Mittwoch, 28. September, 2011
Dösig
28.09.2011
Tage nach dem “Fertigstellen” bemerken, daß man vergessen hat, beim Pulli des Sohnemannes den inneren Halsstreifen anzunähen. Mannometer, ich werde echt alt.
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Dafür habe ich jetzt auch direkt im Anschluß dann schon denGeburtstagspulli genäht. Aber von dem gibt’s frühestens am 9. Oktober ein Foto. Mit Inhalt.
Nachtrag:

Sonntag, 11. September, 2011
Herbstzeit - Nähmaschinenzeit
11.09.2011
Passend zu seiner Kappe möchte Tobias zum Geburtstag im Oktober ein Piratenhemd haben. Nur leider reicht mein Stoffrest dafür nicht mehr aus. Und den geplanten Fischerhemden-Schnitt habe ich in Größe 110 auch noch nirgendwo gefunden. *hmpf*
Außerdem scheint es wohl momentan unmöglich zu sein, gescheite Herbst- und Winteroberteile ohne Kapuze für Jungen zu finden. Ich glaube, da muß ich demnächst mal wieder ein paar Yoricks nähen. Ohne Kapuze, versteht sich.
*Stoffe zusammensuchen geht*
Dienstag, 17. Mai, 2011
Serviettentaschen
17.05.2011
Schon lange haben mir Taschen für unsere Servietten gefehlt, und als ich mit Ruth neulich auf dem Stoffmarkt einen tollen Stoff mit Küchenmotiven entdeckte, war mir sofort klar, was daraus werden würde:

Der Leinen-Coupon vom Stoffmarkt hat genau für 6 Taschen gereicht, und 6 verschiedene Stoffreste aus meiner Schublade waren bestens als Futter geeignet.
Grundlage waren Rechtecke von 31 x 41 cm Größe, je einmal Außen- und einmal Innenstoff.
Außen- und Innenstoff rechts auf rechts bis auf eine angemessene Wendeöffnung zusammennähen, wenden, bügeln, Öffnung zusteppen.
Anschließend hochkant und dem Innenstoff nach unten vor sich hinlegen.
Mit der Serviette abmessen, wie hoch die Tasche sein muß und wieviel oben für die Klappe bleibt.
Die Taschenränder enstprechend seitlich feststecken, knappkantig zunähen, wenden, nochmals bügeln.
Rein mit der Serviette, zuklappen - fertig! ![]()
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Nachtrag: Ich rede hier von Stoff(!)servietten. Papierservietten werden selbstverständlich auch bei uns nicht mehrfach benutzt und schon gar nicht nach Gebrauch in Taschen gepackt.
Samstag, 07. Mai, 2011
In der Pipeline
07.05.2011
2 Kleider
1 kurze Hose
1 Wandbehang
4 - 5 Serviettentaschen
Die Stoffe habe ich schon, gewaschen sind sie auch, und die Schnittmuster liegen ebenfalls parat. Demnächst an dieser Stelle also mehr.
Samstag, 16. April, 2011
Im Westen nix Neues
16.04.2011
Hier werden derzeit nur Hochwasserhosen für den Sommer in kurze Hosen verwandelt & mit Spongebobs und Blümchen gepimpt. Obenrum passen sie ja schließlich noch; warum also wegschmeißen?
Schnitt und Material für Saskias Einschulungskleid sind auch gekauft, aber das hat ja noch Zeit bis Juli / August. Ansonsten tut sich hier momentan nicht sooo viel. Obwohl ich gestehen muß, daß in der neuen Ottobre eine ganze Reihe von schönen Schnitten drin ist, die ich diesen Sommer gerne ausprobieren möchte. Die kommen sicher bald dran.
Freitag, 01. April, 2011
Hihi!
