Riester-Reinfall

“Stichproben von “Monitor” ergaben, dass in Beratungsgesprächen bei Banken und Versicherungen der Eindruck erweckt wird, der Staat schließe die Versorgungslücke zwischen Rentenanspruch und Grundsicherung und die Riester-Rente werde zusätzlich gezahlt. Tatsache ist: Wer so wenig gesetzliche Rente erhält, dass er davon nicht leben kann, bekommt staatliche Hilfe. Wurde jedoch mit Riester privat vorgesorgt, so gibt es diese Rente nicht oben drauf, sondern der Staat zahlt entsprechend weniger Zuschuss zum Lebensunterhalt. In diesem Fall spart die Riester-Rente dem Sozialamt Kosten.”

Quelle: Tagesschau.de

Ich wußte schon, warum ich dieser Art von Vorsorge von Anfang an nicht über den Weg getraut habe. Und daß die Riester-Rente steuerfrei sein soll, habe ich ebenfalls schon immer für ein Märchen gehalten. Fakt ist, daß nur die Einzahlungen steuerfrei sind. Bei der Auszahlung darf man dann wieder brav blechen.

Nö. Ohne mich.


Es wird spannend.

Unser “Traumhaus”, der Favorit unter den von uns ausgewählten Objekten, war am Ende ein Alptraum bzw. ein Labyrinth. Fußboden-Nachtspeicherheizung und alle sieben Zimmer so derart verwinkelt und verbaut, daß nicht in einen einzigen Raum unser Kleiderschrank gepaßt hätte. Da waren überall entweder Dachschrägen, Türen oder Fenster im Weg - den Schrank hätten wir verschrotten müssen und selbst mit den kleineren Möbeln hätte es z.T. Probleme gegeben. Mit seinen Ausmaßen von 2,60 x 2,27 x 0,63 m ist der Schrank aber nun wirklich nicht ungewöhnlich groß, meine ich.

Am Samstag wird sich aller Voraussicht nach entscheiden, welches Haus wir nehmen werden. Je ein Objekt werden wir am Vor- und am Nachmittag besichtigen. Ich tippe auf das zweite Haus und hoffe, daß vor allem die Küche, das Bad und die Bausubstanz unseren Vorstellungen entsprechen. Ein Niedrigenergiehaus, das noch keine 10 Jahre alt ist, sollte doch hoffentlich etwas taugen? Gedrückte Daumen werden gerne entgegengenommen!


Fotokunst

Eigentlich wollten Marc und ich unserer Tochter eine kleine Digitalkamera zu Weihnachten schenken. Das gängigste Modell für Kinder hatte jedoch eine Auflösung von 640x480 Pixel, was ja ziemlich witzlos ist, falls man mal einige Aufnahmen auch entwickeln lassen möchte. Davon abgesehen hatte sie denkbar schlechte Bewertungen in diversen Foren bekommen.

Da allerdings hier noch eine alte Powershot A40 herumlag, bekam Saskia diese schon eine ganze Weile vor Weihnachten. Robust genug für eine Dreijährige ist sie allemal, wir brauchten sie nicht mehr, und sollte sie nach wenigen Monaten den Geist aufgeben, wäre es kein großer Verlust.

Nachdem sie die Grundfunktionen begriffen hatte, gab es kein Halten mehr. Saskia fotografiert, wo sie geht und steht und freut sich ein Loch ins Knie, wenn sie sich anschließend durch die gemachten Aufnahmen klickt. Die Ergebnisse sind recht witzig - die Welt aus der Perspektive eines Kleinkindes eben. Von Personenfotos sieht man meist nur die Beine, oder der abgebildete Erwachsene wirkt wie ein Wolkenkratzer von unten aufgenommen. Detailaufnahmen sind eine Herausforderung an den Betrachter - was und wo hat sie da fotografiert? Wir wissen es nicht immer. (Aber immer öfter.)

Ab und zu gelingen ihr auch Schnappschüsse, die wie Gemälde wirken:

Nahaufname von…?

Das Foto da oben ist vom 11. November 2007 und sicher auch eine Nahaufnahme von einem Gegenstand in unserem Haushalt. Ich kann jedoch bis heute nicht sagen, was genau Saskia da vor der Linse hatte. Aber das Bild finde ich einfach klasse!


Rekord!

Tobias hat sich herabgelassen, fünf(!) Löffel Kartoffelbrei mit Käse zu essen!

Das mag dem einen oder anderen für ein 15 Monate altes Kind normal erscheinen. Nur: Unser Sohn fängt jetzt überhaupt erst an, breiige Nahrungsmittel zu akzeptieren!

Was habe ich mich ab seinem 7. Lebensmonat abgemüht, die handelsüblichen Gläschen oder auch selbstgekochten Gemüse(-Fleisch)brei in ihn hineinzubekommen… hmmm Fehlanzeige auf ganzer Linie. Der Junge aß kein püriertes Gemüse, kein püriertes Fleisch, keinen Kartoffelbrei, keinen Joghurt, keinen Quark, keinen Obstbrei. Dieses Kind hat stattdessen - wie ich es schon ahnte - mit ca. 9 Monaten beschlossen, daß es nach und nach unsere Mahlzeiten teilen will. Entweder die Flasche oder gescheites Essen, lautete die Devise. Seither ißt er das, was wir essen. Solange es nicht breiig ist. Notfalls kaut er auf den Felgen, weil die Backenzähne ja noch fehlen.

Saskia aß zwar prinzipiell Breiiges, mochte es aber nur “anständig” gewürzt. Die übliche Babyindustriepampe probierte sie nur zu Anfang und machte mir nach kurzer Zeit klar, daß dies nicht so ganz ihrem Geschmack entsprach. Ihre Einstiegsdroge an unserem Mittagstisch waren… Eier in Senfsauce! Davon verdrückte sie eine grere Portion als ich, und danach durften wir alle 柼brige Gläschenkost verschenken.

Nun sitze ich da mit meinen Babynahrungskochbüchern und den tollen darin enthaltenen Tips, wie z.B. daß man nur ja nicht würzen soll, weil Babys und Kleinkindern das nicht schmeckt und ganz sicher nicht bekommt. Die Autoren dieser Bücher würde ich gerne mal hierher einladen.


Eingekocht

Momentan liefern sich drei Häuser auf unserer Favoritenliste ein nettes Kopf-an-Kopf-Rennen; die vier restlichen Objekte sind ausgeschieden. Unsere Liste wird quasi täglich weiter reduziert. Ich denke, spätestens in zehn Tagen wissen wir, welches Haus wir haben wollen. Und spätestens im Mai werden wir dann auch darin wohnen. Falls wir den Zuschlag bekommen. grin


Frohes Neues Jahr!

OK, ich geb’s zu, ich mache mir nicht viel aus Silvester und dem ganzen Trara, das darum veranstaltet wird. Aber nun haben wir nun mal ein neues Jahr, und ich wünsche Euch allen da draußen ein schönes, erfolgreiches und gesundes solches! grin

Prost Neujahr!



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