Karriere, Kind & Cappucino

Ramona Jakob bloggt auf Femity über die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere.

Kennengelernt haben wir uns über Xing. Wobei ich mir allerdings wie eine Hochstaplerin vorkam, als ich ihre Einladung zur Gruppe der Management-Mamas annahm. Denn im Grunde liegt mir nichts ferner als Managerin zu werden. Ganz davon abgesehen, daß ich keine Führungsqualitäten besitze (und mir das auch nicht das Geringste ausmacht):

Karriere ist für mich nicht, die höchstmögliche, bestvergütete Hierarchie-Ebene in einem großen Unternehmen zu erklimmen, sondern für mich persönlich den Punkt zu erreichen, an dem ein Plus an Arbeit, Anerkennung und Einkommen ein Weniger an Privatleben nicht mehr ausgleichen kann.

Logischerweise ist dieser Punkt um so später erreicht, je mehr einem die Arbeit Spaß macht. Bzw. um so früher erreicht, je weniger Freude man an seiner Arbeit hat.

Daß ich am Montag meine Elternzeit vorzeitig komplett beendet habe, steht allerdings auf einem anderen Blatt.


Der Mondpalast wird familienfreundlich

Auszug aus dem aktuellen Mondpalast-Newsletter:

“Immer wieder sonntags haben wir seit Beginn des Jahres ein *exklusives Familienangebot *mit auf der Preistafel. Wir bieten Ihnen einen Theaterbesuch mit Ihren Kindern, ein Täss’ken Kaffee für die Großen und ‘ne Limo für die Kleinen zum familienfreundlichen Vorzugspreis!  Alles exklusiv für unsere Sonntagsvorstellungen (immer schon um 17:00 Uhr) und natürlich für Sie in der besten Preiskategorie.

Wenn Sie uns lieber abends besuchen, aber niemanden haben, der auf Ihre Kinder aufpasst ... *Die Mondpalast Kinderbetreuung bei Ihnen zu Hause!* Der besondere Service für alle Mamis & Papis: nehmen Sie eine Auszeit und überlassen die Aufsicht Ihrer Kleinen, in deren gewohnter Umgebung, ausgebildeten, zertifizierten Fachkräften mit jahrelanger Berufserfahrung.”

Fragt sich nur, ob das auch für “Mamis & Papis” z.B. in Dortmund gilt. Aber wir haben ja zum Glück einen Babysitter. grin


Abiprüfung 1988, Biologie-Leistungskurs

“Der Blutfarbstoff Hämoglobin (Hb A) des Menschen baut sich aus zwei alpha-Polypeptidketten und zwei beta-Polypeptidketten auf, zu denen dann noch die farbgebenden, eisenführenden Hämkomponenten kommen. Wie INGRAM 1957zeigen konnte, wurde bei einer Mutation die in der beta-Kette an sechster Stelle stehende Aminosäure Glutaminsäure ggen die Aninosäure Valin ausgetauscht. Folge davon ist, daß das veränderte Hämoglobin (Hb S) bei Sauerstoffmangel leicht auskristallisiert. Die Blutkörperchen nehmen dann eine gestreckte, sichelförmige Gestalt an und neigen stark zum Zerfall. Liegt das mutierte Gen homozygot vor, so kommt es zu einer schweren, meist tödlich verlaufenden Anämie (Sichelzellenanämie). Heterozygote Träger des Sichelzellengens können unter normalen Bedingungen äußerlich völlig gesund sein. Sie weisen sogar eine erhöhte Resistenz gegen Malaria auf.

Aufgabenstellung
1. Machen Sie anhand eines Kreuzungsschemas deutlich, mit welcher Wahrscheinlichkeit aus der Ehe eines homozygot Gesunden mit einem heterozygot Gesunden (Sichelzellengenträger) homozygot-gesunde, heterozygot-gesunde bzw. homozygot-kranke Kinder hervorgehen.
2. Untersuchen Sie die gleichen Erwartungen für Kinder aus einer Ehe von zwei heterozygot Gesunden (Sichelzellengenträgern).
3. Beurteilen Sie die Selektionschancen des mutierten Gens in malariaverseuchten und malariafreien Gebieten.”

Der Witz an der Sache ist: Als ich die Klausur und den Aufgabentext letzten Samstag auf unserem 20-jährigen Abiturtreffen ausgehändigt bekam, war mir das Thema sogar noch einigermaßen vertraut. Ich würde mir durchaus zutrauen, diese Klausur auch heute noch zu bestehen.


