Ja-Sagerin
Die Ilona hat Ja gesagt zum Ja-Sagen! Herzlichen Glückwunsch auch nochmal an dieser Stelle! Ich freu’ mich riesig für Euch beide!
*Kopf.auf.Tisch.klopp*
Nach GLS nun der Hermes-Versand—same procedure as everywhere?
1. Erste Zustellung: War nicht zu Hause, hatte roten Zettel im Briefkasten
2. => Zettel ausgefüllt, wo Lieferung hin soll. Nämlich in die Firma
3. Zweite Zustellung (die, die ins Büro hätte führen sollen): Nicht angekommen.
4. Nachgeforscht in der Tracking-History
5. Erfahren, daß der Fahrer die Adresse nicht gefunden hat! Eine große Querstraße der B1! Die Hausnummer steht in 30-cm-Ziffern außen dran! *grumpf*
6. Weg dem Kundendienst erklärt.
7. Resigniert.
Wenn’s kommt, dann kommt’s. Wenn nicht, dann eben nicht. Mir auch egal.
Wer die Zehntausende von Analphabeten in diesem unserem Staate mal kennenlernen möchte, sollte mit seinen Nachforschungen bei den diversen Versandservices nachfragen. Da sitzen die nämlich anscheinend hinter dem Steuer.
Dufte!
Aus gegebenem Anlaß: Ich liebe Parfum. (Allerdings nur in Minimaldosierung.) Und auch ich verbinde Düfte/Parfums mit Personen, Zeiträumen, Anlässen. Vor allem meine eigenen Parfums können mich in Nullkommanichts eine Zeitreise antreten lassen; sie sind wie ein Faden, der mich in und durch die Vergangenheit leitet:
Chèvrefeuille (Body Shop): 1984/85
Donna (Marbert) / Laura (Laura Biagiotti): Oberstufe, Abitur
Vanderbilt (Gloria Vanderbilt): 1988/89
Le Dix (Balenciaga): Sommerferien in Paris, 1989
Premiere (Jean-Charles de Castelbajac) / Montana (Claude Montana): Studienjahre in England
Paris (Yves Saint-Laurent): Studienjahre in Rennes, erste Arbeitsjahre bis ca. 1999
No. 5 (Chanel) / Joy (Jean Patou): Die letzten 3 bis 4 Jahre
Dann wären da noch:
Vanille: Mein Kleinkinder-Kauspielzeug in Snoopy-Form
Fenjala-Seife: Meine leibliche Mutter. (Seit ihrem Tod wurde die Seife gottseidank nie wieder gekauft.)
Lavendel / Kohlrouladen *g*: Meine Großmutter mütterlicherseits
Amarige (Givenchy): Isabelle, Schwester eines Ex-Freundes. Ihre ganze Wohnung roch immer danach und mir wurde regelmäßig fast schlecht.
Wie sieht’s da bei Euch aus?
Der Zug der Zeit
ist wohl an mir vorbei gefahren. Zumindest, was die Fotologs angeht. Ich könnte mir jetzt aus irgendeinem anderen Blog eine URL dazu heraussuchen und die Fotologs hier verlinken. Doch da ich bisher noch kein einziges davon betrachtet habe, lasse ich jetzt auch die Verlinkung sein.
Doch, ist wirklich wahr. Seit einiger Zeit bin ich in diversen anderen Blogs immer wieder auf das Wort “Fotolog” gestoßen—und habe mir kein einziges davon jemals angesehen, habe nie auch nur auf einen dieser Links geklickt.
Warum? Weiß ich nicht. Desinteresse kann man es nicht direkt nennen. Ich mag z.B. Bildbände. Ich mag Fotos. Es gibt Blogger, die sogar ganz ausgezeichnete Fotos machen. Ich freue mich immer, wenn davon wieder welche in ihren “normalen” Blogs oder Tagebüchern auftauchen. Trotzdem: “Fotolog” hat mich völlig kaltgelassen. Doch was das Merkwürdigste ist: Ich bemerke diese Gleichgültigkeit erst jetzt, wo viele Schreiber ihre Fotologs schon wieder schließen werden.
Vielleicht bin ich mittlerweile auch übersättigt. Ich muß nicht alles wissen, muß nicht um jede Ecke schauen. Dafür sind es inzwischen zu viele Ecken geworden, zu viele Trends, die zu schnell wieder im Nirvana verschwinden. Und ich gestehe: Das geschriebene Wort ist mir immer noch am liebsten.
