Ritter und Katze

(Das Katzenkostüm ist selbst genäht. Das Ritterkostüm nicht. :o) )
Weiberfastnacht
Tochter: “Mama, warum schneiden Frauen denn an Weiberfastnacht den Männern die Krawatten ab?”
Mutter: “Das soll bedeuten, daß man den Männern für den einen Tag die Macht wegnimmt. Die Krawatten sind ein Symbol für die Penisse der Männer. Deshalb werden sie abgeschnitten.”
Tochter, knochentrocken: “Dann können sie ja im nächsten Jahr gleich mitfeiern.”
“You Didnt Thank Me For Punching You in the Face”
I am sure every girl can recall, at least once as a child, coming home and telling their parents, uncle, aunt or grandparent about a boy who had pulled her hair, hit her, teased her, pushed her or committed some other playground crime. I will bet money that most of those, if not all, will tell you that they were told Oh, that just means he likes you. I never really thought much about it before having a daughter of my own. I find it appalling that this line of bullshit is still being fed to young children. Look, if you want to tell your child that being verbally and/or physically abused is an acceptable sign of affection, i urge you to rethink your parenting strategy.
Wo sie recht hat, hat sie recht. Swear words and all. ^^
Versuch macht kluch
Beim Versuch, einen Rest aus einer Plastikflasche mit Scheiben-Antibeschlagmittel herauszuholen habe ich mir gestern in die Fingerkuppe geschnitten. Eine von diesen ungünstig sitzenden Miniwunden, die bei jeder Bewegung wieder aufgehen, erneut bluten und auch ständig brennen.
Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und besann mich auf die Biographie einer Antarktisforscherin, die für solche Fälle Sekundenkleber empfahl. Und was soll ich sagen: Das funktioniert prima. Brennt zwar erst ein wenig, aber danach ist der Schnitt dicht, geht nicht mehr auf und hält auch mehrfaches Händewaschen durch.
Nachtrag: http://www.zeit.de/2004/33/Stimmts_33 - Wird tatsächlich zum Verschließen von Wunden benutzt.
Man stelle sich vor…
... ein Staat etabliert eine Kommission, ordnet sie einem Ministerium zu und muß dann feststellen, daß eine wichtige Empfehlung dieser staatlichen Kommission unterlaufen und das damit verbundene Ziel sabotiert wird. Und zwar nicht von irgendwelchen privaten Gegnern, sondern von Vertretern anderer, eigener Staatsorgane. Absurd? In der Tat. Aber durchaus Realität:
Alter Stratege!
Mehrmals in Folge hat Tobias mich am Wochenende beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht geschlagen oder zumindest ein sehr knappes Rennen geliefert. Neben dem nötigen Quäntchen Glück hat er auch eine erstaunlich ausgefuchste Strategie. Bei den meisten Kindern in seinem Alter (und auch noch bei vielen Erwachsenen) kann man ja beobachten, daß sie erstmal eine Spielfigur “nach Hause” bringen möchten und in der Zeit alle anderen Figuren vernachlässigen. Auch auf die Gefahr hin, kurz vor dem Ziel rausgeworfen zu werden und dann quasi wieder komplett von vorne beginnen zu müssen
Nicht so Tobias. Er führt alle Spielfiguren gleichmäßig um das Brett herum, wägt genau ab, ob es sich lohnt, sich vor einen Gegner zu stellen, ggf. schnell ins Haus zu kommen, aber auch einen Rausschmiß zu riskieren, oder vielleicht doch erstmal auf Nummer Sicher zu gehen und eine andere Figur zu bewegen. Gleichzeitig behält er gut im Blick, wieviele Figuren schon im Haus sind, ob er dort noch bis zum obersten Feld aufrücken muß, ob und wann der Gegner sein Eingangsfeld räumen muß, wo wem Gefahr droht etc.
Faszinierend, wie er das macht, mit seinen fünfeinhalb Jahren. :o)
Neues
Am Wochenende hat Marc Saskia zu ihrem ersten Kurz-Skikurs mitgenommen, in der Nähe von Winterberg. Die Tochter ist begeistert; sie liebt es! Tobias will noch nicht so recht. Er hat angekündigt, er wolle das lernen, sobald er acht Jahre alt ist. *g*
Ebenfalls neu war heute der Englischunterricht. Auch hier hatte Saskia offenbar Spaß. In dieser ersten Stunde lernten die Kinder wohl erst die Begrüßung und danach einen “Rap” aus verschiedenen Vokabeln, die hintereinander aufgesagt sich reimen und einen coolen Rhythmus ergeben. Den hat sie mir natürlich direkt vorgesungen. ;o) Außerdem wurden die Zahlen von eins bis zehn gelernt und die korrekte Ansprache der Lehrerin mit “Mrs Icksüpsilon”.
Ich bin gespannt, ob sich auch bei Saskia so eine Begeisterung für die Sprache (oder irgendwann für eine andere?) entwickelt wie bei mir. Da hat es am Ende ja sogar dazu geführt, daß ich nach dem Abi mein Studium direkt in England angetreten und abgeschlossen habe und bis heute keine deutsche Uni von innen kenne. Das hat seinerzeit einige Verwirrung gestiftet, da ich von England aus dann für ein Jahr als ERASMUS-Studentin nach Frankreich ging. Daß aber nun eine Deutsche über England an eine französische Uni kommt, das war Anfang der 90er noch recht ungewöhnlich. Entsprechend oft mußte ich anfangs im Sekretariat Rückfragen beantworten. *g* Wenn Saskia mal irgendwann soweit sein sollte, ist sowas aber vermutlich schon völlig normal.
Fortschritte
Bei Saskia wird es vermutlich nur noch ein paar Kursstunden dauern, bis sie schwimmen kann. Sie beherrscht nach der nun vierten Unterrichtsstunde den Arm- und Beinschlag bereits ganz gut und hat heute die Koordination der Bewegungen mit Hilfe einer Schwimmnudel geübt. Das hat schon prima geklappt. Da in Saskias Gruppe nur drei Kinder sind, geht das Ganze recht fix.

