Chain Mails

Zum Glück ist mit M. alles in Ordnung. Gestern abend habe ich ihn noch am Telefon erwischt.

Das neue Design dieser Homepage ist auch fertig; nachdem ich dieses ungewöhnliche Frauenportrait entdeckt hatte, gab’s für mich kein Halten mehr. (Die Gravur ist übrigens nicht von mir, sondern stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert. :o) Muß ich noch irgendwie vermerken.) Die Frau hat was. Dieser Blick… Ich weiß immer noch nicht so genau, ob sie traurig ist, erstaunt, wütend oder einfach nur irre—genau wie bei mir selbst manchmal. *g*

Eines weiß ich allerdings ziemlich genau: Chain-Mails sind eine Verschwendung von Zeit, Geld und Bandbreite. Vor allen Dingen dieses ewige “

Was haben wir uns doch alle lieb! Und nun schick das gefälligst innerhalb von 5 Minuten an all deine Freunde und an den Absender, sonst brennt Dir sieben Jahre lang jeden Morgen das Kaffeewasser an.

” Erzwingung von Freundschaftsbeweisen unter Strafandrohung, noch dazu unter Berufung auf eine sogenannte “höhere Macht”—bescheuerter geht’s doch gar nicht. *an die Stirn tipp* Nee, solche Mails schicke ich grundsätzlich nicht weiter, und schon gar nicht an meine Freunde. Die würde ich nämlich gerne noch eine Weile behalten. (Und außerdem würde ich liebend gerne herausfinden, wie diese angebliche Vernetzung von meinem Computer mit meinem Wasserkocher funktioniert. Noch’n Grund, nix weiterzuleiten, hehe!)

Wie kommt es eigentlich, daß solch moralingesättigter Schwachsinn fast ausschließlich aus dem anglo-amerikanischen Raum stammt? Noch nie habe ich derartige Mails z.B. aus Frankreich bekommen. Vereinzelt zwar auch mal aus Deutschland oder der Schweiz, aber selbst das waren meist “Originale” aus den USA. Haben sich die Mayflower-Gene der Amerikaner so lange gehalten, oder sind wir Europäer von einzelnen Ausnahmen abgesehen einfach zu nüchtern? Oder kennen mich meine Bekannten hier drüben einfach so viel besser, daß sie mir im Gegensatz zu den US-Bekannten so ein Zeug erst gar nicht zuschicken? Jedenfalls war da der Witz von B. schon besser:

Frage: Was kommt dabei heraus man, wenn man Viagra an ein Glühwürmchen verfüttert?
Antwort: Eine Stehlampe.

Jaja, OK, der ist nicht ganz stubenrein, aber da habe ich schon wüstere Homepages gesehen. Und überhaupt, das hier ist mein Tagebuch. So! ;o)


Almbussis

Meine Güte, heute morgen habe ich erst gehört, was da gestern in Hamburg passiert ist! Das macht mich noch wütender! Da muß wieder mal ein Kind sterben, nur weil diese Hundehalter sich selbst maßloß über- und ihre Hunde entsprechend unterschätzen! Dazu gibt es eigentlich schon gar nichts mehr zu sagen…