Unheimlich
Wenn man sich im Brautkleid auf einem Foto sieht und sich plötzlich an ein Foto aus dem alten Familienalbum von 1968 erinnert—auf dem die eigene Mutter bei ihrer Hochzeit in exakt der gleichen Pose da steht…
Irritierend
Wenn der Chef plötzlich das selbe Eau de Toilette trägt wie der eigene Freund.
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sollte man meinen. Einige liebe Mitbürger haben sich da allerdings eine kleine Altersbeschränkung ausgedacht.
(gefunden bei Sabine)
Das Ganze erinnert mich an die Bühnendeko von “Die Idioten” letzte Woche. Da hing ganz oben ein Plakat, auf dem stand:
“Ein Glas Milch für alle. Aber nicht für jeden!”
“Ethisch-ökonomische” Überlegungen. Daß ich nicht lache! Denn daß Ethik und Wirtschaft sich gegenseitig ausschließen, sollte doch eigentlich selbst dem Dümmsten inzwischen klar sein.
Haben diese “Reformatoren” eigentlich noch alle Latten am Zaun???
Den Quatsch muß man mal im Geiste durchspielen: Ein 40-jähriger Kettenraucher oder Extremsportler wird dann wieder und wieder auf Kosten der Allgemeinheit für seine selbstverschuldeten Krankheiten behandelt. Aber den Opa von nebenan, der sein Lebtag einigermaßen auf seine Gesundheit geachtet und die Kassen nur selten beansprucht hat, lassen die Kassen ab dem 75. Lebensjahr einfach hängen!?
Möge der Blitz diese Spinner beim… Ach nee, lieber nicht. Sie sollen ja auch selbst noch in den Genuß des Schwachfugs kommen, den sie da gerade zu verzapfen versuchen. Falls das Bundesverfassungsgericht mitspielt.
“General Logistics Systems Germany” die II.
OK, man muß ja dafür sorgen, daß auch schwer vermittelbare Leute einen Arbeitsplatz finden. Aus dem Grund hat GLS offenbar ein Heer von Analphabeten als Fahrer eingestellt.
Klein-Ute ruft heute morgen um eine Sekunde vor acht Uhr bei GLS an und fragt nach ihrem Paket. Was wird ihr gesagt?
“Ja, klar haben wir zugestellt. In die Sowieso-Straße 18”.
Klein-Ute: “Wie bitte, wie kommen Sie denn da drauf? Die Straße ist so klein, daß es eine 18 gar nicht gibt!”
GLS: “Ja, doch, steht hier aber!”
Auf dem Paketschein, den mir die Verkäuferin ja eingescannt und zugeschickt hat, ist EINDEUTIG nur meine korrekte Hausnummer—nämlich eine 1—zu lesen, nix davor und nix hinter der Hausnummer. Wie die auf diese 18 gekommen sind, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.
Dann wollte ich das Paket an meine Büroadresse zustellen lassen und die Tussi stellte schon tausend Fragen, ob man denn den Eingang der Firma auch gut erkennen könnte, ob noch andere Firmen bei uns im Gebäude sitzen und blah-blah-blah… Es gibt zwei Eingänge, die sich gegenüberliegen, aber eindeutig gekennzeichnet sind. Zumindest für geistig durchschnittlich Bemittelte… Nur einer davon führt aber zu der Firma, wo ich arbeite. Trotzdem habe ich dem Braten nicht getraut und gleich befüchtet, daß die das bei der neuen Adresse auch nicht auf die Reihe bekommen.
Ich werde mir mein Paket heute lieber im Lager abholen, als es nochmals den zweifelhaft qualifizierten Fahrern dieser dubiosen Firma anzuvertrauen. Kann ja wohl alles nicht wahr sein!
Suse Linux
Das war lämgst avisiert und fällig: Ein Alternativsystem zu installieren. In diesem Fall SuSE Linux. Interessant, wie manche Webseiten mit Galeon, Mozilla und Co. aussehen.
Na, mal sehen, wie sich das Ganze entwickeln wird. Wenn sich Linux bewährt, bzw. ich damit klar komme, wäre ich auch einer langfristigen Umstellung nicht abgeneigt. Bisher sieht’s gut aus.
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