Da isser, mein Rosenwuschel! :-)

Rosenwuschel


Von einer Welt, die nicht mehr ist…

Yettas Blog ist eines der interessantesten, die ich in letzter Zeit im Web gefunden habe. Das Leben einer Chassidin, in dem auf einzigartige Weise Altes und Neues, Tradition und Technik, Religion und Profanes miteinander verschmelzen.


Selbst ist die Frau.

Vierzig lange, rote Rosen stehen hier neben mir auf der breiten Fensterbank. Ein dicker Wuschel, zart duftend, einfach wunderschön.

Ich habe sie mir selbst gekauft. (Nein, das hat nichts mit dem Frauentag zu tun - daß der 8. März als solcher gehandelt wird, fiel mir erst durch das heutige Google-Logo auf.) Ich habe mir einfach schon immer mal einen dicken Wuschel Rosen ganz für mich alleine gewünscht. Mit oder ohne Anlaß, völlig egal.

Jedoch, alas, ich hasse es, allzu offensichtlich mit dem Zaunpfahl zu winken, damit andere darauf reagieren können. Das nimmt der Erfüllung von Wünschen irgendwie den Zauber. Andererseits ist mir auch klar, daß wohl niemand Gedanken lesen kann. Daraus folgt, daß ich für die Erfüllung meiner Herzenswünsche ganz alleine verantwortlich bin. Und noch habe ich ein Gehalt, von dem ich mal eben 60 Euro für einen solchen Strauß abzweigen kann. Also: Gedacht, getan - jetzt oder nie!

Dumm nur, daß Marc die Sache mitbekommen hat und dann meinte, genau so einen Strauß habe er mir zur Geburt unserer Tochter schenken wollen.

Tja. Bei einer Frau, die 11 Jahre alleine gelebt und Entsprechendes daraus gelernt hat, empfiehlt es sich wohl, nicht allzulange mit der Umsetzung derartiger Pläne zu warten.


Né en 17 à Leidenstadt

Et si j’étais né en 17 à Leidenstadt
Sur les ruines d’un champ de bataille
Aurais-je été meilleur ou pire que ces gens
Si j’avais été allemand?

Bercé d’humiliation, de haine et d’ignorance
Nourri de rêves de revanche
Aurais-je été de ces improbables consciences
Larmes au milieu d’un torrent?

Si j’avais grandi dans les docklands de Belfast
Soldat d’une foi, d’une caste
Aurais-je eu la force envers et contre les miens
De trahir, tendre une main?

Si j’étais née blanche et riche à Johannesburg
Entre le pouvoir et la peur
Aurais-je entendu ces cris portés par le vent
Rien ne sera comme avant…

On saura jamais c’qu’on a vraiment dans nos ventres
Caché derrière nos apparences
L’âme d’un brave ou d’un complice ou d’un bourreau?
Ou le pire ou le plus beau?
Serions-nous de ceux qui résistent ou bien les moutons d’un troupeau
S’il fallait plus que des mots?
Et si j’étais né en 17 à Leidenstadt

Sur les ruines d’un champ de bataille
Aurais-je été meilleur ou pire que ces gens
Si j’avais été allemand?
Et qu’on nous épargne à toi et moi si possible très longtemps
D’avoir à choisir un camp.

(Jean-Jacques Goldmann)


Ehemaligentreffen

Wenn man 17 Jahre nach dem Abitur feststellt, daß aus dem ehemals größten Klassenclown ein Major bei der Bundeswehr wurde und aus dem größten Jahrgangsstufenchaoten ein offenbar erfolgreicher Anwalt mit eigener Sozietät… Dann sollte man vielleicht “The Fixer” von Bernard Malamud nochmal lesen. *g*


Nichtraucherzonen in Gaststätten

sind ohne physische Trennung ungefähr dasselbe wie Nichtpinklerzonen in Schwimmbecken. Nämlich sinnlos, solange der Qualm immer noch ungehindert kreuz und quer durch die Gegend ziehen kann. Da wird diese Vereinbarung hier wohl auch nicht viel bringen.

Nett, der Hinweis, daß zwei Drittel aller Deutschen ja schließlich ohnehin Nichtraucher seien. Tolle Logik, Herr Fischer. Es reicht nämlich leider ein einziger Kettenraucher, um die Klamotten und Haare von 20 anderen bis zur nächsten Wäsche erbärmlich miefen und das Essen nicht mehr schmecken zu lassen.

Fazit: Much ado about nothing. Alles bleibt im Grunde beim Alten, die Raucher dürfen weiterqualmen und die Nichtraucher dürfen zusehen, wo sie bleiben. Bleibt wohl nur der Kneipenboykott, wenn man am Ende des Tages nicht wie ein alter Aschenbecher stinken will.



  Seite 2 von 2 Seiten  <  1 2

Neue Kommentare

Ute in Eintrag:
So fühlt sich das also an...

Barbara in Eintrag:
So fühlt sich das also an...

Katrin in Eintrag:
Waldwoche

Ute in Eintrag:
Waldwoche

Ruth in Eintrag:
Waldwoche

Rubriken

      

Archiv