Warum Babys nicht wie Erwachsene sprechen

... babies speak in baby talk not because they have baby brains, but because they only just got started learning and need time to accrue sufficient vocabulary to be able to expand their conversations.

Ein interessanter Artikel zur Sprachentwicklung bei Babys und Kleinkindern. Unter anderem wird von einer Studie berichtet, die die Sprachentwicklung von Kleinkindern mit derjenigen von älteren Kindern (bis 5 Jahre) verglich, die aus dem Ausland adoptiert wurden. Ihre Gehirne sind zwar schon weiter entwickelt, dennoch verläuft die Aneignung der englischen Sprache analog zur Entwicklung bei Babys, für die Englisch von vornherein die Muttersprache ist. Soll heißen: Auch ältere Kinder fangen beim Erwerb der Sprache wieder mit wenig differenzierten Ein- und Zweiwortsätzen an.


Die Welt ist klein.

Seit heute morgen staune ich, wie klein.


Immer noch

Sie ist immer noch da, die Bleikugel. Ähnlich wie das Gefühl, wenn man bei einem Besuch intuitiv merkt, daß die Gastgeber Streit haben und Harmonie nur vortäuschen.


Love it

Wenige Dinge finde ich so amüsant wie das Gesicht eines Menschen, der gerade feststellt, daß er mich total unterschätzt hat.
Daß ich eben nicht nur eine Mutti mit 08/15-Hausfrauen-Blog und einem Alibi-Job bin, sondern in der Tat Wirtschaftswissenschaftlerin mit Erfahrungen und Kenntnissen auf durchaus noch einer Reihe von anderen Gebieten.

Tja. Desinteresse am Gegenüber und daraus resultierende vorschnelle Urteile führen zu Ineffizienz. Seiner, nicht meiner.
Wer meine Ressourcen gar nicht erst anzapft, weil er mir keine zutraut, darf von mir aus gerne weiterstrampeln.


Blogger-Treffen in Dortmund

Am Donnerstagabend findet das zweite Dortmunder Bloggertreffen statt. Ich freue mich darauf, die Personen hinter den Blogs kennenzulernen. Böse Zungen behaupten ja gerne, Real Life und Virtual Life hätten nichts miteinander zu tun. Von wegen! ;-)


Zungenbrecher

Muttern erklärt ihren beiden Kindern, daß sie die Lichtschalter in Ruhe lassen sollen. Töchterlein weiß auch schon ganz genau warum, stolpert aber beim Belehren ihres Bruders mit der Zunge mehrmals über das Wort “Energiesparlampe”. Heraus rutscht irgendwie zum Schluß:

Energieschlampe!

LOL


Zwölf +2

So, dann will ich doch gerne auch die erfreulichen Nachrichten posten: Nicht nur haben sich nach der Terminverschiebung viele Gäste gefreut und die Einladung angenommen, sondern ich kann darüberhinaus auch noch in meinem Wunschrestaurant feiern. Das freut mich aus mehreren Gründen sehr, wäre am ursprünglich vorgesehenen Termin aber nicht möglich gewesen.

Nun muß ich nur noch als Gedächtnisstütze die echten Einladungen entwerfen und verschicken. Ich hätte da auch schon eine Designidee… ;-)


Stärken und Schwächen

Die Schulung in der vergangenen Woche war ausgesprochen interessant und lehrreich; ich hätte nicht gedacht, daß man aus so etwas nach neun Stunden “Unterricht” am Stück in einem anderen Zustand als völlig platt herauskommen könnte. Kann man aber sehr wohl. Und ist sogar noch gespannt auf den zweiten Tag.

Grob gesagt ging es um Präsentationstechniken und damit auch um Rhetorik und generell Kommunikation. Dabei habe ich eine Menge über mich gelernt. Zum Beispiel, daß ich überraschend gut improvisieren kann, wenn ich ad hoc etwas sagen oder erklären soll, ohne irgendwelche Powerpoint-Präsentationen oder ähnliches vorbereiten zu können. Oder auch, daß  es mir recht wenig ausmacht, überhaupt vor Fremden zu reden. Lustig war auch die Übung, eine zweiminütige freie Präsentation erfolgreich über die Bühne zu bringen, obwohl ständige Störungen aus dem Publikum mit eingebaut wurden (Lärm, penetrante Zwischenfragen etc.) Insgesamt wurden jedem von uns fünf Minuten Zeit gegeben. Ich benötigte drei.