So langsam fange ich an, mir Sorgen um M. zu machen. Eigentlich wollten wir uns diesen Sommer noch treffen, aber seit 10 Tagen herrscht völlige Funkstille; er reagiert nicht mehr auf meine Mails oder Anrufe. Als das das letzte Mal passiert ist, lag er schließlich im Krankenhaus, und das nicht zum ersten Mal… Am liebsten würde ich hinfahren und nachsehen, aber es kann ja auch sein, daß er einfach nur für ein paar Tage spontan in den Urlaub gefahren ist. Bis Ende der Woche gebe ich ihm noch, dann rufe ich L. an und frage ihn, ob mit M. alles in Ordnung ist. Die Postkarte der beiden aus Südtirol war übrigens ein Brüller. “Alm-Bussis” von zwei Kühen! LOL! Insgesamt stelle ich fest, daß es mir eigentlich rundherum gut geht. Gesundheit, nette Freunde, berufliche Chancen (noch mal 4 Tage warten… es macht mich wahnsinnig! *g*), und ich muß niemanden fragen, ob ich dies tun kann oder jenes lassen soll. Falls es mir in den Sinn kommen sollte, morgen nach Honolulu auszuwandern, könnte ich genau das tun. Wenn ich zu Mittag Buttercremetorte mit Senf essen wollte - auch gut, da redet mir keiner drein. Dagegen um mich herum Paare, die sich partout nicht einigen können, ob und wann man etwas getrennt unternehmen darf oder sollte. Wo beide kaum noch Zeit für sich selbst haben, weil der jeweilige Partner sich sonst gleich auf den Schlips getreten fühlt. Puhhh… So will ich bestimmt nicht leben, das fehlte mir noch! Wirklich nervig ist momentan wirklich nur die Bahnfahrerei. Die DB ist inzwischen ein derart unzuverlässiger Haufen geworden, daß die 80 km pro Tag langsam zum reinsten Horror-Trip werden. Überfüllte, dreckige Waggons, es zieht und klappert an allen Ecken und Enden, Unpünktlichkeit, Fehlinformationen—die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Gestern zum Beispiel: Der Zug hat eine Viertelstunde Verspätung, angekündigt sind aber nur 5 Minuten. Wenn man eher gewußt hätte, daß es sich eigentlich um 15 Minuten handelte, hätte man noch vorher einen anderen Zug nehmen können. Aber nein! Die 15 Minuten Verspätung werden erst zugegeben, als der andere Zug gerade weg ist. Muß denn so etwas sein? Oder nehmen wir diese beknackte Ansage: “... Ihre nächste Reisemöglichkeit nach Duisburg erreichen Sie um soundsoviel Uhr soundso auf Gleis soundso…”. Nett! Sehr hilfreich! Wer aber noch über Duisburg hinaus weiterreisen muß, bekommt sinnigerweise keine Alternative genannt, dabei wäre das doch viel wichtiger! Nach Duisburg kommt man von Düsseldorf aus schließlich allemal irgendwie; nach Münster sieht das schon anders aus. Vielleicht sollte ich mir in absehbarer Zeit doch mal ein Auto zulegen—dann landet man zwar vielleicht im Stau, sitzt aber immerhin—und zwar nicht eingepfercht zwischen schweißverklebten anderen Menschen, sondern alleine und bequem, hat eine Klimaanlage und kann Musik hören. Irgendwie wirkt diese Alternative immer attraktiver auf mich… Hm, irgendwie wirkt mir dieses Tagebuch zu düster; rein optisch, meine ich. Da muß ich doch was gegen unternehmen…


Hunde und ihre Besitzer. *grrr*

Wie kommen Hundebesitzer eigentlich immer auf die Idee, daß ihre vierbeinigen Lieblinge auch gleichzeitig die Lieblinge der restlichen Bevölkerung sein müßten? Heute kam schon wieder so ein dämliches Vieh auf mich zugesprungen und hat mir mit seinen dreckigen Pfoten die Kleidung verschmutzt—noch dazu aus einer Toreinfahrt raus; ich habe mich ja fast zu Tode erschrocken! Und was hat der blöde Hundehalter dazu zu sagen? Richtig, das übliche wohlwollend-herablassende “Keine Angst, der tut nix, der will nur spielen! (Und ob Du vor Schreck einen Herzinfarkt bekommst oder Deine Kleidung zerfetzt wird, ist mir sowieso egal.)”

Ja aber hallo! Bin ich ein Hundespielzeug??? Ob ich mit so einem Vieh balgen will oder nicht, entscheide immer noch ich, klar?

Bloß gut, daß ich schon auf dem Weg nach Hause war und nicht noch in den dreckigen Klamotten zur Arbeit mußte. Wäre nett, wenn die Hundebesitzer in diesem Land sich endlich mal merken könnten, daß sich nicht alles nur um ihre blöden Kläffer dreht! Bloß weil sie es mögen, wenn einem so ein Urvieh mit seinen Pranken den Brustkorb eindrückt und einem seinen widerlich stinkenden Atem ins Gesicht schnauft, muß das noch lange nicht das höchste der Gefühle für die Mitmenschen sein. Ist denn das so schwer zu verstehen? Stattdessen wird man auch noch angeblafft, wenn man dem Besitzer die Meinung geigt! Für wen oder was halten die sich eigentlich, daß sie einfach mit ihren Tieren nichtsahnende Passanten belästigen und dann auch noch erwarten, daß die das niedlich finden? Das ist eine Unverschämtheit sondergleichen und hat mit Tierliebe rein gar nichts zu tun! Aber wehe, wenn den selben Leuten ein kleines Kind mit Schokoladenfingern die Hose versaut, dann ist das Geschrei auch bei diesen sogenannten Tierfreunden groß!

