Irgendwo muß es sein.
Das inzwischen fast vergangene Jahr nämlich. Ging ja wieder mal ziemlich schnell vorbei. Aber ehrlich gesagt habe ich auf einen Rückblick keine Lust. So toll war es insgesamt nicht; ich werde es sicherlich nicht vermissen.
Ich wünsche Euch allen da draußen einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2009!
Kurzbericht
Die Festtage sind vorüber und der Zickenterror hat heute nachmittag - rechtzeitig zum Start ins neue Jahr - ein neues Kleid verpaßt bekommen, denn das alte Design war mir schon seit einiger Zeit viel zu wirr. (Wer evtl. noch das alte Layout im Cache hat, bekommt mit der Tastenkombination STRG + F5 das neue zu sehen.)
Weihnachten war recht gemütlich und auch “erfolgreich”. Der neue Schreibtisch für Saskia ist samt Bürostuhl der Hit schlechthin. Die Lütte konnte sich bis zur Abreise ins Saarland kaum noch davon trennen und malte und bastelte, was das Zeug hielt. Beide Möbel wachsen mit; wir haben also die berechtigte Hoffnung, daß wir zur Einschulung keine neuen kaufen müssen.
Auch Tobias war von seinen Geschenken begeistert. Er hatte unter anderem von uns eine Brio-Holzeisenbahn bekommen und wußte auch direkt, was man damit anfangen kann. Streckenplanung ist zwar noch nicht unbedingt sein Ding, aber das Be- und Entladen der Güterwaggons klappt schon wunderbar. ![]()
Inzwischen habe ich zweieinhalb Tage “Familienpause” hinter mir und jede Minute davon genossen. Ausschlafen, lesen, fernsehen, Musik hören, am Blog herumbasteln - all das ist sonst gar nicht in Ruhe möglich. Außerdem bleibt das Haus ausnahmsweise mal mehrere Tage lang in dem (aufgeräumten) Zustand, in den ich es am Freitag versetzt habe. Morgen nachmittag sind wir alle vier wieder komplett und es wird hier vermutlich innerhalb von Minuten wieder so aussehen, als hätte der Blitz eingeschlagen, aber das ist dann auch in Ordnung so. Ich werde jedenfalls den noch verbleibenden dreiviertel Tag für einen Stadtbummel nutzen und so dies und das einkaufen, das auszusuchen mit zwei Kindern im Schlepptau nicht wirklich ein Vergnügen wäre. Und wer weiß: Vielleicht schaue ich mir heute abend auch noch “Die Buddenbrooks” im Kino an. Vielleicht faulenze ich aber auch einfach weiter.
Frohe Weihnachten allerseits!
Es lebe das Antibiotikum
Tobias’ Medikament hat gottseidank rasch angeschlagen und der kleine Kerl ist seit Samstag wieder fieberfrei und hustet deutlich weniger bzw. kaum noch. Ich schätze also, daß der Kinderarzt bei der Kontrolle morgen sein OK für die Fahrt ins Saarland geben wird. Bei mir ist es ähnlich, was mich allerdings auch nicht wundert, wenn ich mir anschaue, welche Dröhnung mein Hausarzt mir da verpaßt hatte. Ich hege also immer noch die Hoffnung auf ein einigermaßen ruhiges Weihnachtsfest mit leckerem Essen (Frau Barcomi, der erste Feiertag ist ganz Ihnen gewidmet! *g*) und gesunden Kindern und Erwachsenen. Und ich freue mich noch immer auf knappe vier Tage Ruhe und Erholung am kommenden Wochenende.
Anekdote am Rande:
Mutter: “Tobias, bist du mein kleines Blubb?” (Spitzname noch aus der Schwangerschaft)
Sohn: “Nein!”
Mutter: “Was bist du denn dann?”
Sohn: “En Mann!”
Jetzt weiß ich Bescheid. *g*
“Ja, da knistert es deutlich!”
