Arbeit schändet nicht. Oder doch?
In den Logo-Kindernachrichten kam heute abend ein Beitrag zum Ehrensold des Bundespräsidenten. Es wurde erklärt, was dieser Ehrensold überhaupt ist und warum es ihn gibt:
http://www.tivi.de/tiviVideos/beitrag/1582728?view=flash#27000
Dabei haben meine Kinder und ich etwas Erstaunliches gelernt. Daß nämlich unter anderem der Ehrensold den Bundespräsidenten davor bewahren soll, nach seiner Amtszeit eine “weniger würdevolle” (sic!) Arbeit verrichten zu müssen. Wie zum Beispiel die der zuschauenden Eltern? Denn in Anbetracht der zu zahlenden Summe muß der Bundespräsident höchstwahrscheinlich überhaupt keine Arbeit mehr verrichten. Demzufolge ist dann wohl jede Arbeit als unter seiner Würde zu betrachten?
Na vielen Dank auch. Wenn das die Wertschätzung ist, die der Arbeit der Bevölkerung entgegengebracht wird, dann muß man sich über Korruption wohl nicht wundern.
Gnihihi, paßt!
Ablehnung der westlichen Popmusik, Zuneigung zu Feuerwaffen, Scharia statt Rechtsstaat, Angst vor Schwulen, Nebenfrauen der Scheichs, Zwangsehe ich kann die politischen Positionen von Geis beim besten Willen nicht von denen der Taliban unterscheiden. Einziger Unterschied: Er trägt keinen Bart.
Vier Gewinnt
Da isser wieder!
Letzten Winter kam keiner von ihnen. (Oder ich war genau dann nie anwesend?) Aber heute war er wieder da, “unser” Fasan:

Schreiminute
Eigentlich wollte ich mich hier schon gestern über sogenannte Schweigeminuten äußern. Von oben verordnete, uniforme Betroffenheitsdemonstration zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt in ganz bestimmtem Ausmaß. Sowas geht mir gegen den Strich. (Genau wie Karfreitage mit Spaßverbot auch für Nicht-Christen, selbst wenn man niemanden stört.)
Ich wollte erwähnen, daß sich solche Aktionen ganz allgemein für mich aufgesetzt, zum Teil auch unglaubwürdig, immer aber für meinen Geschmack zu pathetisch anfühlen. Das ist nicht “meins”. Gar nicht. Lieber pfeife ich jene offen an, die sich in meiner Gegenwart abfällig über Ausländer äußern, statt sowas wie gestern mitzumachen. Bringt, glaube ich, auch konkret eine Menge mehr, als das Kind erst in den Brunnen fallen zu lassen und dann Jahre später Halbmast zu flaggen.
Jene spezielle Aktion gestern empfand ich aber noch dazu als nachgeschoben und ausgesprochen ironisch. Denn geschwiegen wurde bzgl. der Rechtsradikalen ja schon lange genug. Eine Schreiminute wäre wohl angebrachter gewesen, als ausgerechnet nochmal zu schweigen.
Und dann kam gestern im Radio auf WDR2 ein Bericht im Lokalteil, wo auch noch öffentlich mit erhobenem Zeigefinger auf zwei Orte hingewiesen wurde, die nicht bzw. “nicht genug” geschwiegen haben.* Das war dann der Moment, in dem mir die Lust auf einen Blogeintrag erstmal vergangen war. Da erhebe ich dann meinerseits keinen Zeige- sondern nur noch den Mittelfinger.
Unsere Geschäftsleitung hatte übrigens gleich zweimal schriftlich auf die Schweigeminute hingewiesen. Es hat sich jedoch nicht ein einziger der für mich sicht- und hörbaren Kollegen daran gehalten. (Und wir sitzen in einem Großraumbüro, ohne Trennwände!) Es wurde bis jetzt nicht einmal irgendwann von irgendwem erwähnt, daß man ja “hätte müssen”. Und in Anbetracht dieser später erfolgten, absolut unmöglichen, moralinsauer anprangernden Radiomeldung kann ich nur sagen: Das war auch genau richtig so.
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* Einer dieser beiden Orte war… ...der Dortmunder Kiosk, dessen Besitzer sich unter den Mordopfern befand. Tja.
Typisch Mann! ^^
Als ich Tobias heute vom Kindergarten abholte, hatte er einen mir völlig unbekannten Kapuzenpulli an. Und nahm mich in Empfang mit der hastig hervorgesprudelten Information, den eigenen Pulli habe seine Freundin I. mit “lauter ganz viel Blut” vollgetropft! Beim Essen!
Meine Nachfrage bei der Erzieherin ergab dann, daß Tobias dem Mädchen zum Glück keinen auf den Zwölfer gegeben, sondern das Mädel plötzlich sturzbachartiges Nasenbluten bekommen hatte. Die Kurze fand das Ganze wohl eher interessant als schlimm. Aber Tobias zu beruhigen, das habe mehr Zeit gebraucht als die Kleine wieder auf Vordermann zu bekommen, so die Auskunft vom Kindergarten.
Tseh…! *g*
Tseh!
Erst haben wir die Vögel nur mit kernigen Haferflocken gefüttert, als es kalt wurde. Die waren auch immer ratz-fatz aufgefuttert. Beim folgenden Einkauf habe ich dann einen Sack Körnermischung-Vogelfutter mitgenommen. Müsli sozusagen. Man will den knuddeligen Flatters ja auch mal was gönnen.
Und was ist? Die fressen beileibe nicht alles, sondern lassen jetzt die Haferflocken und dazu noch die Weizenkörner liegen! Nur der Rest verschwindet in Nullkommanix! Auch noch wählerisch, das Piepsvolk! *g*
Ritter und Katze

(Das Katzenkostüm ist selbst genäht. Das Ritterkostüm nicht. :o) )
Weiberfastnacht
Tochter: “Mama, warum schneiden Frauen denn an Weiberfastnacht den Männern die Krawatten ab?”
Mutter: “Das soll bedeuten, daß man den Männern für den einen Tag die Macht wegnimmt. Die Krawatten sind ein Symbol für die Penisse der Männer. Deshalb werden sie abgeschnitten.”
Tochter, knochentrocken: “Dann können sie ja im nächsten Jahr gleich mitfeiern.”
“You Didnt Thank Me For Punching You in the Face”
I am sure every girl can recall, at least once as a child, coming home and telling their parents, uncle, aunt or grandparent about a boy who had pulled her hair, hit her, teased her, pushed her or committed some other playground crime. I will bet money that most of those, if not all, will tell you that they were told Oh, that just means he likes you. I never really thought much about it before having a daughter of my own. I find it appalling that this line of bullshit is still being fed to young children. Look, if you want to tell your child that being verbally and/or physically abused is an acceptable sign of affection, i urge you to rethink your parenting strategy.
Wo sie recht hat, hat sie recht. Swear words and all. ^^
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