Mittwoch, 30. Juni, 2010
Gnomeville
30.06.2010
Hieraus eine Jacke oder eine Tunika für Saskia - das wäre der Hit gewesen! Aber im reifen Alter von fünf Jahren verzeiht sie mir das Zwergenmotiv wohl leider nicht mehr. *g*
Dienstag, 29. Juni, 2010
KAM-Snaps
29.06.2010
Da ich für die Herbstjacke auch zwei Druckknöpfe benötige, habe ich mir gerade eben 16er und 24er KAM-Snaps samt Zange bestellt und bin mal gespannt, wie die sich bewähren werden. Ruth hatte sie in den Kommentaren empfohlen und ich bin bei der Suche, um was es sich da überhaupt handelt, auf eine praktische “Bedienungsanleitung” und ein schönes Blog gestoßen.
Mit der äußeren Jacke bin ich soweit fertig. Fehlt noch die Innenjacke und die “Feinheiten” wie der Reißverschluß und die Bündchen. Bisher gefällt sie mir sehr gut, auch wenn das Fräulein Tochter der Ansicht ist, das Aufbügelmotiv (ein bordeauxroter Drache) müsse nicht hinten, sondern vorne drauf. Da befinden sich aber “leider” schon die Initialen des Sohnemanns, fürchte ich. Und überhaupt sieht ein vom Reißverschluß durchgeschnittener Drache denn doch etwas merkwürdig aus. *g*
Cord und seine Tücken
29.06.2010
Die Jacke für Tobias gedeiht soweit ganz gut. Ärmel, Vorder- und Rückenteil des Oberstoffes sind mitsamt den eingearbeiteten Taschen fertig und die Schulter- und Seitennähte geschlossen. Aber ich habe festgestellt, daß Cord seine Tücken hat. Erstens muß man beim Zuschneiden aufpassen, daß alle Teile nicht nur im Fadenlauf, sondern auch im “Strich” des Stoffes zugeschnitten sind. Sonst sieht auf einmal ein Teil dunkler oder heller aus als die anderen. Vermutlich trifft das auch auf Samt zu. Muß ich mir also gut merken.
Zweitens haften Aufbügelmotive (zumindest dasjenige, welches ich ausgesucht hatte) nicht sonderlich gut auf Cord. Inzwischen hält es ja, aber das war eine ziemlich mühevolle Angelegenheit, und ich rechne ehrlich gesagt schon fast damit, daß das Motiv sich in der ersten Wäsche wieder von der Jacke verabschieden wird.
Drittens hatte die Bügelaktion trotz untergelegtem Küchentuch und Backpapier zur Folge, daß der Cord an dieser Stelle ziemlich platt aussieht. Mal sehen, wie ich diesen Umriß des Bügeleisens wieder aus dem Stoff bekomme. *hmpf*
Sonntag, 27. Juni, 2010
Eigentlich
27.06.2010
Eigentlich liegt seit gestern der Zuschnitt für eine Jungen-Herbstjacke auf dem Wohnzimmertisch. Beigegrüner Feincord und roter Baumwollfleece. Uneigentlich bin ich noch nicht dazu gekommen, mich an die Maschine zu setzen. Merke: Mit zwei Kindern im Haus geht’s nicht mehr ganz so flott voran wie in deren Abwesenheit. *g* Andererseits: Ohne die Kinder hätte ich ja auch niemanden zum regelmäßigen “Benähen”. ![]()
Saskia hat ihre Oda gestern und heute (auf dem Kindergartenfest) stolz getragen und findet sie ganz toll. Auch den Schlafanzug hatte sie bereits zur Nacht an. Tobias hätte seinen Yorik am liebsten gar nicht mehr ausgezogen, aber bei fast 30°C im Fleecepulli herumzulaufen, geht auf die Dauer eben doch nicht. ^^ Bei seinem Schlafanzug muß ich die Beine etwas kürzen, aber ansonsten sitzt er gut.
Samstag, 26. Juni, 2010
Taschengeld
26.06.2010
Da Saskia immer mehr Spaß an den Grundrechenarten findet und auch meistens korrekt rechnet, haben wir heute auf Marcs Anregung hin beschlossen, unserer Tochter ab sofort pro Woche 2,50 Euro Taschengeld zu geben.