Zumindest in medizinischen Dingen kann ich mich offenbar voll und ganz auf meine Intuition als Mutter verlassen: Tobias hat eine beginnende Lungenentzündung und es war definitiv nicht verkehrt, daß ich ihn - nach dem ersten Termin am Montag - heute morgen direkt nochmal zum Kinderarzt gebracht habe. Aus unserer Familie hatte noch nie jemand mit Lungenentzündungen zu tun, ich kenne mich also gar nicht damit aus, aber irgendetwas schien mir bei Tobias nicht mehr koscher. Jetzt hat er ein Antibiotikum und mit etwas Glück bleibt uns die Klinik über Weihnachten erspart.
Technisches Problem
Der Adventskalender wird nicht fortgesetzt, tut mir leid. Aber ich habe jetzt weder Lust zu einer Erklärung, noch zu einer Reparatur.
Jugend Forscht
Tobias steht mit mir zusammen im Bad und betrachtet ein Kleidungsstück, das üblicherweise den oberen Körperregionen einer Frau vorbehalten ist. Nach eingehender Analyse konstatiert er: “Sack!”
Danke, Sohnemann.
Gnarf!
Als ich letztes Wochenende meine neue Brille vom Optiker abholte, wunderte ich mich schon ein wenig, daß ich im Gegensatz zu allen vorherigen neuen Brillen mit dieser schlechter sah, statt wie erwartet besser. Aber nun gut, ich dachte, ich müsse mich eben erst an die neuen Werte gewöhnen. Nach 36 Stunden war mir jedoch klar, daß beim rechten Glas ein Fehler vorliegen mußte. Und in der Tat: Die heutige Reklamation bzw. Nachmessung hat ergeben, daß die Werte des Glases an sich zwar stimmten - die Achse jedoch nicht. Man hatte den Schliff versehentlich um 90° verdreht. Nun darf ich da also am Samstag zum dritten Mal hinfahren, um die Brille mit dem korrekten Schliff wieder abzuholen.
Aber immerhin: Es ist erst 10:50 Uhr und ich habe heute schon Saskia zum Kindergarten gebracht, war beim Hausarzt (Rezept abholen), bei der Apotheke (Rezept einlösen), beim Optiker (Brille reklamieren), im Spielwarenladen in der Innenstadt (Brio-Bahn für Tobias besorgen), bei der Post (Päckchen abholen), beim Blumenhändler (endlich den Philodendron für die Eßecke kaufen) und schließlich wieder zu Hause. Ich habe nämlich gestern beschlossen, heute mein Freizeitkonto zu plündern und spontan einen Tag freizunehmen, um endlich mal all den Kram zu erledigen, der letzte Woche liegengeblieben war. Und jetzt habe ich dreieinhalb Stunden ganz für mich alleine. ![]()
Heimlich lachen mußte ich bei der Post. Als der Kunde vor mir sich nämlich ganz fürchterlich darüber aufregte, daß in den letzten Jahren die Briefkästen und Postfilialen so sehr ausgedünnt worden sind. “Da hat bestimmt son Beraterfuzzi gesacht: ‘Dat machn wa allet platt, dann könnta watt sparen und die Ommas müssen eben mim Taxi zur Post. Is ja nich euer Geld!’ Die komm’ frisch vonne Unni und meinen gleich, se hättn die Weisheit mit Löffln gefressen!”
Beraterfuzzi. Hm. Die sind gar nicht alle so doof. Manche haben wirklich was auf dem Kasten. Manche von denen sind sogar noch dazu nett. Und die damaligen Vergehen sind inzwischen bestimmt verjährt. *grins*
Madhouse Twist
Ein Kollege bestellt in der Kantine ein Gericht, nimmt den vollen Teller entgegen und rückt zur Kasse auf.
Ute zum Kantinenmitarbeiter: “Das hätte ich bitte auch gerne.”
Kantinenmitarbeiter: “Dann nehmen Sie’s ihm doch weg.”
———
Ute: “Meine Güte, wo bin ich hier nur gelandet?!”
Kollege: “Das spielt keine Rolle. Die einzig wichtige Frage lautet: ‘Wie komme ich hier wieder raus?’”
Nein,
<= Habe ich nicht vergessen. Ganz und gar nicht.
Viel Glück und Erfolg bei allem, was Du tust, wünsche ich Dir. Und alles, was Du sonst noch gut gebrauchen kannst. Ich denk’ an Dich.
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