Leute, fahrt Bus und Bahn!
Hilfe! Wampoldsreute wächst, und wenn nicht bald mehr Busse und Bahnen eingesetzt werden, müßt Ihr zum Einkaufen und zum Strand allesamt zu Fuß laufen!
Du und Sie - von Sensibilisierung und Sensibelchen
Wenn mich ein Ausländer mit “Du” anspricht, weil er in seinem Umkreis bisher die Anrede mit “Sie” nicht gelernt hat oder mangels Übung beides schlicht durcheinanderwirft, dann habe ich drei Möglichkeiten zu reagieren:
1. Ich setze das Gespräch ganz normal fort, weil ich nicht davon ausgehe, daß derjenige mich beleidigen oder mir zu nahe treten wollte. Bei Gelegenheit erkläre ich ihm, daß es da im Deutschen einen feinen Unterschied gibt. Oder ich lasse es sein. Ganz wie es sich ergibt.
2. Ich unterbreche denjenigen auf der Stelle, um ihm den Unterschied zwischen “Du” und “Sie” direkt klarzumachen und dann die Unterhaltung fortzusetzen. Falls wir bis dahin nicht beide längst den Faden verloren haben.
3. Ich unterstelle diesem Fremdsprachler direkt, daß er mich geringschätzt und beleidigen wollte. Ich reibe ihm als “Beweis” seinen Fehler unter die Nase und ignoriere völlig den eigentlichen Inhalt dessen, was dieser Mensch mir gegenüber zum Ausdruck bringen wollte.
Preisfrage: Welche Methode erscheint der geneigten Leserschaft als die geeignetste, diesen Menschen nachhaltig vom weiteren Kommunizieren in unserer Sprache zu kurieren?
Genau.
Mitternachtsspitze
Er: “Sag mal, Schatz, hier sieht’s ja aus wie im Schweinestall! Was hast Du denn hier veranstaltet?”
Sie: “Dich geheiratet.
“
Vom Guten des Schlechten
Das Gute daran, wenn man plötzlich nur noch die linke Niere besitzt, ist die Tatsache, daß man sich zumindest um dieses Organ nun keine Sorgen mehr macht, wenn einem rechts mal wieder etwas weh tut. *g*
Die Arbeitslosigkeit steigt.
In Wampoldsreute nämlich. Aber ihr könnt etwas dagegen tun.
Teilzeit
So, meine erste Arbeitswoche liegt hinter mir. Nein, nein, keine Angst. Mir ist durchaus bewußt, daß heute erst Donnerstag ist. *g* Aber da ich ja nur drei Tage pro Woche in der Firma arbeite (montags bis mittwochs nämlich), ist zumindest meine Arbeitswoche eben doch schon vorbei.
Es ist ein eigenartiges Gefühl. Aber auch ein schönes. Ich arbeite mich gerade in ein vollkommen neues Aufgabengebiet ein, muß nebenher noch den üblichen administrativen Kram erledigen (vom Remotezugang zum Netz über die Firmenkreditkarte bis hin zum benötigten Büromaterial und der Zugangskarte für die Gebäudeein- und ausgänge) und fühle mich endlich mal wieder produktiv.
Die Userbetreuung eines bestimmten Programmpaketes gehört demnächst auch zu meinen Aufgaben. Ich denke, nach drei Jahren Kinderbetreuung bin ich auf jegliche Hotlinetätigkeit bestens vorbereitet:
- “Saskia, wir haben keine Kekse mehr.”
- “Was?”
- “Die Kekse sind alle.”
- “Warum?”
- “Weil wir sie aufgegessen haben.”
- “Aber wieso?”
- “Weil sie lecker waren.”
- “Warum?”
...
- “Saskia, möchtest Du lieber Mandarinen oder eine Mango?
- “Ja.”
Wer dem gewachsen ist, den kann nichts mehr erschüttern. *g*
Nächsten Mittwoch habe ich übrigens schon gleich meine erste “Dienstreise”. Nach Ratingen. Huhu, Tanja, huhu, Carola! *g*
PS: Will denn niemand mehr nach Wampoldsreute? Bisher habe ich noch nicht mal Fabriken. *schnüff*
Evakernchen
Eva ist noch nicht in der Schule und nennt doch schon eine ganze Stadt ihr eigen!
Und weil ich die Idee knuffig fand und außerdem Schreckenstein-Fan bin, habe ich selbstverfreilich soeben Wampoldsreute gegründet. *g*
Rotwein führt zu Gewissensfragen.
Guten Morgen allerseits!
Es ist 06:10 Uhr und mir ist von den zwei Gläsern Rotwein gestern abend so übel, daß ich nicht mehr schlafen kann. Also lese ich. Erst in meinem aktuellen Buch, dann im Bestatter-Weblog, und von dort aus weiter bei den mir bis heute unbekannten Gewissensfragen des Dr. Dr. Erlinger.
Ich würde ja jetzt sagen: Nächstes Mal trinke ich nichts. Oder nicht so viel. Oder wenigstens nur Weißwein. Aber wer weiß, welcher coole Link mir dann vielleicht entgeht?
Geht’s schon wieder los in diesem Land?
Zensur: Ministerium will Kinderbuch auf den Index setzen.
Und auch gleich noch die Unterschriftenaktion gegen diesen Skandal: Rettet das Ferkel
Ich muß wohl nicht betonen, daß ich dieses Buch auf jeden Fall noch vor März kaufen werde? Mal sehen, wie viele Auflagen bis dahin noch erreicht werden.
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