Donnerstag, 25. Oktober 2007

Na endlich!

Tobias ist ja von je her ein kleiner “schlapper Sack” gewesen (O-Ton Physiotherapeut *g*) Heute nun kam endlich die ärztliche Bestätigung, daß wir fürs Erste aufhören können mit der Gymnastik. Im März hatten wir angefangen und seither durchgängig fast jede Woche einen Termin. Ich hatte schon länger das Gefühl, daß Tobias mittlerweile immer genau dann Fortschritte macht, wenn er den Kram mal zwei oder drei Wochen lang nicht über sich ergehen lassen muß. Wie z.B. im Urlaub. Nun werden wir mal sehen, wie er sich so macht.

Ach, und zufällig habe ich noch erfahren, daß er bei der Geburt eine doppelte Nabelschnurumschlingung hatte. Hat sich der Kaiserschnitt also wenigstens in dieser Hinsicht doch gelohnt. 

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Mythen müssen draußen bleiben.

Die Schnullerfee durfte bei uns nicht rein. Der Weihnachtsmann bzw. das Christkind übrigens auch nicht.

Wenn der Zauber von Weihnachten sich für Kinder tatsächlich darin erschöpfen sollte, ihnen einzureden, die Geschenke würden von einem fliegenden Greis im roten Mantel gebracht, der zu dämlich ist, die Haustür zu finden und der stattdessen durch den Schornstein kracht… Ja dann könnte man doch aufhören zu feiern, sobald sie die Wahrheit raus haben?

Falls aber doch mehr an Weihnachten dran sein sollte, als dieser ach so niedliche Kinderglaube - der sowieso in absehbarer Zeit unweigerlich zerstört werden wird - dann kann man es doch auch gleich richtig erklären und dem Nachwuchs die Schmach ersparen, im Kindergarten bei den Gleichaltrigen irgendwann als naives Dummchen dazustehen.

Der Weihnachtsmann ist platt

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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Besser nicht!

Mutter und Kinder beim Abendessen, der Sohn sitzt bei Muttern auf dem Schoß.

Tochter: “Wo hat der Tobias den Penis?”
Mutter, auf die Windelregion des Sohnemannes zeigend: “Da unten.”

Tochter: “Hast du auch einen Penis?”
Mutter: “Nein, ich habe eine Scheide. Und du?.”
Tochter: “Ich habe einen Popo! Und eine Scheide! Hat der Papa einen Penis?”
Mutter: “Ja, der hat auch einen Penis.”
Tochter: “Tobias hat einen Penis und Papa hat einen Penis.”
Kurze Denkpause. Dann: “Kann man den abmachen?”

:-D

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Dienstag, 23. Oktober 2007

“Die da!”

Muttern liest endlich die letztwöchige “Zeit"-Ausgabe, bevor morgen die neue erscheint.


Die Tochter tippt mit dem Zeigefinger auf die Abbildung einer bestimmten Person und meint: “Die Frau ist nicht gesund, nee! Die da!”

Ich schaue mir die Frau näher an und stelle fest: Das Töchterchen meint… den Papst.


(Recht hat die Kleine. *g*)

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Samstag, 20. Oktober 2007

Schönes Wochenende allerseits!

Saskia

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Montag, 15. Oktober 2007

‘Nem geschenkten Gaul… Oder: Gut gemeint vs. gut gemacht

Sind die Kinder noch klein, wird man als Eltern zu allen Festlichkeiten wie Geburtstagen und Weihnachten gefragt, welche Kleidung denn gerade gebraucht wird.

Ehrlich gesagt wundert mich das. Denn egal, welche Antwort man dem Fragenden gibt - es kommt immer anders als man denkt / möchte / es brauchen kann. Und damit meine ich nur am Rande, daß man die dritte Winterjacke geschenkt bekommt, “weil sie mir im Geschäft so gut gefiel”, obwohl das Kind tatsächlich Pullover oder Strumpfhosen gebrauchen könnte. Ebensowenig möchte ich von den Hosen berichten, die für jungentauglich befunden werden, weil sie doch immerhin dunkelbraun sind. Trotz der unübersehbaren Blumenapplikation am Bein. Kein Drama. Kann man immerhin anziehen. Aber…

Nehmen wir z. B. die Geburt eines Kindes. Kinder, so kann man allerorten kostenlos nachlesen, werden im allgemeinen mit einer Länge zwischen 50 und 60 cm geboren und wachsen zumindest zu Anfang bekanntermaßen rapide. Das heißt also, daß man mit Kleidungsgröße 62 als Geburtsgeschenk nicht allzu falsch liegen kann, denn es wird in der Tat nur wenige Wochen dauern, bis das Baby dort tatsächlich hineinpaßt. (Kinderkleidungsgrößen sind in Deutschland nämlich identisch mit der Kindeslänge in Zentimetern.)

Nun meinen allerdings viele Schenkenden, besonders vorausschauend sein zu müssen, weil sie schon mitbekommen haben, daß frischgebackene Eltern eben gerade wegen der oben genannten Gründe viel in den Größen 50 bis 62 geschenkt bekommen und ab Größe 68 alles selber kaufen müssen. Folglich werden als besonders originelles Geschenk Kleidungsstücke in Größe > 62/68 besorgt.

