Mariniertes Lammfilet, Grilltomaten & Rosmarinkartoffeln

Bitte sehr, liebe Tanja! grin

für zwei gute oder drei Durchschnittsesser:

Lammfilet:
500 g Lammfilet
Schale einer halben Limette
1 TL Rosmarin
1 TL Salbei
1 TL Thymian
6 Knoblauchzehen
1 TL Sambal Olek oder Vergleichbares
einige Pfefferkörner
1 Tasse Sherry (medium dry)
2 EL Olivenöl
Öl zum Anbraten des Fleisches

Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden oder pressen. Anschließend aus den obigen Zutaten eine Marinade anrühren. Das Fleisch waschen, trockentupfen, in eine Auflaufform legen, mit der Marinade übergießen, abdecken und über Nacht im Kühlschrank stehenlassen. (Ggf. zwischenzeitlich einmal wenden.) Gegen Ende der Garzeit der Kartoffeln und Tomaten das Fleisch in der Pfanne oder auf dem Grill von beiden Seiten braten, bis es innen noch rosig ist. Anschließend salzen.

Rosmarinkartoffeln:
800 g Kartoffeln
1 EL Rosmarin
4 EL Walnussöl
ein Hauch Trüffelöl
2 TL Meersalz

Die Kartoffeln schälen, in mittelgroße Würfel schneiden und mit dem gewürzten Öl gut mischen. Anschließend auf ein eingeöltes Backblech geben (seitlich bitte Platz lassen für die Grilltomaten!) und bei 200°C im vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten lang backen (je nach Größe der Würfel bzw. Füllhöhe des Bleches).

Grilltomaten
4-6 mittelgroße Tomaten
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
2-3 EL Olivenöl
1 lockere Handvoll Basilikumblätter
Aluminiumfolie

Aus Salz, Pfeffer, gepreßtem Knoblauch, Basilikum und Öl eine Mischung anrühren. Die Tomaten waschen, auf die Seite mit dem Stielansatz legen, oben kreuzförmig einschneiden und in kleine Schälchen aus Alufolie setzen. Salzen & pfeffern. Dann mit der Ölmischung einpinseln und ca. 15 Minuten vor Ende der Kartoffelgarzeit mit aufs Blech setzen.

(Im Rezept wird übrigens von frischen Kräutern ausgegangen. Die benötigten Mengen an getrockneten Gewürzen können von den obigen Angaben abweichen.)


Statistisches

Morgen früh geht’s ab ins Krankenhaus - hoffentlich nur für einen halben Tag.

Hochgerechnet auf die vergangenen 12 Monate kam im Schnitt alle 3 Monate eine OP auf mich zu. Mal ehrlich: Bei aller Faszination, die medizinische Themen auf mich ausüben, muß ich diesen Schnitt nicht wirklich über die nächsten paar Jahre halten. hmmm

——————————————

Nachtrag, 29. September: Alles bestens gelaufen. Heute haben wir schon wieder eine Riesen-Einkaufstour hinter uns gebracht und gleich gehe ich die Zutaten für das morgige marinierte Lammfilet kaufen. grin


Aber zackig!

Morgens um halb acht. Der Vater weigert sich, noch mehr von seiner Bettdecke dem Töchterlein zum “Heiamachen” zur Verfügung zu stellen.
Töchterlein: “Papa, geh arbeiten!!!


Ein Hotel zum Verlaufenlieben

Kurz und bündig: Das Wochenende auf Gut Höhne war toll. Gemütlich, lecker, entspannend, lustig… grin Das Hotel an sich ist irre. Bis jetzt durchschaue ich den Grundriß dieses Gebäudes nicht.

Den Kindern ging es in Omis Obhut wohl prima; das Experiment kann ggf. also ruhigen Gewissens wiederholt werden.

Nebenbei habe ich herausgefunden, daß Massagen nicht mein Ding sind. Da hätte ich allerdings eigentlich auch eher drauf kommen können. Ich mag es generell nicht, wenn man an mir herumfummelt. War in diesem Fall auch nicht anders.


Kinderfreies Wochenende!

