Auf der Suche nach…

... dem Ei des Kolumbus?
... der Stecknadel im Heuhaufen?
... karierten Maiglöckchen?
... dem Haar in der Suppe.

Jedenfalls gestaltet sich die Suche nach einem Haus bzw. einer großen Wohnung nicht ganz so erquicklich wie gehofft. Drei Objekte haben wir bisher gesehen und alle drei schon verworfen.
Nr. 1 war im Praxistest zu weit weg von unseren jeweiligen Arbeitsstätten.
Nr. 2 lag ein wenig zu verkehrsgünstig, zwischen zwei Autobahnen, einer S-Bahn und einer Hauptverkehrsstraße. *DRÖHN* Vom Sardinenbüchsenambiente mal ganz abgesehen.
Nr. 3 war wunderschön, lag aber letztendlich an einer der Dortmunder Hauptstraßen und - noch weitaus schlimmer - hatte Schimmel rund um den Duschbereich, auch im Flur und an den Wänden der angrenzenden Zimmer. Nein Danke. Mit sowas verstehe ich keinen Spaß, und wenn mir der Vermieter und der Makler noch so oft die “Harmlosigkeit” versichern.

Es ist auch offenbar generell schon immer schlecht, wenn bei den Angeboten die genaue Adresse nicht dabei steht, sondern man die erst erfährt, wenn man etwas konkret besichtigen will. Damit man nur ja nicht vorab schon auf dem Stadtplan sehen kann, wie mies und/oder laut die Umgebung ist…

Fünf Objekte haben wir noch ausstehen, eine Wohnung und vier Häuser. Eins davon wird am Mittwoch besichtigt, für die anderen vier Objekte konnten wir noch keine Termine vereinbaren, weil die Makler noch Urlaub haben. Ich bin schon ganz hibbelig, weil das Haus, auf das ich am meisten gespannt bin, auch unter diesen vieren ist. Die Beschreibung, die Fotos und die Grundrisse sind klasse. Der Mietpreis auch. Wo ist also der Haken? Vermutlich mal wieder die Lage, denn auch hier steht die genaue Adresse nicht dabei.

(Nachtrag: Nun sind es schon sieben Objekte. Should be fun.)

Tja… Wanted: Mindestens 5 Zimmer, mindestens 120 m². In einer ruhigen, kinderfreundlichen Lage in Dortmund + 10-km-Umkreis. Kaltmiete bis 1.000,- Euro. Ein Haus wäre toll, eine (Maisonette-)Wohnung aber auch. Die Online-Anbieter haben wir schon so ziemlich ausgelutscht, die Samstagszeitungen auch. Aber vielleicht kennt ja einer der Leser hier zufällig ein geeignetes Objekt?


Sie ist da!

Unsere Freunde konnten heute morgen um 03:42 Uhr ihre kleine Tochter das erste Mal in die Arme schließen:

Salome Bomkamp
2470 g
48 cm

Ein Foto wird wohl demnächst hier eingestellt.

Willkommen auf der Welt, du Süße! grin Bald kommen wir Euch besuchen!


Weihnachtsbilanz

2 glückliche Kinder
5 glückliche Erwachsene
2 leckere Festessen
1 Wohnungs-/Haussuche

Oh Tannenbaum…
“Oh Tannenbaum…” Diesmal war er etwas kahl. Nachdem Saskia 2005 einige unserer schönsten Kugeln zertrümmert hatte, haben wir 2006 und dieses Jahr nur wenige (und nur die preiswerten *g*) Kugeln aufgehängt und den Rest des Schmucks mit unzerbrechlichem Material bestritten.

Tobias
Tobias’ Lieblingsgeschenk war die Papptrommel mit den Holzklötzen. Die flogen erst einmal in hohem Bogen in den Christbaum - offenbar war der unserem Sohn nicht bunt genug. *g*

Saskia
Saskia wurde heuer wie ein typisches Mädchen beschenkt. Mit Schmuck, Puppen, Puppenkleidern, Mini-Geschirr und einem Puppenherd. Naja, Autos hat sie ja auch wirklich genug. :o) Einen Teil ihrer Geschenke mußten wir bis zum ersten Weihnachtstag verschwinden lassen - es war einfach des Guten zu viel, was die Verwandtschaft unseren Kindern zukommen ließ.

Flipperfußball
Liebe Tanja, ich glaube, unsere Männer müssen Tobias mal die Regeln dieses Fußballspiels beibringen. Das heißt, falls sie ihn jemals wieder vom Spielfeld herunterbekommen. Marc hatte an Heiligabend jedenfalls keine Chance, sein eigenes Geschenk auszuprobieren. *LOL*

Und ja, wir werden tatsächlich schnellstmöglich umziehen, wie wir am Tag vor Heiligabend aufgrund einiger unerfreulicher Vorkommnisse beschlossen haben. Die erste Wohnung wird morgen besichtigt; eigentlich suchen wir aber ein Haus, haben auch schon ein paar auf der Merkliste und um entsprechende Informationen gebeten. Eine ganz bestimmte Maisonette-Wohnung in einem der Dortmunder Villenviertel gefällt mir auch sehr gut, aber unser Favorit ist derzeit ein Haus in Schwerte. Mal sehen, ob es dabei bleibt. Die nächsten paar Monate werden also spannend werden, wie man sieht. grin


“Unproductive Consumption of Goods is Honourable”

(

Thorstein Veblen)

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten allerseits! grin


Wie ein Schwamm

So saugt Saskia derzeit alles an Informationen auf, das sie gerade hört.

Im Auto lief gestern eine CD mit meinen ca. 100 Lieblings-MP3. Es können auch mehr sein. Abgespielt werden sie nach dem Zufallsprinzip, damit nicht immer die selben Songs laufen, bis wir in der Stadt und wieder zurück sind.

