Unglaublich

Schön, wenn man dann mal live mitbekommt, wo der Sohn die absolut inakzeptabel derben Kraftausdrücke her hat, die selbst unsere Tagesmutter schon zu einer spitzen diesbezüglichen Beschwerde genötigt haben. Und nein, ich werde dieses andere Kind wider seinen Wunsch ganz sicher nicht zu uns nach Hause einladen, damit es Tobias noch mehr davon beibringen und nebenbei auch noch Saskia piesacken kann. Die will den jungen Mann nach einschlägigen Erfahrungen nämlich auch nicht hier haben.

Meine Güte… In was für Verhältnissen wächst dieses Kind eigentlich bitte auf?


Pappenheimer. Bekannt.

Als ich Tobias gestern von der Geburtstagsfeier seines besten Freundes abholte, hatte eben dieser Freund eine kleine Platzwunde an der rechten Augenbraue. Wie sich herausstellte, hatte mein Herr Sohn dem Jubilar im Überschwang der Begeisterung ein Spielzeug ins Gesicht geschmissen. Sich allerdings hinterher auch entschuldigt.

In der Mitgebseltüte fand ich später zwei noch originalverpackte Pflaster mit Piratendekor.

Aha. *g*


Völlig klar

Tobias bittet mich beim Schlafengehen, alle Rolläden runterzulassen. Aber so, daß die Ritzen noch offen bleiben: “Mama, ich muß es im Dunkeln doch hell haben!

Hihi! *g*


Abgelaufen

Kommentar Sohnemann zum Rauhaardackel eines Passanten: “Der hat ja fast gar keine Beine mehr!

LOL


Kuscheloverkill

Kommentar Sohnemann beim Zubettbringen:
Mama, jetzt ist aber mal gut mit Schmusen!
- LOL!


Vergessen

Gestern abend war ich so durch den Wind, daß ich bei der Abendroutine vergaß, Tobias seine Nachtwindel zu geben. Bemerkt habe ich das erst heute morgen, als der Lütte komplett trocken aus dem Bett stieg.

Ich denke, heute nachmittag lasse ich den kleinen Restbestand unauffällig verschwinden und “vergesse” die Windel von nun an jeden Abend. ^^


Der nächste bitte!

“Mama, guck mal! Da ist ein T und ein O auf meiner Unterhose!”
Es war eigentlich eine 7 und eine 0, aber immerhin. Sohnemann lernt Buchstaben.


Aus dem Gröbsten raus

Mir scheint, bei Eltern ändert sich die Definition des obigen Begriffs mit jedem Entwicklungsschritt, der den Kindern mehr Selbständigkeit und den Eltern mehr Freiheit verleiht. Durchschlafen, Sitzen, das Essen selbst in den Mund befördern, sich verständlich machen, Laufen, Windelfrei… Beim Sohnemann ist es neuerdings seine von mir unerbittlich antrainierte

Fähigkeit, sich selbst komplett aus- und anzuziehen.

Allerdings müssen wir Eltern diese unsere neue Freiheit auch stets wieder aufs Neue verteidigen. Einmal ohne Not nachgegeben und dem kleinen Faulpelz geholfen, und schon stellt sich das Kind wieder stur und tut über Tage hinweg, als sei es noch ein hilfloses Neugeborenes.

Hihi, nicht mit mir, Sohnemann. Noch durchschaue ich Dich kleinen Kerl schließlich. wink


Delfin I, die Zweite

Auch Tobias hat den Sprachtest wohl im ersten Anlauf bestanden. Hätte ich nicht gedacht. Nicht, weil er nicht gescheit sprechen könne, sondern weil er sich bei derlei Dingen gerne mal verweigert, wenn er den Sinn nicht einsieht. Und weil er eben eigentlich erst dreieinhalb Jahre alt ist, nicht vier, wie Saskia damals. Aber um so besser.

Nachtrag: Zumindest tagsüber ist Tobias nun auch endlich trocken und sauber. Wurde aber auch langsam Zeit. Als es mir zu bunt wurde, habe ich mit der Abschaffung des Windeleimers und der Wickelkommode angefangen, Fakten zu schaffen. Dann wurden die Tagwindeln durch diese “EasyUp"s ersetzt, die er sich selber an- und ausziehen kann wie eine Unterhose. Inzwischen braucht er auch die nicht mehr. Und die Nachtwindel ist morgens auch häufiger trocken als naß. Mit ein wenig Glück haben wir diesen ganzen Quark im Sommer endlich komplett ausgestanden. *aufHolzklopf* Ist ja nicht nur ein Nerv-, sondern auch ein Kosten- und Müllfaktor. Bis vor kurzem war die Restmülltonne innerhalb von 14 Tagen voll. Inzwischen würde ich wohl weit mehr als einen Monat benötigen, um sie zu füllen.


Mein Haus, mein Auto, mein Tattoo

Die große Schwester hat Tobias großzügigerweise eines ihrer Kindertattoos überlassen. Motiv “Brennender Autoreifen”.
Stolz schaut der kleine Mann sich seinen frisch verzierten Handrücken an und spricht aus tiefster Seele: “Das zeig’ ich im Kindergarten der Nathalie!



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