürger ist es jedoch auch mein Recht, privaten Unternehmen (und nichts anderes ist die Kirche) sowie Vereinen meine Unterstützung rein nach eigenem Gutdünken zu gewähren - oder auch zu verweigern. Diese Entscheidungsfreiheit ist ein Teil unserer Demokratie. Dieses Recht greift Herr Blüm nun - vermutlich von Macchiavelli inspiriert - an. Und warum? Weil die Empfänger der Kirchensteuer noch immer nicht begriffen haben, was die Stunde geschlagen hat und warum ihnen die Leute in Scharen davonlaufen. Weil sie als Privatunternehmen nicht in der Lage sind, ihre “Produkte” effizient an den Mann zu bringen. Weil sie Kunden verlieren, die die Glaubwürdigkeit des Unternehmens Kirche bezweifeln. Weil das Konzept nicht mehr stimmt und die Verwaltung mehr Ressourcen auffrißt als die Dienstleistungen an sich. Jedem Unternehmen würde man in einem solchen Fall raten, zumindest mal seine Marketingstrategie zu überdenken und den Wasserkopf zu verkleinern. Man würde Ursachenforschung betreiben und dort ansetzen. Keinesfalls jedoch würde man die ehemaligen Kunden(!) zwingen(!), entweder gefälligst etwas bei dieser Firma zu kaufen oder aber die selbe Summe für ein anderes Produkt auszugeben. Schlüge ein Berater oder Banker derartiges vor, wäre ihm ein Rausschmiß, evtl. sogar ein Platz in einer Gummizelle sicher.

Herr Blum jedoch sieht genau hierin eine Rettung für das Privatunternehmen Kirche. Ein Wirtschaftswissenschaftler, Vorsitzender eines Instituts für Wirtschaftsforschung gar, der nicht mal auf das Nächstliegende kommt: Nämlich konfessionslosen Nutznießern der kirchlichen Dienste ebendiese schlicht fallgebunden in Rechnung zu stellen. Kopf => Tisch.

Armes Deutschland. Mit solchen Koryphäen als Berater der Politik ist die nächste Krise wohl vorprogrammiert. Und mal so ganz nebenbei bemerkt: Im Zweifelsfall würde ich mein Geld lieber dem Roten Kreuz zukommen lassen, und ich bin sicher nicht die Einzige. Inwiefern hilft das dann bitte den Kirchen? Eben. Aber wer weiß - als Nächstes kommt dann vielleicht die Überzeugungssteuer…

Immer wieder schön: “Weihnachten in Stenkelfeld”


Heute exklusiv und wie versprochen für den werten Herrn Fischblog. wink

Sonntag, 1. Advent

10:00 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10:14 Uhr
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtoffensive im Nachbarhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen Ikea-Kerzensets „Nordenlichte“ zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.

19:03 Uhr
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrop-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich den Defekt von Strommessgeräten für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst noch arglos.

20:17 Uhr
Den Eheleuten Horst und Heidi I. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20:56 Uhr
Der Diskothekenbesitzer Hanspeter K. sieht sich genötigt, seinerseits seinen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laser-Ensemble Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 m hohe Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolaus-Projektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21:30 Uhr
Im Trubel einer Weihnachtsfeier im Kohlekraftwerk Sottrop-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21:50 Uhr
Der 85-jährige Kriegsveteran Joseph G. zaubert mit Hilfe von 190 Flak-Scheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22:12 Uhr
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boeing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenauffahrt der Bäckerei Brörmeier gelandet.

22:37 Uhr
Die NASA-Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande des Sonnensystems Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die Experten in Houston sind ratlos.

22:50 Uhr
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrop-Höcklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 1500 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23:06 Uhr
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht die Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23:12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23:12 und 4 Sekunden
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrop-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verstörte Menschen.

Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war ...