Wie sich das für ein wohlhabendes *g* Kind gehört, hat sie nun natürlich auch ein nagelneues Portemonnaie, gerade eben genäht nach einem Schnittmuster frei aus dem Lameng.
Material: Baumwollcord mit einem Reststreifen eines geblümten Kinderwagenbettbezuges. Gefüttert ist das Portemonnaie mit elfenbeinfarbenem, festem Baumwollstoff. Der Reißverschluß stammt von einem alten Sofakissenbezug.
Neu gelernt: Reißverschlüsse einnähen. Bei einem Projekt von gerade mal Handtellergröße eine ziemliche Friemelarbeit, muß ich sagen. ^^

Nachtrag: Nachdem die Bloggerin von “Feines Stöffchen” mir auf Anfrage mitteilte, daß sie kein Problem mit meiner Namenswahl hat, ist nun auch ein Namensband für meine “Kreationen” entstanden:

Und damit die Stammleser hier nicht mehr von völlig unerwartetem Handarbeitscontent verwirrt und vergrault werden, wird es demnächst auch ein entsprechendes Näh-Blog geben. Analog zum Kinderzimmer und dem Aquarium. Aber heute nicht mehr.
Freitag, 25. Juni, 2010
Darf ich bekannt machen:
25.06.2010
Modell “Bea” von Farbenmix.
Lieben Dank nochmal an Ruth, für die gestrige Schnittmuster- und Stofftauschaktion! Ich bin sicher, Saskia wird begeistert sein!
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Material: Baumwollfeincord, Fleece und kleine Satinrosen
Größe: 110/116
Dienstag, 22. Juni, 2010
Noch ein Schlafanzug
22.06.2010
Aus dem alten Laken, mit dem ich schon die Yorik-Kapuze für Tobias gefüttert habe, wurde heute außerdem noch ein dunkelblauer Schlafanzug. Die weißen Streifen sind Reste des Baby-Bettlakens, welches hiermit nun so ziemlich aufgebraucht ist.
Im Gegensatz zum ersten Schlafanzug war dieser hier (heute) an einem Nachmittag + Abend fertig. So langsam macht sich die Übung bemerkbar. ![]()
Schnitt: Burda 9588
Größe 104
Material: Baumwoll-Jersey
Sonntag, 20. Juni, 2010
Nähen und so
20.06.2010
Fakt ist nun mal leider, daß so gut wie kein Hobby ohne Geldausgeben ausgelebt werden kann. Beim Nähen bzw. bei der Nähmaschine habe ich ja schon ein tolles Schnäppchen gemacht. Auch wenn sie keine Overlock- oder gar Stickmaschine ist, kann das kleine Ding doch verflixt viel. Meine Ambition ist es aber, daß das, was ich da fabriziere, auf die Dauer nicht nur Spaß machen, sondern sich auch halbwegs lohnen soll, weil ich Kleidungskäufe ergänzen und z.T. auch ersetzen möchte.
Da fängt’s aber bei den Schnittmustern schon an. Die kosten jeweils zwischen 5 und 10 Euro, je nachdem wie umfangreich das Modell ist. Damit waren die drei Schnitte, die ich bisher gekauft habe, für die einzelnen genähten Modelle bisher der größte Kostenfaktor. Dann kommt noch der Stoff dazu, den ich ja auch nicht immer passend und preiswert auf dem Wühltisch finden werde, Garne, Verzierungen, Knöpfe etc. Wenn man da nicht aufpaßt, ist man ratz-fatz weit über dem Preis eines Kleidungsstücks von der Stange. Klar, Schnittmuster sind mehrfach verwendbar. Aber wieviele Herbstmäntel oder Festkleider braucht ein Kind pro Jahr? Und will man wirklich jedes Jahr das selbe Modell wieder und wieder nähen? Wohl eher nicht. Falls man also nicht gerade Kinder in zig verschiedenen Größen wie die Orgelpfeifen einzukleiden hat (so à la Duggar-Family - Kind Nr. 19 ist dort gerade unterwegs ^^), geht das irgendwann ganz schön ins Geld.
