Pappenheimer. Bekannt.
Als ich Tobias gestern von der Geburtstagsfeier seines besten Freundes abholte, hatte eben dieser Freund eine kleine Platzwunde an der rechten Augenbraue. Wie sich herausstellte, hatte mein Herr Sohn dem Jubilar im Überschwang der Begeisterung ein Spielzeug ins Gesicht geschmissen. Sich allerdings hinterher auch entschuldigt.
In der Mitgebseltüte fand ich später zwei noch originalverpackte Pflaster mit Piratendekor.
Aha. *g*
Das unterschreibe ich sofort.
Und zwar diese Liste von Frau Brüllen. Eins zu eins, komplett.
Armer Vater *g*
Das Wochenende bei Marc haben die Kinder für ihren ersten gemeinschaftlichem Streich genutzt: Warten, bis Vatern gemütlich auf der Toilette sitzt und dann an der Haustür klingeln, als käme unerwarteter Besuch.
Soviel zum Thema “Schwächen ausloten und ausnutzen”. Hihi!
Sponsorenlauf
Ich muß ja zu meiner Schande gestehen, daß ich als bekennende Sportignorantin erst durch den neunjährigen Sohn meiner Tagesmutter das erste Mal überhaupt mit sog. “Sponsorenläufen” konfrontiert wurde. Sein Handballverein hat einen solchen veranstaltet, und ich sollte für den guten Zweck spenden. Naja, gut, der Junge ist ein sehr Netter, die Eltern auch - also habe ich einfach mal meinen Fritz-Wilhelm unter das Papier gesetzt, daß der Junge für seinen Lauf soundsoviel Euro von mir bekommt. Der Betrag kam mir allerdings recht niedrig vor, aber nun gut.
Nach der Veranstaltung bekam ich dann die Quittung für meine Dummheit: Soundsoviel Euro sollten für jede Runde bezahlt werden - nicht für den Lauf insgesamt. Und dieser Betrag wurde vom Sportverein festgelegt, nicht vom Spender! Das geht dann ja doch unter Umständen ganz schön ins Geld. Und ich frage mich ehrlich gesagt, was das soll?
Ganz davon abgesehen, daß die Kinder offenbar untereinander vergleichen, wer wieviele Sponsoren “rekrutiert” hat und mit wievielen Runden also wieviel Geld “verdient”, vergeht mir persönlich auf diese Weise die Lust aufs Spenden. Ich gehöre wahrscheinlich eher nicht zu den Ärmsten der Bevölkerung, aber auch ich muß mit meinem Geld haushalten. Da ist es für micht nicht einzusehen, warum ich für Spendenzwecke quasi einen Blankoscheck ausstellen soll.
Ich fürchte, bei der nächsten Veranstaltung dieser Art (vermutlich werden es nach Saskias Einschulung nächstes Jahr noch mehr werden), bekommt der jeweilige Kandidat von mir einen Pauschal- bzw. Höchstbetrag, dessen Höhe selbstverständlich ich festlege. Und wer das nicht in Ordnung findet, bekommt eben gar nichts.
Neuzugang in der Blogroll
Neonatalie berichtet über ihre Arbeit mit den Kleinsten im Krankenhaus.
Ferien auf dem Bauernhof
Dieses Jahr ging es mit Saskia und Tobias auf einen Bauernhof in der Nähe von Schmallenberg im Sauerland. Mit dem Wetter hatten wir an den meisten Tagen ja leider etwas Pech, aber es gab so viel zu tun und zu sehen, daß das nun auch wieder nicht so schlimm war. Von Trampolin im Bauerngarten über Kaninchen, Tret-Trecker und Pferde bis hin zum Indoorspielplatz für den schlimmsten Regentag war alles Notwendige vorhanden, um sich die Zeit zu vertreiben. Wir durften beim Melken zusehen, ein paar Runden reiten, haben uns angeschaut, wie Butter und Buttermilch hergestellt werden und konnten die Bauersfamilie über die Besonderheiten eines Bio-Hofes ausfragen. Sehr interessant!