Kausaler Zusammenhang

Tochter: “Wenn ich groß bin, werde ich auch Mama und kann Auto fahren!”


Restaurant-Tip

Einen wunderschönen Abend habe ich gestern im Hotel-Restaurant “Zur Alten Post” in Ense-Bremen (Kreis Soest, Westfalen) verbracht.

Die Karte(n): Umfangreich, decken ein breites Spektrum ab.
Das Essen: Absolut köstlich! Ich glaube, ich habe ohne Übertreibung noch nie so leckeres Lammfilet gegessen. Noch dazu war alles sehr elegant auf dem Teller angerichtet.
Der Service: Freundlich, schnell, flexibel und kreativ. Mal eben ein Cocktail, der gar nicht auf der Karte steht? Kein Problem!
Das Ambiente: Urgemütlich, mit stilvollem persönlichen Touch des Inhabers
Die Atmosphäre: Man merkt, daß das gesamte Team mit Freude bei der Sache ist und die Gäste gerne wiederkommen.

Noch dazu finden dort des öfteren Auftritte von zum Teil namhaften Künstlern wie z. B. Udo Lindenberg, Ben Becker oder Olivia Jones statt. Das habe ich zwar noch nicht selbst miterlebt, aber in diesem Haus und mit dem Team müssen das absolute Highlights sein.

Die Anfahrt ist aus allen Himmelsrichtungen über die A44 bzw. die B445 (Kreuz Werl) kein Problem. Über die B516 (Werler Straße) gelangt man von dort aus direkt nach Ense-Bremen. Neben der Kirche befindet sich dann auch schon gleich das Fachwerkhaus der “Alten Post”.

Meines Erachtens kann der erste Stern nur eine Frage der Zeit sein. Nimmt der Guide Michelin eigentlich auch Tips entgegen? Die “Alte Post” wäre locker einen Hinweis wert, ganz ernsthaft.

Nachtrag: Ja, er nimmt Tips entgegen. Allerdings müssen wohl pro Haus mindestens zwei davon eingehen, bevor der Verlag aktiv wird. Nun gut. One down, one to go. grin


Kaum noch zu hoffen gewagt

Saskia hat zum 1. August nun endlich einen Kindergartenplatz! Zwar nicht in unserer neuen, sondern noch in der alten Gemeinde, aber immerhin. Wenigstens wird sie regelmigen Kontakt zu anderen Kindern haben - nicht nur zu den paar wenigen bei der Tagesmutter.

Allerdings mu䟟 ich mich erst noch erkundigen, ob es sich nun um einen Ganztages- oder einen Vormittagsplatz handelt. Bei aller Freude bei dem Anruf habe ich das natürlich glatt vergessen. Wieder mal typisch Ute. *g*


Sparsam geguckt

Obwohl auch ich mich bemühe, nicht benötigte Apparate und Lampen schnellstmöglich auszuschalten, vergesse ich es eben doch ab und zu im Eifer des täglichen Gefechts. Marc ist da wesentlich rigoroser und tut das auch mehr oder weniger energisch (no pun intended g*) kund. Offenbar haben das auch unsere Kinder inzwischen zur Kenntnis genommen:


Tochter: “Mama, mach mal bitte da die Lampe an im Wohnzimmer!”
Mutter: “Ach Saskia, draußen ist es doch ganz hell, da verschwenden wir jetzt besser keinen Strom für die Lampe.”
Tochter: “Aber Papa ist doch gar nicht da!


“Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens”

Naja, kein Grund, es nicht wenigstens als Blogger mal zu versuchen:

Griechenland will sein Äquivalent der eingetragenen Lebenspartnerschaft nur für Heterosexuelle zulassen. Zirka 200 Blogger - darunter nun eben auch der Zickenterror - haben dagegen bereits Protest eingelegt, und zwar hier:

Domestic Partnership in Greece

Wer sich hingegen schon immer gefragt hat, wozu so eine “Domestic Partnership” für Gleichgeschlechtliche überhaupt gut sein soll, darf sich im Bestatterweblog gerne über den Fall von Röschen und Kalli informieren, um mal ein Extrembeispiel vor Augen geführt zu bekommen, wie wichtig so eine eingetragene Partnerschaft im Ernstfall sein kann. Der Einfachheit halber verlinke ich hier nur die für das aktuelle Thema relevanten Teile dieser Begebenheit: >Teil 2

<, >

Teil 7<. (Den Rest des Berichtes findet man über die Suchfunktion des Bestatterweblogs.)



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