Jaja.
Das ist schon richtig. Die Umsetzung im Real Life dürfte sich aber als schwierig herausstellen. Bei Budgetknappheit würde ich daher weiterhin Selbermachen anraten! *g*
Frechheit siegt…
... nicht.
Die dreisteste Anfrage, die mir seit langem untergekommen ist:
Für die Linkliste auf ihrer Webseite will eine gewisse Dame alle Links verwenden, die ich in meinem Hochzeitsblog zusammengetragen habe. Nun ist es aber leider so, daß die Links bei mir in JavaScripts eingebettet sind. Und damit kommt ihr Dreamweaver wohl nicht so ganz zurande.
Nun soll ich hingehen und höchstselbst für sie alle URLs aus meinem Quelltext klauben und ihr zuschicken, damit sie sie allesamt auch bei sich veröffentlichen kann!
Nö. Ohne Fleiß keinen Preis, gute Frau! Auch beim “Klauen” nicht. Quelltext geöffnet und dann mal los—die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen… Viel Spaß!
Sammelsurium
Ein Ausflug zur “Arnsberger Woche”, ein Klempner-Termin, Herr der Ringe Band III, heute abend zum Theaterfestival (“Die Idioten”), am Samstag ein Ausflug zum Italien-Fest in Unna...
Die Tage sind voll, aber irgendwie ist mir momentan nicht danach, die Einzelheiten aufzuschreiben.
In diesem Sinne: So long, see you honey…!
Aus einem Forum:
Antwort einer Braut auf die Frage, ob ihr Verlobter sie auch mit Chaos und Unordnung in den Wahnsinnn treibe:
”... Ich denke mir nur immer, dass das von Mutter Natur bestimmt beabsichtigt ist! -Wie sonst sollte man wohl auf den Alltag mit Kindern vorbereitet sein ?????”
*ROTFL*
Operation gelungen - Patient tot.
Homepagebetreiber, die blindengerechte Homepages betreiben, gibt es ja schon jede Menge. (Meine gehört vermutlich nicht dazu, dafür spiele ich zu gerne herum.)
Homepagebetreiber, die sich unheimlich viel auf ihre blindengerechten Seiten einbilden, gibt offenbar auch einige.
Homepagebetreiber, die meinen, ihre Seiten seien blindengerecht, sind legion.
Lustig finde ich es nur, wenn letztere dabei aber die Hover-Tags für ihre Links so geistreich konfigurieren, daß jeder Link beim Darüberfahren mit der Maus größer, fetter, kleiner, dünner oder sonstwas wird, das die Textgröße verändert. Wer so etwas auf einer angeblich blindengerechten Homepage macht, hat eindeutig nicht weiter als von Zwölf bis Mittag gedacht!
Hallo, Jungs und Mädels? So ein Hover-Effekt verschiebt einem Blinden, der mit einer Braille-Zeile liest, ständig den Text unter den Fingern! Was man mit einem gesunden Auge noch einigermaßen verkraften kann ist mit Fingern oder dicker Brille gelesen extrem benutzerunfreundlich! Ach ja, noch etwas: Selbst für normal Sehende auf normalen Webseiten ist es extrem nervtötend, wenn ein Text bei Berührung zuckt wie ein Frosch auf dem Seziertisch!
Außerdem kann es vorkommen, daß ein Link, den man gerade anklicken will, dann in die nächste Zeile verrutscht. Dann ist er selbst für einen normal Sehenden schon schwer einzufangen—und für den Blinden ist er schlicht und ergreifend einfach WEG! Die meisten Braillegeräte können nämlich nur eine Textzeile auf einmal anzeigen.
Am allerlustigsten finde ich jedenfalls möchtegern-blindengerechte Homepagebetreiber, die derartige Stylesheets schreiben und mir dann an den Karren fahren wollen, weil die Farben meiner Homepage angeblich für Sehbehinderte nicht kontrastreich genug seien.
Ha-ha-ha.
Quo vadis?
Die Alpenziege läßt sich in ihrem heutigen Eintrag über Beziehungen, Karriere, Kinder und deren Kombinierbarkeit aus. Unter anderem schreibt sie:
“Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass sich Männer aufgrund finanzieller Verpflichtung nicht mehr in Beziehungen wagen - ich glaube Bezeihungsangst ist eher ein emotionales Problem als ein finanzielles, bei Männer wie bei Frauen.
Einen pauschalen Lösungsansatz wird im Artikel keiner angeboten, jedoch sollte man mit Altersgenossen über seine Probleme und Ängste sprechen um zu bemerken, dass man nicht alleine ist. Quo vadis, 20 somethings? ”
Da stimme ich zu. Allerdings habe ich auch den Eindruck, daß eine Beziehungen in vieler Hinsicht oft mehr als eine Belastung denn als Bereicherung betrachtet werden. Emotional und finanziell. Der Spieltrieb scheint mir in vielen Fällen einfach zu groß. Der andere Mensch ist nur eine Einschränkung, während man doch viel einfacher und leichter leben kann, wenn man keine festen Bindungen eingeht, keine Verpflichtungen. Soll die Partnerin doch um Himmels Willen ihr eigenes Geld verdienen, sonst müßte man ja mit Verantwortung übernehmen. Und Kinder gar… Ui weh! Keine Discoabende mehr, keine spontanen Besuche bei Freunden, keine laute Musik mehr, keine Kurzurlaube… Plötzlich soll man verzichten—aber wofür und weshalb denn überhaupt? Was “bringt’s”, außer Ärger und einem dünneren Geldbeutel? “Kinder? Nein Danke!” Dann lieber eine lockere Beziehung ohne Nachwuchs, jeder für sich und Gott für uns alle.