PF gibt mir auch immer neue Rätsel auf. Erst schreibt er, daß er mehr Zeit für sich braucht und sich deshalb von allen zurückziehen will, meint aber, ich könnte ihm ruhig weiter E-Mails schicken. Tssst… Wie großzügig… Frei nach dem Motto “Wasch mir den Pelz, aber mach’ mich nicht naß”. Ja wozu soll ich Dir denn schreiben, wenn ich doch weiß, daß keine Antwort kommen wird? Bin ich meschugge? Da kann ich mich doch gleich mit der Wand unterhalten! Du bist mir schon ein komischer Vogel! Besten Dank, aber um Monologe zu halten, habe ich schließlich mein Tagebuch. *g*

In diesem Sinne: Schönen Abend noch! :o)


Blue Venetian Water

Der zweite Heiratsantrag meines Lebens - na wenn das kein besonderes Ereignis ist… *g* Gestern fragte ich noch nach dem Lied “Blue Venetian Water” von Harpo Marx, heute ist der Besitzer des MP3 wieder online und ich stürze mich natürlich wie ein Geier auf das Lied, um es herunterzuladen. Naja, das dauert bei 3,5 MB natürlich seine Zeit, also frage ich den guten Menschen—ein gewisser James—ob sich das eventuell etwas beschleunigen läßt, bevor meine Internet-Verbindung mal wieder zusammenbricht. Daraus erwächst ein Chat, an dessen Ende ein Heiratsantrag steht. Hihi… *an die Stirn tipp* Vor einer Woche habe ich mich noch beschwert, daß niemand die Frau in mir wahrnimmt, und nun das. Wie war das doch gleich? “Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.” *lachweg*

Ansonsten habe ich heute nichts weiter erlebt, nur ein paar Mails geschrieben, gefuttert, was das Zeug hielt, telefoniert und bin mal wieder Eis essen gegangen. Natürlich hat’s mir in die Waffel geregnet, war ja klar. Aber es war (und ist noch) ein schöner Tag! :o)


Musik

Ein klasse fauler Tag liegt fast hinter mir, wenn man mal vom Einkaufen absieht. Daran werde ich wohl nie Spaß haben, aber verhungern ist auf jeden Fall doch noch schlimmer… *g*

Mishales Tip, mal bei Napster nachzusehen, war auch Gold wert. Danke schön! Innerhalb von nur wenigen Tagen habe ich fast all meine alten Vinyl-Platten in MP3-Form wiedergefunden. Falls mir jetzt noch jemand sagen kann, wo ich “Blue Venetian Water” und “Stardust” von Harpo Marx finde, dann bin ich glücklich. :o) Die Files konnte ich nicht runterladen, weil der jeweilige Besitzer sich jedesmal mittendrin ausgeloggt hat. Seitdem sind die beiden nicht mehr aufgetaucht. Und tschüß...

Eines meiner Lieblingslieder ist schon seit Jahren “Le Mistral gagnant” (2,6 MB) von Renaud, einem französischen Sänger. Es handelt von einem Spaziergang im Regen, einer erwachenden Liebe, Erinnerungen, Spaß, Gesprächen bei Sonnenuntergang, der Freude am Leben, Wehmut und vom Mistral. Einfach nur Renaud mit Klavierbegleitung, wunderschön.

Viele dieser Lieder habe ich schon seit Jahren nicht mehr gehört, weil ich keinen Plattenspieler der alten Art mehr habe und die CD’s entweder nicht gefunden oder einfach noch nicht danach gesucht habe. Trotzdem: Als ich die MP3’s diese Woche wieder hörte, war ich augenblicklich wieder an die Orte und in die Zeit zurückversetzt, in der ich die Songs am häufigsten gehört habe. The Carpenters’ “Top of the World”—meine Grundschulzeit. Duran Durans “Wild Boys”—ein Tanzstundensong. Evelyn Thomas’ “High Energy”—Klassenfahrt, die Disco auf dem Boot auf der Spree. Martinelli, “Cenerentola, Cinderella’s Night”—Skifahren in Pfelders. Lucio Dalla, “Il Gigante E La Bambina”—Rom, Ferien bei Annamaria. Folk Friends, “Planxty Irwin”—der verregnete Sommer in Irland. Bee Gees’ “You Win Again”—Abiturvorbereitung… Wer braucht da noch eine Zeitmaschine? Und wie kommt es, daß diese Lieder ihren “Aufdruck” nicht verlieren? Daß ich mich auch nach weiteren 15 Jahren noch an genau diese Plätze und Zeiten erinnern werde, wenn ich die Lieder dazu höre, und nicht an einen Samstagnachmittag im Juni 2000, als ich sie das erste Mal wieder gehört habe? Wie kommt es, daß das Gehirn und vielleicht auch das Herz dort ausnahmsweise nicht mit einer Schultafel vergleichbar sind, die man gegebenenfalls abwischen und neu beschreiben kann, sondern eher mit gebranntem Ton, in dem Ereignisse vor dem Brennen ihre ganz besonderen, unabänderlichen Abdrücke hinterlassen haben? Was ist es, das Musik die Macht gibt, Erinnerungen so sehr einzubrennen, so lange festzuhalten, während man Wichtigeres inzwischen längst schon wieder vergessen hat? Geht das allen Menschen so, oder nur einigen?