Eine absolute Schwäche ist bei mir allerdings alles, was mit dem Telefon zu tun hat. Das ist mir schon länger bewußt. Ich habe noch nie gerne telefoniert. Teenager-Dauergequatsche mit exorbitanter Telefonrechnung und ständig belegter Leitung - davon wurden meine Eltern verschont. Aber mir ist jetzt erst so richtig klar geworden, warum das so ist: Ich mag es nicht, wenn ein Gespräch so völlig ohne Gestik und Mimik abläuft, ich aber auch nicht die Möglichkeit habe, das durch sorgfältigere und länger durchdachte Antworten auszugleichen. Ich glaube, ich komme am Telefon oft viel schroffer rüber als ich eigentlich will, und bei mir ist auch im privaten Bereich dann sehr schnell der Punkt erreicht, an dem ich nichts mehr zu sagen finde. Säße ich dem Gesprächspartner gegenüber, würde die Unterhaltung wesentlich länger ausfallen. Zwingend notwendige Telefonate delegiere ich daher liebend gerne an meinen Mann. Dafür bin ich wiederum für Briefe und Mails zuständig, bei denen es mich während der Schulung überrascht hat, wie viele Teilnehmer zugaben, damit ein Problem zu haben. Sie wollten wenigstens die Stimme des Gegenübers hören können. In Mails und Briefen würden sie erfahrungsgemäß kurz angebunden oder desinteressiert wirken und diese Kommunikationsform daher gerne meiden und durch Telefonate ersetzen. Erstaunlicherweise exakt die selben Probleme, die ich beim Telefonieren habe.

Wie gesagt: Es war ausgesprochen lehrreich. Aber wenn ich ehrlich bin: Telefonkonferenzen finde ich trotz Ursachenforschung noch immer gräßlich. *g*


BSE und andere Kleinigkeiten

Tja, Bianka, auch ich wäre normalerweise längst registriert. Wenn die Bundesärztekammer es vielleicht mal in Betracht ziehen würde, die eine (s. Punkt 3.3: Untersuchung des ermittelten Spenders) oder andere Richtlinie zu überdenken. Ich wüßte nämlich wirklich nicht, warum die fehlende Niere mich vom Spenden abhalten sollte. Die verbliebene ist inzwischen längst gewachsen, ersetzt die verlorene perfekt, und sämtliche Blutwerte sind wieder tip-top. Und auch wenn ich vermutlich nicht ganz dicht bin (hey, ich habe ein Blog! *g*) - der Ausbruch von BSE/Creutzfeld-Jakobs ist bei mir 16 Jahre nach meinem Studium in England doch nicht mehr wirklich zu erwarten, oder?

In mancher Hinsicht ist die Klage der Kliniken, es gebe nicht genug Blut- und Knochenmarkspender, für mich nicht ganz nachzuvollziehen. Die Richtlinien mögen ja den Sinn haben, sowohl Spender als auch Empfänger bestmöglich zu schützen; das ist sicher wünschens- und lobenswert. Aber wenn objektiv kein erhöhtes Risiko (mehr) vorliegt, sollte man doch im Einzelfall bitte im Ermessen des Spenders lassen, ob er spenden möchte oder nicht, statt die reine Anamnese als Entscheidungsgrundlage zu benutzen. Wie gesagt: Die eine oder andere Richtlinie gehört meines Erachtens generell auf den neuesten Stand gebracht. Damit wären sicherlich auch schon wieder einige Spender gewonnen. Einer davon schreibt gerade diesen Eintrag hier.

Und mal ernsthaft: Wenn jemand, der mir nahesteht, mein Knochenmark bräuchte, würde ich Himmel und Hölle nicht nur in Bewegung setzen, sondern notfalls abreißen und neu aufbauen, um trotzdem helfen zu können.


Gestatten: Sherlock Google

Wenn mir in einem vermeintlich wissenschaftlichen Text etwas merkwürdig und/oder eine Formulierung wie ein Stilbruch erscheint, mache ich mir je nach Fall gerne mal einen Spaß daraus, diverse Suchmaschinen wie Altavista, Google, MetaGer, MSN oder Yahoo mit der Suche nach Fragmenten dieser Texte zu beauftragen. Was dabei unter Umständen herauskommen kann, wird hier bzw. in den dazugehörigen Kommentaren illustriert. Es geht dabei um ein Fachbuch, das seinen (blogschreibenden) Leser vor einige Rätsel gestellt hat. Und siehe da…



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