01.04.2011
Der Dirndlrock mit Schürze ist zu Saskias Lieblingskleid geworden. *g*
Freitag, 25. März, 2011
Rechtecke galore
25.03.2011
Nach der Xavier-Aktion habe ich mal meine (im Vergleich zu manch anderer hier recht überschaubaren) Stoffvorräte gesichtet und festgestellt, daß es an der Zeit ist, ein paar Reststücke zu verwursten. Da das Tochterkind sich vor kurzem ein Kleid mit Schürze gewünscht hat und ich gerade drei farblich und vom Material halbwegs zueinander passende Stoffreste übrig hatte, entstand dieser Trägerrock im Dirndl-Stil.
Leider ist der Rock auf keinem Foto hundertprozentig geradegezogen bzw. -drapiert. Gestern spätabends fiel mir das gar nicht auf. Auf den Fotos des hängenden und dann geraden Kleides sieht man dafür aber wiederum nicht die Weite des Rockes, und die war mir für den Gesamteindruck wichtiger.



Wenn Mademoiselle gnädig gestimmt sein sollte, wird noch ein Foto vom Modell im Kleid nachgereicht. ![]()
(Nachtrag: Mademoiselle war gnädig gestimmt. Aber der Card-Reader mit der SD-Karte offenbar nicht. *hmpf*)
Größe: ca. 116/122
Material: Baumwolljeans + Baumwollprint
Schnitt: Äh… Nicht wirklich vorhanden, aber inspiriert durch dieses Kleid. Ich hatte nur zugegebenermaßen keinerlei Lust, für sowas Simples extra ein Schnittmuster zu kaufen. Im schlimmsten Fall hätte ich halt ein paar Reststücke in die Tonne treten müssen. Mußte ich aber nicht.
Erst wurde das Kind vermessen. Brustumfang (58 cm), Taillenumfang (56 cm), Abstand Brust-Taille (14 cm, für die Länge des Oberteils), Trägerabstand auf Schulterhöhe (19 cm, wg. der Trägerbreite und -positionierung), Länge Brust-Rücken (29 cm, für die Trägerlänge), Abstand Bauch-Knie (44 cm, für die Rocklänge)
Das Oberteil ist ein im Stoffbruch zugeschnittenes Rechteck. Länge: Brustumfang. Höhe: Brust-Bauch-Abstand x2 . Die Rüsche ist ein gefalteter, schmaler Stoffstreifen aus Baumwollprint (noch von hier übrig), ca 3 x so lang wie das Oberteil.
Oberteil rechts auf rechts falten, an den Seiten feststecken. Oberkanten links auf links falten & bügeln. Das Oberteil rechts und links zunähen, dann über die offene Oberkante verstürzen, bügeln. Die umgefalteten Oberkanten liegen jetzt innen und fassen später die Rüsche. (Falls Brust- und Taillenumfang zu sehr voneinander abweichen sollten, können rechts und links vorher noch zwei entsprechende Abnäher rein. Ich habe es mir für die 2 cm Gesamtunterschied geschenkt.) Nun die Rüsche auf die Länge des Oberteils raffen, ans Oberteil in die obere Öffnung stecken, feststeppen. Die Unterkante ist der Stoffbruch.
Der Rock ist einfach eine gerade Stoffbahn mit Höhe des Bauch-Knie-Abstands und der 2,5-fachen Länge des Oberteils, plus Nahtzugabe.
Die Stoffbahn versäubern, auf Breite des Oberteils raffen, rechts auf rechts auf die Unterkante des Oberteils stecken, feststeppen.
Anschließend wird auf der Rückseite des Trägerrocks entweder ein nahtverdeckter Reißverschluß in passender Länge eingenäht (hatte ich aber nicht da) oder eine Knopfleiste eingearbeitet. Der Rest des Rockes wird von dieser Einstiegsöffnung bis zur Saumkante geschlossen, gesäumt und mit einer Rüsche(nborte) versehen.
Nun die Mitte des Oberteils markieren, Trägerpositionen festlegen.
Träger versäubern, links auf links längs falten, Längskante zunähen, Nahtränder flachbügeln, Träger auf rechts wenden, nochmal bügeln.
Trägerenden jeweils von innen ans Oberteil stecken und feststeppen.
