Samstag, 26. Februar, 2011
Pompadour
26.02.2011
Für alles, was eine Prinzessin beim Kinderkarneval so braucht: ![]()

Schnitt: www.joann.com via www.quilt-patchwork.de
Material: Karnevalsseide, dünner Tüll/Organza
Größe: 12 x 12 x 15 cm
Karnevalskostüm IV
26.02.2011

So, geschafft. Und sogar noch ein Röschen und ein Blatt übrig. (Die kommen dann an die Pompadour-Tasche, die ich noch passend zum Kleid nähen möchte.) Das eigentlich vorgesehene Samtband, das zweimal in Bögen rund um den Rock führen sollte, war optisch nicht so ganz der Hit. So sind also die Rosen “pur” aufs Kleid genäht worden. Und ich sag’ jetzt nur noch eins: Uff!!! Ich brauch’ ‘ne Overlock! *g*
Schnitt: Burda 2480-V (abgewandelt)
Material: Karnevalsseide, dünner Tüll/Organza
Größe: 122
Saskia hat zwar brav anprobiert, wollte sich allerdings erst ablichten lassen, wenn sie an Karneval fix und fertig verkleidet ist. Aber immerhin durfte ich das Detail am Ärmelrand fotografieren:

Update:
Freitag, 25. Februar, 2011
Zufallsfund:
25.02.2011
“Gandiva” - Historische Kleidung nach alten Gemälden
Neben einem Abriss über Stile und Charakteristika der einzelnen Epochen befinden sich am Ende jeder Galeriekategorie Fotos der nachgearbeiteten Kostüme. Klasse!
Ergänzung: http://www.neheleniapatterns.com/ - historische Schnittmuster
Sonntag, 20. Februar, 2011
Karnevalskostüm III
20.02.2011
Entgegen der Anleitung habe ich den Rock nur hinten und an den Seiten eingehalten, nicht aber im vordersten Bereich.
Fehlen noch
- Rocksaum
- Ärmelsäume
- Rüschen an den Armbündchen
- Rosen
- gründliche Bügelsession
(Petticoat ist schon vorhanden. Der Rock des Kleides ist aber auch wirklich extrem weit.)
Da Saskia das Kleid über ihrer normalen Straßenkleidung tragen soll, habe ich es hinten nicht zusammengenäht, sondern im Oberteilbereich mit sieben Kam-Snaps versehen und werde es im Rockbereich mit Klettband schließen. Es funktioniert also quasi wie ein OP-Kittel und ist ohne großes Gewurschtel an- und wieder auszuziehen.
Jetzt muß ich allerdings erstmal wieder auf mein Modell warten, um die Säume abstecken zu können. Aber wir haben ja noch zwei Wochen Zeit. :o)
Karnevalskostüm II
20.02.2011
Das Werk des gestrigen Vor- und heutigen Nachmittages. Der Verschluß im Rücken ist noch nicht fertig (logisch, fehlt ja noch der Rock), die Ärmel müssen noch gesäumt werden und an deren Saum möchte ich noch eine Tüll-Rüsche nähen. Das Säumen geht aber natürlich erst, wenn mir meine Tochter wieder für die Anprobe zur Verfügung steht. :o)
Die Rockbahnen sind inkl. Überrock zusammengenäht, aber noch nicht eingereiht. Insgesamt geht das alles schneller als ich bei einem so relativ aufwändigen Kleid dachte. Bisher vier Stunden, inklusive Teepause. (Mir kommt’s fast so vor, als sei das Zuschneiden langwieriger gewesen als das eigentliche Nähen. LOL)
Eigentlich war ja vorgesehen, am Oberteil auch in der Mitte noch eine Tüllverzierung anzubringen, aber in Verbindung mit diesen Ärmeln sah das sehr merkwürdig aus - irgendwie, als sei das Kostüm um die Taille herum “nackt”. Also wurden die zusammengesteckten Teile wieder auseinandergenommen und die Mitte des Oberteils ohne Herzchentüll-“Weste” genäht. Stattdessen werde ich mir wohl eine Röschen- oder Straßverzierung einfallen lassen.
Überhaupt: Röschen! Weia! Die in der passenden Farbe und Größe zu finden, und dann auch noch “in schön”, war schier ein Ding der Unmöglichkeit. Der Paillettenshop hatte annähernd das, was ich haben wollte, aber leider eben entweder nicht in der passenden Größe, oder nicht in der passenden Farbe. Letztendlich habe ich irgendwann in der vergangenen Woche preiswerte künstliche Rosen aus dem hiesigen Gartencenter besorgt. Die Blüten und Blätter ließen sich von den Stielen ganz leicht abrupfen und werden nun ganz zum Schluß als Kostümdeko herhalten müssen.
Samstag, 05. Februar, 2011
Karnevalskostüm - I -
05.02.2011

Digitale Schnittmuster haben einen Nachteil: Man muß nach dem Herunterladen erstmal alles ausdrucken und dann zig einzelne Seiten zu einem oder gar zwei Schnittmusterbogen zusammenkleben.
Sie haben aber auch enorme Vorteile. Nicht nur sind sie wesentlich preiswerter und leichter archivierbar. Sondern man kann die vollständig beschrifteten und markierten Bögen anschließend direkt an den Linien entlang zerschnibbeln, statt alle Teile erst wieder mühsam auf Pauspapier zu übertragen, um dann diese auszuschneiden. Man eliminiert damit also schon mal eine Fehler- bzw. Ungenauigkeitsquelle auf dem Übertragungsweg vom Muster auf den Stoff. (Außerdem reißt normales Papier nicht halb so schnell entzwei. Ich kenn’ mich doch… ;o) ) Gerade die Burda-Schnittmuster bieten sich dafür geradezu an, denn auf ihnen überlappen sich die vorgezeichneten Teile nicht.
So (wenig) weit bin ich heute gekommen. Den Stoff schneide ich morgen zu, und bei 15 Teilen, die z.T. doppelt vorliegen müssen, wird das sicherlich ein Spaß... Ich bin gespannt, wie mein Maschinchen mit dem Tüll und dem flutschigen Satin klarkommt. Vor allem in Kombination miteinander.

Zugeschnitten wird übrigens in Größe 122, damit hinterher noch ein warmer Pulli und eine Hose drunterpaßt. Evtl. nähe ich auch noch das gefütterte Cape dazu. Nicht, daß es wieder ein Drama gibt, weil die edle Prinzessin sich mit einer profanen Winterjacke verhüllen muß. ^^ Zum Glück ist Karneval dieses Jahr ja erst Anfang März.
