Bouillabaisse

Das Anfänger-Aquarienblog

Die Panzerwelse

Montag, 21. Juni 2010

machen mir Sorgen. Es stirbt einer nach dem anderen, ca. im Wochenabstand - und ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Sie werden einfach blass und lethargisch und ein paar Tage später treiben sie kieloben an der Oberfläche. Mittlerweile sind nur noch vier lebende Corys im Aquarium, und auch die sehen nicht gut aus. Warum? Nach über einem Jahr auf einmal?

Es hat sich nichts an der Einrichtung geändert, ich mache nach wie vor regelmäßig jede Woche einen 30%igen Wasserwechsel und das Futter ist auch das gleiche wie sonst. Allen anderen Fischen geht es übrigens durch die Bank prima. Sie sehen aus wie immer, fressen wie immer und verhalten sich wie immer. Die Pflanzen wachsen gut, die Turmdeckelschnecken pflügen brav den Bodengrund durch und lassen sich nur zur Futterzeit im Wasser blicken - alles genau wie es sein soll. Nur die Corys sind neben der Spur. Und genau das hält mich auch davon ab, Medikamente ins Wasser zu kippen. Erstens wüßte ich gar nicht, welches das richtige wäre, und zweitens will ich den anderen Fischen nicht schaden.

Es sieht wohl so aus, als hätte ich demnächst eine Fischart weniger im Aquarium. Das ist verflixt schade. Und solange ich die Ursache für das langsame Sterben der Panzerwelse nicht einmal erahne, kommen auch keine neuen Fische mehr hinzu.

 

Flossenfäule

Samstag, 18. Juli 2009

Mit den roten Neons hatten wir uns wohl Keime eingeschleppt. Nach einigen Recherchen im Internet hatte ich zwar schnell heraus, was den Fischen fehlte und habe auch direkt eine Antibiose gestartet (4 Tabletten “Sera baktopur direct” und täglicher Teilwasserwechsel vor der Medikamentengabe). Aber innerhalb von drei Tagen starben uns 7 Neons, beide Guramis und beide Paradiesfische. Ab Montag werden wir für zwei Tage einen Aktivkohlefilter einsetzen, um die restlichen Medikamente herauszufiltern, und dann wird erst einmal ein paar Wochen gewartet, bis wir wieder Fische einsetzen.

Die Corydorae, die Otocincli und die Heterandriae haben interessanterweise (und spaghettimonsterseidank) die ganze Episode unbeschadet überstanden. Die Otos, die entgegen aller Vorhersagen von “draußen” inzwischen gut gediehen sind, konnten wir gestern sogar beim Paarungsakt beobachten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dabei auch Jungtiere herauskommen werden.

Immerhin hat mein Mann sich nun ein zweites Becken gekauft (54 Liter), das wir wohl zukünftig als Experimentierbecken für Bepflanzung & Co. sowie als Quarantänebecken nutzen werden. Im großen Becken haben wir die Beleuchtung gewechselt und statt der Color- eine T5-Tropic-Röhre mit 4000 Kelvin eingesetzt. Interessanterweise ist das Algenwachstum auf Steinen und Scheiben seither stark zurückgegangen.

 
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