Chili und Physalis mal wieder
Einen Tag vor dem Urlaub kommt dann doch noch ein kleines Update zu den Chilis und den Physalis.
Letztere machen sich wider Erwarten eigentlich ganz gut. Vor einigen Wochen hatte ich sie ja im Topf auf die Terrasse gestellt, wo sie erstaunlicherweise zusehends robuster wurden. Die Blätter sind jetzt dicht, groß, dunkelgrün und kräftig. Die Stengel stehen zwar nicht komplett aufrecht, sondern kriechen mit den untersten 15 cm auf dem Topfrand entlang, haben dann aber buchstäblich noch die Kurve nach oben bekommen. Knospen oder gar Blüten sind allerdings noch nicht zu erkennen.
Die beiden Chilis haben noch nicht ganz ihre Endgröße von ca. 70cm erreicht, tragen aber gleichzeitig Dutzende von Blüten und Schoten über Schoten - allesamt tiefviolett gefärbt. Auch diese beiden Töpfe stehen seit ca. drei Wochen auf der Terrasse und haben seitdem noch kräftigere, dickere Stengel entwickelt.
Es scheint den Pflanzen gut zu bekommen, Wind und Wetter ausgesetzt zu sein, statt drinnen permanent geschützt zu stehen. Zwar sind jetzt ein paar Blätter beschädigt und die ganze Pflanze sieht nicht mehr so “perfekt” aus wie zu ihrer Zeit im Haus, aber das wird mehr als wieder wett gemacht durch die größere Widerstandsfähigkeit. (Hm. Wenn ich mir das so nochmal durchlese, könnte man ja glatt eine Allegorie auf die Kindererziehung daraus machen. *g*) Ein weiterer Vorteil: Hummeln, Bienen & Co. machen sich über die Blüten her und ich muß die Chilis nicht mehr per Hand mit dem Pinsel bestäuben.
Fotos gibt es beim nächsten Mal wieder, wenn hoffentlich auch die ersten Chilischoten schon andere Farben angenommen haben.
Ach ja: Bitte nicht wundern, wenn in den nächsten 14 Tagen keine Kommentare freigeschaltet werden. Im Urlaub bin ich www-befreit.
Verstehen Sie Spaß?
Ich manchmal nicht. Ganz wortwörtlich Denn wenn jemand mir todernst eine Bemerkung um die Ohren haut, die in keiner Weise auf Spaß, Ironie, Sarkasmus oder sonst eine Art von Humor schließen läßt, dann reagiere ich natürlich entsprechend.
Noch viel weniger verstehe ich Spaß, wenn derjenige dann mit einem endlosen Rechtfertigungszirkus versucht, mir die Worte im Mund um- und die Fakten zu verdrehen, nur um erst gaaaaaanz zum Schluß zu behaupten, es sei ja alles nur ein Spaß gewesen. Quasi dann, wenn er schon mit dem Rücken zur Wand steht und begreift, daß ich mich nicht für dumm verkaufen lasse.
In solchen Fällen verstehe ich keinen und glaube ich auch nicht an Spaß. Sondern an die verspätete Erkenntnis eines Menschen, der sich dummerweise selbst bloßgestellt hat und da nun irgendwie wieder rauskommen will. Am besten dadurch, daß er versucht, mich als diejenige darzustellen, die den “Witz” nicht begriffen hat.
Kleiner Hinweis: Funktioniert nicht.
Kleiner Realitätscheck bitte?
Welche Rolle ein Blog für einen einzelnen Menschen spielt, ist unterschiedlich. Für den einen ist es ein seelischer Mülleimer, für den anderen elektronischer Smalltalk, für den nächsten ist es ein mobiles Tagebuch, für den übernächsten Marketing für seine Firma. Manche Blogger bloggen über Fachthemen, andere über ihre Reisen. Noch andere über… Was auch immer. Ein paar Dinge jedoch sind eigentlich allen Bloggern gemein: Sie freuen sich, wenn ihr Blog Anklang findet. Sie posten Wichtiges, Lustiges, Trauriges. Und sie sind untereinander mehr oder weniger vernetzt. So posten denn manchmal auch mehrere Blogger über nur wenige Tage hinweg mehr oder weniger den gleichen Inhalt quer durch alle Blogs. Weil er eben gerade im Netz kursiert und Aufmerksamkeit erregt, den User anspricht und bekannt(er) gemacht werden soll. Aus welchem Grund auch immer.