Teddybären

Jaja, OK, ich hab’s schon wieder getan, ich geb’s ja zu. Aber was kann ich dafür, daß ich ein Morgenmuffel bin und die Nivea-Tube nun mal fast genauso aussieht wie die Zahnpastatube? Jedenfalls von hinten und wenn ich meine Brille noch nicht aufhabe. Aber ab morgen steht eine der beiden Tuben woanders im Bad, das schwöre ich, so wahr mein Spitzname Calamity Jane lautet!

Übrigens bin ich schon so oft gefragt worden, wie der Spitzname denn zustande kam, daß ich’s wohl endlich mal aufschreiben muß. Der nächste, der fragt, bekommt dann einfach nur noch die URL dieser Seite hier genannt.

Also, angefangen hat das Ganze 1992 an der Uni in Rennes. Das Jahr war irgendwie verhext! Ich hatte vorher zwei Jahre Grundstudium in Kingston absolviert und war dann von dort zu einem Pflicht-Austauschjahr nach Frankreich gegangen. Im Gegensatz zu Kingston war die Uni Rennes in einem ziemlich alten Gebäude untergebracht, mit dicken Wänden, Säulen, Parkett und Holztüren, von denen die Hälfte klemmte. Unter anderem leider auch die, die zu einer der Damentoilette-Kabinen im Erdgeschoss führte. Eines Abends fand nun für alle frisch eingetroffenen ERASMUS-Studenten eine Begrüßungsparty mit unseren französischen Profs statt, in deren Verlauf ich auch einmal einem natürlichen Bedürfnis nachkommen mußte. Da wir aber schon eine Woche Vorlesungen hinter uns hatten, wußte ich bereits um die klemmende Tür und war eigentlich darauf eingestellt, daß diese sich nicht immer ohne weiteres öffnen ließ. So auch diesmal, also drückte ich zunächst etwas kräftiger dagegen, und als das nichts half, benutzte ich meine Schulter und Hüfte unwillig schimpfend derart schwungvoll als Rammbock, daß die Elastizität des Holzes arg strapaziert und die gesamte Fakultät in ihren Grundfesten erschüttert wurde. Obwohl ich aber schon fast einen Abdruck meiner selbst in der Tür hinterlassen hatte, ließ sich selbige zu meiner grenzenlosen Verblüffung immer noch nicht öffnen. Tja, ein schüchternes “Un moment, s’il vous plaît…”, das aus dem Inneren der verschlossenen Kabine ertönte, machte mir dann auch sogleich klar, wieso… Also rief ich irgendeine Entschuldigung, von der ich hoffte, daß sie einigermaßen französisch klang, ergriff die Flucht und begann, in weitem Abstand zum Tatort unschuldig pfeifend im Säulengang auf und ab zu spazieren. Allerdings mußte ich so sehr lachen, daß ich dennoch meiner Freundin von meinem Mißgeschick erzählte. Als sich dann noch die Tür zu den Damentoiletten öffnete und eine unserer französischen Professorinnen verschreckt um sich blickend herauskam, gab’s für uns kein Halten mehr!

Wenige Wochen später: Calypso hat vom Vortag noch etwas Linseneintopf übrig und will diesen nun in der Mikrowelle im Studentenwohnheim aufwärmen. Eintopf aus dem Kühlschrank, Wasser drauf, kurz umrühren, rein in den Apparat und eingeschaltet. Dann geht’s ans Tischdecken. Jenes findet allerdings ein jähes Ende, als ein Donnerschlag aus der Mikrowelle die friedliche Stimmung in der Küche ganz erheblich beeinträchtigt. Offensichtlich hatte Klein-Calypso nicht gut genug umgerührt, so daß im Eintopf eine Wasser- oder Luftblase entstanden war, die sich nun - den physikalischen Gesetzen treu - unter Energiezufuhr um einiges schneller ausdehnte als der sie umgebende Eintopf. Das Resultat war eine Explosion mittleren Ausmaßes, schallendes Gelächter unter den französischen Kommilitoninnen und der Ausfall des Mittagessens für Calypso. Die mußte nämlich erst einmal eine halbe Stunde lang die Mikrowelle reinigen. Und von den Linsen war ohnehin nicht mehr viel da.

Noch ein paar Wochen später brachte ich den Hausmeister des besagten Studentenwohnheims schwer ins Grübeln. War doch eines Morgens eine der Toilettentüren von innen verschlossen, die Kabine selbst jedoch leer… Nun ja, da mir durch das verrostete Schloß der übliche Fluchtweg mitten in der Nacht plötzlich versperrt worden war, mußte ich leider auf die Türklinke steigen und durch den 50-cm-Schlitz zwischen Türkante und Decke klettern, und zwar im bodenlangen Nachthemd. Da wußte ich dann, wie sich ein Brief anfühlt, den man durch einen zu engen Briefschlitz würgt.

