Montag, 12. Juli, 2010
Pläne
12.07.2010
Im Wohnzimmer ein paar Bahnen frischgewaschenen Stoff zu trocknen sorgt für schöne Abkühlung, habe ich festgestellt. *g* Heute kam mein Nachschub von Zanderino, und als erstes habe ich das Reststück Spitze in eine Gardine für die Gästetoilette verwandelt. Eine solche war längst überfällig. (Foto spare ich mir mal - ein weißes, auf drei Seiten gesäumtes Rechteck mit ‘ner Stange durch ist ja nicht mal mehr für meine Verhältnisse eine Sensation. ^^)
Mit dabei waren aber auch noch andere Stoffe, aus denen nach und nach diverse Kinderkleidungsstücke entstehen werden. Morgen darf Saskia sich aussuchen, ob sie dieses Top (das die Traumberg-Tanja im Web aufgestöbert hat) aus besticktem dünnen Jeansstoff oder aus bedruckter Baumwolle haben möchte. Und Tobias bekommt noch einen Flanell-Schlafanzug (wo verschwinden seine Schlafanzüge eigentlich immer alle hin? Futtert der die nachts auf? Er hat jedenfalls immer zu wenige!) mit nachtleuchtenden Gespenstern drauf. Evtl. schaffe ich das noch am Mittwoch, vielleicht muß der Schlafanzug aber auch bis Montag warten.
Freitag, 09. Juli, 2010
Die KAM-Snaps…
09.07.2010
... sind heute angekommen und wirklich genial. Einfach anzubringen, einfach zu handhaben und sogar hübsch. Tobias’ Jacke ist somit komplett.
Donnerstag, 08. Juli, 2010
Näh-Wahn
08.07.2010
Unser aufblasbares Planschbecken ist kaputt. Die pinke Bodenplane hat sich an einer Stelle vom gelben Rand gelöst. Was das mit dem Nähen zu tun hat? Ganz einfach: Inzwischen steckt die Bodenplane in der Waschmaschine. Kann man ja vielleicht noch was draus machen! ^^
Sonntag, 04. Juli, 2010
A propos “waschen”
04.07.2010
Nach der Wäsche gestern fiel mir eine Cordhose von Tobias in die Hand, deren Knie wirklich schon arg dünngescheuert waren. Und schon wieder bewährte sich mein kleines Maschinchen, denn es dauerte keine halbe Stunde, bis die Hose abgeschnitten und neu gesäumt war. Wieder eine kurze Hose mehr für den Lütten. Mir scheint, in diesem Sommer kann man gar nicht genug davon haben. Lange Hosen haben beide Kinder zur Zeit en masse. Daher wird es wohl noch eine Weile dauern, bis ich mal selbst eine nähe.
Die Jacke wird hoffentlich heute noch fertig - OK, bis auf die KAM-Snaps von hier, auf die ich wohl noch ein paar Tage warten muß. Ich Glückskind mußte natürlich auch gleich die haben und bestellen, von denen nicht genug auf Lager waren. Aber die werden dann wohl innerhalb von wenigen Minuten befestigt sein, nehme ich an. Das Futter der Jacke habe ich letztendlich zum Teil per Hand eingenäht, um sicher zu gehen, daß die Stiche auch wirklich auf der bereits vorhandenen Außennaht sitzen. Bei der Stoffdicke wäre das sonst ein schwieriges Unterfangen gewesen. Nun fehlen nur noch die Ärmelbündchen. Ja, und eben die KAM-Snaps. Aber das sagte ich ja bereits.
Mittwoch, 30. Juni, 2010
Gnomeville
30.06.2010
Hieraus eine Jacke oder eine Tunika für Saskia - das wäre der Hit gewesen! Aber im reifen Alter von fünf Jahren verzeiht sie mir das Zwergenmotiv wohl leider nicht mehr. *g*
Dienstag, 29. Juni, 2010
KAM-Snaps
29.06.2010
Da ich für die Herbstjacke auch zwei Druckknöpfe benötige, habe ich mir gerade eben 16er und 24er KAM-Snaps samt Zange bestellt und bin mal gespannt, wie die sich bewähren werden. Ruth hatte sie in den Kommentaren empfohlen und ich bin bei der Suche, um was es sich da überhaupt handelt, auf eine praktische “Bedienungsanleitung” und ein schönes Blog gestoßen.
