Bouillabaisse

Das Anfänger-Aquarienblog

Da war es nur noch eins…

Sonntag, 07. August 2011

Letztes Wochenende beim Wasserwechsel fiel mir auf, daß das 54er Becken im hinteren, unteren Bereich undicht war. Samstagabends - wann auch sonst?

Machen wir’s kurz: Ich habe das Becken aufgelöst, die Feuertetras, die Pflanzen sowie die inzwischen ca. 100 Garnelen ins große 240er umgesiedelt und das kleine Becken weggeschmissen. Die Feuertetras und die Garnelen scheinen sich gut eingelebt zu haben. Es sind jedenfalls keine Ausfälle zu beklagen. Dafür habe ich von den fünf Antennenwelsen (Ancistrus dolichopterus) drei verschenkt und warte nun, daß ich auch die zwei verbliebenen noch erwische und weggeben kann. Ständig haben sie alles kaputtgefressen; es war unmöglich, mal zartere Pflanzen ins Becken zu setzen. Und wenn ich ehrlich bin, fand ich diese Fische auch von Anfang an potthäßlich.

Schon jetzt ist erkennbar, daß die Pflanzen im Becken kaum noch angefressen werden. Die Vallisnerien erholen sich inzwischen schon wieder ganz gut, wie es scheint, und die beiden restlichen Antennenwelse (zwei Weibchen) bekomme ich nur selten überhaupt noch zu Gesicht. Das erschwert es allerdings auch, sie einzufangen. Von der selbstgebauten Reuse wollen diese beiden - im Gegensatz zu den drei anderen - partout nichts wissen, und mit dem Kescher würde ich vermutlich die gesamte Bepflanzung ruinieren. Das ist es mir dann auch nicht wert. Also bleiben die beiden jetzt erstmal, bis mir eine gute Idee unterkommt, wie ich sie möglichst schonend erwischen kann.

 
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