Kindergartenkinder
Zur Abwechslung mal wieder ein Foto:
Schreck in der Morgenstunde
Im Kindergarten geht die Magen-Darm-Grippe um, und ausgerechnet die Famile von Saskias bester Freundin hat’s wohl besonders schwer erwischt. Man kann sich also meine Begeisterung vorstellen, als mein Sohnemann, knapp 3 Jahre alt, heute beim Frühstück verkündete: “Mama, ich hab’ Durchfall!”
Offenbar war mein Gesichtsausdruck ihm aber entsetzt genug, denn nach einem forschenden Blick in meine Richtung breitete sich plötzlich ein Strahlen in seinem Gesicht aus und er verkündete:
“VERÄPPELT!!!”
Na danke! Auch ‘ne Art, Humor zu entwickeln. *g*
Mahlzeit!
Unser Herr Sohn hatte zum Abendessen heute etwas weniger Appetit als sonst. Das lag aber sicherlich nicht am angebotenen Essen (Mini-Wiener, unter anderem), sondern wohl eher daran, daß er sich nachmittags unbemerkt mal eben eine halbe Tube Kinderzahnpasta einverleibt hatte.
Ich bin gespannt, ob sein Windelinhalt morgen rosa ist, schäumt oder nach Himbeeren duftet. Die Zahnpastavorräte sind jetzt jedenfalls von der Kommodenschublade in meine Hälfte des Badezimmerschranks gewandert. Obwohl… Vielleicht hätte ich die Erwachsenenzahnpasta drin lassen sollen? *g*
Klein-Yoda
So langsam fange ich an, mir Gedanken über Tobias’ Sprachentwicklung zu machen. Es ist offensichtlich, daß er alles versteht (auch Geflüstertes und vieles, was er eigentlich besser nicht verstehen sollte *g*), und er kann bis auf z.B. ein “Sch” am Wortanfang so ziemlich alles klar und deutlich aussprechen (inklusive “Matschepampe”) - aber der kleine Mann hat eine Grammatik wie Yoda aus Star Wars! Da purzeln die Wörter teilweise ziemlich wüst durcheinander und Konjugation ist fast komplett Fehlanzeige, bis auf die dritte Person singular. Ich weiß, man soll nicht vergleichen, aber wenn ich mich da an Saskia und ihre Sprüche im selben Alter erinnere, komme ich eben doch ins Grübeln.
Nun ja, ich würde sagen, die vier Monate bis zur U7a warten wir noch ab, und dann lasse ich das ggf. mal checken.
Sag ich doch
Ab und zu gehen ja mal die Pferde mit mir durch und ich singe den einen oder anderen Song im Radio mit. Allerdings muß ich in Zukunft wohl darauf achten, daß ich dabei alleine bin, denn mein Sohn beschied mich: “Mama nich singen! Ohren weh!”
Ich sag’s ja: Musikalisch wie ein rostiger Blecheimer. Ich. Nicht Tobias. *g*
Geschmacksache
Saskia findet eine abgebrochene Fliederblüte, schnuppert verzückt daran und hält sie dann ihrem Bruder unter die Nase: “Riech mal, wie schön das riecht!”
“Buäääh”, spricht der Bruder angewidert und weicht einen Schritt zurück.
Tseh! Männer!
Unzertrennlich
Tobias hat am Samstag für den bevorstehenden Sommerurlaub ein Set Sandspielzeug bekommen. Seitdem sind die kleine Schaufel und die dazugehörige Harke quasi an seiner kleinen Faust festgewachsen und müssen abends sogar mit in die Badewanne und natürlich auch mit ins Bett.
Das muß wahre Liebe sein. *g*
Erkenntnis nach zweieinhalb Jahren
Papa forscht grinsend: “Tobias, bist du ein lieber Junge oder bist du ein böser Junge?”
Tobias: “Ein Mädchen!”
Womit dann wohl auch die Affinität zu Haarspangen, rosa Schlafanzügen und Puppen erklärt wäre. *g*
Besserwisser
Omi fragt: “Tobias, hast du einen Popel in der Nase?”
Tobias: “Nein, Rotz!”
Treffer, versenkt.
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