Problematisch kann es werden, wenn jemandem die Besucherzahlen in seinem Blog gaaanz besonders wichtig sind, er aber gleichzeitig noch nicht weiß, daß seine vermeintlich einzigartige Entdeckung eigentlich bereits seit Tagen Stadtgespräch ist. Und zwar nicht nur in Blogtown, sondern auch in Mail City. Da kann es einem dann schon mal ein wenig leid tun, wenn man von diesem Blogger traurig darauf hingewiesen wird, daß man ihm gewissermaßen seine Attraktion des Tages geraubt hat. Für den Bruchteil einer Sekunde ist man sogar geneigt, den eigenen Eintrag zu löschen, um dem anderen Blogger wenigstens gefühlt das vermeintliche Rampenlicht zu überlassen. Wenn es ihm denn soooo wichtig ist…
Das Bedauern legt sich zumindest bei mir aber ganz schnell, sobald ich feststelle, daß dieser Blogger nicht nur zwanzig Minuten später als ich den selben Inhalt gebloggt, sondern auch noch eindeutig die von mir bearbeitete Grafik benutzt hat.
Japan-Almanach
Neu in der Blogroll: Tabibitos Japan-Blog
Internat. Schauspieler stirbt an Schweinegrippe

(Via Mail)
*ROTFL*
Kollege: “...”
Chef: “Moment, ich zieh mal grad meine Hose runter. Dann kannst du besser reinkriechen.”
Mahlzeit!
Unser Herr Sohn hatte zum Abendessen heute etwas weniger Appetit als sonst. Das lag aber sicherlich nicht am angebotenen Essen (Mini-Wiener, unter anderem), sondern wohl eher daran, daß er sich nachmittags unbemerkt mal eben eine halbe Tube Kinderzahnpasta einverleibt hatte.
Ich bin gespannt, ob sein Windelinhalt morgen rosa ist, schäumt oder nach Himbeeren duftet. Die Zahnpastavorräte sind jetzt jedenfalls von der Kommodenschublade in meine Hälfte des Badezimmerschranks gewandert. Obwohl… Vielleicht hätte ich die Erwachsenenzahnpasta drin lassen sollen? *g*
Nanu?
Kaum schreibe ich, daß die Zugriffszahlen um 50% gesunken sind, steigen sie am selben Tag wieder - schwups! - auf den alten Stand.
Wie kommt das denn jetzt? Bisher haben doch nur drei oder vier “alte Bekannte” ihre Links zu diesem Blog hier aktualisiert?
#Meetinggedanken
Jochen Mai von der “Karrierebibel” hat gestern auf Twitter eine Umfrage zum Thema “Was denken Meetingteilnehmer?” veranstaltet. Ich bin mir noch nicht darüber im klaren, ob das, was dabei herausgekommen ist, nun als lustig oder als traurig bezeichnet werden sollte. Aufschlußreich ist die daraus entstandene Gedankensammlung aber allemal - und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich bei J. Mais Umfrage selbst so richtig in meinem Element war.
Klein-Yoda
So langsam fange ich an, mir Gedanken über Tobias’ Sprachentwicklung zu machen. Es ist offensichtlich, daß er alles versteht (auch Geflüstertes und vieles, was er eigentlich besser nicht verstehen sollte *g*), und er kann bis auf z.B. ein “Sch” am Wortanfang so ziemlich alles klar und deutlich aussprechen (inklusive “Matschepampe”) - aber der kleine Mann hat eine Grammatik wie Yoda aus Star Wars! Da purzeln die Wörter teilweise ziemlich wüst durcheinander und Konjugation ist fast komplett Fehlanzeige, bis auf die dritte Person singular. Ich weiß, man soll nicht vergleichen, aber wenn ich mich da an Saskia und ihre Sprüche im selben Alter erinnere, komme ich eben doch ins Grübeln.
Nun ja, ich würde sagen, die vier Monate bis zur U7a warten wir noch ab, und dann lasse ich das ggf. mal checken.
Seite 1 von 4 Seiten 1 2 3 > Letzte »