Mit der äußeren Jacke bin ich soweit fertig. Fehlt noch die Innenjacke und die “Feinheiten” wie der Reißverschluß und die Bündchen. Bisher gefällt sie mir sehr gut, auch wenn das Fräulein Tochter der Ansicht ist, das Aufbügelmotiv (ein bordeauxroter Drache) müsse nicht hinten, sondern vorne drauf. Da befinden sich aber “leider” schon die Initialen des Sohnemanns, fürchte ich. Und überhaupt sieht ein vom Reißverschluß durchgeschnittener Drache denn doch etwas merkwürdig aus. *g*
Sonntag, 27. Juni, 2010
Eigentlich
27.06.2010
Eigentlich liegt seit gestern der Zuschnitt für eine Jungen-Herbstjacke auf dem Wohnzimmertisch. Beigegrüner Feincord und roter Baumwollfleece. Uneigentlich bin ich noch nicht dazu gekommen, mich an die Maschine zu setzen. Merke: Mit zwei Kindern im Haus geht’s nicht mehr ganz so flott voran wie in deren Abwesenheit. *g* Andererseits: Ohne die Kinder hätte ich ja auch niemanden zum regelmäßigen “Benähen”. ![]()
Saskia hat ihre Oda gestern und heute (auf dem Kindergartenfest) stolz getragen und findet sie ganz toll. Auch den Schlafanzug hatte sie bereits zur Nacht an. Tobias hätte seinen Yorik am liebsten gar nicht mehr ausgezogen, aber bei fast 30°C im Fleecepulli herumzulaufen, geht auf die Dauer eben doch nicht. ^^ Bei seinem Schlafanzug muß ich die Beine etwas kürzen, aber ansonsten sitzt er gut.
Sonntag, 20. Juni, 2010
Nähen und so
20.06.2010
Fakt ist nun mal leider, daß so gut wie kein Hobby ohne Geldausgeben ausgelebt werden kann. Beim Nähen bzw. bei der Nähmaschine habe ich ja schon ein tolles Schnäppchen gemacht. Auch wenn sie keine Overlock- oder gar Stickmaschine ist, kann das kleine Ding doch verflixt viel. Meine Ambition ist es aber, daß das, was ich da fabriziere, auf die Dauer nicht nur Spaß machen, sondern sich auch halbwegs lohnen soll, weil ich Kleidungskäufe ergänzen und z.T. auch ersetzen möchte.
Da fängt’s aber bei den Schnittmustern schon an. Die kosten jeweils zwischen 5 und 10 Euro, je nachdem wie umfangreich das Modell ist. Damit waren die drei Schnitte, die ich bisher gekauft habe, für die einzelnen genähten Modelle bisher der größte Kostenfaktor. Dann kommt noch der Stoff dazu, den ich ja auch nicht immer passend und preiswert auf dem Wühltisch finden werde, Garne, Verzierungen, Knöpfe etc. Wenn man da nicht aufpaßt, ist man ratz-fatz weit über dem Preis eines Kleidungsstücks von der Stange. Klar, Schnittmuster sind mehrfach verwendbar. Aber wieviele Herbstmäntel oder Festkleider braucht ein Kind pro Jahr? Und will man wirklich jedes Jahr das selbe Modell wieder und wieder nähen? Wohl eher nicht. Falls man also nicht gerade Kinder in zig verschiedenen Größen wie die Orgelpfeifen einzukleiden hat (so à la Duggar-Family - Kind Nr. 19 ist dort gerade unterwegs ^^), geht das irgendwann ganz schön ins Geld.
Und wieder einmal war es Frau Brüllen, die mich auf die Lösung für dieses Dilemma brachte. Ich habe mir also heute ein Ottobre-Abonnement gegönnt; allerdings das kleine, nur für Kinderkleidung. Für den Preis von ca. 4 einzelnen Schnittmustern gibt es hier vier Ausgaben einer Zeitschrift, die jeweils zig verschiedene Schnitte und Anleitungen für Mädchen, Jungen und die entsprechende Jahreszeit enthält. In der Sommerausgabe 2010 z. B. war all dies vertreten. Damit kann man sein(e) Kind(er) locker für einen Sommer ausstatten, wenn man will. Wenn dann noch die Stoffe zwischen den Modellen geschickt kombiniert werden, geht der Preis für ein selbstgenähtes Stück schon um einiges runter. Ich habe ausgerechnet, daß ich z. B. für zwei Winterjacken aus gutem Material inklusive aller Zutaten jeweils ca. 20 Euro ausgeben müßte. Da kann man eigentlich nicht meckern. Oberteile, Hosen etc. braucht man sowieso immer mehrere pro Kind; da amortisiert sich die Zeitschrift dann noch schneller. Und wenn sich das Abo in einem Jahr doch nicht bewährt hat, dann wird es eben wieder abbestellt. Wenn ich mir aber die von Frau Brüllen genähten Sweater, Hosen etc. so ansehe, dann ist das eher unwahrscheinlich.
