“Wenn es euch nicht paßt, dann lest es doch einfach nicht!”
Diesen Satz liest man in Blogs oft. Und da es sich bei einem Blog im Regelfall um die Ergüsse und den virtuellen Lebensraum einer einzigen Person handelt, finde ich diese Aufforderung dort auch legitim. Man muß ja nicht mit jemandem kommunizieren, den man einfach nur nervig findet - und das Blog nur deshalb lesen, um dem Autor genau jenes Mißfallen immer wieder aufs Butterbrot zu schmieren. Was jemand in sein höchsteigenes Blog schreibt, ist seine Sache, solange er nicht die Grenze der Legalität überschreitet.
Wie ich am Rande mitbekomme, gibt es jedoch ein einstmals sehr nettes Forum, in dem die Aufforderung, unpassende, unschöne, schleimige, zickige oder einfach nur strohdumme Beiträge “einfach zu überlesen”, leider ebenfalls immer häufiger vorkommt.
In diesem Fall finde ich jene Aufforderung nicht mehr legitim. Denn bei einem Forum handelt es sich um die Kommunikationsplattform von vielen Usern gleichzeitig. Quasi um eine Art Vereinslokal. Was in ein Forum geschrieben wird, ist - im Gegensatz zum Blog - Sache aller Mitglieder. Hier jemanden anzublaffen, er solle alles, was ihn stört, doch einfach nicht beachten, ist ungefähr so, als würde ein Vereinsmitglied die Hosen runterlassen, mitten im Vereinslokal wiederholt auf den Schreibtisch ... und dann den anderen Mitgliedern
befehlen, dies doch bei Mißfallen gefälligst zu ignorieren.
Aber gut - ich sehe ein, daß auch geistiger Durchfall leider mit Macht herausdrängt, ungeachtet dessen, ob Zeit, Methode und Ort geeignet sind oder nicht. Manchmal sogar in epedemischem Ausmaß, wenn die zuerst Erkrankten nicht rechtzeitig in Quarantäne gesteckt werden.
Da muß sich der Vereinsvorstand dann jedoch nicht wundern, wenn bei einer solchen Politik gerade die nichtinfizierten Mitglieder abtrünnig werden, einen eigenen Verein gründen und sich einen sauberen Treffpunkt suchen.
Gruß nach Glasgow
Zu diesem Herrn hier, der überraschend und auf verschlungenen Pfaden den virtuellen Weg zu einer seiner alten Studentinnen gefunden hat. ![]()
PS: Mind you don’t shoot anyone with that old button down there, Keith. ;oP
Hier geht’s Schlag auf Schlag.
22. Dezember: Saskia krabbelt zum ersten Mal “richtig”.
26. Dezember: Saskia richtet sich auf und kniet.
28. Dezember: Saskia findet heraus, wie man sich hinsetzt.

30. Dezember: Saskia sagt “Mama”.
05. Januar: Saskia zieht sich im Bettchen in den Stand hoch.
Nur auf den vom Kinderarzt versprochenen Zahn warten wir selbstredend immer noch… *g*
Fump!
Aus ging er, mein PC. Und drei Tage lang nicht mehr an. Irgendwann nächste Woche wollte ich eigentlich in die Stadt fahren und ein neues Gehäuse kaufen. Dann hat Marc sich erbarmt und einfach einen neuen Schalter und Reset-Knopf eingebaut. Nun funzt er wieder. Der PC. Marc sowieso. ;o)
Ohne Kommentar :o)
Kein Wunder, daß die Geburtenrate sinkt.
Bei manchen Leuten wundert es mich wirklich nicht, daß es mit dem Schwangerwerden nicht klappt. Wenn eine Frau bei der Temperaturmethode meint, eine sogenannte “Hochlage” (und somit ein erfolgter Eisprung) sei erst dann erreicht, wenn die Basaltemperatur ihr absolutes Maximum erreicht hat, dann kann sie sich glücklich schätzen, wenn sie überhaupt jemals schwanger wird. *kopfauftischklopp* Entsprechend fiel die Dame aus allen Wolken, als ich beiläufig erwähnte, daß die Hochlage bereits mit dem ersten Tag des Anstiegs beginnt. Daß man den Beginn der Hochlage erst nach drei Tagen sicher feststellen kann, hat damit gar nichts zu tun. Eine Schwangerschaft beginnt ja auch nicht erst mit dem Tag des positiven Tests.