Und wieder einmal war es Frau Brüllen, die mich auf die Lösung für dieses Dilemma brachte. Ich habe mir also heute ein Ottobre-Abonnement gegönnt; allerdings das kleine, nur für Kinderkleidung. Für den Preis von ca. 4 einzelnen Schnittmustern gibt es hier vier Ausgaben einer Zeitschrift, die jeweils zig verschiedene Schnitte und Anleitungen für Mädchen, Jungen und die entsprechende Jahreszeit enthält. In der Sommerausgabe 2010 z. B. war all dies vertreten. Damit kann man sein(e) Kind(er) locker für einen Sommer ausstatten, wenn man will. Wenn dann noch die Stoffe zwischen den Modellen geschickt kombiniert werden, geht der Preis für ein selbstgenähtes Stück schon um einiges runter. Ich habe ausgerechnet, daß ich z. B. für zwei Winterjacken aus gutem Material inklusive aller Zutaten jeweils ca. 20 Euro ausgeben müßte. Da kann man eigentlich nicht meckern. Oberteile, Hosen etc. braucht man sowieso immer mehrere pro Kind; da amortisiert sich die Zeitschrift dann noch schneller. Und wenn sich das Abo in einem Jahr doch nicht bewährt hat, dann wird es eben wieder abbestellt. Wenn ich mir aber die von Frau Brüllen genähten Sweater, Hosen etc. so ansehe, dann ist das eher unwahrscheinlich.
Tatsächlich genäht wurden heute übrigens nur zwei Kissenbezüge aus Fleece-Resten. Die kleinen Sofakissen, die hier eigentlich nur nutzlos herumfliegen, kaputte Reißverschlüsse haben und wegen ihrer Flecken nicht mal mehr Dekozwecke erfüllen, wandern jetzt nach und nach neu & bunt bezogen in die Kinderzimmer. Ein Foto dieses 30-Minuten-Werkes spare ich mir heute allerdings mal.
Samstag, 19. Juni, 2010
Yorik revisited
19.06.2010
Und noch einmal Yorik. Diesmal allerdings in Größe 110/116 für Saskia. Da die Lütte einen verhältnismäßig großen Kopf hat, habe ich die Kapuzenöffnung etwas geändert, denn ich mußte ernsthaft befürchten, daß ein Überziehen sonst nicht möglich wäre. Auch die Tasche ist nicht original nach Schnittmuster gearbeitet - sie gefiel mir dort einfach nicht. Das Einarbeiten der Bündchen hat diesmal übrigens viel besser geklappt.
Oben auf Brusthöhe ist noch ein kleines Aufbügelmotiv (Blüte und Schmetterling aus glitzernden Straßsteinchen) angebracht. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, daß meinen Kindern die neue, von Muttern genähte Kleidung auch gefällt. Und mir gehen langsam die Schnittmuster und die Stoffe aus. Die Ideen allerdings nicht. Und so langsam überlege ich, aus der Näherei ein Extrablog zu machen. *g*
Freitag, 18. Juni, 2010
Yorik für Tobias
18.06.2010
Damit auch mein Sohn in den (zweifelhaften? *g*) Genuß selbstgenähter Kleidung kommt, war heute dieser Kapuzenpulli an der Reihe. Allerdings mit einer leichten Abwandlung: Die Tasche gefiel mir so herum besser. In der eigentlich vorgesehen Variante sah das irgendwie aus, als hätte jemand einen Slip auf das Vorderteil des Pullis appliziert. ^^
So ganz bin ich jenes Bild zwar auch mit dieser Variante noch nicht los, aber es sieht definitiv besser aus als vorher. An der Seite der Tasche sind natürlich immer noch Öffnungen zum Reingreifen. Und eigentlich sind die Seiten des Pullis durchaus symmetrisch. Schnappschuß halt.
Neu waren heute die Raglan-Ärmel (kein Problem), die Kapuze samt Futter (klappte alles tadellos) und die Bündchen. Letztere übe ich allerdings wohl besser nochmal, vor allem das untere Abschlußbündchen. Aber für den Hausgebrauch und Kindergarten wird’s gehen. Was steht doch so schön in dem Dummy-Buch: “Wenn Sie damit leben können, trennen Sie es nicht wieder auf.” *g*
Schnitt: “Yorik” von Farbenmix
Material: Baumwoll-Fleece, Bündchenware und Baumwoll-Jersey von einem alten Laken (Kapuzenfutter)
Der Aufnäher ist aus einem anderen Stoffmuster ausgeschnitten und auf den Pulli aufgestickt.