=> Hier geht’s nach Stenkelfeld

Frohe Weihnachten allerseits! :-)

Montag, 21. Dezember 2009

Weihnachtsbaum 2009

Kindergartenkinder


Zur Abwechslung mal wieder ein Foto:

image

Blogwichten - die andere Seite

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Wie sich das beim Wichteln gehört, habe ich natürlich auch selbst einen Beitrag für ein anderes Blog geschrieben. Da der Empfänger inzwischen Bescheid weiß, nun also auch hier ein Link zu jenem Beitrag: ”Steter Tropfen

(Wer hier schon länger mitliest, wird sich vielleicht an dieses etwas ältere Posting erinnern, das zusammen mit dem dräuenden Silvester die Grundlage für den Wichteltext war. wink)

Endlich: Auch hier mal Weihnachtscontent


Auf eins kann man sich in einem wissenschaftlich orientierten Kollegium immer verlassen: Auf fundierte, pragmatische Ratschläge! *g*

Wie fängt man den Weihnachtsmann?

Um dieses Problem bewältigen zu können, geben wir hier einige Lösungsvorschläge:

1. Die geometrische Methode:

Man stelle einen zylindrischen Käfig im Wald auf eine schneebedeckte Lichtung:

Fall 1: Der Weihnachtsmann ist innerhalb des Käfigs. Dieser Fall ist trivial.
Fall 2: Der Weihnachtsmann ist außerhalb des Käfigs. Dann stelle man sich in den Käfig und führe eine Inversion an den Käfigwänden durch. So gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig und man selbst nach draußen. Man achte darauf, dass man sich nicht in die Mitte des Käfigs stellt, da man sonst im Unendlichen verschwindet.

2. Die Projektionsmethode:

Ohne Beschränkung der Allgemeinheit nehmen wir an, dass die Erde eine Ebene ist. Wir projizieren nun diese Ebene auf eine Gerade, die durch den Käfig läuft, und diese Gerade auf einen Punkt im Käfig. Damit gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig.

3. Die topologische Methode:

Der Weihnachtsmann kann topologisch als Torus aufgefasst werden. Man transportiere Waldlichtung in den vierdimensionalen Raum. Nun ist es möglich, die Lichtung so zu falten, dass der Weihnachtsmann beim Rücktransport in den dreidimensionalen Raum verknotet ist. Dann ist er hilflos.

4. Die stochastische Methode:

Man benötigt dazu ein Laplacerad, einige Würfel und eine Gaußsche Glocke. Mit dem Laplacerad fährt man in den Wald und wirft mit den Würfeln nach dem Weihnachtsmann. Kommt er nun mit seinem Schlitten angefahren, stülpe man die Gaußsche Glocke über ihn. Damit ist er mit der Wahrscheinlichkeit eins eingefangen.

5. Die Newtonsche Methode:

Käfig und Weihnachtsmann ziehen sich durch die Gravitation an. Bei Vernachlässigung der Reibung wird der Weihnachtsmann früher oder später im Käfig landen.

6. Die Heisenberg-Methode:

Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Weihnachtsmanns lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen. Da ein sich bewegender Weihnachtsmann auf einem Schneefeld keinen physikalisch sinnvollen Ort einnimmt, eignet er sich nicht zum Fangen. Die Weihnachtsmannjagd kann sich demnach nur auf einen ruhenden Weihnachtsmann beschränken. Das Fangen eines ruhenden, bewegungslosen Weihnachtsmanns wird dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.

7. Die Schrödinger Methode:

Die Wahrscheinlichkeit zu einem beliebigen Zeitpunkt einen Weihnachtsmann im Käfig zu finden ist grer als Null. Man setze sich hin und warte.

8. Die Einsteinsche Methode:

Man Überfliege die Waldlichtung mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Weihnachtsmann flach wie ein Papier. Man greife ihn, rolle ihn zusammen und mache ein Gummiband herum.

9. Die experimentalphysikalische Methode:

Man nehme eine semipermeable Membran, die alles außer dem Weihnachtsmann durchlässt und siebe damit den Wald aus.”

