Buuh!
In den letzten drei Wochen habe ich mit zwei Geisterbahnbewohnern das Haus geteilt. Wann immer ich mich in einen Raum begab, konnte ich sicher sein, daß einer von ihnen mir aus irgendeiner Ecke entgegensprang und “BUUUUH!” schrie. Mehrere Hinweise, daß dies nun doch langsam aber sicher an Komik eingebüßt hätte, verhallten ungehört. Aufs Neue sprang meine Tochter heute mit dem gefühlt zweitausendsechshundertachtunddreißigsten BUUH! durch den Türrahmen, als ich das Bad betrat.
Kruzifix nochmal, nun ist es aber gut! Ich halte entnervt eine Predigt, daß die Kinder sich dieses Buh-Geschrei doch bitte endlich wieder abgewöhnen sollen, weil der Bogen nun wirklich längst überspannt ist, und trete den Weg ins Erdgeschoss an. Nach ca. einer halben Stunde kommen die Kinder wieder zum Vorschein und setzen sich zum Basteln und Malen an den großen Tisch.
Und was mache ich? Wie ferngesteuert laufe ich ohne zu überlegen aus der Küche ins Eßzimmer, zupfe meine Tochter am Pferdeschwanz und sage ganz automatisch…
“BUUH!”
Oh Hilfe… So fängt’s an! Den Blick von den Kindern werde ich so schnell nicht vergessen! Verhaltensforscher bitte zu mir! ROTFL!