Aventsaklender
Bei dem Wort hapert es dann beim Töchterchen doch noch ein wenig. *g*
Gemeint ist natürlich ein
Adventskalender. Und ja, die Türchen gehen erst dann auf, wenn mein Server das richtige Datum meldet. Is nix mit Mogeln.
Ich bin ein INFJ
Sagt dieser Test:
“The Portait of the Counselor (INFJ)
The Counselor Idealists are abstract in thought and speech, cooperative in reaching their goals, and enterprising and attentive in their interpersonal roles. Counselors focus on human potentials, think in terms of ethical values, and come easily to decisions. The small number of this type (little more than 2 percent) is regrettable, since Counselors have an unusually strong desire to contribute to the welfare of others and genuinely enjoy helping their companions. Although Counsleors tend to be private, sensitive people, and are not generally visible leaders, they nevertheless work quite intensely with those close to them, quietly exerting their influence behind the scenes with their families, friends, and colleagues. This type has great depth of personality; they are themselves complicated, and can understand and deal with complex issues and people.
(...)
Counselors have strong empathic abilities and can become aware of another’s emotions or intentions—good or evil—even before that person is conscious of them. This “mind-reading” can take the form of feeling the hidden distress or illnesses of others to an extent which is difficult for other types to comprehend. Even Counselors can seldom tell how they came to penetrate others’ feelings so keenly.”
Eine noch ausführlichere Beschreibung eines “INFJ” findet sich hier.
Ist eigentlich schon zu schmeichelhaft, um noch korrekt zu sein. Trotzdem kann ich nicht dagegen an, mich in vielen Aspekten tatsächlich wiederzufinden. Andererseits finde ich diese Aspekte auch bei Menschen wieder, die garantiert nicht introvertiert sind. Web-Test halt.
(via Tertia)
Paragon of Procrastination
Das kommt davon, wenn man zig englische Freunde hat, aber überhaupt nicht gerne Weihnachtskarten schreibt. Normalerweise bin ich mit der Fertigstellung immer kurz vor knapp dran und daher froh, wenn die Dinger überhaupt noch vor Weihnachten ankommen. Dieses Jahr habe ich jedoch ausnahmsweise schon alle(!) Karten Ende November(!) komplett geschrieben, adressiert und frankiert und weiß nun nicht, ob ich sie morgen bereits abschicken soll.
Gibt’s da eine Untergrenze, wann die Karten frühestens ankommen dürfen? Irgendwie kann ich mich gar nicht mehr erinnern, wann die Briten anfangen, ihre Wäscheleinen durchs Wohnzimmer zu spannen, um die ersten Weihnachtsgrüße daran aufzuhängen. (Warum sie das überhaupt tun, war mir schon immer ein Rätsel, aber sei’s drum. Wir Deutschen sind in ihren Augen sicherlich auch merkwürdig genug. *g*)
Arme Uschi!
Da am Montag bereits die Eingewöhnungsphase für Saskia und Tobias bei der Tagesmutter beginnt, war Uschi (so heißt sie) heute bei uns, um die Verträge endgültig unter Dach und Fach zu bringen.
Sie hat, glaube ich, direkt einen Eindruck davon bekommen, was sie demnächst evtl. erwarten könnte. *g* Bei ihrer Ankunft um 17:00 Uhr war Tobias schon ziemlich müde und dementsprechend quengelig. Ständig stand er an meinem Stuhl und zerrte kreischend an meiner Hose, damit ich ihn auf den Arm nahm. Schwierig, dabei Verträge auszufüllen, zumal das Töchterlein dann auch noch einen Großangriff auf die angebotenen Lebkuchen startete und ihre schoko-verschmierten Finger immer wieder anklagend in mein Gesicht schob, damit ich sie reinigte.
Es kam wie es kommen mußte: Saskia bekam ruckzuck Bauchschmerzen von dem ungewohnten Zeug. Schrie in Intervallen auf und ließ sich nicht mehr beruhigen. Auf die Toilette wollte sie auch nicht, aber auch keine Windel um - um Himmels Willen, nur das nicht! hmmm OK, auch Uschi war der Ansicht, wir sollten die Kleine doch untenrum einfach nackt herumlaufen lassen. Gesagt, getan. Mittendrin immer noch der kreischende Tobias und die jungfräulich unausgefüllten Formulare. Plötzlich macht es plitsch-platsch-RUMMS! Saskia hatte unter den Küchentisch gepieselt und war natürlich prompt in der Pfütze ausgerutscht. Schöne Gre auch, liebe Tanja쟅 *g* Tobias schaute sich den Schlamassel an und spurtete gleich los. Flüssigkeiten aller Art ziehen ihn magisch an. (Eine Tatsache, der ich neuerdings auch die Erkenntnis verdanke, daß Lego tatsächlich schwimmt. Zum Beispiel in der Toilette.)