Naaaaaaaaain, das ist noch lange nicht alles! Im selben Semester waren eine Freundin und ich während der Osterferien alleine in unserem jeweiligen Wohnheim geblieben, da sich eine Nachhausefahrt wegen der bevorstehenden Examen nicht gelohnt hätte. (Über französische Muttersöhnchen-Studenten, die für jedes Butterbrot nach Hause fahren, damit Mami es ihnen schmieren kann, lasse ich mich hier lieber nicht aus…) Eines Abends war uns dann nach etwas mehr Abwechslung zumute und wir verabredeten uns zu einem Kinobesuch. Da wir noch nicht zu Abend gegessen hatten, beschlossen wir voher kurz einkaufen zu gehen und bei mir im Wohnheim noch schnell eine kleine Mahlzeit zuzubereiten. Nun ja, sei es, weil wir die uns noch verbleibende Zeit überschätzt hatten, sei es, weil wir einfach zu faul waren—wir entschieden uns beim “Stoc” für zwei Dosen Ravioli und trabten wieder nach Hause. Dortselbst angekommen mußte ich aber leider feststellen, daß ich eine wichtige Tatsache übersehen hatte: Ich besaß nämlich gar keinen Dosenöffner! Und weit und breit war kein Mensch im Wohnheim, der uns hätte aushelfen können. Da Not jedoch bekanntlich erfinderisch macht, haben wir uns mit meiner Schere beholfen. Die war anschließend allerdings im Eimer—und unsere Zeitersparnis auch.

Muß ich jetzt eigentlich noch die Flasche Lambrusco erwähnen, die die selbe Freundin und ich uns drei Jahre später (da wohnte ich seit einem Jahr schon wieder in Deutschland, in meiner ersten eigenen Wohnung) abends zu unserer Lieferservice-Pizza bestellt haben und die wir ebenfalls nicht öffnen konnten, weil ich keinen Korkenzieher besaß—und auch das vergessen hatte? Gottseidank habe ich aber jede Menge netter Nachbarn… *g*
Oder den roten Notizzettel, den ich vor dem Waschen in der Hosentasche meiner weißen Jeans vergaß?
Oder die Lampe, die ich bei dem Versuch die Glühbirne zu wechseln, von der Decke abriß?

Oder die Hautcremetube, die eben leider immer noch aussieht wie meine Zahnpasta, jedenfalls von hinten, wenn ich keine Brille trage?

Ihr glaubt, Stan & Ollie waren Chaoten? You ain’t seen nothing yet! ;o)


Und dann war da noch… Eine interessante Unterhaltung via ICQ gestern abend, die mich ein wenig zum Nachdenken brachte. Soll ich’s tatsächlich wagen, mit A. das Teddybärenbuch zu machen? A. die Story, ich die Illustrationen? Immerhin ist A. meine beste Freundin… Ja, stimmt, ich zeichne gerne Bsp. 1 ] [ Bsp. 2 ] [ Bsp. 3 ] [ Bsp. 4 ], aber ich mag es eigentlich nicht, wenn dieses Hobby zur Verpflichtung wird, wenn mir Termine im Nacken sitzen, die Sache zu verbissen wird, um jeden Preis auf der Stelle, am besten schon gestern, auf jeden Fall aber ohne Pause in einem Affentempo durchgezogen werden soll. So war’s damals bei dem Video, das wir gemeinsam gemacht haben. Nie wieder, und beim Zeichnen erst recht nicht! Da gibt es nun mal Tage, an denen nichts gelingt und an denen ich den Bleistift am besten gleich wieder weglege. Das Buch an sich würde ich schon gerne illustrieren, aber wie mache ich es A. klar, daß ich es nicht ausstehen kann, selbst beim Abendessen noch gehetzt zu werden, so wie damals? Ich habe schon versucht, mit ihr darüber zu reden, aber ihr Argument ist, daß man “konsequent” sein muß. Konsequent oder verbissen??? Und wer hat denn gesagt, daß ich irgendwann mittendrin abbrechen und aufgeben würde? Ich will nur mehr Zeit haben. Es ist so schade, daß ein schönes Projekt nur deshalb nicht realisiert wird, weil wir uns in einem derart schwachsinnigen Punkt wie dem Arbeitstempo nicht einigen können. Aber ich weiß genau, wenn ich jetzt zusage, sitzt sie mir jeden Tag im Nacken und fragt nach, wie weit ich denn schon gekommen bin, drängelt mich, hetzt mich. Dann bekomme ich erst recht nichts Gescheites mehr auf die Reihe. Mit Wut und Frust im Bauch zeichnet es sich nicht sehr gut,  es wäre nur noch lästig und die Freundschaft könnte eventuell auch einen Knacks bekommen. Vermutlich ist die eigentliche Frage: Wo hört Kompromißbereitschaft auf, und wo fängt das Gehetztwerden an? Ich möchte nicht zu einem Menschen werden, der nur noch für und mit sich selbst arbeiten kann. Es macht Spaß, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, wie die Zeichnungen für den Charity-Kalender, an dem ich mich dieses Jahr ja nun schon zum dritten Mal beteilige—aber bei den Teddybären bin ich wirklich ratlos…