Im Kinderzimmer hörte ich Saskia heute plötzlich mit schönster Aussprache singen: ”I’m a Scatman, dubidabbabba!”
Na sowas!


Industrieschnee

Aha. Das war es also, was hier gestern auf uns herniederging. Heute morgen wurde es im Radio erklärt. Als ich das Wort hörte, dachte ich erst einmal an den Kunstschnee im Bottroper Alpincenter. Aber Industrieschnee entsteht durchaus auf natürliche Weise. Nur eben mit etwas Nachhilfe durch die Industrie.


Brandaktuell im “Sent”-Folder

Hallo XXX!

Vielen Dank für Deine Mail! Ich freue mich sehr, daß Du offenbar daran Interesse hast, mit mir zu tanzen.

Leider suche ich allerdings jemanden, der auch die nächsten Kurse bis Club mit mir zusammen absolviert. Einen festen Tanzpartner für Kurse und Veranstaltungen also. Bisher hatte ich nämlich das Problem, daß ich wie ein Wanderpokal von Gastherr zu Gastherr weitergereicht wurde und letztere es durch die Bank lustig fanden, einfach irgendwas zu führen und auszuprobieren, was ich wohl sonst noch alles können könnte - statt mich bitte das lernen zu lassen, was in der jeweils aktuellen Stunde auf dem Plan des Tanzlehrers stand. Das, und die Tatsache, daß die Gastherren zu den eigentlichen Veranstaltungen natürlich immer mit ihren “echten” Tanzpartnerinnen gingen, hat dann dazu geführt, daß ich das Tanzen zunächst mal ganz auf Eis gelegt habe.

Falls Du also nicht auch jemanden für die Tanzkurse an sich suchst, bin ich vermutlich eher nicht die Richtige für Dich, fürchte ich. Trotzdem nochmals vielen Dank für Deine Mail und viel Glück bei der weiteren Suche!

Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch,

Ute Gerhardt


Peng!

Tanja hat getroffen! Und schon ist die schönste Schneeballschlacht im Gange:

Peng!

Saskia hat ihn aufgehoben und schmeißt weiter an Aci, Sandra und den Engelbert. PATSCH! grin


Apfel-Huhn

Falls sonst noch jemand eine ungenutzte Flasche Clavados und eine Packung Kondensmilch im Haus hat, deren Haltbarkeitsdatum auch bald abgelaufen ist, kann er/sie/es ja mal folgendes probieren:

Zutaten:
500 g Hähnchen- oder Putenbrustfilet
2 reife, süßliche Äpfel
2 große Zwiebeln
100 g geschälte, grob gehackte Mandeln
ein ordentlicher Schuß Calvados (großzügig bemessen)
250 ml Kondensmilch
Öl zum Anbraten
Pfeffer
Salz
2 große Msp. Currypulver
Cayennepfeffer nach Geschmack

Das Huhn kleinschneiden, die Äpfel und Zwiebeln schälen und ebenfalls kleinschneiden (die Äpfel in ca. daumennagelgroße Stücke) Im heißen Öl erst das Huhn scharf anbraten, bis es schön braune Seiten hat und sich im Topf etwas Fond gebildet hat. Dann die Zwiebeln hinzugeben und kurz glasig dünsten. Das Ganze mit dem Calvados ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Curry und Cayennepfeffer nach Geschmack würzen. Die Äpfel und die Mandeln hinzugeben und dünsten, bis die Apfelstückchen gar sind. Anschließend die Kondensmilch hinzugeben und nochmal kurz aufkochen lassen. Mit Reis und z.B. Feldsalat servieren.

Die Kondensmilch gibt dem Gericht einen leicht exotischen Geschmack. Wer das nicht so sehr mag, kann auch Sahne nehmen.


Nicht ganz für die Katz’

Mit den Inhalten meines Studiums (Volkswirtschaft, Politik, Französisch) habe ich ja bekanntermaßen nur noch herzlich wenig zu tun. Hauptsächlich mangels Interesse. Meine Noten waren gut bis sehr gut, die Inhalte jedoch haben mich zum Gähnen gelangweilt. Aber was tut man nicht alles, um “eine solide Grundlage fürs Berufsleben” zu erwerben. hmmm Wenn ich nochmal studieren müßte, dann vermutlich Medizin oder ausschließlich Sprachen, aber garantiert nicht wieder Wirtschaft.

Ein Wirtschaftswissenschaftler ist mir jedoch als ausgesprochen interessant im Gedächtnis geblieben: Thorstein Veblen (1857 - 1929). Vielleicht sollte man ihn auch eher als “Konsumsoziologen” bezeichnen. Unter anderem vertrat er nämlich - ganz grob zusammengefaßt - die Theorie, daß der Konsum des Individuums sich nicht nur nach dem Angebot und dem persönlichen Einkommen richtet, sondern auch nach dem Konsum der ihn umgebenden Gesellschaft. Mit der es nämlich gleichzuziehen bzw. die es nach Möglichkeit zu übertreffen gilt. Fand ich sehr treffend und erfrischend.

Inzwischen werden seine Werke wieder neu aufgelegt, wie ich vor kurzem zufällig erfuhr, und so habe ich mir sein bekanntestes Werk, “The Theory of the Leisure Class”, sowie “Conspicuous Consumption” gleich mal bei Amazon bestellt, denn damals gab es sie nur in der Uni-Bibliothek.

Hätte ich auch nie gedacht, daß ich nochmal freiwillig etwas aus meinem Studium nachlesen würde. Die alten Bücher und Notizen befinden sich längst im Altpapier.



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