Zappenduster. Oder wenigstens fast.

Als Selbst-Hobby-Astronomin kann ich nur sagen: Daumen rauf für den Undertaker!
So richtig bringt das allerdings erst dann etwas, wenn ein ganzer Landkreis alle Lichter (bis auf die allernotwendigsten) ausschaltet. Es gibt da von uns Astronomen immer wieder mal Aktionstage, aber leider hat sich ein echter Licht-Aus-Tag (bzw. -Nacht) noch nicht durchgesetzt. Am besten sind die Beobachtungsbedingungen noch immer im Hochgebirge fernab jeder Großstadt, oder in der Wüste.


Zu doof für McDoof

Irgendwann mußte ich den Schaden am Auto ja mal schätzen lassen, also hatte ich mir für heute einen Tag Urlaub genommen und den Volvo zum Vertragshändler nach Unna gebracht. Anschließend war es dann Zeit fürs Frühstück/Mittagessen, und da ich nicht viel Zeit vergeuden wollte (hey, einfach so ein kinderfreier halber Tag in der Stadt - das gibt’s viel zu selten! *g*), beschloß ich, rasch zu McDoof zu gehen.

Was soll ich sagen? Ich weiß nicht, ob es am meiner Auswahl lag, aber ich kam mit dem Fisch-Matsch-Brötchen-Menü irgendwie so gar nicht klar. Ständig quoll mir das ganze Zeug hüben und drüben aus dem Burger, verkleckerte das Tablett, verschmierte die Finger… Bäh! Gibt es da (außer den Pommes Frites) eigentlich irgendwas, das man essen kann, ohne gleich eine Riesenferkelei zu veranstalten? Oder fehlt mir die Übung? In dem Fall läßt sich das Problem wohl eher nicht lösen, denn auf mehr Übung mit dieser Art von Nahrung lege ich definitiv keinen Wert.

Wert legte ich übrigens auch nicht auf das komische grüne Cola-Glas, das es zwangsweise zu dem Matsch-Menü dazugab. “Zwangsweise” deshalb, weil ich es eigentlich gar nicht haben wollte, denn wir haben ohnehin schon zu viele Gläser in unserem Haushalt. Doch die Leibeigene hinter dem Tresen beschied mir, sie müsse mir das Ding geben, ob ich wolle oder nicht. Auch ein kleines Getränk konnte ich nicht haben - es müsse schon der halbe Liter sein.

Öhm… Hä???  gulp

Für diese Art von Restaurant, Service und Essen fehlt mir wohl irgendwo ein Gen.


Qualität bedroht

Pia fragt: “Sämtliche Eltern, die ich kennenlernen durfte, waren darum bemüht, ihren Kindern beizubringen, andere zu akzeptieren, Andersartigkeit zu begrüßen und selbstbestimmte Mitglieder unserer Gesellschaft zu werden. Warum gibt es dann so viele Kinder, die im Gleichschritt marschieren? Die intolerant sind und arrogant. Liegt das an der Pubertät, an “bloß nicht auffallen”-Wollen oder haben (wir) Eltern da versagt?”

Pubertät, “bloß nicht auffallen”-Wollen - und eine große Portion Unsicherheit, würde ich sagen. Andersartigkeit oder auch nur Andersdenken bedroht scheinbar. Vor allem dann, wenn es mit Erfolg gepaart daherkommt. Reibt es den “In-Gangs” doch nur allzu deutlich unter die Nase, daß sie und ihre Werte nicht nur nicht das Maß aller Dinge sind, sondern evtl. sogar dem “Fremdartigen” unterlegen. Da kommt jemand daher und wagt es, die angesagte Clique und deren Klamotten für sein Glück gar nicht zu brauchen. Das stellt den Selbstwert der Gruppe und ihrer Mitglieder in Frage - und schon verschwinden die politisch korrekten Moralpredigten der Eltern in der mentalen Versenkung.

Die Mobbing-Studien der letzten Jahre haben längst zutage gefördert, daß Mobbing-Opfer zu einem sehr hohen Prozentsatz sozial kompetente, hochintelligente und selbständig denkende, kreative Individuen sind. Während der typische Mobber eher Unsicherheit und Konformitätsstreben aufweist und sich seinem Opfer oft geistig unterlegen fühlt, bzw. es auch tatsächlich ist. Ergebnisse, die ich in meinem eigenen Umfeld aktuell auch mal wieder hundertprozentig bestätigt sehe. Aber sowas von.


Insider

Ehre, wem Ehre gebührt. wink Vielleicht findest Du das hier ja eines schönen Tages.


Heute abend im Hause G.

Mein Mann hat aus der Stadt diverse Kleidungsstücke für Saskia mitgebracht.
Ihr Kommentar: “Danke Papa, daß du mir so viele schöne Sachen gekauft hast!”

*Bonk*

Wir geben uns ja alle Mühe, aber damit hätte ich nun doch nicht gerechnet.  smile


Suomalainen Päiväkirja

Keine Ahnung, was das heißt. Kann ich auch nicht abschreiben, ohne überkreuz zu schielen. Da muß schon Copy & Paste herhalten. Aber das Blog dahinter ist klasse. grin


Küchendienst

Wenn ich auf der Suche nach Zucker in unserer Kaffeeküche feststelle, daß jemand zig dreckige Tassen im(!) Schrank bunkert, zum Teil noch mit Löffeln drin…

... dann fliegen die gnadenlos in den Müll. Mir schietegal, wem die gehören, was die gekostet haben und ob derjenige jetzt noch eine Tasse übrig hat.

Bäh, wie widerlich!


Tobias, ein Mann von Welt

Am Sonntag war ein Familienausflug in die Schwimmbad- und Saunalandschaft im Dortmunder Westen angesagt. Unsere Kinder konnten nackig in der Sonne herumspringen und hatten ihren Spaß. Und wie das eben so ist, ergaben sich hier und da lockere Kontakte mit anderen Familien. In diesem Fall mit einem kleinen Mädchen und dessen Eltern. Die Mutter schäkerte ein wenig mit Tobias herum und das kleine Mädchen winkte ihm zu. “Tobias, wink doch dem Mädchen mal zurück,” ermunterte ich meinen Sprößling. Und was macht der? Greift sich souverän in den Schritt und zieht freudig strahlend sein bestes Stück so lang wie es nur eben geht.

(Ich glaube, zu seinem zweiten Geburtstag werden wir ihm einen “Knigge für Kinder” schenken. *g*)


ISS

Unser neuer Caterer heißt übrigens wie die Internationale Raumstation.
Honi soit qui mal y pense.


“Ich fühle mich wild”

Zirka alle 10 bis 14 Tage gehe ich meine Web-Statistiken durch. Da jeweils nur die letzten 500 Seitenaufrufe analysierbar sind, sehe ich natürlich immer nur eine Momentaufnahme der (grob geschätzt) vorangegangenen 18 Stunden. So entgeht mir vermutlich so manches Schmankerl. Aber selbst unter diesen Umständen ist es schon interessant, über welche Google-Anfragen der “Zickenterror” zum Teil gefunden wird. *LOL*

Noch viel erstaunlicher finde ich jedoch die Tatsache, daß es (der IP-Range nach zu urteilen) einen einzelnen User gibt, der immer wieder nach “zickenterror.koberstein.org” sucht. Warum macht jemand sowas? Warum sucht jemand nach etwas, das er doch schon hat? Und warum immer wieder? Gibt es tatsächlich Browser ohne Bookmark-Funktion? Oder ist dies das virtuelle Pendant zur Suche nach der Brille, die man auf der Nase sitzen hat? *g*



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