Diese Sache hat nur leider einen Haken: Bis ein Kind in Größe 74 paßt, kann - je nach Kind - gut und gerne mehr als ein halbes Jahr vergehen. Wachstumskurven verlaufen nämlich mitnichten linear. Im Prinzip kein Problem, denn Kleidung verdirbt ja nicht. Nur: Dummerweise wird von den “vorausschauenden” Schenkern dabei aber allzu häufig der Jahreszeitenwechsel übersehen. Was zur Folge hat, daß das im Oktober geborene Kind vermutlich erst im Juli oder August in den tollen Schneeanzug paßt, den die wohlmeinenden Verwandten der Familie zur Geburt zukommen ließen.

Zu den diversen Geburtstagen geht es dann mit ähnlicher Logik weiter. Die nun schon etwas versierteren Eltern werden gefragt, was das Geburtstagskind denn aktuell gerade gebrauchen kann. Jede konkrete Antwort wird jedoch ignoriert und die Eltern beschenkt mit Kinderkleidung in der nächsten oder gar übernächsten Größe. Mit dem Argument, daß das Kind dann länger etwas davon hätte, weil es ja “noch hineinwachsen” kann. Blöd für die Eltern, die natürlich dachten, man würde die konkreten Wünsche erhören, und die deshalb selbst erst einmal davon abgesehen haben, in der tatsächlich benötigten Größe neue Kleidung zu besorgen.

“Kann man ja umkrempeln”, könnte man nun einwenden. Ja. Die Hosenbeine schon. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß das Kleinkind seine “Reinwachs-Hose” beim Krabbeln schlichtweg hinter sich auf dem Boden liegen läßt, weil es in den Bund noch lange nicht hineinpassen wird. Außerdem sammelt sich in umgekrempelten Hosenbeinen und Pulloverärmeln Staub und Sand - und der Stoff wird am Knick überstrapaziert. Das sieht dann ziemlich besch...eiden aus, wenn man die Hose wieder auf ihre eigentliche Größe verlängert. Bis sie endlich paßt, ist sie also im Grunde schon hin. Darüberhinaus ist Stehen- und Laufenlernen sowie Klettern in ständig rutschender Schlabberkleidung geradezu gefährlich, weil das Kind die Stolperfalle quasi permanent am Körper trägt. Ganz davon abgesehen, daß die schönen dicken Winterhosen “zum Reinwachsen” dem Kind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder mal erst im Mai oder Juni richtig passen werden. Oh ja, das Kind hat lange was davon… Nur wohl fühlt es sich ganz sicher nicht.

Fazit: Bitte, liebe Schenker, wenn Ihr schon die Eltern eines Kindes fragt, in welcher Größe aktuell Kleidung gebraucht wird, dann schenkt doch auch bitte genau diese Größe. Oder schaut Euch wenigstens die Wachstumskurven der WHO an, um abschätzen zu können, welche Größe dem betreffenden Kind zu welcher Jahreszeit passen wird.

Alles andere ist doppelt rausgeschmissenes Geld, denn die geschenkte Kleidung kann nur wenig bis gar nicht getragen werden und die beschenkten Eltern müssen dann doch selber kaufen, was tatsächlich benötigt wird. Gut gemeint und gut gemacht sind nämlich leider auch hier zwei verschiedene paar Schuhe. Wortwörtlich. 

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Sonntag, 14. Oktober 2007

Mama. Papapa. Da!!!

Tobias fängt an zu plappern und mit ausgestrecktem Zeigefinger zu deuten. grin

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Provokal

Unsere Tochter ist mit ihren zweieinhalb Jahren zweifelsfrei bereits das musikalischste Mitglied unserer Familie. Daher bin ich heute das Wagnis eingegangen, sie zu einem Konzert des Dortmunder Chores ”Provokal” mitzunehmen. Deren Projekt war diesmal ein Benefizkonzert zur Unterstützung von Kindergärten im Armenviertel Katutura von Windhoek. Auf dem Programm standen diverse Klänge aus Afrika - sehr melodisch, sehr lebendig, sehr mitreißend!

Fazit: Tolle Musik, ein fröhliches Kind und die Erfahrung, daß Zweieinhalbjährige z. T. konzerttauglicher sind als manche älteren Kinder. Saskia hat keinen Mucks von sich gegeben, hingerissen zugehört und mitgeklatscht, wann immer dies erlaubt war. grin

Allerdings muß ich zugeben, daß wir dann doch in der Pause gegangen sind. Eine Stunde reichte meines Erachtens für einen ersten Konzertbesuch, bevor dem Kind die Freude vor Übermüdung doch noch vergällt wird.

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Donnerstag, 11. Oktober 2007

Genau durchschaut

Kind: “Ich mal’ was für die Omi!
Mutter: “Ja, das ist ja schön. Aber wir wollten doch eigentlich aufräumen?”
Kind: “Nee. Du willst.”

*BONK*

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Dienstag, 09. Oktober 2007

Heute vor einem Jahr

Herzlichen Glückwunsch zum 1. Geburtstag, mein kleiner Schatz! grin

Nun haben wir also offiziell kein Baby mehr im Haus, sondern zwei Kleinkinder. Und ein brandneues Schaukelpferd. grin

Tobias, 09.10.2007

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