Snitch
Golden war sie zwar nicht, aber diese Skulptur, die gestern im Westfalenpark feilgeboten wurde, hat Marc und mich doch schwer an den Snitch aus Harry Potters Quidditch-Spielen erinnert. Ihn zu fangen, war allerdings nicht sonderlich schwierig, und im Gegensatz zum Snitch konnten wir seinen wirklichen Zweck leider nicht herausfinden. Ein Harry-Potter-Denkmal für den eigenen Garten vielleicht? ![]()
Bin heute hier zu Gast:
[url=http://www.kaeptn-blaubaer.de]
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Gerade in der Sendung mit der Maus gesehen. Einfach klasse! ![]()
Ich krieg’ ‘nen Haß!
Mich wundert, daß Ingrid Rabauken-Kinder nur in der Schule zu begegnen scheinen. Außerhalb geht’s doch gleich munter in dem Stil weiter—als passionierte Nutzerin des ÖPN kann ich ein Lied davon singen.
Gestern auch wieder: Eine ganze Bande von Mädels zwischen ca. 12 und 14 Jahren. Grölen herum, daß selbst Borussia-Fans daneben vor Neid erblassen würden, setzen sich mit ihren Rucksäcken quer zur Fahrtrichtung und drücken so mit dem (meist auch noch hoffnungslos verdreckten) Rucksack die jeweiligen Fahrgäste neben bzw. hinter ihnen rücksichtslos an die Wand oder das Fenster.
Was lange währt, wird endlich gut…
In meinem zweiten Studienjahr, 1991, saß ich eines schönen Abends in Kingston vor dem Fernseher meiner Vermieterin und schaute leicht gelangweilt einen alten Schwarzweiß-Film aus den Vierzigern. Keine Ahnung, wie er hieß. Er handelte von einer unscheinbaren Frau, die einen gehbehinderten Mann heiratet, anschließend erst verlieben sich die beiden ineinander. Oder so ähnlich. Egal.
Jedenfalls spielte die Hauptdarstellerin in einer der Szenen ein wunderschönes Stück auf dem Klavier. Von da an war mir die Handlung dann komplett egal—ich wartete nur noch auf den Abspann, schrieb den Titel des Musikstücks auf und legte den Zettel zu meinen Unterlagen. Irgendwann wollte ich mir dieses Musikstück besorgen, so viel stand fest!
Heute habe ich den Zettel bei der Suche nach ein paar alten Postkarten wiedergefunden. Und mir endlich das Musikstück aus dem Internet gezogen:
F. Chopin, Etude in E-Dur, Opus 10, Nr. 3
Erleuchtung garantiert
Seit gestern einer meiner Lieblingsfilme: “Erleuchtung garantiert” mit Uwe Ochsenknecht. Einfach klasse!
Grüße aus der Sonne
habe ich heute erhalten. Eine “echte” Postkarte von den Kanaren. Geschrieben und versandt von Martin und Britta. Danke schön, Ihr zwei! Wie lieb von Euch, ich hab’ mich sehr gefreut! ![]()
Wann kommt Harry VI?
“The power of lohooove
A force from abohooove…”
*träller*
Gestern nach Feierabend war die Leseorgie dann leider beendet. Nein, ich verrate nicht, wer getötet wurde. Wer’s wirklich wissen möchte, kann sich ja in diversen Medien ausführlich informieren. Ich verrate nur, daß der neue Harry-Potter-Band von der ersten bis zur letzten Seite irre spannend war! Wann kommt der nächste? Weiß das jemand?
(Achtung, länger!)
Kann mir bitteschön irgendjemand mal verraten, warum ich in Online-Foren vermehrt auf den Hinweis “Achtung, länger” stoße?
Nein, nein, nein, ich will jetzt nicht erklärt haben, was das zu bedeuten hat. Mir ist schon klar, daß der Schreiberling damit ankündigen will, daß den potentiellen Leser des Postings das umfangmäßige Equivalent von Karl Marx’ Kapital erwarten könnte.
Aber bitte schön: Muß man diese Warnung tatsächlich schon aussprechen / dazuschreiben, wenn das besagte Posting gerade mal sieben oder acht Sätze umfaßt? Ich sehe diesen Warnhinweis nämlich immer häufiger sogar in den Überschriften von Beiträgen, die nicht umfangreicher sind als dieser Eintrag hier.
Hallo? Hat der durchschnittliche Online-Leser tatsächlich nur noch das geistige Fassungsvermögen eines Teelöffels bzw. die Konzentrationsfähigkeit einer Eintagsfliege?
*vogelzeig*
Dringende journalistische Absage
Welcher Journalist könnte schon ausgerechnet an mich eine Anfrage haben? Noch dazu eine “dringende”? Klang ja schon fast wie eine neue Spam-Masche.
Wie auch immer, vielen Dank, aber an einer Printmedien-Reportage, die auch Hinweise auf mein Blog beinhaltet, bin ich nicht interessiert. Egal, ob der Journalist vorab schon “ein schönes Gespräch mit Melody” geführt hat. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche nicht, daß mein Blog darin überhaupt genannt wird. Schon gar nicht mit Foto von mir, denn hier zählt was ich schreibe, nicht, wie ich aussehe. Wen geht mein Gesicht was an? Na also.
Außerdem: Weiß ich, ob mein zukünftiger Schwiegerdrache nicht doch vielleicht beim Arzt mal den Stern aufschlägt? Na also. (Ins Internet verirrt sie sich ohne Anlaß und Hilfestellung jedoch garantiert nicht.)
Und dann war da ja letztes Jahr noch diese “tolle” Brigitte-Reportage, die die Blogs und ihre Eigentümer ungefähr so sensibel und so kenntnisreich abgehandelt hat wie der berühmte Elefant im Porzellanladen. Lernen wir daraus etwas? Ja? Na also.
Und wer ganz weit in meine “journalistische” Vergangenheit zurückgehen möchte, der kann ja mal die April-/Mai-Ausgaben des “Goldenen Blattes” von 1982 durchforsten, bis er auf den miesen, geschmacklosen, zutiefst entwürdigenden und verletzenden “Artikel” über meine Eltern und mich stößt. Unter dem Vorwand, blinde Eltern mit sehenden Kindern interviewen zu wollen, wurde damals die Krebskrankheit meiner im Sterben liegenden Mutter brutalst ausgeschlachtet und von einem geistigen Tiefflieger namens Uwe (?) Hartmann in Form eines schmalztriefenden Lügenepos an zig Schmierblätter verschachert.
Wie sagte schon Oliver Hassencamp: “Die Pressefreiheit ist nicht in Gefahr—es darf nach wie vor falsch, taktlos und hämisch berichtet werden.” Ja, danke, meine Familie und ich können das bezeugen. Seither habe ich eine Journalisten-Allergie. Pech für die, die hinter dem Goldesel vielleicht doch noch die Menschen sehen, über die sie berichten—aber es trennt sich ja immer erst nach der Veröffentlichung die Spreu vom Weizen. Nix für ungut.
In diesem Sinne: Weiter geht’s mit Harry Potter 5.
Schönen Sonntag noch allerseits.
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