Mittwoch, 28. Mai 2008

Bitte recht freundlich!

Kind: “Nein, ich weiß auch nicht, warum die Wolken manchmal blitzen.”
Pause.
Dann: “Vielleicht haben sie eine Digitalkamera?”

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Sonntag, 25. Mai 2008

Nun fängt’s auch hier an.

Saskia und ich räumen ihr Zimmer auf. Unter anderem muß die Magnettafel wieder bestückt werden. Saskia streckt mir die mit Buchstaben gefüllte Hand hin und verkündet: “Hier, Mama, hier ist noch ein S und ein B und ein T und ein O. Und da drüben liegt noch ein X.”
Sie hatte recht.

Unglaublich, was die Kleinen für ein Gedächtnis haben. 

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Dienstag, 20. Mai 2008

Von Frischluft und normalen Monstern

Kind: “Du bist ein Monster!”
Mutter: “Du auch! Du bist das Saskia-Monster!”
Kind: “Nein! Ich bin das Mama-Monster und Tobias ist das Papa-Monster.”
Mutter: “Und ich?”
Kind: “Du bist einfach nur ein normales Monster!”

Kind: “Da drüben hat einer ein Fenster aufgemacht.”
Mutter: “Hm, ja, stimmt.”
Kind: “Dann kann frische Luft rein.”
Mutter: “So ist es.”
Kind: “Vielleicht hat da ein Kind gepupt!?”

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Montag, 19. Mai 2008

Die Kleinen werden groß

Nachdem Tobias neuerdings Zeter und Mordio schreit, wenn man ihn in dieses Gefährt verfrachten will, ist es an der Zeit, unseren Haushalt vom letzten Kinderwagen zu befreien. Tobias will laufen. Saskia sowieso.

Da steht er nun also, unser 1-PS*-Renn-Buggy von McLaren, und wartet darauf, von Salome erneut in Betrieb genommen zu werden. Mit Regenplane und frisch gewaschen & poliert, wie sich das für einen Gebrauchtwagen gehört, der den Besitzer wechselt. grin Der Bezug kam in die Waschmaschine, das Verdeck wurde in der Dusche mit Lappen und Seife geschrubbt, das Gestell im Vorgarten gereinigt. Alles kein Problem und auch ruckzuck wieder trocken.

McLaren Techno XT

Wenn ich nicht wüßte, daß wir dieses Teil nun schon zweieinhalb Jahre lang fast jeden Tag in Gebrauch hatten, würde ich meinen, der Wagen sei noch fast neu. Das Ding war wirklich mit die beste Investition die wir in Sachen Kinderkram getätigt haben. Wenige andere Anschaffungen haben sich so sehr gelohnt wie dieses ausgesprochen flexible, robuste und geländegängige Gefährt, das man noch dazu in Liegestellung absenken kann.

Ruth, André: Wir hoffen, er nützt Euch noch einmal so viel wie uns. grin

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Freitag, 09. Mai 2008

“Hauptsache gesund!”

Meine Tochter hat einen Erbfehler. Der sich mit zunehmendem Alter mehr und mehr manifestiert.

Sie hat von meinem Mann das Einkaufs-Gen mitbekommen!  *AAAARGH* (Womit bewiesen wäre, daß es sich zweifelsfrei um einen auto- oder vielleicht gar gonosomal-dominanten Erbgang handelt. Für Tobias besteht also noch Hoffnung - er hat sein einziges X-Chromosom ja von mir, nicht von Marc. *feix*)

Die Symptomatik bei dieser speziellen Mutation sieht aus wie folgt: Alle Regale in allen Geschäften - egal ob sie etwas Benötigtes enthalten oder nicht - müssen genauestens auf ihren Inhalt und der wiederum auf seine spezifischen Merkmale untersucht werden. Jedes Produkt wird entnommen, gedreht, gewendet, betrachtet, in der Hand gewogen, mit den anderen verglichen und ggf. irgendwo wieder abgestellt. Oder auch mit Vehemenz gegen jeden Versuch verteidigt, es wieder an seinen Ursprungsort zurückzulegen.

Irgendwann am Ende des Anfangs unserer Beziehung habe ich meinen Mann gebeten, den Großteil der Einkäufe zu tätigen, während ich das Putzen übernahm. Damit war ich nämlich meist nach zwei bis drei Stunden fertig, während Marc noch immer durch die Gänge von WalMart & Co strich, auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wurde er endlich fündig, klingelte bei mir schon wieder der Wecker für einen neuen Arbeitstag. (OK, fast. Aber weit davon entfernt war’s nicht.) Ja, ich gebe es offen zu: Es macht mich irre, mit meinem Mann zusammen einkaufen zu gehen; ich meide solche Gelegenheiten wie der Teufel das Weihwasser. Bei mir selbst geht Einkaufen nach dem Motto: Einkaufzettel her, abarbeiten, zahlen, raus aus dem Laden und ab nach Hause. Hat sich bisher sehr bewährt - auch für all die Resteinkäufe, die ich eben doch noch selbst erledigen muß, z.B. um Frischwaren zu besorgen.

Doch nun werde ich mit dem obigen Problem bereits in der zweiten Generation konfrontiert - und da gibt’s kein Ausweichen mehr. Denn ich kann meinem Kleinkind ja schlecht sagen, es möge die Einkäufe doch bitte ohne mich erledigen und dann die Straßenbahn nach Hause nehmen. Aber warten wir mal noch ein paar Jährchen ab. Dann muß ich nicht mal mehr für Frischwaren in den Supermarkt. Ich werde eben nur wieder lange auf ihre Ankunft in unserem Kühlschrank warten müssen. *g*

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