Und wenn man das erst mal so ca. 30 Jahre lang gemacht hat, fällt die Umstellung einigen offenbar verdammt schwer.
(Schon mal vorsorglich: Dies ist keine latente Klage über meinen zukünftigen Ehegatten! *g*)
“Aber länger als ‘ne halbe Stunde…
... darf es nicht dauern! Sonst wird’s zu teuer!”
Mit diesen Worten erhielt ich eine riesige Adress-Datei in Word-Format, deren HTML-Äquivalent entsprechend geändert werden sollte. Keine der Änderungen war klar gekennzeichnet. Zeile für Zeile hätte ich alles überprüfen oder kopieren müssen. Windiff nützt in solchen Fällen ja nun leider reineweg gar nichts.
Eine halbe Stunde? OK. Können wir machen, wir haben da so unsere Mittel und Wege. Aber: Dann wird’s nicht preiswert, sondern billig. Doch wenn der Kunde nicht die Qualität, sondern den Preis in den Vordergrund stellt… *achselzuck*
Spaß machen solche Kunden aber erst richtig, wenn ihre Einschätzung des benötigten Zeitaufwandes geeignet ist, einen Lachanfall größeren Ausmaßes auszulösen. Kommt auch immer wieder vor. Logisch, wir werden ja nach Stunden bezahlt—Zeit ist Geld. Da gibt man sich als Kunde nur zu gerne der Illusion hin, daß alles, was man mal eben kurz auf einem Schmierzettel hinkritzeln kann, auch im selben Tempo informationstechnisch zu realisieren ist. Weil, die Informatiker haben da so Maschinen, PCs genannt, die die Ideen direkt aus den Köpfen der Leute saugen und in Sekundenschnelle eine voll funktionstüchtige Anwendung daraus programmieren. Einfach so.
Falls ich mir jemals z.B. ein Auto kaufen sollte, werde ich es ähnlich machen: “Guten Tag, ich hätte gerne so einen SLK da drüben, aber in Lila mit grünen Punkten. Aber er darf nicht mehr als 5.000,- Euro kosten und in zwei Stunden will ich ihn abholen!”
Nee, is schon klar! Wir wollen ja alle sparen, ne?
Alles klar: Keiner weiß Bescheid
Puretec hat seinen Web-Mailer umgestellt. Ist schon ein paar Tage her. Neue Features wie Signatur, Adressbuch, Dateianhänge usw. Alles wunderbar. Wenn nur eins nicht (gewesen?) wäre: Die Mails kommen/kamen nach der Umstellung nicht mehr an. Da ich über den Webmailer keine Ausgangsbox habe, schicke ich mir zur Kontrolle immer auch selbst eine Kopie meiner Mails. Also hatte ich ziemlich schnell Gelegenheit zu der Feststellung, daß dieser toll aufgemotzte Mailservice nicht richtig funktioniert, denn Mails von meiner Büro-Adresse erreichten mich umgehend. Am POP-Server lag’s also schon mal nicht. Also konnte ich alle privaten Mails zu Hause noch einmal schreiben und über einen normalen Mail-Client versenden. Die kamen auch an. Der SMTP-Server war also auch in Ordnung.
Das habe ich mir ein paar Mails lang mit angesehen und Ende letzter Woche dann endlich eine freundliche Mitteilung an den Support geschickt.
Als erstes kam eine Mail mit der Bitte, ich solle doch die Antwort auf die Support-Anfrage bewerten und Puretec mitteilen, wie ich die Hilfestellung beurteilen würde. Äh… Welche Antwort? Welche Hilfestellung?
Einen Tag später kam die Mail des Support-Menschen: Ihnen sei kein Problem mit dem Webmailer bekannt, alle Mails würden ganz normal verschickt. Ich sollte doch bitte exakt angeben, zu welchen genauen Zeitpunkt ich welche Mail an welchen Empfänger versandt habe. Äh… Hallo??? Wie soll das gehen, wenn ich weder eine Ausgangsbox besitze noch die Kopie der Mails erhalten habe? Die Dinger sind weg, Jungs, komplett und spurlos weg!
Als drittes kamen plötzlich alle verloren gegangenen Mails auf einen Schlag bei mir (und vermutlich auch den eigentlichen Empfängern) an. Mhm, ist klar: Keine Probleme mit dem Web-Mailer. Sieht man… Vermutlich hat dann doch endlich mal einer nachgesehen, was sich da so alles in den Log-Files angesammelt hatte. Toll. Möchte nicht wissen, wie groß die inzwischen waren.
Auf einige dieser Mails hatte ich natürlich schon Antworten erhalten, da sie ja schließlich längst von zu Hause aus noch einmal verschickt worden waren. Die Empfänger (unter anderem ein Standesamt und ein Hotel) müssen mich ja für schön dämlich halten, daß der selbe Senf nun noch mal bei ihnen landet…
Zu guter letzt erreichte mich gestern eine Mail des Puretec-Supports an alle Hilfesuchenden, in der man um Entschuldigung bat, daß die Kunden den Support bewerten sollten, bevor sie überhaupt eine Antwort von ihm erhalten hatten. Dies liege daran, daß man dabei sei, die Kundenbetreuung effizienter aufzuziehen.
Na hoffentlich…
Erfahrungswerte
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