Uschi krallte sich geistesgegenwärtig den protestierenden Tobias, während ich den See unter dem Tisch beseitigte. Saskia schrie noch immer. Ich beschloß, sie sicherheitshalber doch lieber wieder mit Windel, Unterhose und Strumpfhose zu versehen. Während sie sich langsam beruhigte, füllten Uschi und ich im Rekordtempo die Formulare aus und Tobias grabschte sich fröhlich quiekend den Pfennigbaum von der Küchenfensterbank. Saskia fing wieder an zu schreien
Wie wir die Formulare doch noch ausgefüllt bekamen? Keine Ahnung, aber irgendwie hat es geklappt. Gottseidank. Denn bei dem heutigen Theater stand fast zu befürchten, daß Uschi sich nachträglich besinnen und ihre Unterschrift unter dem Betreuungsvertrag verweigern würde. Ich an ihrer Stelle hätte panikartig die Flucht ergriffen. *g* Doch oh Wunder, sie stand zu ihrem Wort. Und so werden meine Kinder nun also in den kommenden drei Wochen jeweils 10 Stunden bei ihrer neuen Tagesmutter verbringen, bevor sie im Januar an drei Tagen pro Woche dort von morgens bis nachmittags betreut werden.
Es werden Wetten angenommen, wer länger durchhält. Die Tagesmutter oder Saskia und Tobias? *g*
Wie geht man bloß mit sowas um?
Ohne wahnsinnig zu werden, meine ich.
Ein Mensch, eigentlich sehr nett und hilfsbereit, der alles miesmacht. Kauft man einen Gegenstand, kommen sofort Einwände, das sei aber schlecht und dasunddas aber viel besser. Geht man zu einem Arzt, weiß der Mensch von 5 Freunden zu berichten, die dieser Arzt angeblich quasi halb umgebracht hat. Nimmt man ein Medikament, ist es nach Ansicht dieses Menschen garantiert das falsche, weil ja ach so gefährlich. Geht man zu einer Veranstaltung, kann die ja nur schlecht sein, weil… Kauft man ein Auto, ist es ganz bestimmt das unsicherste im gesamten Universum. Geht man irgendwo spazieren, ist es garantiert die Gegend, in der es vor Vergewaltigern nur so wimmelt. Sucht man über das Jugendamt eine Tagesmutter, wird man umgehend informiert, daß das ganze System ja sooo schlecht durchdacht sei und die Tagesmütter ja sowieso alle niemalsnicht ihr Geld von der Stadt bekämen. Und so weiter.
Das Ganze ging so weit, daß z.B. sogar versucht wurde, auf die KISS-Behandlung meiner Kinder Einfluß zu nehmen. Wir dürften sie ja auf gar keinen Fall von einem Chiropraktiker “einrenken” lassen, eine Gehirnblutung und eine Lähmung, wenn nicht gar der Tod höchstpersönlich sei den Kleinen sicher, da würde ja immer soooo viel passieren. Dabei ist bei Dr. Sacher noch nie etwas passiert. Und die Behandlungsmethode ist auch kein herkömmliches Einrenken. Aber dieser Mensch hört ein Stichwort und faselt einfach mal munter drauflos… *seufz* Das ging hin bis zum Befehlston. Da wurde ich dann meinerseits sehr bestimmt. Auf die Dauer genützt hat das aber leider nicht.
Er nervt mich unglaublich mit diesen Einmischungen, die noch dazu nur auf Pessimismus, Schwarzmalerei, Halbwissen und Miesmacherei basieren. Teilweise ist es geradezu haarsträubend, was da verbreitet wird. Nach zwei kompletten Schwangerschaften innerhalb von weniger als drei Jahren muß ich mir glaube ich nicht weismachen lassen, daß nur rohes Schweinefleisch verboten, rohes Rindfleisch jedoch OK ist. Jedenfalls nicht von einem Menschen, dessen Kinder älter sind als ich und der seither außer dem Goldenen Blatt keinerlei Fortbildung auf dem Gebiet genossen hat. Und nein, nicht jeder Käse aus der Schweiz ist ausnahmslos ein Rohmilchkäse. Und nein, eine Katze zu streicheln, führt nicht automatisch zu Toxoplasmose. Man merkt regelrecht, wie krampfhaft Kompetenz demonstriert werden soll, wo im Grunde keine ist.
