Jugend Forscht

Tobias steht mit mir zusammen im Bad und betrachtet ein Kleidungsstück, das üblicherweise den oberen Körperregionen einer Frau vorbehalten ist. Nach eingehender Analyse konstatiert er: “Sack!

Danke, Sohnemann.  smirk


Früh übt sich

Seit Tobias vor kurzem mit großer Faszination einem Kellner zugeschaut hat, trägt er sämtliche Teller, derer er habhaft werden kann, immer mit weit ausgestrecktem Arm auf der Handfläche vor sich her. Ich grinse mir eins und weiß auch schon, wohin ich den Jungen später in die Lehre schicke. *ggg*


Kindergeburtstag

Was mit einem schön gedeckten Tisch, Dutzenden von Ballons und vielen Girlanden begann, endete mit acht müden Erwachsenen und vier glücklichen Kindern im Alter von zehn Monaten bis dreieinhalb Jahren. grin Eigentlich haben wir wieder einmal nicht viel mehr gemacht als alles hübsch herzurichten, Torte und Kuchen zu servieren und dann den Gästen zu überlassen, worüber sie sich mit wem unterhalten möchten bzw. wer mit wem spielen will.

Tobias als Hauptperson hat zwar ganz offensichtlich Sinn und Zweck der Feier überhaupt nicht begriffen *g*, aber das hinderte ihn in keiner Weise daran, sich über das neue Buch und die beiden neuen Autos zu freuen. Wie schon bei der Tagesmutter deutlich wurde, hat unser Sohn ein Faible für Kinder, die kleiner sind als er. So fühlte er sich besonders zur zehn Monate alten Salome hingezogen, teilte freiwillig sein Spielzeug mit ihr und stupste lächelnd und vorsichtig ihre Nase mit der seinen an. (“Nasenbutz” wird das familienintern genannt). Daß Salome unserem völlig verdutzten Tobias daraufhin einmal quer durchs Gesicht schleckte, tat der keimenden Freundschaft zum Glück auch keinen Abbruch. *LOL*

Saskias Highlight des Tages war sicherlich die Tatsache, daß sie von “Oma Soest” ins Bett gebracht wurde und auch von ihr noch eine Geschichte vorgelesen bekam. Mein Highlight des Tages war die Tatsache, daß sich offenbar alle Gäste gut unterhalten und die dargebotene Torte, der Kuchen und die Amerikaner gut geschmeckt haben. Auch wenn ich am Ende leider doch nicht dazu gekommen war, letztere selbst zu backen.

Nun schaue ich hier auf meine Speicherkarte und stelle fest, daß sich gerade mal drei Fotos vom Tag darauf befinden. Und die sind zu allem Überfluß nicht sonderlich gelungen. Nun ja. Es gibt Schlimmeres. Vor allem nach einer so - wie ich fand - schönen Geburtstagsfeier. grin


Vorsorgeuntersuchung (U7)

Ich hatte es ja schon länger geahnt, aber heute mittag kam die ärztliche Bestätigung: Tobias hat ziemliche Plattfüße. Und daher nun auch eine Überweisung zum Orthopäden. Eigentlich dachte ich, wenn etwas irgendwo im WWW vorhanden ist, dann finde ich es auch. Aber einen Kinderorthopäden in Dortmund? Fehlanzeige!

Ansonsten: Der kleine Kerl ist nun 90 cm groß, wiegt 11,7 Kilo, hat einen Kopfumfang von 50 cm und ist quietschfidel und gesund. Die vorläufig letzte Masern-Mumps-Röteln-Impfung hat er ohne einen Mucks weggesteckt. Und die Ärztin war begeistert von seinem ansteckenden Lachen und seinem fröhlichen Spielen und Schmusen mit dem großen Samtball im Untersuchungszimmer. Kein Wunder - in den Räumen ringsum war nur Gebrüll und Geheule zu hören. Kinderarzt wäre wirklich kein Beruf für mich, durfte ich wieder mal feststellen.