Tobias hat gleich am ersten Tag sein liebstes Teil auf diesem Hof entdeckt

Saskia war eher für die lebenden Attraktionen zu haben.
Höhepunkt war sicherlich die Geburt eines Kälbchens, der wir Gäste beiwohnen durften:
(Achtung, nicht alle Bilder sind etwas für Zartbesaitete.)
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Es geht los; die Vorderhufe des Kälbchens gucken schon hervor
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An den Beinchen wird ein Seil befestigt…
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... und bei jeder Wehe wird vorsichtig gezogen und nachgeholfen.
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Das Köpfchen ist nun auch draußen.
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Und dann ist es geschafft. Zwanzig Minuten nach dem Erscheinen der Vorderhufe ist das Kälbchen auf der Welt. Wir Gäste dürfen es taufen, und so heißt es von Stund an Susi.
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Susi wird vorsichtig gesäubert und von dem Seil befreit.
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Anschließend darf die Mutterkuh ihr Kleines endlich beschnuppern. ![]()
Am Anfang war der Film.
Oder vielmehr diese herrlich ironische und durchgeknallte Serie “Futurama”, von der man sich hier übrigens eine ganze Reihe von Episoden ansehen kann. Allerdings auf Englisch. Darin tauchen mehrfach auch sogenannte “Brain Slugs” - Gehirnschnecken - auf, die sich von den Delta-Wellen der einzelnen Charaktere ernähren und auch sonst für einigen Trubel sorgen. ^^ Plötzlich kam auf Twitter noch das Brainslug-Twibbon dazu. Und dann die Idee, daß eben diese Hirnschnecke doch eine prima Verzierung für Herbst- und Winter-Mützen wäre. *g*
Material Mütze: Fleece
Material Brainslug: Fleece
Füllung: Aquarienfilterwatte (Sehr elastisch und trocknet schnell.)
Arbeitsaufwand: ca. 1 bis 2 Stunden.
Ein Schnittmuster für eine nette Mütze hatte ich bereits im Hinterkopf. Bilder von Brain Slugs gibt’s im Netz ebenfalls in Hülle und Fülle. Man kann sie in der gewünschten Größe ausdrucken, die Schnecke ausschneiden und auf den Stoff übertragen. Oder man zeichnet sie einfach frei Hand ab; das Motiv ist ja durchaus flexibel. Rasch noch einen Kreis in passender Größe aus weißem Stoff ausschneiden, die Pupille aufsticken oder aufmalen und auf die Schnecke nähen. Anschließend wird die Schnecke an der gewünschten Stelle auf die Mütze appliziert und dabei mit geeignetem Material unterfüttert, um einen plastischen Eindruck entstehen zu lassen. Dabei ist es nicht schlimm, wenn die Füllung ein wenig unregelmäßig wird. Die Antennen werden nicht angenäht, sie stehen also hinterher von der Mütze ab.
Denkbar wäre natürlich auch, eine gekaufte, unverzierte Mütze mit einer Schnecke zu versehen. Oder die Mütze gleich aus dem Schneckenstoff zu nähen und den Rand unten zu füllen & unregelmäßig abzusteppen, damit er wie der Fuß der Schnecke aussieht. Dann hat man eben eine Riesen-Hirnschnecke als komplette Mütze. (Aber ganz ehrlich: Das fand ich dann doch ein wenig zu geekig. Vor allem in der Schnecken-Originalfarbe… *g*) Oder man nimmt den Mützen-Schnitt, verkleinert ihn entsprechend und näht so eine 3D-Schnecke an die Mütze. ich persönlich habe diese Idee allerdings für mich verworfen, weil die Schnecke doch eine gewisse Größe haben muß, um zu wirken. Im Verhältnis zur Mütze an sich ist das dann für meinen Geschmack aber zu wuchtig und steht zu weit ab. Zumal die Schnecken ja auch noch lange Fühler haben. Allenfalls als Bommel-Alternative an einer Troddel könnte ich mir das noch vorstellen, aber dann ist der Gag nicht mehr der gleiche.
Aber wie dem auch sei: Die Möglichkeiten sind jedenfalls vielfältig. Und klar habe ich auch ein Exemplar für mich selbst genäht! *g*
Ja, doch,...
... hier tut sich schon bald wieder etwas. War in den letzten beiden Tagen schon fleißig. Ist nur noch nicht vorzeigereif.
Kinderbilder mal anders

Tieneke hat Saskia und Tobias gemalt - klasse! ![]()
Für Saskia hat wohl das Foto aus diesem Blogeintrag Pate gestanden. Bei Tobias werden Merkmale mehrerer Fotos super vereint.
Danke, Tieneke, die Bilder sind toll geworden!
Kinderbilder mal anders

Tieneke hat Saskia und Tobias gemalt - klasse! ![]()
Für Saskia hat wohl das Foto aus diesem Blogeintrag Pate gestanden. Bei Tobias werden Merkmale mehrerer Fotos super vereint.
Danke, Tieneke, die Bilder sind toll geworden!
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