Wissenschaft(ler) zum Anfassen
Wenn ein Journalist, der nicht nur 1. eine Menge auf dem Kasten, sondern auch noch 2. einen umwerfenden Humor und 3. eine selbst für Deppen wie mich verständliche Schreibe hat, live von einem Treffen von Nobelpreisträgern mit Nachwuchswissenschaftlern berichtet, dann ist das uneingeschränkt lesenswert!
Eigentor, Rohrkrepierer
Man soll die Hoffnung nicht aufgeben
Zum Beispiel die, daß dies hier nur Satire ist.
Shoot Snap!
*AAARGH* Dieses dämliche “Snap, loading preview” wird für mich echt langsam zum Haßfaktor! Mir graust es inzwischen insbesondere vor Wordpress-Blogs! Rechtsklick & Öffnen in neuem Tab wird zur reinen Glücksache bzw. zum Wettrennen mit Snap, weil einen direkt und ungefragt diese bescheuerte Vorschau überfällt! Außerdem kann man nicht mal mehr einfach mit dem Mauszeiger über die Seiten witschen, weil bei jeder zufälligen Berührung eines Links dieser Blödsinn auftaucht und den Text darunter versteckt!
Was dieser total überflüssige Mist bei z.B. Spastikern oder auf den Lesehilfsmitteln von blinden/sehbehinderten Usern anrichtet, möchte ich lieber gar nicht erst wissen! Und die Dinger laden zu allem Überfluß auch noch im Schneckentempo; man braucht ewig, bis man sie endlich wieder zuklicken kann - und noch länger, bis sie von alleine verschwinden!
Wer zum Geier braucht so’n Scheiß??? MACHT DAS WEG!!!
Wortschöpfungen
Für Saskias “Kohlensäureschmetterling” brauchte ich immerhin nur ein paar Sekunden. Gemeint war ein Kohlweißling. :o)
Tobias’ “Momelbiel” versteht aber vermutlich nur derjenige, der die glänzenden Augen gesehen hat, wann immer unser Sohn im Urlaub des Wohnmobils unserer Freunde ansichtig wurde. *g*
Hidden Message
Unser firmeninterner und möchtegernanonymer Blockwart beseitigt noch immer fleißig alle Artikel von unserer Flur-Pinnwand, die sich in irgendeiner Weise kritisch mit unserem Arbeitgeber auseinandersetzen.
Unter dem jüngsten Aushang erwartet ihn nun ein kleiner Zettel:
“Der Symptombeseitigung ist die Ursachenbekämpfung grundsätzlich vorzuziehen.”
Streikpause
Eigentlich wäre morgen der “Schnuppertag” für Tobias in der Kindertagesstätte. Da diese Woche aber gestreikt wird und er nächsten Donnerstag schon den ersten Tag hingeht, wird das mit dem Schnuppern wohl nicht mehr klappen. Aber immerhin klappt die Betreuung, denn in den Ferien ist offenbar Streikpause angesagt. Klar, sonst könnten die Erzieher ja selber nicht in den Urlaub fahren. *g*
Festliche Kinderkleidung
Warum findet man sowas eigentlich immer dann, wenn es längst zu spät ist? *g*
A propos “Kleidung”: Ist schon praktisch, wenn man seine Kinder in einem zeitlichen Abstand bekommen hat, der einem nach nicht einmal drei Jahren das Tauschen der Klamotten untereinander erlaubt. :o)
Nachtrag: Noch so’n Shop. Gesalzene Preise - aber hübsche Sachen.
Das könnte noch lustig werden
Je nachdem, wie lange die Erzieher noch streiken, können wir die Betreuung von Tobias während des Urlaubs seiner Tagesmutter wohl in den Wind schreiben. Bzw. selbst übernehmen. Nun ja - für sowas hält man sich als Eltern ja immer einen Teil des Jahresurlaubs zurück. Wie kommen eigentlich die Eltern klar, die diesen Spaß schon seit sieben Wochen mitmachen müssen? So viel Urlaub hat doch kein Mensch? Und die Kinder vom Nachbarn zu den Großeltern zur Notbetreuung und dann wieder nach Hause zu schieben, kann wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein.
Kafkaesk fand ich die Nachricht im Radio vor zwei Tagen, daß die Kommunen sich insgeheim die Hände reiben über den Streik. Während dessen Dauer werden nämlich die Zahlungen an die Erzieher von der Gewerkschaft übernommen. Die Kommunen sparen durch dieses Streikgeld nette Sümmchen. Wobei man sich da fragen könnte, wie groß unter diesen Umständen eigentlich das Interesse ist, den Streik zu einem Ende zu bringen? Warten sie evtl. einfach ab, bis die Streikkassen leer und die Arbeitnehmer somit ausgehungert sind?
Weia. In sechs Wochen kommt Tobias regulär in den Kindergarten. Allerdings keine kommunale Einrichtung. Ich habe noch gar nichts eingekauft. Wird wohl langsam Zeit.
Haustiere
Inzwischen haben wir die ersten Fische im Aquarium und somit die ersten Haustiere meines Lebens im Haus. Neben allem Bangen, ob man denn auch alles richtig macht, freue ich mich über das schöne Becken mit seinen Bewohnern, Pflanzen, Wurzelholz und Steinen. Ich könnte da stundenlang zuschauen.
Was ich auch besonders schätze, ist die Tatsache, daß man ein gut laufendes Aquarium auch mal für zwei Wochen sich selbst überlassen kann, ohne daß es den Tieren dadurch an etwas fehlt. Das ist nämlich ein - wenn nicht gar der - Faktor, der mich davon abhalten würde, mir z.B. eine Katze oder gar einen Hund zuzulegen. Ich mag Tiere (OK, Katzen wesentlich mehr als Hunde, ich geb’s zu), aber ich möchte mich von ihnen nicht derart einschränken lassen, daß ich bereits bei jedem längeren Ausflug das Tier mitnehmen bzw. überlegen muß, wer es versorgen kann. Und das womöglich jahrzehntelang.
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