Überbevölkerung
Samstag, 18. Juni 2011
Im 54er Becken sind mittlerweile so viele Garnelen (zusammen mit den inzwischen 20 Feuertetras), daß ich heute das Experiment wage, 6 10 Garnelen ins große 240er Becken auszusiedeln. Nach allem, was ich so gelesen habe, müßten sie darin eigentlich klarkommen. Wenn das tatsächlich der Fall ist, werden noch mehr von ihnen rüberwandern.
Neue Pflanzen hat das 240er auch bekommen. Hauptsächlich habe ich die Vallisnerien aufgestockt und eine große Mooskugel dazugelegt. Sieht gut aus; ich hoffe, die 5 Antennenwelse fressen nicht gleich alles wieder ratzekahl. Sie ins Aquarium aufgenommen zu haben, bereue ich mittlerweile sehr. Weder finde ich sie besonders schön, noch kann man das Becken auch nur ein Wochenende mal aus den Augen lassen, ohne daß die Welse die Pflanzen beschädigen. Ohne diese Fische hätte ich definitiv mehr von dem Becken, soviel steht fest. *seufz*
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Entdeckung des Tages
Dienstag, 27. April 2010
Ganz nebenbei: Ich werde nun tatsächlich ein kleines, ungeheiztes 30-Liter-Aquarium einrichten und versuchen, die kleinen Rotschwanzkärpflinge zu Eltern zu machen. Auf der Online-Suche nach geeigneten Pflanzen für ein so kleines Aquarium stolperte ich dann über das gelbblättrige Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) und dachte mir vage: “Mensch, das haste doch letztens noch irgendwo gesehen?” Und siehe da, haargenau diese Pflanze wächst nur ein paar Meter von meinem Haus entfernt in rauhen Mengen wild an einer Mauer. Eine weitere Recherche ergab, daß diese anspruchslose Pflanze in der Tat auch für Aquarien geeignet ist.
Ein paar Stengel habe ich jetzt mal abgeknipst und ins große Becken getan. Mal sehen, wie sie sich dort so machen. Falls das klappt wie gedacht, kommen dann bald auch welche ins kleine “Zuchtbecken”.
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Aufräumarbeiten
Sonntag, 05. Juli 2009
Nachdem die Cabombae bis an die Wasseroberfläche gewachsen waren, dabei aber den unteren Teil ihrer nadelförmigen Blätter verloren, haben wir sie gestern eingekürzt und die oberen Abschnitte wieder eingepflanzt. Braune und veralgte Blätter an den anderen Pflanzen wurden entfernt. Das Aquarium sieht jetzt wieder etwas weniger nach Dschungel aus. Einerseits war es natürlich nötig, andererseits ist es auch ein wenig schade. 
Eventuell haben wir einen weiteren Oto verloren, aber sicher sind wir uns noch nicht. Den anderen Fischen geht es jedenfalls prima, auch den beiden winzigen Kärpflingen, die nun - mit etwas zunehmender Größe und Farbe - etwas öfter aus ihren Verstecken auftauchen und uns mit ihrer Gesellschaft beehren.
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Pflanzen
Montag, 25. Mai 2009
Inzwischen habe ich ein paar weitere Vallisnerien (Vallisneria spiralis), Fettblätter (Bacopa caroliniana), Schwertpflanzen (Echinodorus bleheri), Wasserfreund (Hygrophila polysperma) und Nadelsimsen (Eleocharis acicularis) gekauft, um die noch etwas leer erscheinenden Ecken mit weiteren schnellwachsenden Pflanzen aufzustocken. Besser zu viele als zu wenig. Der Warenwert war nicht allzu hoch, deshalb versuche ich es mal testweise mit dem Welke-Versandhandel. Da ist die Auswahl doch deutlich größer als hier vor Ort, was in Zukunft noch von Interesse sein könnte. Am Telefon sagt man mir eben, daß die Pflanzen heute schon verschickt wurden. Mit etwas Glück kommen sie also morgen hier an. Ich werde dann mal berichten, in welchem Zustand.
Des weiteren haben wir gestern den Wasserstand noch um ein paar Zentimeter bzw. Liter aufgefüllt, damit der nicht so schöne Rand oben hinter der Abdeckung verschwindet. Das sieht auch gleich viel besser aus.
Die Wasserwerte waren gestern ziemlich unspektakulär, wie ja nach nur einem Tag auch zu erwarten war. Nur der PH-Wert war mit 8 nicht so klasse, aber ich denke, die Wurzel im Wasser wird den schon noch senken. Offenbar kommt das Wasser momentan schon mit diesem Wert aus der Leitung, wie ein Vergleichstest ergeben hat.
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Die Einlaufphase hat begonnen! :-)
Samstag, 23. Mai 2009
Seit heute beherbergt unser Aquarium nun tatsächlich nicht nur Kies und Deko, sondern auch Wasser und Pflanzen (Echinodorus, Vallisnerien, Wasserfreund, Hydrophilia, corymbosa compact, Hydrocotyle verticillata etc.)
Ich hoffe, die Pflanzen werden gut gedeihen. Das Einpflanzen war nicht ganz so leicht wie gedacht, da sich bei zu viel Bewegung im Wasser bereits gepflanzte Stengel wieder aus dem Kies lösten und an die Oberfläche trieben. Inzwischen läuft das bepflanzte Aquarium jedoch schon seit einigen Stunden und es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen dieser Art.

Mit Kies und Wasser, aber noch ohne Deko. Merke: Auch vorgewaschener Kies enthält noch eine Menge Staub. Wir haben vorsichtshalber die gesamten vierzig Kilo selbst noch ein paarmal durchgespült, und ich denke, die Arbeit hat sich gelohnt. Die vorhergesagte “starke Trübung” des Wassers am Anfang der Einlaufphase hält sich in meinen Augen doch in Grenzen.

Bei der Rückwand kam dann doch noch die Plexiglasplatte zum Einsatz. An ihr hat Marc Kabelkanäle befestigt, durch die nun die Elektrik und die Schläuche führen:

Nun sind wir noch eine Woche lang zu Hause und können beobachten (und messen), wie sich unser Becken langsam macht. Ab Samstag wird es dann zwei Wochen lang sich selbst überlassen und wir hoffen, daß uns nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub keine größere Katastrophe erwartet.
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