Mittwoch, 19. Oktober 2005

Kinderschuhe

Die liebe Denise hat uns freundlicherweise ein paar Links zum Thema Kinderschuhe geschickt:

Link 1: Wann braucht mein Kind die ersten Schuhe?
Lassen Sie sich mit den ersten Schuhen Zeit! Nur weil die kleinen Fe schon herumtappsen, ist das noch lange kein Grund, Schuhe zu besorgen. Kleine F쟼ße entwickeln sich ohne Schuhe am Besten.” (...)

Link 2: “Kinderschuhe: falsche Gren, echte Krankheiten
98 Prozent der Kinder kommen mit gesunden F柼ßen auf die Welt - entwickeln aber Deformationen, weil sie zu kleine Schuhe tragen. Das Problem: Wo Gre 30 drauf steht, ist oft nur 28 drin. (...)

Link 3: Kinderschuhe: Tipps f柼r den Kauf
“Zu enge Schuhe sind schlechte Schuhe, zu weite Schuhe aber auch. Wie, verflixt nochmal, findet man die richtige Gre f柼r seine Kinder? Hier lesen Sie die wichtigsten Tipps. Falsche Schuhe können Platt- und Hohlfe oder sogar einen eine Zehenverkr쟼mmung (hallux valgux) verursachen. Da die Schuhgren nicht normiert sind, m柼ssen Sie die Fe ihrer Kinder selber nachmessen. Dabei hilft eine...

Da쟟 Schuh nicht gleich Schuh ist, war uns ja schon klar. Daß es aber so schlimm aussieht auf dem Markt für Kinderschuhe, das hätten wir nicht gedacht! Ich denke, ich werde vorsichtshalber schon einmal dieses sogenannte “plus12” bestellen, damit nächsten Sommer nichts mehr schiefgehen kann beim Kauf des ersten Paares.

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Sonntag, 16. Oktober 2005

Saskia fremdelt

Nun ist es also soweit: Die Fremdelzeit hat angefangen. Schon letztes Wochenende weinte Saskia zum Steinerweichen, als wir sie der Oma in Soest auf den Arm gaben. Erst als sie wieder bei Mama oder Papa im “sicheren Hafen” war, beruhigte sie sich und war dann auch nach einiger Zeit bereit, sich von ihrer Oma herumtragen zu lassen. Mittlerweile beginnt sie auch zu weinen, wenn Marc oder ich den Raum verlassen und sie uns nicht mehr sehen und hören kann.

Wir denken, daß auch ein Kind das Recht hat seine Grenzen zu zeigen, und wir werden Saskia daher nicht zwingen, sondern ihre Angst vor Unbekannten respektieren. Auch “Nein-Sagen-Lernen” gehört wohl zum Großwerden dazu. So ein Mini-Mensch ist ja schließlich kein willenloses Kuscheltier.

Also bitte nicht böse sein, wenn Saskia sich in den nächsten paar Wochen oder Monaten nicht so bereitwillig auf den Arm nehmen, anfassen, halten und knuddeln lt wie bisher und lieber wieder zu uns - ihren Eltern - zur䟼ckmöchte. Je weniger sie bedrängt und gezwungen wird, desto eher wird sie auch wieder Vertrauen fassen, wie hinter diesem Link hier ausführlicher beschrieben wird.

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Samstag, 15. Oktober 2005

Saskias erste Martinslaterne

Mama hat gebastelt und das ist dabei herausgekommen:

Saskias Laterne

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Freitag, 14. Oktober 2005

Auf mehrfachen Wunsch: Infos für die liebe Verwandtschaft

Tja, Ihr Lieben,

nun sind wir schon zum wiederholten Mal gefragt worden, was man Saskia schenken könnte. Zunächst mal möchten wir uns für Eure lieben Angebote ganz herzlich bedanken! Wir freuen uns riesig, daß Ihr alle unsere Kleine so gerne habt und ihr und uns eine Freude machen möchtet!

Was Kleidung angeht, sind wir eigentlich mit der aktuellen Gre komplett eingedeckt.
Saskia ist 72 cm lang, trägt also derzeit Gre 74. (Generell gilt: Die Länge eines Kindes in Zentimetern ist auch die Kleidungsgre. Kinderkleidungsgrößen wachsen in Sechser-Schritten: 50, 56, 62, 68, 74, 80 und so weiter.)

Was Saskia auf jeden Fall gebrauchen kann, sind daher Kleidungsstücke für Frühjahr/Frühsommer 2006 in Größe 80, die sie ca. zu ihrem ersten Geburtstag vermutlich erreicht haben wird. Also Dinge, die sie tragen kann, wenn es draußen schon wieder etwas wärmer wird: Strampler, Pullover, T-Shirts, Hosen, Röcke, Kleider, Bodies (=einteilige Unterwäsche), Strumpfhosen, Socken. Am besten aus Baumwollstoffen, die auch bei höheren Temperaturen waschbar sind und in denen Saskia sich möglichst ungehindert bewegen kann. Kleidungsstücke aus Jeansstoff z.B. sind für Kinder zum Teil so dick und steif, daß sie die Bewegungsfreiheit doch leider sehr einschränken, haben wir festgestellt. Für ein Kind, das das Krabbeln und Laufen gerade erst lernt, also oft weniger geeignet.