Ich weiß. Genaugenommen hilft nur: Klappe halten, gar nix mehr erzählen. Dagegen spricht aber, daß ich diesem Menschen eigentlich nicht wirklich aus dem Weg gehen will. Er ist nett. Man begegnet sich fast täglich. Aber so langsam ist bei mir der Punkt erreicht, wo ich mir irgendeine ebenso schlagfertige wie diplomatische Erwiderung einfallen lassen muß, um diesen Quatsch zu unterbinden. Denn mittlerweile traut man sich kaum noch, auch nur die harmlosesten Kleinigkeiten zu berichten, weil dann gleich wieder die Miesmacherei und die Gefahrenbeschwörung beginnt.
Bei der Schlagfertigkeit hapert es bei mir ja nun bekanntlich eher nicht. Aber bei der Diplomatie…
Any ideas, anyone?
Nur mal der Vollständigkeit halber
Ob unsere Kinder denn nie krank würden, wurde ich von einem aufmerksamen Leser gefragt.
Na aber sicher doch. Mit jeweils fünf Monaten hatten beide einen Magen-Darm-Infekt. Scheint wohl das typische Alter für sowas zu sein. Mit Saskia war ich eine Woche in der Kinderklinik, bei Tobias war das gottseidank nicht notwendig. Als Tobias ca. drei Monate alt war, knackste Saskia sich einen Mittelfußknochen an, als sie auf einem Ball ausrutschte. Sie bekam einen Gips, die Sache war nach 10 Tagen erledigt. Ca. drei Monate später fuhr ich mitten in der Nacht mit Tobias in die Kinderklinik, weil er drei Stunden am Stück gebrüllt hatte. So kannte ich ihn ja nun gar nicht. Gefunden wurde nichts, es kam bisher auch nicht wieder vor. *klopfaufholz* Ja, und dann hat sich Saskia vor ca. drei Wochen an einem Samstagmorgen zweimal bei uns ins Ehebett erbrochen. (Nee, kein Familienbett. Dabei würden Marc und ich irre. Aber sobald Saskia wach ist, kommt sie zu uns rüber. Gottseidank meist nicht vor sieben Uhr, wenn wir eh bald aufstehen müssen.) Mit zweimal Kübeln war die Sache offenbar aber auch erledigt. Sie war noch zwei Tage lang etwas bleich, ansonsten aber fit. Keine Ahnung, was das war. Zum Arzt sind wir deshalb jedenfalls nicht gegangen. Ja, und gestern abend fuhr Marc mit ihr wieder mal in die Kinderklinik, da alles auf eine Harnwegsinfektion hindeutete. Nun bekommt sie ein Antibiotikum. Eine Erkältung hatte natürlich auch jeder von beiden schon ein- oder zweimal.
Stimmt. Irgendwie geht das alles hier im Blog so ziemlich unter. In dem Moment hat man eben Wichtigeres zu tun - und danach ist es dann schon wieder uninteressant, weil längst nicht mehr aktuell. Aber: Doch, ja, unsere Kinder werden auch ab und zu mal krank. grin
Schon wieder Kinder-News
Jaja, der eine oder andere stöhnt vermutlich schon laut auf. *g* Aber dennoch: Tobias schiebt nun auch Kinderstühlchen vor sich her und macht so erste Gehversuche. Oder sollte ich sagen “Das Stühlchen rutscht vor ihm weg und er muß zwangsläufig hinterher”?
Gehversuche
Tobias schiebt nun auch Kinderstühlchen vor sich her und macht so erste Gehversuche. Oder sollte ich sagen Das Stühlchen rutscht vor ihm weg und er muß zwangsläufig hinterher?
“Stille Feiertage” genießen besonderen Schutz
“Das Ordnungsamt bittet zu beachten, dass aufgrund des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage der Allerheiligentag, Donnerstag, 1. November, der Volkstrauertag, Sonntag, 18. November und der Totensonntag, 25. November, als sogenannte stille Feiertage besonders geschützt sind. Zusätzlich zum allgemeinen Sonn- und Feiertagsschutz sind an diesen Tagen nicht gestattet:
- (...) Volksfeste und der Betrieb von Freizeitanlagen, soweit dort tänzerische oder artistische Darbietungen angeboten werden, von 5.00 bis 18.00 Uhr, am Volkstrauertag von 5.00 bis 13.00 Uhr, (...)”
Da muß ich dann wohl unser Kinderzimmer dicht machen. Denn was Tobias und Saskia dort betreiben, kann mittlerweile nur noch als artistische Darbietung gewertet werden. Tobias ist derart biegsam, daß wir sogar schon erwogen haben, ihn an den Chinesischen Staatszirkus zu verschachern. *g* (SCHERZ!!!)
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