Tobias ist auf Anraten des Herrn von der DLRG schon nach dem ersten Tag in der Wassergewöhnungsgruppe mit den Kleinen gelandet. Was eigentlich ein Witz ist, denn der Lütte flitzt z.B. in Spaßbädern locker durch alle Kinderbecken und hat keinerlei Scheu, auch alleine eine Wasserrutsche zu benutzen. Wie z.B. im Sommer im inzwischen niedergebrannten Wananas in Herne.
Seltsamerweise hat sich Tobias aber in Saskias Gruppe am ersten Tag nur verkrampft und so gut wie nichts richtig mitgemacht. In seiner jetzigen Gruppe jedoch scheint er sich nun wiederum zu langweilen. Kein Wunder: Die Kinder hopsen und spritzen nur ein wenig herum und üben das “Gesicht-aufs-Wasser-Legen” etc. Vermutlich würde er in Saskias Gruppe inzwischen auch gut mitmachen, aber ich werde einen Teufel tun und nun für ihn darum betteln, daß er wieder zurück darf. Der Zug ist nun eben abgefahren; da muß er jetzt durch.

Ende März ist dieser Kurs vorbei, dann wollen wir mal weitersehen. Es hetzt uns ja keiner. :o)
Schokocreme, improvisiert
Die Tochter kam hungrig aus dem Skiwochenende nach Hause und wollte Schokolade. Und ich eigentlich auch, wenn ich es recht bedachte. *g* Nun hatte ich allerdings nur noch eine halbe Tafel Bitterschokolade vom Backen übrig und eine Packung Nesquick im Schrank. Nicht unbedingt zum So-Essen geeignet.
Also habe ich flugs die Bitterschokolade geschmolzen ein halbes Päckchen Sahne steifgeschlagen, drei oder vier dicke Teelöffel Nesquick untergerührt, die flüssige Schokolade hinzugefügt und ... hatte zwei kleine Portionen superleckere Schokoladencreme!
Für drei normale Portionen würde ich also nehmen:
1 Päckchen Sahne
1 Tafel Bitterschokolade
2 Eßlöffel Nesquick.
Njam!
Nachtrag: Anschließend noch eine halbe Stunde in den Kühlschrank und sie ist perfekt!
Update Heilpraktikerpetition
Auf meine Petition zur Dokumentationspflicht für Heilpraktiker bekam ich vor ca. zwei Wochen folgende Antwort:
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