Man kann die Träger natürlich auch gleich mit der Rüsche zusammen am Oberteil festnähen, aber nachträglich angenäht läßt sich die Position der Träger besser bestimmen.
Die Schürze ist ein auf ca. Taillenweite (nicht Umfang!) gerafftes, versäubertes Rechteck. Wie breit und wie lang es sein muß, richtet sich nach der gewünschten Länge und der gewünschten Intensität des Faltenwurfs. Die unteren Ecken habe ich auf Wunsch meiner Tochter abgerundet. Einfach einen großen Teller o.ä. auf die Ecke legen und so lange schieben, bis er seitlich und an der Unterkante des Stoffes anstößt. Dann markieren, den Überschuß abschneiden & alles säumen. Um den rechten, linken und unteren Rand der Schürze kam in diesem Fall gleichzeitig noch eine weitere Rüsche aus dem Schürzenstoff.
Die geraffte Oberkante der Schürze wird - analog zur Rüsche des Rockoberteils - in ein laaaanges, gefaltetes, schmales Stoffrechteck gesteckt und festgesteppt. Die Enden des langen, schmalen Rechtecks bilden übrigens die Bänder für die Schürzenschleife, sollten also rechts und links gleichmäßig lang überstehen und nicht zu kurz sein.
Feddich.
Kann natürlich sein, daß ich mit meiner Vorgehensweise gegen irgendwelche ehernen Gesetze der Nähkunst verstoßen habe. Aber es sieht aus, wie ich es mir vorgestellt habe, und gefällt auch meiner Tochter gut. Das ist ja neben Versäuberung und der Haltbarkeit der Nähte erstmal die Hauptsache.
Gelernt:
Rüschen raffen geht (gerade bei solch langen Stoffstücken wie an diesem Rock) mit Perlgarn in einem Tunnel aus breiten Zickzackstichen wesentlich besser als mit parallelen Längsstichen, an denen man dann ewig herumzuppeln muß. Vorausgesetzt, das Perlgarn hat eine ausreichende Stärke, wird es von der Lücke vorne im Maschinenfuß wie von selbst erfaßt, gelenkt und gehalten und kann nicht unter die Nadel geraten. Lenken muß man nur noch den Stoff. Das anschließende Raffen ist ebenfalls ein Kinderspiel. Nach dem Feststecken zieht man den dicken Perlgarnfaden dann einfach vorsichtig wieder aus dem Stoff raus.
Montag, 21. März, 2011
Occhi
21.03.2011
Etwas, das ich lange nicht gemacht habe, drängt sich in meinem Kopf langsam wieder nach vorne: Occhi. In Kombination mit passenden Schnittmustern müßten sich da doch fabelhafte Appliqués, Spitzensäume etc. zaubern lassen. Ich habe hier noch ein paar Musterhefte meiner ersten Mutter aus den 50er Jahren, als diese Handarbeit noch bekannter und verbreiteter war als heute. Das gäbe einen sagenhaften Retro-Look! Allerdings würden das wohl wirklich nur Einzelstücke, denn Occhispitze fabriziert man nicht mal eben im Akkord. Gerade das ist aber das Schöne daran.
Freitag, 18. März, 2011
Stickmaschine
18.03.2011
Ich möchte mir innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate auch eine Stickmaschine zulegen. Und je mehr ich lese, desto mehr tendiere ich zur neuen Brother Innov-is 750 E. Die 700 E II scheint ja leider ein Auslaufmodell zu sein. Ob die in einem Jahr noch zu bekommen ist, weiß der Himmel.
Edit: Die Janome MC350e scheint auch nicht übel zu sein. Hmmm…
Dienstag, 15. März, 2011
Herzige Überraschung
15.03.2011
In meinem Briefkasten fand sich heute eine kleine Karte von Sabine Bauer, der Kam-Snap-Hoflieferantin. ;o) Und dahinter lagen drei kleine Päckchen mit hübschen Kam-Snaps. Die es übrigens auch in Herzform gibt:

Danke schön! Ich weiß auch schon, wo die ersten beiden Herzchen demnächst Verwendung finden werden.