Ob sich ein Skianzug und ähnlich typische Winterkleidung noch lohnt, ist fraglich, zumal Saskia bereits zwei gefütterte Winterhosen besitzt (*Wink zu Mamas Patentante!*). Auch mit Jacken sind wir schon prima eingedeckt - diese werden ja auch weniger häufig getragen und gewaschen, so daß eine noch grere Anzahl nicht viel Sinn ergeben würde.

Schuhe sind ebenfalls noch nicht erforderlich - Saskia wird ja erst einmal in der Wohnung und ohne Schuhe laufen lernen, damit sie ein Gefühl für ihre Fe auf diversen Untergründen erhält und das Abrollen des Fußes gut üben kann. Hierfür sind Stoppersocken (die mit den Gumminoppen unter der Sohle) eher geeignet als Schühchen mit festeren Sohlen. Draußen wird sie erst mit ca. anderthalb Jahren herumlaufen. Da man die Fuß- und Schuhgre so weit im voraus aber schlecht vorhersagen kann, würden wir den Schuhkauf zum gegebenen Zeitpunkt lieber selbst übernehmen. Denn gerade Schuhe sollten ja auf jeden Fall vor dem Kauf vom Kind selbst anprobiert werden, damit sie den Kinderfuß nicht schädigen.

Ach ja: Wer nicht so gerne Kleidung verschenkt, wird vielleicht in der Buchhandlung fündig? Schöne Kinderbücher kann man ja immer gebrauchen, und es wird sicherlich nicht mehr allzulange dauern, bis wir Saskia die ersten Gutenachtgeschichten vorlesen. grin

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Ein Rollmops namens Saskia

Es tut sich was im Hause Gerhardt. Klein-Saskia wird immer selbständiger und dickköpfiger. *grins*

Eine halbe Stunde staubgesaugt, und wo finde ich unsere Tochter wieder? Zwei Meter von ihrer Krabbeldecke entfernt und schwer damit beschäftigt, hingebungsvoll unsere Vorhänge durchzukauen. *ARGH!*

Zwei Möglichkeiten hat sie mittlerweile, um sich fortzubewegen: Rollen und robben.

Der Witz an der Sache ist allerdings, daß das Rollen zwar ganz nach Mademoiselles Vorstellung klappt, sie jedoch beim Robben derzeit nur rückwärts vom Fleck kommt. Was natürlich dazu führt, daß sie oft nicht sieht, auf was sie sich da eigentlich zubewegt und sich somit in Heizungsstreben, Regalfen und Tischbeinen verheddert. W쟼tendes Protestgeschrei ist unweigerlich die Folge. Erste echte Krabbelansätze sind zwar ebenfalls erkennbar, bisher aber noch nicht von Erfolg gekrönt.

Sie ist frustriert und wir lachen uns hier auf ihre Kosten schlapp. Armes kleines Jordgubb! *grins*

Aber auch sonst entwickelt unsere Tochter immer mehr ihre eigene Vorstellung, wie ihr Tag ablaufen sollte. Vom Kinderarzt erhielten wir am Montag die Erlaubnis, Saskia nun ab und zu mal einen Löffelbisquit (ohne Zuckerkruste, versteht sich) in die Hand zu drücken. Heute bekam sie ihren ersten - den sie natürlich partout quer mampfen wollte. Gemecker ertönte. So klappt das ja schließlich nicht. Also brach ich den Bisquit in zwei Hälften - und das darauf folgende Geschrei war ohrenbetäubend! Nun wollte Mademoiselle den Bisquit nämlich überhaupt nicht mehr haben!

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Auch hat es sich nicht als empfehlenswert erwiesen, Saskia einen einmal erbeuteten Werbeprospekt wieder zu entwenden. Das anschließende Sirenengeheul hätte einen Stein erweichen können!

Sehr beliebt ist derzeit übrigens das Spiel “Mama hängt sich ein Tuch über den Kopf und Saskia reißt es wieder herunter. Kuckuck!” Funktioniert übrigens nicht nur mit Mamas Kopf, sondern auch mit Spielzeug, das man unter dem Tuch versteckt.

Tja, in 16 Jahren wird sie sich mit so einfachen Dingen wohl kaum mehr zufrieden geben. Genießen wir also ihre relative Genügsamkeit. ;o)

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Montag, 10. Oktober 2005

Ergebnisse der U5

Heute morgen hat Saskia ihre U 5 hinter sich gebracht. Sie ist kurz gesagt groß für ihr Alter und leicht für ihre Gre:

72 cm und 7.600 g.

Kommt offenbar nach der Mama. *g*

K柶rperlich und geistig ist bei Saskia eigentlich alles tip-top, inclusive Augen und Gehör. Nur dürfte sie langsam mal wieder etwas redseliger werden, meinte der Kinderarzt.

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