Eierschalensollbruchstellenverursacher

Schon wieder ein Feiertag in Sicht! :o) So langsam fange ich schon an, mich daran zu gewöhnen, daß die Arbeitswoche nur noch 4 Tage hat… Ich weiß es zu schätzen, denn momentan verliere ich so viel Zeit durch die Deutsche Bahn und ihre Kapriolen, daß ein freier Tag ab und an ganz gut ist. Gestern haben sie zum Beispiel schon wieder die Strecke Düsseldorf-Essen gesperrt und uns alle über Ratingen nach Essen Stadtwald geschickt. Fast eine Stunde ging dabei drauf. Es nervt langsam wirklich!

Übrigens bin ich heute als Ministerin zur obersten Verwahrung des Eierschalensollbruchstellenverursachers der (Sinn)freien Bananenrepublik Bananaworld vereidigt worden. Politisches Engagement ist schließlich wichtig, in der heutigen Zeit, gell!? Und dort fahren die Ba(na)hnen wenigstens pünktlich! *g*

Nach ewigen Zeiten habe ich heute auch mal wieder von DRHS gehört, und ich muß sagen: Alle Achtung! Im Gegensatz zu mir ist sie immer noch “Star Trek Voyager”-Fan par excellence, aber wer jetzt meint, das seien ja alles nur durchgedrehte Phantasten, die in nachgemachten Uniformen herumrennen und sich für Captain Kirk oder Janeway halten, der hat sich geirrt. DRHS und ihre Freundin haben sich in den letzten paar Wochen hingesetzt und ein umwerfend schönes “Voyager-Quilt” genäht und bestickt, das im Oktober bei einer Benefizveranstaltung für Kinder mit Down’s Syndrom verlost werden soll. Heute kam die Mail mit den Fotos und weiteren Informationen—ich war ganz hin und weg! Wer dieses wunderschöne Kunstwerk haben möchte, kann sich gerne die genaue Beschreibung oder die Verlosungs-Seite ansehen. Schirmherr der Veranstaltung wird Robert Beltran sein (er spielt bei “Voyager” den Ersten Offizier), Lose kann jeder kaufen, und die angegebene Adresse ist die von meiner Web-Freundin DRHS in Texas, die bestimmt keine krummen Touren dreht.


Stur und verbissen wie ich bin *g*, beschäftigt mich natürlich auch immer noch die Frage nach dem Woher, Wohin, Warum und Wie, die ich am 14. Juni schon angesprochen hatte. Inzwischen hat sich draus ein kleiner Dialog mit einem anderen Onliner entwickelt, in dessen Verlauf auch einmal der Begriff “unausrottbare Übel” fiel bzw. die menschliche Gattung zeitweilig als “hoffnungsloser Fehlweg” betrachtet wurde. Ich weiß ja nicht… So ein “Hach, was sind wir Menschen doch erbärmlich schlecht” trägt doch meist viel in sich von einem selbstherrlichen “Aber ich weiß wenigstens, wie schlecht wir alle sind, und deshalb bin ich selbst schon wieder viel besser, viel weitsichtiger, viel demütiger als alle anderen!” Ein wenig wie der arme Sünder, der nur deswegen bereut, weil er um sein privates Wölkchen im Himmelreich bangt—und es genau deshalb erst recht nicht bekommt. War diese Art der berechnenden Selbstverteufelung eigentlich schon immer in Mode? Warum so pauschal?

Tja, soviel dazu. Man soll ja bekanntlich niemals “nie” sagen. Vermutlich gilt das selbe auch für die Worte “unausrottbare Übel”. Für unausrottbar hat man noch vor 200 Jahren auch die Pocken gehalten… Und so schlecht sind wir Menschen gar nicht, finde ich. Dafür wird auf diesem Planeten zu viel gesungen und gelacht. :o)

Übrigens gibt es morgen keinen Tagebucheintrag, da ich Besuch bekomme - meine Eltern holen ihre Blumen wieder bei mir ab, die wundersamerweise meine Pflege vier Wochen lang überlebt haben! Auch da wird wieder jede Menge gelacht werden. *g* Also: Schönen Feiertag allesamt & bis Freitag!


Sterngucker

War ja klar! Da schlage ich mir gestern die halbe Nacht um die Ohren, um endlich mal wieder mein frisch geputztes Teleskop zum Sternegucken zu benutzen, und was ist? Es ziehen Wolken auf! Hat sich ja mal wieder wirklich gelohnt… Irgendwann mache ich ihn doch noch, den Trip nach Namibia zur privaten Sternwarte.