Naja, fast. Marc und ich werden von Samstag auf Sonntag einen halben Tag und eine Nacht hier verbringen. Saskia und Tobias werden zu Hause von Omi betreut. Ich bin gespannt, ob letztere sich anschließend jemals wieder darauf einlassen wird. *g*

Noch gespannter bin ich jedoch auf die Massagen, die Marc und ich uns spendieren werden. Sowas habe ich noch nie gemacht.


Ein Kind zuviel

“In Australien verklagt ein lesbisches Paar einen Arzt, weil es sich vor einer künstlichen Befruchtung ein Kind wünschte - und Zwillinge bekam. Die beiden Frauen fordern 245.500 Euro Schadenersatz für die zusätzlichen Kosten der zweiten Tochter.

Vor der künstlichen Befruchtung im Jahr 2003 hätten sie ihrem Arzt klar zu verstehen gegeben, dass sie nur ein Baby wünschten, begründeten die Frauen ihre Klage. In der Einverständniserklärung sei extra darauf hingewiesen worden, dass lediglich ein Embryo eingepflanzt werden solle. Die Geburt der zwei Kinder hätte die Beziehung der beiden schwer belastet, hieß es.” (Zum ganzen Artikel)

Jetzt würde mich nur mal interessieren, ob die Zwillinge nicht vielleicht schlicht und ergreifend eineiig sind…

Was ich generell von einer solchen Klage halte, behalte ich lieber für mich. Warum nun allerdings ausgerechnet den gleichgeschlechtlichen Paaren die öffentlichen Mittel gestrichen werden sollen, ist mir ein Rätsel. Dummheit und Kälte sind wohl kaum von sexuellen Vorlieben oder der Abwesenheit einer Heiratsurkunde abhängig.

So oder so wird Doc Breitbach sich aber wohl über den Artikel freuen. *g*

Nachtrag: In der “Welt” findet sich ein weiterer Artikel zu dem Thema. Wenn alles stimmt, was dort steht, gehört diesen Damen IMHO das Sorgerecht entzogen, statt “Schaden"ersatz gewährt.


Aller guten Dinge sind drei.

Und so kommt dann wohl bald die dritte Vollnarkose in weniger als einem Jahr auf mich zu. Naja, Hauptsache, ich bekomme das noch geregelt, bevor ich wieder anfange zu arbeiten.


Einfach mal so ins Web geschmissen

Manchmal, abends, so halb schon im Schlaf, kommen einem ja die verrücktesten Ideen. Oder vielleicht auch gar nicht so verrückt. Zum Beispiel:

Gibt es eigentlich im Web sowas wie eine “Look-Alike-Database”? Wo man sein eigenes Foto einstellen und nach Doppelgängern suchen (lassen) kann? Wäre doch vielleicht ganz witzig. grin Mag’s jemand programmieren?

Und noch eine andere Idee, die mir schon länger im Kopf herumspukt: In Ärztehäusern fände ich es klasse, wenn es irgendwo im selben Gebäude eine zentrale Kinderbetreuung gäbe, die man gegen Bezahlung für die Dauer des Arztbesuches nutzen kann. Gibt es so etwas schon irgendwo in Deutschland?


“Entartete Kunst”

Der von Meisner gewählte Begriff regt mich weniger auf als seine Aussage an sich: Alles, dem nicht Religion zugrunde liegt, ist also “entartet”, ja?

Da frage ich mich, welche Bezeichnungen für Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Kirchen-Mitläuferschaft im Dritten Reich, Bigotterie in Sachen Verhütung und vieles mehr wohl angemessen wären… “Entartet” ist jedenfalls bei weitem nicht ausreichend.


Das war dann wohl doch etwas zu innovativ. *g*

Beware of asking your students to “present their work innovatively” - you might just get stuck in cyber world. That’s what happened to technology tutors at Leeds Metropolitan University. Final-year undergraduates took their tutors’ request to heart and posted their project on Second Life, a parallel universe on the internet. To see the project, the academics had to create alter egos, known as avatars. These had to go through a short training course to enter the parallel universe. But this proved a little too “innovative” for the technology tutors, who could not pass this stage for a week.

(Quelle: Guardian)



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