Am Anfang war das Wort
Dann kam der Besitzanspruch.
Sollte der Udos Vakona-Freund recht bekommen, dann könnte das die Werbeindustrie revolutionieren. In Zukunft bezahlt die Werbeagentur und das gewählte Medium wegen der Namensnennung dann den Kunden, statt umgekehrt. Und wehe, ein Dönerfabrikant empfiehlt einem anderen die Vakona-Dinger. Das wird teuer. Sollte man also auch besser lassen. Irgendwann ist Vakona dann allerdings so unbekannt, daß sich die Chose von alleine erledigt. Gleiches gilt für Heidiheida den Klumpfuß, leider aber wohl nicht für das Sozialgericht Bremen.
Weihnachtsmenü
Vorspeise:
Feldsalat, angemacht nach Wunsch - z.B. mit Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer, angebratenen Schinkenwürfelchen & Champignons sowie Croûtons
Hauptspeise:
Kaninchenbraten à la Uroma Gerhardt
Zutaten für 4 - 5 Personen:
1 Stallhase
mittelscharfer Senf
1 große Karotte
Sellerie
2 Zwiebeln
Brühe
Zubereitung:
Den geköpften Stallhasen tranchieren, die Stücke beidseitig mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit dem Senf bepinseln. Das Ganze auf ein Backblech (alternativ: Bräter) legen. Hinzu kommen die kleingeschnittenen Zwiebeln, Sellerie und Karotte. Im Ofen bei 175°C braun werden lassen, zwischendrin wenden und ab und zu mit der Brühe vor dem Austrocknen bewahren. Insgesamt ca. 30 Minuten leise köcheln lassen, dann in einen Bräter umfüllen und nochmals ca. 20 bis 30 Minuten weitergaren lassen, bis das Fleisch zart ist und sich gut von den Knochen löst. Die Sauce mit dem Gemüse abschöpfen, pürieren und 1/4 Liter Weißwein hinzufügen.
(Als Beilagen eignen sich Rotkraut und Spätzle sehr gut.)
Nachspeise:
Tiramisu à la “kuechenzeilen.de”
Frohes Neues Jahr, Ihr Lieben!
Na, wie war Euer Weihnachten und Silvester? Ist der Kater besiegt und die Waage in die Ecke verdammt? *g*
Hier bei uns ging es relativ ruhig zu. Erstaunlicherweise hatten wir ein sehr schönes und friedliches Weihnachtsfest; meine Schwiegermutter und der Rest der Familie (sprich: Marc, Saskia, meine Eltern und meine Wenigkeit) kamen gut miteinander aus und wir hatten viel Spaß zusammen.
Natürlich stand Saskia im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. ;o) Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk war die Cellophanfolie, in die die Oma aus Saarbrücken ein Sparschwein eingewickelt hatte. Aus der Sicht unserer Tochter hätte die Folie alleine vollauf genügt. *lol* Der Tannenbaum wurde von ihr größtenteils ignoriert. Interessant war für sie nur eine dicke, rote, glänzende Kugel und ein Strohstern, die sich beide in Saskias Reichweite befanden und im Vorbeirobben als Punching-Ball bzw. als Beißring mißbraucht wurden.
Inzwischen hätten wir da wohl ein paar mehr Probleme, denn nur wenige Tage nach dem Fest begann Saskia, sich an allen möglichen Gegenständen auf die Knie hochzuziehen. Ich bin gespannt, ob sie noch irgendwann krabbeln (erste Ansätze sind ja da, aber es sind immer nur ein paar Meter, dann robbt sie wieder) oder ob sie direkt laufen wird.
Silvester war eine Zwei-Mann-vor-dem-Fernseher-Aktion. (“Dinner for One” war natürlich obligatorisch.) Nach all dem Trubel vor, während und nach Weihnachten hatten wir ehrlich gesagt keinen Nerv mehr auf weitere Parties und dergleichen.
Tja, und nun hat der Alltag uns wieder. Zwei nette Webseiten kann ich aber noch empfehlen, für den Fall, daß irgendwo da draußen jemand sein sollte, der sich vielleicht langweilt und gerade entweder .: wißbegierig :. oder .: spieleversessen :. ist. Viel Spaß!
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