Die Reaktionen der Tagebuchmafia auf meinen Eintrag von gestern fand ich sooo lieb! Danke Euch!

‘Mr. Right’ ist wohl offenbar so eine Art Ungeheuer von Loch Ness. Viele wollen es schon gesehen haben, aber keiner bekommt das Vieh je vor die Flinte.

Auf ein weiteres interessantes Diary bin ich übrigens vorhin gestoßen—es scheint in keinem Ring zu sein: So weit das Auge reicht. Ich teile zwar nicht unbedingt Alex’ Meinungen, aber sein Stil hat was. Außerdem beeindruckt mich seine Offenheit. (Und Katzen mag er auch!)

Seit ich begonnen habe, mein Tagebuch online zu führen, frage ich mich natürlich auch, ob ich hier wirklich weiterhin alles aufschreiben soll und kann, was mir so durch den Kopf geht. Schließlich könnte es ja sein, daß mal Freunde, Verwandte oder Bekannte über diese Site stolpern. Allerdings komme ich mehr und mehr zu dem Schluß, daß das keinen allzugroßen Unterschied machen würde. Für meinen Mangel an Diplomatie bin ich schon lange verschrieen, und wenn ich mich über jemanden ärgere oder freue, sage ich es ihm früher oder später ohnehin ins Gesicht. Wie bei Großtante Elfrieda, die mir an meinem Geburtstag fünf Mark schenken wollte. “Von Dir nehme ich kein Geld; Dich kann ich nicht leiden,” beschied ich sie. Das war 1974, und seitdem hatte meine Umgebung immer wieder allen Grund, meine Eignung für eine Laufbahn im diplomatischen Corps der Bundesrepublik Deutschland in frage zu stellen. Auch heute würde ich es nicht ausschließen meinem Gegenüber diese oder eine ähnliche Antwort vor den Latz zu knallen, wenn die Umstände es erfordern. *g* Also: Wer sich oder mich hier wiedererkennt, im Bösen oder im Guten, hat Glück gehabt—weil er nämlich dann schon weiß, was ich ihm ohnehin bei passender Gelegenheit noch gesagt hätte. Und wer sich mein Gesabbel nicht länger zumuten möchte, findet im Wellenbrecher sicherlich genügend Tagebücher, die seinen Geschmack eher treffen. Wer aber mal was ganz anderes lesen möchte, kann sich ja zur Abwechslung ein paar gute Argumente für Faulheit zu Gemüte führen. Passend zum Sommerwetter. ;o)

In diesem Sinne: Viel Spaß weiterhin!


Dufte!

Also, was manche Webmaster sich denken, wenn sie Tausende von Pop-Ups und Alerts programmieren, ist für mich beim besten Willen nicht nachvollziehbar. Da sucht man ganz harmlos nach ein paar MP3’s und plötzlich läuft der Browser Amok! Eigentlich hatte ich nur ganz harmlos auf http://www.village21.com/top_100/ geklickt (nö, da mache ich jetzt keinen Link draus, sonst werde ich noch dafür zur Verantwortung gezogen, wenn Eure Compis ausflippen. Benutzung der URL geschieht auf eigene Gefahr! *g*), dort den erstbesten Link ausgewählt, und schon öffneten sich Fenster über Fenster! Sobald man eins davon schloß, erschienen stattdessen buchstäblich drei neue. Offensichtlich Sites, die ihre Besucher ums Verrecken nicht mehr aus den Klauen lassen wollen. Wie armselig! Ernsthaft: Mir ist zweimal der Browser abgestürzt bei dem Versuch, der Fenster-Plage Herrin zu werden; ich kam mir vor wie Don Quixote beim Kampf gegen die Windmühlenflügel. Ach wenn ich doch nur ein Hacker wäre—der Webmaster jenes JavaScript-Molochs hätte dann eine soooo schöne Überraschung erlebt! Aber vielleicht hat ja von Euch eine(r) Lust…? fg*

Ansonsten habe ich heute nach Feierabend einfach nur die Hitze genossen. Es ist schon komisch, aber je heißer es draußen wird, desto wohler fühle ich mich. Vielleicht sollte ich aber doch ein bißchen besser aufpassen, was ich tagsüber esse. Bloß: Ich habe mal wieder keinen Hunger, wie immer, wenn es so warm ist. Ein Croissant, eine Schlangengurke und zwei Joghurt mit Marmelade sind jedenfalls wirklich nicht genug für einen Tag. Ich wieg’ ja eh’ schon zu wenig; da muß ich wohl vor dem Schlafengehen heute noch irgendetwas Gehaltvolles hinterherschieben.

