Saskia fremdelt
Nun ist es also soweit: Die Fremdelzeit hat angefangen. Schon letztes Wochenende weinte Saskia zum Steinerweichen, als wir sie der Oma in Soest auf den Arm gaben. Erst als sie wieder bei Mama oder Papa im “sicheren Hafen” war, beruhigte sie sich und war dann auch nach einiger Zeit bereit, sich von ihrer Oma herumtragen zu lassen. Mittlerweile beginnt sie auch zu weinen, wenn Marc oder ich den Raum verlassen und sie uns nicht mehr sehen und hören kann.
Wir denken, daß auch ein Kind das Recht hat seine Grenzen zu zeigen, und wir werden Saskia daher nicht zwingen, sondern ihre Angst vor Unbekannten respektieren. Auch “Nein-Sagen-Lernen” gehört wohl zum Großwerden dazu. So ein Mini-Mensch ist ja schließlich kein willenloses Kuscheltier.
Also bitte nicht böse sein, wenn Saskia sich in den nächsten paar Wochen oder Monaten nicht so bereitwillig auf den Arm nehmen, anfassen, halten und knuddeln lt wie bisher und lieber wieder zu uns - ihren Eltern - zur䟼ckmöchte. Je weniger sie bedrängt und gezwungen wird, desto eher wird sie auch wieder Vertrauen fassen, wie hinter diesem Link hier ausführlicher beschrieben wird.