Gut fährt er sich,
der Renault Mégane. Der Ausflug zum Möhnesee heute hat viel Spaß gemacht; Automatikgetriebe sind in der Tat etwas Feines.
Allerdings finde ich die Beschleunigung selbst mit Kick-Down und im “Sport”-Modus doch etwas zäh - ist also nix für gewagte Überholmanöver. Aber derer enthalte ich mich ja ohnehin meistens, falls mir mein Vordermann nicht gerade extrem auf den Keks geht.
Im Fahrzeugschein steht übrigens als eine der Vorbesitzerinnen eine Freifrau von und zu Schießmichtot. Gehe ich recht in der Annahme, daß das Auto bei einem Wiederverkauf dennoch keine 200.000 Euro einbringen würde?
Was macht dieses texanische Kasino jetzt bloß mit Kardinal Ratzingers Golf, würde ich gerne wissen…
Spaziergang am Möhnesee
Stolzer Vater
Der Octopus im Einkaufsnetz
Als ich schwanger wurde, sagte mir mal jemand, ein Baby anzuziehen sei ungefähr so, als wolle man einen Octopus in ein Einkaufsnetz stopfen, ohne daß irgendwo ein Arm heraushängt.
Der Spruch stimmt. Allerdings würde ich ihn noch ergänzen: Der Octopus hat definitiv bereits die Totenstarre erreicht. Wer einmal probiert hat, ein schreiendes, sich verkrampfendes Kind in einen Strampler zu verfrachten, der weiß, was ich meine. So richtig biegsam sind Babys wohl nur, wenn sie schlafen und sich komplett entspannen. Will man sie jedoch in dem Zustand an- oder auskleiden, ist der schöne Schlaf meist aus genau dem Grund schnell wieder beendet und man hat wieder einen erstarrten Octopus auf dem Wickeltisch.
Es bleibt jedoch auch noch einiges zum Thema “Einkaufsnetz” zu sagen. Was sich manche Designer beim Entwurf diverser Kinderkleidungsstücke gedacht haben mögen, entzieht sich völlig meiner Kenntnis.
Nehmen wir zum Beispiel die Bodies mit dem sog. amerikanischen Ausschnitt. Also so eine Art U-Boot-Ausschnitt. Zu denen hätte ich mal eine Frage: Hat man da als Modell-Baby das Kind eines Catchers verwendet? Oder wie sonst ist es zu erklären, daß viele dieser U-Boot-Ausschnitte derart breit sind, daß sie dem Kind unweigerlich über die Schulter bis fast zum Ellenbogen rutschen und es einseitig fesseln bzw. ins Fleisch des Armes einschneiden?
Dann wären da noch die Strampler, die man vom Kragen bis zum Fuß knöpfen kann. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Müttern geht, aber ich selber habe nach dem ersten Knöpf-Versuch selten noch ein Baby vor mir liegen, sondern stattdessen eine meist sehr merkwürdig strukturierte, moderne (und brüllende) Skulptur, deren Einzelteile phantasievoll ineinander verschlungen und verbogen sind. Ich stehe wirklich kurz davor, die zusammengehörigen Hälften dieser Druckknöpfe demnächst per Marker mit Zahlen oder sonstigen Symbolen zu kennzeichnen, um überhaupt noch zu erkennen, wie ich was zuzuknöpfen habe.
Ganz zu schweigen von dicken Jeanshosen für Kinder unter 6 Monaten. Sehr förderlich für den Bewegungsapparat. Ein Gipskorsett ist ein Witz dagegen.
Viele Mützchenschnittmuster finde ich ebenfalls außerordentlich sinnvoll entworfen. Gibt es einen bestimmten Grund dafür, daß die dicksten Nähte meist genau im Hinterkopf- und im Schläfenbereich zu finden sind, wo das Baby mit dem Kopf aufliegt? Während vorne natürlich alles glatt ist… War der Designer ein Sadist, der die Kinder mittels seiner Mützchen auf Biegen und Brechen wach halten wollte? Oder sind Schädelformen, die Orangenschnitzen ähneln, inzwischen “in”?
Falls irgendjemand die Antworten auf die obigen Fragen weiß - sachdienliche Hinweise werden jederzeit gerne entgegengenommen…
Gut Gebrüllt
Ein klasse Blog. Leider aber nur mit IE oder Opera lesbar. Mit NS oder Firefox liegen die DIVs übereinander und machen sich gegenseitig unleserlich. Schade.
Vater und Tochter
Schlummer
Das erste Lächeln
Ergebnisse der U3
Saskia wiegt 4040 Gramm, ist 55 cm lang und hat einen Kopfumfang von 37 cm. Auffällig ist immer noch, daß sie ihren Kopf fast nur nach rechts dreht und der rechte Hinterkopf im Vergleich zur linken Seite ziemlich platt erscheint. Es besteht der Verdacht auf KISS, was am 16. Juni bei Herrn Dr. Sacher geklärt und ggf. behandelt werden wird.
Gegen die starke Babyakne hat uns der Kinderarzt eine Behandlung mit starkem schwarzen Tee und einer Salbe (Dermatodoron) im Wechsel empfohlen.
Na endlich!
Die normalen Hosen passen wieder. Langsam hatte ich aber auch wirklich die Nase gestrichen voll von diesen Schwangerschafts-Schlabberdingern, in die man keinen Gürtel ziehen kann und die einem nach der Geburt sonstwohin rutschen.
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