Tatsächlich genäht wurden heute übrigens nur zwei Kissenbezüge aus Fleece-Resten. Die kleinen Sofakissen, die hier eigentlich nur nutzlos herumfliegen, kaputte Reißverschlüsse haben und wegen ihrer Flecken nicht mal mehr Dekozwecke erfüllen, wandern jetzt nach und nach neu & bunt bezogen in die Kinderzimmer. Ein Foto dieses 30-Minuten-Werkes spare ich mir heute allerdings mal.
Samstag, 12. Juni, 2010
Es wird
12.06.2010
Auf der Suche nach neuen Versuchsobjekten stieß ich bei Creadoo auf diese Tasche, die aus einer alten Jeans genäht wird. Nun bin ich zwar kein Freund von vielen Handtaschen, aber die Idee gefiel mir und im Keller lagen ohnehin noch drei alte Jeans, deren Säume und Knie so abgestoßen waren, daß sie bestenfalls noch für die Gartenarbeit taugten. Heraus kam nach ca. drei Stunden Schnibbelei, Bügelei und Näherei nun dies:

Und nach dem Motto “Wenn schon, denn schon” habe ich einen alten Rest Satinstoff (von wo und wann stammte der bloß nochmal?) verwendet, um auch tatsächlich ein Innenfutter einzunähen. Da die Breite nicht ganz ausreichte, mußte ich zwei Bahnen aneinandernähen (man sieht die Naht im unteren Bild rechts), was sich mit dem flutschigen Stoff als nette Extraübung herausstellte. Es wird langsam, und ich freue mich. :o)

Wie ich die Tasche verziere, weiß ich noch nicht. Schleifchen & Co. sind nicht so mein Ding, und Aufnäher, Bügelmotive und ähnliches besitze ich momentan noch nicht. Mal sehen, was mir bei Gelegenheit so unter die Finger kommt. Ihren Zweck hat die Tasche ja bereits damit erfüllt, daß sie überhaupt vorhanden und einigermaßen vorzeigbar ist. *g* Dabei bin ich dann auch gleich an das Limit der Nähmaschine gestoßen, was die Stoffdicke angeht. Dort, wo die Gürtelschlaufen aufgenäht sind, kam ich nur noch mit Minimalgeschwindigkeit durch, und auch das war knapp. Aber immerhin: Es hat geklappt. Und morgen werden an einem Reststück mal spaßeshalber Knopflöcher geübt. :o)
Freitag, 11. Juni, 2010
Infiziert
11.06.2010
Tanja hat Schuld. Und Frau Brüllen auch. Schuld daran, daß es mich mit 41 Jahren doch noch erwischt hat, nämlich. Und so wurde gerade eben aus Saskias allererstem Bettbezug eine kleine Tragetasche:

(Größe: Ca. 20 x 25 cm, plus Henkel)
Das war mein erstes Experiment überhaupt mit einer Nähmaschine. Einer AEG NM 2701 Premium Line, um genau zu sein, mit der ich erstaunlicherweise auf Anhieb wunderbar klarkam - inklusive Unterfadenspule (*grins zu Tanja*) und Einfädeln des Oberfadens. Und ich habe auch gleich schon gelernt, daß man beim Nähen nicht sehr weit kommt, wenn man immer wieder vergißt, den Nähfuß auf den Soff abzusenken, bevor man loslegt. *g*
In den kommenden Tagen steht noch eine Menge Lektüre und eine ganze Reihe Fingerübungen mit Stoffresten an (ein Großteil des kleinen Bettbezuges ist ja noch übrig), und dann geht’s langsam ans Eingemachte. Fotos werden folgen, versteht sich. :o)