Heute habe ich auf dem Nachhauseweg mal darauf geachtet, welche Gerüche mir so alles begegnen in der Viertelstunde Fußweg vom Büro zum Bahnhof. In der Wärme werden die ja viel intensiver. Was gab’s da aber auch nicht alles: Staub, Teer, gemähtes Gras, Bücher (aus einem Buchladen), Essensdüfte, und vor allem immer wieder Menschen. Also, ob es so klug ist, bei diesem Wetter so viel Duftwässerchen zu nehmen, weiß ich ja nicht… Manche Leute miefen ja derart penetrant nach dem Zeug, daß man meinen könnte, sie seien in den Kessel mit der Jahresproduktion ihres Lieblingsparfums gefallen, und im Sommer wirkt das nur noch mehr. Ich weiß wirklich nicht, was schlimmer ist—das, oder diejenigen, die nach Schweiß und kaltem Tabakrauch stinken.

In den kühleren Ecken riecht es immer frischer als in der Wärme. Fast als ob es geregnet hätte, und sogar mitten in der Stadt. An einer Stelle wehte mir sogar der Duft nach etwas feuchtem Holz entgegen. Erst konnte ich mir das gar nicht erklären, aber als ich um zwei Ecken gebogen war, sah ich, daß die Blumen- und Baumrabatten vor dem Hauptbahnhof mit Mulch bestreut worden waren. Daher wehte also der Wind—im wahrsten Sinne des Wortes. :o)

Trotzdem. Ich grüble immer noch. Und ich versuche die Grenze zu finden zwischen “in sich hineinhorchen” und “sich in etwas hineinsteigern”. Ist alles nicht so einfach. Aber die Traurigkeit ist geblieben, egal, an was ich denke oder was ich mache. Vor kurzem hatten wir es im Bekanntenkreis noch davon, wie alt jeder von uns werden will. Dabei ging es eigentlich um den körperlichen und geistigen Verfall. Aber wenn ich ehrlich bin, möchte ich vor allem eins: Mindestens alt genug werden, um noch zu erfahren, wie sich echte Zärtlichkeit anfühlt. Wie es ist, von dem Menschen zurückgeliebt zu werden, den man selbst auch liebt. Ob die Zeit dafür wohl reicht?


Freßfest

Gestern hatte ich ganz vergessen, daß dies der 12. Jahrestag meines Abiturs war—ist das wirklich schon so lange her? Kein Wunder, daß die Kanten des Abizeugnisses etwas angegilbt waren, als ich sie vor ein paar Wochen kopiert und beglaubigen lassen habe. Ich bin ja mal gespannt, wann ich endlich von der Fernuni höre, ob ich angenommen bin oder nicht.

Ansonsten habe ich mir heute mal wieder erlaubt, von niemandem zu hören. Wenn das Telefon klingelt, gehe ich einfach nicht dran, und es hat oft geklingelt. *g* Ich bin schon ganz schadenfroh, weil die alle umsonst angerufen haben und ich da saß und mir dachte: “Ätsch, ich hör aber lieber Musik!” Hehe… Von mir aus kann’s bimmeln bis die Drähte glühen - ich lass mir nicht vorschreiben, wann ich eine Unterhaltung anfange. Wer was Wichtiges will, ruft auch nochmal an, oder schickt eine E-Mail, ICQ-Nachricht (13952191, für die, die’s interessiert) oder eine SMS.

Tja, liebe Melody, trotz der ganzen Freizeit bin ich leider immer noch nicht dazu gekommen, den Mexikaner auszuprobieren, den Du mir empfohlen hast. In der Innenstadt war über das Wochenende so eine Art Freß-Fest angesagt, also bin ich mit meinen Freundinnen dort gelandet. Naja, der Mexikaner läuft ja nicht weg. ;o) Gut geschmeckt hat’s trotzdem. Heute Mittag beim Griechen, anschließend Eis, dann noch Schokolade… Fehlt was? Ich glaube nicht. *g*

Sonst gibt es nach diesem Gammel-Tag nichts zu berichten, wenn man vielleicht mal von gewissen Online-Spielen absieht. Wer weiß, vielleicht verirren sich diese ominösen Redakteure ja noch mal auf die Site. Zu gönnen wär’s ihnen. War aber auch wirklich zu dämlich, was sie da über Ilonas Homepage geschrieben haben. Genaugenommen schreiben die wohl über keine Site etwas Positives, und es gibt nur wenige Dinge, die Dummheit deutlicher zutage fördern als ständiges Genörgel, das mit Kritikfähigkeit verwechselt wird. Bah! Das Beste war aber, daß sie sich öber das Englisch auf dieser einen Autohändler-Site lustig gemacht haben und bei Ilona das Apostroph zwischen Sister und s vergaßen. Oder vermutlich auch gar nicht wußten, daß da eins hingehört. Wie war das doch gleich mit dem Glashaus und den Steinen? *g*

In diesem Sinne: Schönen Abend und eine gute Woche!



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