Bouillabaisse

Das Anfänger-Aquarienblog

Wieder mal Nachwuchs

Dienstag, 31. August 2010

Aus den ursprünglich 15 Funkensalmern sind inzwischen 17 oder evtl. sogar 18 geworden. Sie sind ein wenig schwer zu zählen. Die Jungtiere fielen mir vor ca. zwei Wochen plötzlich auf, weil sie kleiner waren als der restliche Schwarm, transparent statt rot, und weil sie dunkle Flecken auf Bauch und Schwanz aufwiesen. Erst war ich gar nicht sicher, ob es sich wirklich um Jungtiere handelt. Es hätte ja sein können, daß sich ein paar der ursprünglichen Tiere einfach eine Krankheit zugezogen haben. Allerdings: Selbst bei Krankheit und Farbverlust kann ein Fisch ja nicht einfach schrumpfen. Und vor ein paar Tagen gelang mir dann endlich mal eine Zählung. +/- 1 Fisch.

Wie alt sie sind, kann ich nicht einschätzen - keine Ahnung, wann “es” passiert ist. Aber es freut mich natürlich.

grin

 

Da waren’s nur noch zwei

Freitag, 30. Juli 2010

Da sich die Garnelenpopulation inzwischen mehr als erwartet vermehrt hat und schon wieder eine ganze Reihe von Weibchen Laichansatz zeigen, habe ich beschlossen, die Garnelen vom Nanobecken ins 54er zu den Feuertetras umzusiedeln. Zwanzig Garnelen habe ich bereits erwischt und umgesetzt. Sie sind schon wieder knallrot und weiden zufrieden die Mooskugeln ab. Mindestens drei weitere größere Exemplare sind noch im Nanobecken, aber die Zeit reicht heute nicht mehr aus, um sie ebenfalls noch ans 54er zu gewöhnen. Das mache ich wenn möglich morgen. Dann warte ich erstmal ab, bis die Minis in ein paar Wochen groß genug zum Fangen sind. Mal sehen, wieviele das nun werden. Die Babys sind ja derart klein, daß man sie momentan noch kaum von größeren Sandkörnern unterscheiden kann. Auf jeden Fall muß ich aber zusehen, daß ich sie noch vor der Geschlechtsreife erwische, sonst geht das Spielchen endlos weiter.

Das Nanobecken wird danach aufgegeben. Es ist zwar hübsch anzusehen, aber auf die Dauer dann doch nicht mein Ding.

 

Nachwuchs

Samstag, 26. Juni 2010

Ziemlich genau sechs Wochen nach dem Einsetzen der Elterntiere haben die Garnelen im Nanobecken Nachwuchs bekommen. Ich sehe einzelne Babys und eine “trächtige” Garnele, die aussieht, als würde ihr dunkler Bauch bald platzen.

Leider sind die Kleinen so winzig - ich tippe auf ca 2 bis 3 Millimeter -, daß ich sie nicht fotografieren kann. Wären sie nicht bereits so rot wie die Elterntiere, hätte ich sie vermutlich noch lange nicht entdeckt. Genausowenig kann ich abschätzen, um wieviele Tiere es sich genau handelt. (Je nachdem wieviele es sind, werden in ein paar Wochen einige Tiere ins 54er Becken umziehen.) Aber das wird sich wohl zeigen, wenn sie größer geworden sind.

Jedenfalls freue ich mich. Den Garnelen scheint es also gut zu gehen. grin

 

Die Panzerwelse

Montag, 21. Juni 2010

machen mir Sorgen. Es stirbt einer nach dem anderen, ca. im Wochenabstand - und ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Sie werden einfach blass und lethargisch und ein paar Tage später treiben sie kieloben an der Oberfläche. Mittlerweile sind nur noch vier lebende Corys im Aquarium, und auch die sehen nicht gut aus. Warum? Nach über einem Jahr auf einmal?

Es hat sich nichts an der Einrichtung geändert, ich mache nach wie vor regelmäßig jede Woche einen 30%igen Wasserwechsel und das Futter ist auch das gleiche wie sonst. Allen anderen Fischen geht es übrigens durch die Bank prima. Sie sehen aus wie immer, fressen wie immer und verhalten sich wie immer. Die Pflanzen wachsen gut, die Turmdeckelschnecken pflügen brav den Bodengrund durch und lassen sich nur zur Futterzeit im Wasser blicken - alles genau wie es sein soll. Nur die Corys sind neben der Spur. Und genau das hält mich auch davon ab, Medikamente ins Wasser zu kippen. Erstens wüßte ich gar nicht, welches das richtige wäre, und zweitens will ich den anderen Fischen nicht schaden.

Es sieht wohl so aus, als hätte ich demnächst eine Fischart weniger im Aquarium. Das ist verflixt schade. Und solange ich die Ursache für das langsame Sterben der Panzerwelse nicht einmal erahne, kommen auch keine neuen Fische mehr hinzu.

 

Todesfall

Mittwoch, 02. Juni 2010

Einer der Corodoras trilineatus schwamm heute leider kieloben im 240er-Becken. Dem Geruch nach war er schon etwas länger tot; die Augen waren bereits nicht mehr vorhanden, der Bauch glasig.

Das Wasser ist lt. Analyse OK, den anderen Fischen geht es anscheinend gut. Sie verhalten sich normal, fressen gut und sehen aus wie immer. Ich gehe also mal von einem “normalen” Tod aus und hoffe, daß mir eine Epidemie wie letztes Jahr erspart bleibt.

 
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