Mama, Tüta und Kakao

Darf ich vorstellen: Tobias. Das Mamakind. Das Kind mit der lautesten, durchdringendsten Stimme der Welt. Das Kind, das zwar zur Not ohne Kuscheltier, nicht aber ohne Matchboxauto in der Faust einschlafen kann. Tobias der Charmeur, der mit seinem Lächeln alle um den Finger wickelt. Das Kind, dessen Kulleraugenblick alles durchdringt. Tobias der Ungeduldige, der Fröhliche, der Neugierige. Tobias, der Entdecker, der alles auseinandernimmt. Tobias, der Verschmuste, der mit allem kuschelt, das weich ist - und sogar frisches Toastbrot glucksend an seine Wange drückt. Tobias, der Verfressene, der manchmal mehr frühstückt als sein Vater und seine Schwester zusammen. Tobias, der Kletterkünstler, der, kaum daß er laufen konnte, bereits die Rutsche von Saskias Hochbett erklomm. Tobias der Topfpflanzenausbuddler und Blumenerdefresser. Tobias der Kakao-Freak. Tobias der Musikliebhaber und Tänzer. Der Seifenblasenjäger und Alles-die-Treppe-Runterschmeißer. Tobias, der energisch rosa Haarklammern einfordert und längst die Puppen seiner Schwester samt Buggy annektiert hat. Tobias, der die Schuhe seines Vaters regelmäßig mit Spielzeug vollstopft. Tobias, der schon zwischen Restmüll und Altpapier unterscheidet. Tobias der Trotzige, der bei jedem Feuerwehr- oder Polizeiauto in Ekstase gerät. Tobias, ohne den wir einfach nicht komplett wären.

Herzlichen Glückwunsch zum 2. Geburtstag, kleiner Mann!  smile


Tobias mit seinem neuen Spielzeugparkhaus
(Heute morgen mit seinem Geburtstagsgeschenk, einem nagelneuen Spielzeugparkhaus. Inklusive weiterer Autos, versteht sich. *g* )


Naja, fast.

Mutter: “Tobias, kannst Du “danke” sagen?”
Tobias: “Kacke!”

gulp

Über was muß ich mir nun Gedanken machen? Über den Umgang meines Sohnes, oder über sein Gehör?


Tobias, ein Mann von Welt

Am Sonntag war ein Familienausflug in die Schwimmbad- und Saunalandschaft im Dortmunder Westen angesagt. Unsere Kinder konnten nackig in der Sonne herumspringen und hatten ihren Spaß. Und wie das eben so ist, ergaben sich hier und da lockere Kontakte mit anderen Familien. In diesem Fall mit einem kleinen Mädchen und dessen Eltern. Die Mutter schäkerte ein wenig mit Tobias herum und das kleine Mädchen winkte ihm zu. “Tobias, wink doch dem Mädchen mal zurück,” ermunterte ich meinen Sprößling. Und was macht der? Greift sich souverän in den Schritt und zieht freudig strahlend sein bestes Stück so lang wie es nur eben geht.

(Ich glaube, zu seinem zweiten Geburtstag werden wir ihm einen “Knigge für Kinder” schenken. *g*)


Ein Jahr und neun Monate

Tobias

Und man erahnt doch schon den Mann, der er einmal sein wird.


Vampirnachwuchs

Leider hat Tobias ja das schöne kuschelige T, das Tanja ihm genäht hatte, in Windeseile durchgeknabbert. Auch einige Pulloverärmel gehen schon auf das Konto unseres Sohnes. Inzwischen hat er allerdings den Vogel abgeschossen: Der oberste Luftreifen des Planschbeckens lt sich nicht mehr aufblasen. Alle Indizien sprechen für eine Perforation durch ein winzig kleines Gebiß *grumpf*


</Mahlzeit>

Mein Sohn schmeißt seinen halbvollen Teller auf den Fußboden und erklärt: “Ertich!”

Das mit den Tischmanieren üben wird dann aber noch. Nicht, daß hier demnächst auch noch die Gläser an die Wand fliegen.



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