Blogwichteln 2009

Dienstag, 15. Dezember 2009

Zum ersten Mal habe ich mich in diesem Jahr an einer echten Blogwichtel-Aktion beteiligt. Gewichtelt wurden - wie es sich für Blogs gehört - Texte. Blogbeiträge. Und hier ist nun der, den ich geschenkt bekommen habe und in meinem Blog veröffentlichen darf. Organisiert wurde die ganze Aktion von Bhuti, an die an dieser Stelle ein großes Dankeschön geht. Die Liste aller Teilnehmer findet sich hier. Irgendeiner von ihnen muß also den folgenden tollen Text geschrieben haben. Nur wer? Es darf gerätselt werden! grin

-----------

Wunschzettel

Lieber Weihnachtsmann,

vielen Dank erst einmal für die tollen Geschenke, die du letztes Jahr gebracht hast. Die Barbie war toll! Und das Buch hätte ich bestimmt auch gelesen, wenn nicht unser Hund es erwischt und weggeschleppt hätte. Immer diese Hunde! Kennst du sicher von deinen Rentieren. Sind ja liebe Viecher, aber sie fressen dauernd Hausaufgaben und Bücher.

Aber ich frag mich, wer DIR eigentlich Geschenke bringt. Ich mein, wem schreibst du deinen Wunschzettel? Musst du deine Geschenke selbst besorgen und dir selbst vorbeibringen? Oder bekommst du gar keine? Was für eine ungerechte Welt wäre das, wenn du, der allen Kindern auf der ganzen Welt was schenkt, als einziger leer ausgehen müsstest! Sicherheitshalber habe ich dir ein Sammelbild von der letzten Fussball-EM mit in den Briefumschlag gelegt. Kannst behalten, mein doofer Bruder hatte das eh doppelt.

Ach ja, mein doofer Bruder: kannst du ihm zu Weihnachten bitte nichts schenken? Wenn es einen gibt, der kein Geschenk verdient, ist er es. Dauernd macht er sich über mich lustig oder ärgert mich. Wieso er letztes Jahr von dir die Carrera-Bahn bekam, versteh ich nicht. Er hätte die Rute verdient. Aber vermutlich bist du einfach zu freundlich und zu gut erzogen. Wie auch immer: vergiss die Geschenke für ihn, er hat eh schon genug.

Aber nun zu meinen Wünschen:

1. Ich will Schnee zu Weihnachten. So wie früher, bevor die Eisbären gestorben sind.
2. Ich wünsch mir eine Katze. Eine gestreifte mit scharfen Krallen, die sie meinem doofen Bruder in den Arm hauen kann.
3. Bring Plätzchen mit. Weihnachten ohne Plätzchen ist fad! Wir haben jetzt schon den dritten Advent gehabt, und Mama hat noch nicht einmal angefangen mit dem Backen. da verlass ich mich lieber nicht drauf.
4. Eine CD mit Weihnachtsliedern. Singen macht Spass, ausserdem kann man damit prima meinen doofen Bruder damit ärgern!

Deine Mirjam

An euch alle da draussen: Langsam wird es Zeit, eure Wunschzettel zu schreiben und einzuwerfen. Also zückt den Bleistift und schickt den Wunschzettel zum Nordpol, ehe ihr Sachen geschenkt bekommt, die ihr gleich in den Tagen nach dem Fest wieder zum Umtausch bringen müsst, weil sie gar so scheusslich sind.
-----------

Danke schön, lieber Wichtel!

Saskias Patin bloggt :-)

Sonntag, 13. Dezember 2009

Ich freue mich, ein neues Blog hier verlinken zu dürfen: Bomkamps BastelBlog - ins Leben gerufen von einer lieben Freunden, die gleichzeitig Saskias Patin ist und unserer Tochter schon viele schöne Sachen gebastelt hat. Unter anderem dieses Jahr einen wunderschönen selbstgenähten Adventskalender, den man nach Weihnachten sicher noch für eine Menge anderer Zwecke gebrauchen kann.

Auch von hier aus nochmals ein herzliches “Willkommen bei den Bloggern”, liebe Ruth! grin

Seite 3 von 222 Seiten « Erste  <  1 2 3 4 5 >  Letzte »